Und anschließend geht es zur Alpenrose in Grainbach.
Wir übernachten an dem Gleitschirmlandeplatz.
Wir haben es uns zur Gewohnheit gemacht, am Ende jeder Reise ein Resümee zu schreiben.
Unser Plan war: Norwegen entdecken und davor und danach ein bisschen surfen.
Bis vor 1 Woche ging unser Plan auch auf. Dann kam der große Regen in Dänemark und das noch ohne Wind. 1 Woche im Wohnmobil liegen und lesen, hätte auch uns überfordert. Also haben wir nach Alternativen gesucht. Wir wollten schon lange Uwes Kollegen im Spreewald besuchen. Also ging es nach Osten. Das hatte den Vorteil, dass das Wetter dort noch gut war. Wir haben uns im Osten dann alles angeschaut, was wir dort noch auf dem Schirm hatten. Einerseits anstrengend für das Ende einer langen Reise, die wir normalerweise mit wenigen Standortwechseln beschließen, andererseits auch spannend. Wir haben viel Neues entdeckt und wenig gelesen. Und erholt ist man allemal, wenn man nur 12 Quadratmeter in Schuss halten muss. Surfen, Sonnenbaden, Faulenzen sind also etwas zu kurz gekommen.
Nun zu den einzelnen Stationen unserer Reise:
Norwegen war uns zu touristisch. Wir haben mehr Einsamkeit erwartet.
Landschaftlich war es natürlich großartig, aber wir sind eben verwöhnt.
Dänemark war super, wie immer. Wir lieben dieses Land. Wohnmobile sind willkommen.Überfüllt ist es nirgendwo.
Der Osten Deutschlands hat uns noch einmal vor Augen geführt: Wir müssen Orte meiden, die Führungen auf japanisch anbieten. Nicht weil wir etwas gegen Japaner haben, sondern weil das ein Zeichen für Reisebusmassenabfertigung ist. Und dort ist es uns dann zu voll, egal wie schön es dort sein mag, wenn man sich die ganzen Leute wegdenkt.
Heute haben wir uns die Gedenkstätte des KZ in Buchenwald angesehen. Obwohl die meisten Gebäude und somit viele Spuren zwischen 45 und der Wende abgerissen wurden und ein gigantisches Mahnmal von der DDR errichtet wurde, hat man durch die Neugestaltung seit der Wende wieder einen würdigen Ort des Gedenkens geschaffen.
So langsam neigt sich unser Urlaub dem Ende zu und wir bewegen uns wieder westwärts. Nach Dresden brauchen wir ein bisschen Ruhe und übernachten in Obernissa bei Erfurt. Hier sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht. Nur ein gelegentliches Muhen stört unsere Nachtruhe. Außer uns gibt es hier nur Rindviecher.