Waschtag in Xanthi

Wir sind noch 200 km von der türkischen Westgrenze entfernt und wollen daher noch einmal in einen Waschsalon gehen. In der Türkei kann man zwar die Wäsche in Wäschereien abgeben, aber nicht selbst waschen.

Traumhafter Strand östlich von Kavala

Uwe hat einen Arbeitskollegen, der aus Xanthi stammt und wir waren vor 2 Jahren schon einmal dort. Die Altstadt mit prächtigen alten Herrenhäusern ist wirklich sehenswert.

Frisch gebadet nach Philippi

Morgens sieht es nach einem Lesetag aus.

Grau in Grau

Im Internet haben wir vernichtende Kritiken über Loutra Eleftheron gelesen, aber bei einem so düsteren Himmel lockt uns ein heißes Bad.
Zu unserer Überraschung stellen wir fest, alles Quatsch.

Wir wussten, dass es ein Lost Place ist.

Das heiße Wasser ist immer noch wunderbar.

Der Fluss hat Steine angeschwemmt.

Daher sind die Becken kleiner.

Lustige Graffiti

Hilft bei Rheuma, Hautkrankheiten und gynäkologischen Beschwerden.

Dermaßen gestärkt können wir noch etwas Archäologie vertragen. Wir fahren nach Philippi.

Amphitheater

Toll ?? Vor 2400 Jahren war das sicher viel Arbeit.

Damenmode

Die Agora, der zentrale Bereich.

Basilika aus dem 2.Jahrhundert nach Christus

Wunderschöne Mosaikböden

Hypokausten

Taufbereich

Kaum zu glauben, wie lange sich Tongefäße halten.

Und die Hunde durften auch alles anschauen.

Sandiger Strand mit Blick zur Insel Thasos.

Hier verbringen wir die Nacht.

Uwe findet ein Boot.

1 Paralía Achinópetra N 40° 43′ 7,6″ O 24° 3′ 19,1″
2 Loutrá Eléftheron N 40° 44′ 13,1″ O 24° 5′ 27,6″
3 Archaiologikós Chóros Filíppon N 41° 0′ 46,3″ O 24° 17′ 12,0″
4 Paralía Agiasma N 40° 51′ 36,5″ O 24° 37′ 38,0″

Strecke insgesamt: 118 km

Nach Kavala

Nach dem Frühstück machen wir noch einen schönen Spaziergang am Strand von Develiki.

Sonnenaufgang

Der Strand ist hier von seltsamen Platten durchzogen.

Und Fußabdrücken des Yeti?

Danach geht es weiter durch eine Region von Griechenland, die uns weniger gefällt. Aber für eine Mittagspause geht es natürlich.

Ausblick von der Straße

Der Strand ist natürlich schön. Aber die Tavernen schrecken uns ab.

Schade, dass es in Griechenland erlaubt ist, Bretterbuden am Strand zu bauen.

Hier gibt es ausnahmsweise mal keine Taverne

Der Strand ist aus Glitzerkies.

Wilde Anemonen

Danach statten wir dem Löwen von Amfipoli einen Besuch ab.

Aus dem 4. Jahrhundert vor Christus

Nur 30 Kilometer weiter haben wir unser Tagesziel erreicht.

2 Turteltäubchen

1 Paralía Gomatíou N 40° 20′ 22,9″ O 23° 47′ 7,9″
2 Paralía Asproválta N 40° 45′ 6,8″ O 23° 44′ 7,5″
3 Léon Amfipóleos N 40° 48′ 10,7″ O 23° 50′ 33,2″
4 Paralía Achinópetra N 40° 43′ 7,6″ O 24° 3′ 19,1″

Strecke insgesamt: 114 km

An der Ostseite des Mittelfingers entlang

Blick aus unserer Elsa

Wir waren 2024 schon einmal auf Chalkidiki und wollen heute noch einmal 2 Lieblingsorte anschauen.

Orange Beach

Kleine Buchten werden von Felsen eingerahmt.

Das Wasser in den Buchten ist kristallklar

Jeder kann sich eine Privatwanne suchen.

Malerische Felsen

Noch einmal 3 Kilometer weiter gibt es eine herzförmige Bucht.

Dann geht es wieder Richtung Norden und wir halten noch einmal in Karydi.

Hier gab es 2024 noch einen Lochstein

Wackelstein

Das Salzwasser lässt Kunstwerke entstehen

In Ammouda legen wir eine Picknickpause ein.

Es ist wunderbar warm

Fußbad geht

Nach der Mittagspause fahren wir noch ein paar Kilometer bis zu unserem Übernachtungsplatz Paralia Gomati.
Der Strand ist hier seltsam, es gibt hier eine Felskante, hinter der sich das Wasser staut.

1 Paralía Kavourótrypes N 40° 7′ 32,2″ O 23° 58′ 11,1″
2 Paralía Karýdi N 40° 11′ 40,1″ O 23° 48′ 28,0″
3 Traní Ammoúda N 40° 14′ 53,5″ O 23° 43′ 23,0″
4 Paralía Gomatíou N 40° 20′ 22,9″ O 23° 47′ 7,9″

Strecke insgesamt: 97 km

Nach Sithonia

Den Kassandra-Finger von Poseidons Dreizack wollen wir uns dieses Mal sparen. Hier waren wir schon im Frühjahr 2024 und dieses Mal sollte es ja weiter nach Osten gehen.

q⁰

Der Wetterbericht hat einen trüben Tag gemeldet.

Sieht allerdings nicht so aus.

Zuerst machen wir einen kurzen Stopp am Riesenstrand von Moudania.

Levkojen am Strand

Ein kilometerlanger Strand und niemand ist da.

Unsere alte Hundedame trödelt mittlerweile

Nach dem strandspaziergang fahren wir weiter nach Nikiti.

Aloe vera

Nach kurzer Fahrt und dem obligatorischen Besuch in einer Bäckerei bummeln wir durch das hübsche Örtchen Nikiti.
Leider sind um diese Jahreszeit alle Cafes geschlossen und wir müssen unseren Kaffee selbst zubereiten. Aber zum Glück waren wir ja in der Bäckerei und sind auch mit Leckereien versorgt.

Nach der Mittagspause fahren wir noch eine halbe Stunde zum Orange Beach. Eigentlich heißt der Strand Paralía Kavourótrypes, aber es gibt dort die Strand Bar Orange Beach und der Name hat sich auch für den Strand durchgesetzt.

Am Abend kommt dann doch noch das trübe Wetter und wir nutzen eine Wolkenlücke und lassen Hedwig frei.

1 Paralía Sozópoli N 40° 16′ 27,5″ O 23° 8′ 36,9″
2 Ydroviótopos Agíou Máma N 40° 13′ 15,5″ O 23° 20′ 8,4″
3 Paliós Oikismós Nikítis N 40° 13′ 57,7″ O 23° 40′ 22,9″
4 Paralía Kavourótrypes N 40° 7′ 32,2″ O 23° 58′ 11,1″

Strecke insgesamt: 103 km

Wir nähern uns Chalkidiki

Heute wollen wir nicht weit fahren, ungefähr 40 km reichen auch einmal, also lesen wir gemütlich am Strand.
Es ist heute wieder ein bisschen dunstig.

Wir lesen am Strand und fahren dann noch 30 Kilometer weiter nach Osten in einen kleinen Pinienwald am Meer.

1 Ydroviótopos Epanomís N 40° 22′ 40,2″ O 22° 54′ 4,0″
2 Paralía Sozópoli N 40° 16′ 27,5″ O 23° 8′ 36,9″

Strecke insgesamt: 37 km

Einkaufen in Thessaloniki

Heute Nacht hatten wir Besuch. Um 2 Uhr wuselte die Polizei um unsere Elsa. Wir haben schon mit Ärger gerechnet, aber irgendwie ging es nicht um uns. Was los war? Wissen wir auch nicht.

Sonnenaufgang

Wir stehen unter Obhut des heiligen Nikolaus

Von Hedwig fotografiert

Heute haben wir die wirklich schwierige Aufgabe in Thessaloniki einen Parkplatz zu finden. Wir brauchen einen neuen Router. Das ist in dieser riesigen Stadt eigentlich kein Problem. Es gibt genügend Geschäfte, aber keine Parkplätze.

Wir parken einfach im absoluten Halteverbot und haben alles schnell erledigt.

Neuer Router

Kunst am Hafen

Stellplatz am Schiffswrackstrand

Ein endlos langer Sandstrand

Mina ist auch zufrieden

Der Stellplatz für die Nacht bei Epanomi.

Vor 2 Jahren ist Uwe in das Wrack getaucht.

Heute ist es ein bisschen zu kühl.

Wie man sieht, gibt es keinerlei Bebauung.

Bei unserem letzten Besuch konnte man von hier den Olymp sehen, aber heute ist es leider ein bisschen dunstig.

1 Ekklisía Ágios Nikólaos N 40° 31′ 40,4″ O 22° 40′ 33,2″
2 Ydroviótopos Epanomís N 40° 22′ 40,2″ O 22° 54′ 4,0″

Strecke insgesamt: 83 km

Zu den Göttern?

Der mit 2918 m höchste Berg Griechenlands gilt als Wohnsitz der Götter und wenn wir schon mal hier sind, werden wir dem Olymp, den wir bei unserer Chalkidiki-Reise immer nur aus der Ferne bewundern konnten, heute einen kurzen Besuch abstatten.

Hier mäandert ein kleines Flüsschen ins Meer

Möglicherweise ist das der Grund für den wunderschönen, feinen Sand.

In der Ferne sieht man bereits den Olymp

Dieser Strand bekommt von Mina eine Auszeichnung.

Von Litochora aus wandern wir in eine Schlucht.

Mina liebt eiskaltes Quellwasser.

Sahnehäubchen

Rast in der Sonne

Hier soll Zeus gebadet haben, dann muss Uwe da nicht auch noch rein.

Danach gibt es eine Stärkung im Café Olymp.

Wir sind nicht ganz sicher, wo wir übernachten wollen und schauen erst einmal bei den Salzpfannen vorbei.

Hier könnte man den Salzstreuer füllen.

Der Mohn blüht schon

Wir entscheiden uns noch 30 Kilometer weiter zu der Kapelle im Naturschutzgebiet zu fahren.

Könnte ein toller Platz sein, wenn nicht überall Müll liegen würde.

1 Paralía Stomio N 39° 52′ 3,6″ O 22° 44′ 12,5″
2 Farángi Enipéa N 40° 6′ 16,2″ O 22° 29′ 23,2″
3 Alykés Pýdnas N 40° 22′ 35,4″ O 22° 37′ 56,2″
4 Ekklisía Ágios Nikólaos N 40° 31′ 40,4″ O 22° 40′ 33,2″

Strecke insgesamt: 130 km

Ägäis

Nach dem Frühstück geben wir Hedwig noch ein bisschen Freiflug. Auf den Fotos kann man die fortschreitende Verlandung deutlich erkennen.

Bald kann man bei Ebbe trockenen Fußes bis zum anderen Ufer laufen.

Das ist Milo, den wir im Herbst 24 auf der Landstraße gefunden haben. Severin hat uns ein Bild geschickt.

Jetzt sind wir auf der anderen Seite am Pagalitischen Golf. Ein bisschen was von Bostalsee. Ruhig, nett und sehr beschaulich.

Genau hier!

Ein freundlicher Wachhund würde sich uns gerne anschließen.

Kiesstrand findet Mina blöd.

Dann fahren wir noch 100 km weiter bis Stomio. Ein fürchterlicher Ort, aber mit großartigem Strand .

Gut! Man kann es für eine Nacht hier aushalten.

Wir hatten eine Fehlermeldung bei unserer Elsa, aber zum Glück haben wir einen Ingenieur an Bord und schon Daniel Düsentrieb wusste: Für einen Ingenieur ist nichts zu schwör.

1 Paralía Agías Triádos N 38° 49′ 14,3″ O 22° 36′ 14,7″
2 Paralía Niés N 39° 6′ 32,0″ O 22° 55′ 45,2″
3 Paralía Stomio N 39° 52′ 3,6″ O 22° 44′ 12,5″

Strecke insgesamt: 235 km

Fazit: Überwintern In Griechenland

Wer denkt, dass Griechenland im Winter Sonne und blaues Meer bedeutet, der wird enttäuscht sein. Es gibt zwar deutlich mehr Sonnentage und es ist auch wesentlich wärmer als in Deutschland, aber vor allem im Januar und Februar regnet und stürmt es oft gewaltig. Im Februar nach Kreta zu fahren, war von den Temperaturen her eine sehr gute Idee. Es war deutlich wärmer und komplett verregnete Tage hatten wir (fast) überhaupt nicht, aber den Wind auf Kreta hatten wir wirklich unterschätzt. Auf Strandparkplätzen wird es schnell ungemütlich und wir mussten uns Windschattenplätze suchen.

Trotzdem hatten wir eine tolle Zeit und würden es genau so noch einmal machen.