Einkaufen in Thessaloniki

Heute Nacht hatten wir Besuch. Um 2 Uhr wuselte die Polizei um unsere Elsa. Wir haben schon mit Ärger gerechnet, aber irgendwie ging es nicht um uns. Was los war? Wissen wir auch nicht.

Sonnenaufgang

Wir stehen unter Obhut des heiligen Nikolaus

Von Hedwig fotografiert

Heute haben wir die wirklich schwierige Aufgabe in Thessaloniki einen Parkplatz zu finden. Wir brauchen einen neuen Router. Das ist in dieser riesigen Stadt eigentlich kein Problem. Es gibt genügend Geschäfte, aber keine Parkplätze.

Wir parken einfach im absoluten Halteverbot und haben alles schnell erledigt.

Neuer Router

Kunst am Hafen

Stellplatz am Schiffswrackstrand

Ein endlos langer Sandstrand

Mina ist auch zufrieden

Der Stellplatz für die Nacht bei Epanomi.

Vor 2 Jahren ist Uwe in das Wrack getaucht.

Heute ist es ein bisschen zu kühl.

Wie man sieht, gibt es keinerlei Bebauung.

Bei unserem letzten Besuch konnte man von hier den Olymp sehen, aber heute ist es leider ein bisschen dunstig.

1 Ekklisía Ágios Nikólaos N 40° 31′ 40,4″ O 22° 40′ 33,2″
2 Ydroviótopos Epanomís N 40° 22′ 40,2″ O 22° 54′ 4,0″

Strecke insgesamt: 83 km

Zu den Göttern?

Der mit 2918 m höchste Berg Griechenlands gilt als Wohnsitz der Götter und wenn wir schon mal hier sind, werden wir dem Olymp, den wir bei unserer Chalkidiki-Reise immer nur aus der Ferne bewundern konnten, heute einen kurzen Besuch abstatten.

Hier mäandert ein kleines Flüsschen ins Meer

Möglicherweise ist das der Grund für den wunderschönen, feinen Sand.

In der Ferne sieht man bereits den Olymp

Dieser Strand bekommt von Mina eine Auszeichnung.

Von Litochora aus wandern wir in eine Schlucht.

Mina liebt eiskaltes Quellwasser.

Sahnehäubchen

Rast in der Sonne

Hier soll Zeus gebadet haben, dann muss Uwe da nicht auch noch rein.

Danach gibt es eine Stärkung im Café Olymp.

Wir sind nicht ganz sicher, wo wir übernachten wollen und schauen erst einmal bei den Salzpfannen vorbei.

Hier könnte man den Salzstreuer füllen.

Der Mohn blüht schon

Wir entscheiden uns noch 30 Kilometer weiter zu der Kapelle im Naturschutzgebiet zu fahren.

Könnte ein toller Platz sein, wenn nicht überall Müll liegen würde.

1 Paralía Stomio N 39° 52′ 3,6″ O 22° 44′ 12,5″
2 Farángi Enipéa N 40° 6′ 16,2″ O 22° 29′ 23,2″
3 Alykés Pýdnas N 40° 22′ 35,4″ O 22° 37′ 56,2″
4 Ekklisía Ágios Nikólaos N 40° 31′ 40,4″ O 22° 40′ 33,2″

Strecke insgesamt: 130 km

Ägäis

Nach dem Frühstück geben wir Hedwig noch ein bisschen Freiflug. Auf den Fotos kann man die fortschreitende Verlandung deutlich erkennen.

Bald kann man bei Ebbe trockenen Fußes bis zum anderen Ufer laufen.

Das ist Milo, den wir im Herbst 24 auf der Landstraße gefunden haben. Severin hat uns ein Bild geschickt.

Jetzt sind wir auf der anderen Seite am Pagalitischen Golf. Ein bisschen was von Bostalsee. Ruhig, nett und sehr beschaulich.

Genau hier!

Ein freundlicher Wachhund würde sich uns gerne anschließen.

Kiesstrand findet Mina blöd.

Dann fahren wir noch 100 km weiter bis Stomio. Ein fürchterlicher Ort, aber mit großartigem Strand .

Gut! Man kann es für eine Nacht hier aushalten.

Wir hatten eine Fehlermeldung bei unserer Elsa, aber zum Glück haben wir einen Ingenieur an Bord und schon Daniel Düsentrieb wusste: Für einen Ingenieur ist nichts zu schwör.

1 Paralía Agías Triádos N 38° 49′ 14,3″ O 22° 36′ 14,7″
2 Paralía Niés N 39° 6′ 32,0″ O 22° 55′ 45,2″
3 Paralía Stomio N 39° 52′ 3,6″ O 22° 44′ 12,5″

Strecke insgesamt: 235 km

Fazit: Überwintern In Griechenland

Wer denkt, dass Griechenland im Winter Sonne und blaues Meer bedeutet, der wird enttäuscht sein. Es gibt zwar deutlich mehr Sonnentage und es ist auch wesentlich wärmer als in Deutschland, aber vor allem im Januar und Februar regnet und stürmt es oft gewaltig. Im Februar nach Kreta zu fahren, war von den Temperaturen her eine sehr gute Idee. Es war deutlich wärmer und komplett verregnete Tage hatten wir (fast) überhaupt nicht, aber den Wind auf Kreta hatten wir wirklich unterschätzt. Auf Strandparkplätzen wird es schnell ungemütlich und wir mussten uns Windschattenplätze suchen.

Trotzdem hatten wir eine tolle Zeit und würden es genau so noch einmal machen.

Zum Golf von Euboä

Unser Adlerhorst liegt heute morgen in den Wolken. Schade! Wir haben mit einer Autobahnetappe ungefähr 160 km geplant. Das hört sich viel an, aber über die Autobahn ist das auch für Mina machbar.

Steilwand von unten

Die Mittagspause verbringen wir am Golf von Euboä. Das Meer wirkt hier eher wie ein See.

Golf von Euboä

Mittagspause

Nach der Mittagspause fahren wir noch bis zu den heißen Quellen von Thermopylae und nehmen ein Bad.

Entlang des Bachlaufs gibt es viele aufgestaute Becken.

Jeder hat sein eigenes Becket mit 39° heißem Schwefelwasser

Dann fahren wir nach Agia Triada

Das Innere der Agia Triada-Kapelle

1 Vráchos Psátha N 38° 5′ 48,8″ O 23° 12′ 45,5″
2 Paralía Tragánas N 38° 37′ 58,7″ O 23° 7′ 49,9″
3 Loutrá Thermopylón N 38° 47′ 42,7″ O 22° 32′ 0,2″
4 Paralía Agías Triádos N 38° 49′ 14,3″ O 22° 36′ 14,7″

Strecke insgesamt: 205 km

Am Golf von Korinth entlang

Heute haben wir nichts Besonderes vor, nur ein bisschen Sightseeing hier und da und in Richtung Thessaloniki vorankommen.

Tolle Aussicht beim Frühstück, aber draußen ist es noch zu kalt, heute Nacht waren es nur 2.5°.

Die Strände sind hier feinkieselig.

Daher hat das Meer eine besonders schöne Farbe

Leimkraut

Spaziergang zum Leuchtturm

Superaussicht über den Golf von Korinth

Traubenhyazinten

Tolle Aussicht

Hera-Heiligtum mit altem Hafen

Hera ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Ehe, der Frauen und der Familie, sowie Schutzgöttin gebärender Frauen. Als Mondgöttin gilt sie auch als Göttin der Menstruation.

Es gibt so viele Altertümer in Griechenland, dass man tatsächlich den Überblick verliert.

Die Erklärungen für Besucher sind auch wirklich schlecht.

Mittagspause

Spaziergang durch den Pinienwald

Schöne Felsformation

Übernachtungsplatz

Mit wirklich einmaliger Aussicht

Erst die Ansicht der Drohne zeigt, dass wir genau am Rand einer Felswand stehen.

Und kleine wilde Ziegen klettern da runter.

Google sei Dank hatten wir heute einen extrem tollen Tag. Und zum Schluss einen gigantischen Stellplatz der Superlative.

Keine Sorge! Handbremse gezogen und Gang eingelegt.

1 Lechaion Harbor N 37° 56′ 5,5″ O 22° 53′ 17,2″
2 Hera-Heiligtum N 38° 1′ 41,0″ O 22° 51′ 8,9″
3 Limni Vouliagmenis N 38° 2′ 7,3″ O 22° 52′ 4,1″
4 Spiliá tis Fókias N 38° 4′ 26,7″ O 22° 59′ 3,9″
5 Vráchos Psátha N 38° 5′ 48,8″ O 23° 12′ 45,5″

Strecke insgesamt: 81 km

Von Githion nach Korinth

Unser Übernachtungsplatz

Hier blüht schon die Kamille

Schiffswrack- Strand nur 2 Kilometer von unserem Privatstrand entfernt.

Mina gefällt es hier

Blick nach Githion

Schiffswrack

Frühstück am Strand

Auch hier gibt es Dattelpalmen

Aussicht auf das Schiffswrack

Fliese mit Meerjungfrau

Drohne Hedwig betrachtet das Ganze von oben

Mosaik

Hier wurde 1936 zum ersten Mal die olympische Fackel der Neuzeit entzündet und nach Berlin getragen

Von der bedeutenden Stadt gibt es nur noch Grundmauern

Hübsche Kuppel

Toller Stellplatz am Golf von Korinth

Levkojen

1 Paralía Glóssa N 36° 47′ 43,5″ O 22° 36′ 0,6″
2 Archaiologikó Párko Tegéas N 37° 27′ 50,7″ O 22° 25′ 42,9″
3 Lechaion Harbor N 37° 56′ 5,5″ O 22° 53′ 17,2″

Strecke insgesamt: 182 km

Fazit Kreta

Wir wollten den Februar hier verbringen, um dem Regenwetter in Koronisia zu entgehen. Dieser Plan hat definitiv funktioniert. Wir hatten hier fast keine Regentage und es war oft frühlingshaft warm. Nicht unterschätzen darf man allerdings den kretischen Wind, vor allem den Nota, den sehr ruppigen Südwind, der das gesamte Wohnmobil zum Wackeln bringt. An einem Nachmittag brachte er sogar Saharastaub mit.

Die Stellplatzsituation ist ganz entspannt. Es gab nirgendwo Probleme. Um das Campingverbot kümmert sich kein Mensch.

Allerdings ist uns Kreta entschieden zu touristisch. An der Nordseite reiht sich Ressort an Ressort, vor allem zwischen Chania und Malia. Die Südküste ist entweder schwer zugänglich und bergig und alle besser zugänglichen Orte sind touristisch genutzt, im Februar allerdings Geiserorte ohne Leben. Wir haben viele hübsche Orte und Schluchten gesehen, aber nichts was wir so fantastisch fanden, dass wir noch einmal kommen würden. Wir haben meistens tolle Stellplätze gefunden und uns wirklich wohl gefühlt und die Reise genossen. Aber im Sommer ist es sicher fast wie Mallorca. Einfach zu viel und ganz sicher auch zu voll. Uns gefällt das jedenfalls nicht.

Am besten fanden wir die Südwestküste.

– Schöne Schluchten:
– Aradenaschlucht
– Richtisschlucht
– Prevelistal mit Palmenwald
– Mylonawasserfall
– Sarakenaschlucht
– Sehenswerte Strände:
– Elafonissi
– Balos
– Tropfsteinhöhle Agias Paraskevi
– Fortezza von Rethymnon ist sehenswert
– Gortyn Ausgrabungsstätte
– Chania fanden wir nicht besonders schön.
– Palast von Knossos kann man sich auch sparen.
– den Palmenwald aus der Bountywerbung braucht man sich auch nicht anzusehen.
– Hippieort Matella lohnt nur einen kurzen Stopp

Die berühmte kretische Küche konnten wir nur ein einziges Mal kosten, da in der Nebensaison die meisten Tavernen verwaist sind.

Kreta-Verlängerung

Eigentlich sollten wir schon lange auf dem Weg nach Githion sein. Das Schiff liegt im Hafen. Wir dürfen nicht an Bord. Keiner weiß was. In Griechenland ticken die Uhren anders. Mal sehen, wie es weitergeht.

Die Aussicht aus dem Wohnmobil ist schön und die Sonne scheint. Es könnte also schlimmer sein.

Wir setzen uns an den wunderschönen Strand und lesen.

Was wir auch versuchen, Anrufe hier und da, wir hören nichts und fahren noch einmal zum Schiff.

Dort sehen wir das Malheur! Ein Leck!
Aber nach etwas Schweißarbeit und einem Eimer Farbe ist das Schiff wieder repariert und wir bekommen eine Nachricht, dass wir um 18:00 Uhr ablegen. Also noch schnell ins Fährbüro und die Tickets ausdrucken lassen (das geht für Wohnmobile nicht online) und schon sind wir auf der Fähre.

Hundebesitzer müssen ins Freie

Wir sind mit Kissen und Decken gut gerüstet.

Um 18 Uhr mit 10 Stunden Verspätung laufen wir aus.

Wir dösen bis 1 Uhr in der Nacht und suchen uns anschließend ein stilles Plätzchen.

1 Limáni Kavonisíou N 35° 31′ 2,3″ O 23° 38′ 8,0″
2 Paralía Glóssa N 36° 47′ 43,5″ O 22° 36′ 0,6″

Strecke insgesamt: 185 km, davon mit der Fähre 175 km

Balosstrand

Morgensonne

Übernachtung am Rand der Piste

Startpunkt der Wanderung

Tolle Aussicht

Wunderschöne Türkis- und Blautöne.

Puderzuckersand

14°C Wassertemperatur

Leider noch ein bisschen Arbeit bis zum Beginn der Saison.

Mona ist immer zu Albernheiten bereit.

Mina sucht sich eine Kuhle im Windschatten

Man kann die Sonne genießen.

Zurück zum Wohnmobil. Das Mittagessen ruft.

Tolle Aussicht nach Kissamos

Hier begegnen uns Ziegen auf Schritt und Tritt.

Ab in den Hafen, damit wir morgen früh pünktlich sind.

1 Chersónisos Gramvoúsas N 35° 34′ 26,7″ O 23° 36′ 0,0″
2 Paralía Bálos N 35° 34′ 51,3″ O 23° 35′ 26,7″
3 Limáni Kavonisíou N 35° 31′ 2,3″ O 23° 38′ 8,0″

Strecke insgesamt: 19 km