Wie schaffen wir es keine Jeep-Safari zu sehen?

Die Auswirkungen des Massentourismus an der Küste sind bis ins Hinterland zu spüren. Nachts nicht! Aber tagsüber gibt es überall Jeep-Safaris in die „Einsamkeit“.

Am Ufer des Manavgat

Praktisch! So ein Hundeschwänzchen zum Zudecken!

Schon morgens ist es sommerlich warm.

Schöne Aussicht auf den Gestalten Fluss

Alte Karavanserei Alara Han

Wurde als Museum gestaltet.

Die Alara ist wild und aufgewühlt.

Man könnte noch zu einer Burg wandern, aber das sieht beschwerlich aus.

Wir fahren weiter in Richtung Alanya, Ressort an Ressort!

Im Dim-Tal wird es nicht besser.

Wir verkrümeln uns ans Forsthaus.

Um zur Tagesfrage zurück zu kehren: Ja, uns ist eben eine Jeepsafari entgegen gekommen.

1 Manavgat Neri N 36° 53′ 44,9″ O 31° 31′ 46,9″
2 Alara Han N 36° 41′ 32,0″ O 31° 43′ 25,8″
3 Alanya Uğurlu Orman Binası N 36° 33′ 46,3″ O 32° 10′ 42,4″

Strecke insgesamt: 117 km

Kultur und Natur

Wer uns kennt, weiß, dass nach einem Entspannungtag wieder Action angesagt ist.

Glasklares Wasser

Zuerst fahren wir nach Manavgat zum Einkaufen und sehen uns die große Moschee an. Das steht ja schon länger auf Carmens Bucket-List, weil sie immer im Religionsunterricht davon erzählt hat, aber als „Ungläubige“ nie eine besuchen durfte. Hier in der Türkei ist das zum Glück anders.

Viele schön bemalte Kuppeln

Brunnen für die rituellen Waschungen vor dem Gebet.

Mimbar

Gebetsnische

Ein tolles Bauwerk!

Wir fahren weiter Lyrbe, einer Ausgrabungsstätte aus dem 3. Jahrhundert vor Christus.

Aquädukt

Dann geht’s weiter zu unserem Übernachtungsplatz.

Passen wir da durch?

Unser Stellplatz

Nach dem die Picknick-Gäste verschwunden sind, wird es total beschaulich hier.

1 Perakende Plajı N 36° 49′ 21,7″ O 31° 13′ 58,3″
2 Manavgat Merkez Külliye Cami N 36° 46′ 39,7″ O 31° 27′ 13,9″
3 Lyrbe N 36° 52′ 25,3″ O 31° 28′ 29,2″
4 Manavgat Neri N 36° 53′ 44,9″ O 31° 31′ 46,9″

Strecke insgesamt: 81 km

Perakende

Frühstück auf unserem Campingplatz

Wir besuchen den tollen Wasserfall mitten in Antalya.

Wirklich sehenswert!

Der Park ist schön angelegt und bepflanzt.

Kaninchen 🐰 hoppeln durch die Gegend.

Schöne Aussicht über die Küste.

Wenn keine Palmen da wären, könnte man denken man wäre zuhause.

Man sieht, mit welcher Fließgeschwindigkeit der Fluss ins Meer mündet.

Mitten in einer Riesenstadt gibt es schöne Oasen.

Haben wir so nicht vermutet.

Natürlich auch ein bisschen Touristen-Rummel!

Tolle Beete!

Dann fahren wir eine Stunde weiter bis Perakende.

Ein wunderschöner Platz

1 Antalya Büyükşehir Belediyesi Karavan Park N 36° 52′ 38,7″ O 30° 39′ 25,2″
2 Düden Şelalesi N 36° 51′ 3,7″ O 30° 46′ 59,7″
3 Perakende Plajı N 36° 49′ 21,7″ O 31° 13′ 58,3″

Strecke insgesamt: 78 km

Antalya – Tag 2

Eigentlich sollte es ja heute weiter gehen.

Schöner großer Platz

Aber dann fing es an zu regnen und da geht man doch am besten einmal ins Shoppingcenter.

Da ist es schön trocken.

Antalya ist wie eine deutsche Großstadt, nur ist normalerweise das Wetter besser.

Wir bleiben noch einen Tag länger. Hier ist man bei Regen gut aufgehoben und morgen, wenn die Sonne scheint, machen wir uns wieder auf Besichtigungstour.

Durch einen gepflegten Park spazieren wir zum Meer.

Schöne große Promenade am Meer

Der Strand ist nicht von Hotels vereinnahmt.

Viele Sitzgelegenheiten zum Verweilen

Kunst?

Café reiht sich an Café

Der Hammer! Ein Hundefreilauf!

Mona ist skeptisch

Witzige Details!

Wir dachten, dass Antalya eine grauenhafte Bettenburg, wie so mancher spanische Küstenort, ist. Aber wir haben uns geirrt. Hier stimmt das ganze Drumherum und wenn man mal schnell von Saarbrücken aus im sonnigen Süden sein will, ist es nett hier.

Carmen klettert auf das Dach vom Wohnmobil.

Es gibt einen Vergnügspark in der Nähe mit einem tollen Riesenrad.

Saarbrücken 15 oder Antalya?

Wir haben bei dem Chimärenfeuer übernachtet.

Heute fahren wir 70 Kilometer bis Antalya und dann ist noch einmal Großwaschtag angesagt, bevor wir ins Landesinnere aufbrechen werden.

Der Stellplatz in Antalya ist großartig, sauber und sehr gut organisiert.

Tiptop gepflegt!

Wir lassen 2 Maschinen Wäsche laufen und genießen die entspannte Atmosphäre.

Uwe geht noch einmal zum Friseur. Auch nach 8 Wochen kein Luxus.

Augenvisier

So sah Uwe nach Peeling, Massage und Haarschnitt aus.

Kapuska, ein türkischer Kohleintopf

1 Yanartaş Milli Parkı N 36° 25′ 35,4″ O 30° 28′ 2,1″
2 Antalya Büyükşehir Belediyesi Karavan Park N 36° 52′ 38,7″ O 30° 39′ 25,2″

Strecke insgesamt: 73 km

Zu den feuerspeienden Felsen

Es hat nachts fürchterlich geregnet und am Morgen ist es noch dunstig.

Morgendunst

Dann Sonnenschein

Na! Wird schon!

Wir wollen heute nach Çirali. Oberhalb des Dorfes tritt seit dem Altertum Methan aus Felsritzen aus, was sich entzündet. Im Altertum soll es weithin sichtbar gewesen sein. Heutzutage sind es nur noch vereinzelte Feuerstellen, an denen man Grillen kann.

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass nach griechischer Mythologie die Chimäre, also das feuerspeiende Ungeheuer, getötet wurde.

So etwa stellte man sich in der Antiike das Ungeheuer vor.

Auch struppige Streuner wärmen sich hier auf.

Hier tritt seit tausenden von Jahren Methangas aus. Warum? Man weiß es nicht.

1 Mavikent Plajı N 36° 16′ 40,7″ O 30° 21′ 29,3″
2 Mount Chimaera N 36° 25′ 53,0″ O 30° 27′ 21,9″
3 Yanartaş Milli Parkı N 36° 25′ 35,4″ O 30° 28′ 2,1″

Strecke insgesamt: 42 km

Besuch beim Nikolaus

Riesige Wiese ganz für uns allein.

Auf dem Weg nach Demre ist die ganze Welt unter Folie.

Wir kommen nach Myra.

Hier hat Bischof Nikolaus gelebt.

Amphitheater von Myra

Es ist auch eine lykische Stadt, die die Verstorbenen dem Himmel näher bringen wollte.

Total aufwändiger Bestattungskult

Das Besondere in Myra sind die verzierten Friese

Sie sollten eigentlich aus der Ferne betrachtet werden und sehen aus der Nähe etwas gruselig aus.

Tolle Steinmetzarbeit!

Sonnenbad

Nach so vielen Eindrücken brauchen wir eine Pause am Strand.

Zum Glück gibt es eine Mauer!

Schöne Küstenstraße

Übernachtungsplatz am Meer

Strandwächter

Ein süßer Kangalmix.

Verheißt zwar nichts Gutes, sieht aber trotzdem toll aus.

1 Uyuyan Dev N 36° 12′ 36,6″ O 29° 38′ 47,0″
2 Myra N 36° 15′ 32,6″ O 29° 59′ 6,9″
3 Demre Plajı N 36° 14′ 19,6″ O 30° 1′ 18,7″
4 Mavikent Plajı N 36° 16′ 40,7″ O 30° 21′ 29,3″

Strecke insgesamt: 100 km

Nach Kaṣ

Zuerst genießen wir noch einmal den Riesensandkasten.

Blick aus unserer Elsa

Leckeres Sonntagsfrühstück

Leuchtturm des antiken Patara

Dünenwanderung

Päuschen im Windschatten

Der Weg ist weit

Man kann sich wirklich verlaufen

Manche Dünen sind so hoch, dass man kaum hoch kommt.

Ein Paradies

Die Küstenstraße nach Kas ist auch wunderschön.

Kaputas-Canyon

In Kas parken wir im Hafen und bummeln durch die Gässchen und schaffen es endlich nach 3 Wochen bei PTT eine Registrierung zur Benutzung der Autobahn zu bekommen.

Nette Läden

Das soll vor Unglück schützen, wurde hier ins Pflaster eingelassen.

Auch ein kleines lykisches Grab

Da werden auch diese blau-türkisfarbenen Steine verkauft.

Hübsche Innenhöfe

Bei den Hunden gibt es keine Sprachbarriere

Unser Parkplatz im Hafen ist knapp vor der Wasserkante.

Anschließend fahren wir zu einem Aussichtspunkt dem Uyuyan Dev. Das heißt übersetzt „schlafender Riese“, weil der Bergrücken aus der Entfernung aussieht, wie ein schlafender Riese.

Hier bleiben wir über Nacht.

1 Patara Kum Tepeleri N 36° 16′ 13,6″ O 29° 18′ 11,1″
2 Kaputaş Kanyon N 36° 13′ 49,7″ O 29° 26′ 59,3″
3 Kaş N 36° 11′ 59,5″ O 29° 38′ 28,6″
4 Uyuyan Dev N 36° 12′ 36,6″ O 29° 38′ 47,0″

Strecke insgesamt: 57 km