Erst mal ankommen

Eigentlich haben wir uns das so gewünscht. Erst einmal ein ruhiger Strandtag in Kerenza. Aber es ist bewölkt und nur 17°C warm. Also verschieben wir das Relaxen auf morgen und fahren zum Einkaufen nach Arta.

Selbst bei trübem Wetter ist die Bucht einfach malerisch.

Wegen des schlechten Wetters verzichten wir auf den Strandtag und fahren nach Arta.Arta. Unser Problemglaser, der schon vor einem Jahr liefern wollte, kündigt die Lieferung für Freitag an. Ach so! Er hat 2026 gemeint! Der Ofenbauer , der uns seit Mai hinhält, behauptet heute, dass er überhaupt keine Holzbrennöfen im Programm hat. Unser Lieblingsbaumarkt Fotis, empfiehlt uns einen Laden, der auf den ersten Blick sehr zugerumpelt aussieht. Eigentlich auch noch beim genaueren Hinsehen. Aber erstaunlicherweise ist der Besitzer engagiert und schickt uns noch am gleichen Abend einen Handwerker. Es bleibt spannend.

Mit unserem Häuschen ist alles in Ordnung. Lediglich unsere Klappläden- Feststellung wurde geklaut. Wer macht denn so was? Wir haben einen Verdacht, aber es ist nicht wirklich ein Problem.

Unsere Bougainvilae

Ziemlich zugewuchert!

Sogar Bananenpalmen gedeihen prächtig.

1 Paralia Kerentza N 39° 12′ 51,6″ O 20° 29′ 11,1″
2 Villa Bilbo N 39° 0′ 43,1″ O 20° 55′ 11,5″

Strecke insgesamt: 90 km

Eine Seefahrt….

Wir haben eine schöne Kabine und verlassen pünktlich den Hafen von Ancona.

Die Nacht war ruhig und wir lesen und sind faul.

Wir übernachten in Kerenza

1 Fährhafen Ancona N 43° 37′ 3,1″ O 13° 30′ 24,2″
2 Fährhafen Igoumenitsa N 39° 29′ 19,3″ O 20° 15′ 32,9″

Strecke insgesamt: 750 km

1 Fährhafen Igoumenitsa N 39° 29′ 19,3″ O 20° 15′ 32,9″
2 Paralia Kerentza N 39° 12′ 51,6″ O 20° 29′ 11,1″

Strecke insgesamt: 50 km

Comacchio

Wir haben gut geschlafen.

Nach dem Frühstück geht es nach Comacchio, das Ähnlichkeit mit Venedig haben soll, nur mit wesentlich weniger Rummel.

Die Stadt ist von Kanälen durchzogen.

Zahllose Brücken gibt es auch.

Hübsche historische Boote

Viele nette Kneipen

Heute ist hier ein Straßenfest und daher relativ viel Trubel.

Von Comacchio fahren wir 2 Stunden bis Ancona.

Wir nutzen die Zeit bis zum Ablegen des Schiffes fürs Abendessen.

1 Area sosta camper N 44° 23′ 50,3″ O 11° 35′ 32,4″
2 Commacchio N 44° 41′ 34,7″ O 12° 10′ 59,5″
3 Fährhafen Ancona N 43° 37′ 3,1″ O 13° 30′ 24,2″

Bella Italia

In Stansstadt regnet es bei 12°C. Also fahren wir erstmal durch den Gotthard-Tunnel.

Hübscher Stellplatz direkt am See.

In Piacenza legen wir eine Mittagspause ein.

Hier ist tatsächlich noch T-Shirt-Wetter.

Dom

Toller Zwischenstopp! Danach fahren wir noch 200 km bis Castel San Pietro Terme zu einem großen, ruhigen Stellplatz und gönnen uns eine leckere, italienische Pizza.

1 Harissen Park N 46° 58′ 55,9″ O 8° 20′ 40,3″
2 Duomo N 45° 3′ 0,3″ O 9° 41′ 52,7″
3 Area sosta camper N 44° 23′ 50,3″ O 11° 35′ 32,4″

Strecke insgesamt: 484 km

Herbstferien

Wir starten noch einmal nach Koronisia. Heute geht’s allerdings nur bis Stansstad am Vierwaldstättersee. Leider sind wir wieder einmal zu spät weggefahren und sind daher erst um 20 Uhr bei Dunkelheit an unserem Übernachtungsplatz. Ausnahmsweise übernachten wir nicht in Malvaglia, sondern noch auf der Alpennordseite. Diesen Platz haben wir zufällig im Sommer auf der Rückfahrt von Koronisia entdeckt und werden ihn heute einmal ausprobieren.

1 Saarbrücken
2 Harissen Park N 46° 58′ 55,9″ O 8° 20′ 40,3″

Strecke insgesamt: 339 km

Abschluss unseres Sabbatjahres

Der Stellplatz am St. Antonius Gymnasium, in dessen Räumlichkeiten von 1942 bis 1945 eine Adolf Hitler-Heimschule untergebracht war, die Carmens Vater besucht hat, war wirklich sehr ruhig und alles war fußläufig zu erreichen.

Direkt neben der Schule liegt die Burg Vischering, die der Bischof von Münster errichten ließ, weil ihm die Herren von Lüdinghausen zu machtbesessen waren.

Es ist eine richtig schöne Wasserburg, die erstmals 1271 erwähnt wurde.

Der Wasserspiegel im Burggraben darf auf keinen Fall sinken.

Die Burg steht auf Eichenpfählen, die durch Sauerstoffkontakt faulen würden.

Im Innenhof ist ein schönes Café

Backstube

In der alten Mühle ist eine Pizzeria

Das Mühlrad wird restauriert.

Ein sehr gepflegtes Städtchen

Das ältere Schloss ist lange nicht so sehenswert

Schloss Lüdinghausen

Burggraben voller Entengrütze

Zu Napoleons Zeiten verlief hier die deutsche-französische Grenze.

1 Vischering Stever N 51° 46′ 24,2″ O 7° 26′ 12,2″
2 Burg Vischering N 51° 46′ 34,4″ O 7° 26′ 35,6″
3 Abenteuerhalle Kalk N 50° 56′ 8,9″ O 7° 0′ 33,4″

Strecke insgesamt: 140 km

Der Countdown läuft

Schöner Platz im Grünen in Harpstedt.

In Bad Iburg verbringen wir die Mittagspause am Schloss.

Knotengarten von Schloß Iburg

Irgendwie gefällt uns weder das Schloss noch der Ort. Die Besichtigung ist sehr schnell erledigt, weil viele Teile des Schlosses nicht zugänglich sind. Schade!

Dann fahren wir lieber weiter. Zufällig entdeckt Carmen auf der Landkarte den Ort, in dem ihr Vater als Kind in einer Heimschule (Sonderform der Napola) war und wir beschließen uns den Ort anzuschauen. Wir haben schon im Internet recherchiert. Die Nachfolge-Schule geht ziemlich verhalten mit diesem unrühmlichen Erbe um. Eigentlich schade!

Apfelbaumwiese Lüdinghausen, direkt an der Deutsch-Französichen Grenze, allerdings der von 1811.

1 Wohnmobilstellplatz Harpstedt N 52° 54′ 28,3″ O 8° 35′ 40,1″
2 Schloß Iburg N 52° 9′ 28,4″ O 8° 2′ 30,6″
3 Vischering Stever N 51° 46′ 24,2″ O 7° 26′ 12,2″

Strecke insgesamt: 213 km

Die Stadtmusikanten

Nachts hat es geregnet, aber beim Frühstück kommt wieder die Sonne zum Vorschein.

Der Obsthof Stechmann ist eine gute Übernachtungsmöglichkeit

Dann geht’s nach Bremen. Wir finden einen Parkplatz direkt hinter dem Bahnhof. Das würde ich mir in Saarbrücken auch mal wünschen.

Durch den Bahnhof geht es dann zum Rathaus, den Stadtmusikanten, Roland und Dom.

Beck’s Mühle

Schweine? Das findet Mona gruselig.

Liebfrauenkirche

Die Stadtmusikanten eher klein und schon ganz blank gewetzt.

Rathaus

Der Roland

Der Dom steht direkt daneben. Bremen ist wirklich sehr fußgängerfreundlich.

Der gotische Dom ist wirklich großartig.

Warum man allerdings aus dem Hinterausgang raus gehen muss, versteht man nicht so ganz.

Uwe wartet schon, weil wir uns bei Kirchen immer abwechseln müssen. Wieso eigentlich?

In der Innenstadt gibt es viele alte Gebäude.

Die Altstadtgassen Schnoor in denen früher Seilmacher lebten, sind auch gerade um die Ecke.

Hier werden natürlich die Stadtmusikanten vermarktet.

Aber es gibt auch sonst Schönes zu sehen.

Schmale Gässchen

Schiefe Türen.

Das wäre doch etwas für Mona.

Definitiv schmaler als die schmalste Gasse in Stockholm.

Uns hat es sehr viel Spaß gemacht.

Zum Übernachten sind wir wieder in Harpstedt.

1 Obsthof Stechmann N 53° 27′ 3,0″ O 9° 38′ 29,8″
2 Bremen N 53° 4′ 34,4″ O 8° 48′ 27,1″
3 Wohnmobilstellplatz Harpstedt N 52° 54′ 28,3″ O 8° 35′ 40,1″

Strecke insgesamt: 131 km

Buxtehude

Surfspot

Stellplätze, auf denen ein strenges Regiment geführt wird, sind nicht unbedingt unser Ding. Deshalb wechseln wir schon vor dem Frühstück zum Surfspot. Aber der Wind ist einfach zu böig.

Daher fahren wir durch den Elbtunnel – natürlich wieder mal Stau – nach Buxtehude. Dort ist der tolle Stellplatz im Hafen schon belegt. Wir parken auf einem Parkplatz und bummeln durch die Altstadt.

Die Kirche ist leider geschlossen.

Rathaus

Hase und Igel sind hier allgegenwärtig, da die Geschichte der beiden in der Heide von Buxtehude gespielt hat.

Upcycling für alte Pinsel

Es gibt schöne alte Häuser.

Kanäle

Hübsche Kneipen am Kanal

Der Fleetenkieker hatte im 16. Jh. die Aufgabe, die Wasserstände der Fleete zu kontrollieren.

Mmh!

Man konnte das Rathaus von innen anschauen.

Leider war es hier ein bisschen dunkel.

Pappmaché-Workshop, natürlich auch mit Hase und Igel.

Unser Übernachtungsplatz auf einer Obstplantage

Sonnenuntergang über Pflaumenbäumen

1 Meldorfer Deich N 54° 5′ 39,1″ O 8° 57′ 2,1″
2 Buxtehude N 53° 28′ 35,4″ O 9° 42′ 1,3″
3 Obsthof Stechmann N 53° 27′ 3,0″ O 9° 38′ 29,8″

Strecke insgesamt: 150 km