Zum Golf von Euboä

Unser Adlerhorst liegt heute morgen in den Wolken. Schade! Wir haben mit einer Autobahnetappe ungefähr 160 km geplant. Das hört sich viel an, aber über die Autobahn ist das auch für Mina machbar.

Steilwand von unten

Die Mittagspause verbringen wir am Golf von Euboä. Das Meer wirkt hier eher wie ein See.

Golf von Euboä

Mittagspause

Nach der Mittagspause fahren wir noch bis zu den heißen Quellen von Thermopylae und nehmen ein Bad.

Entlang des Bachlaufs gibt es viele aufgestaute Becken.

Jeder hat sein eigenes Becket mit 39° heißem Schwefelwasser

Dann fahren wir nach Agia Triada

Das Innere der Agia Triada-Kapelle

1 Vráchos Psátha N 38° 5′ 48,8″ O 23° 12′ 45,5″
2 Paralía Tragánas N 38° 37′ 58,7″ O 23° 7′ 49,9″
3 Loutrá Thermopylón N 38° 47′ 42,7″ O 22° 32′ 0,2″
4 Paralía Agías Triádos N 38° 49′ 14,3″ O 22° 36′ 14,7″

Strecke insgesamt: 205 km

Am Golf von Korinth entlang

Heute haben wir nichts Besonderes vor, nur ein bisschen Sightseeing hier und da und in Richtung Thessaloniki vorankommen.

Tolle Aussicht beim Frühstück, aber draußen ist es noch zu kalt, heute Nacht waren es nur 2.5°.

Die Strände sind hier feinkieselig.

Daher hat das Meer eine besonders schöne Farbe

Leimkraut

Spaziergang zum Leuchtturm

Superaussicht über den Golf von Korinth

Traubenhyazinten

Tolle Aussicht

Hera-Heiligtum mit altem Hafen

Hera ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Ehe, der Frauen und der Familie, sowie Schutzgöttin gebärender Frauen. Als Mondgöttin gilt sie auch als Göttin der Menstruation.

Es gibt so viele Altertümer in Griechenland, dass man tatsächlich den Überblick verliert.

Die Erklärungen für Besucher sind auch wirklich schlecht.

Mittagspause

Spaziergang durch den Pinienwald

Schöne Felsformation

Übernachtungsplatz

Mit wirklich einmaliger Aussicht

Erst die Ansicht der Drohne zeigt, dass wir genau am Rand einer Felswand stehen.

Und kleine wilde Ziegen klettern da runter.

Google sei Dank hatten wir heute einen extrem tollen Tag. Und zum Schluss einen gigantischen Stellplatz der Superlative.

Keine Sorge! Handbremse gezogen und Gang eingelegt.

1 Lechaion Harbor N 37° 56′ 5,5″ O 22° 53′ 17,2″
2 Hera-Heiligtum N 38° 1′ 41,0″ O 22° 51′ 8,9″
3 Limni Vouliagmenis N 38° 2′ 7,3″ O 22° 52′ 4,1″
4 Spiliá tis Fókias N 38° 4′ 26,7″ O 22° 59′ 3,9″
5 Vráchos Psátha N 38° 5′ 48,8″ O 23° 12′ 45,5″

Strecke insgesamt: 81 km

Von Githion nach Korinth

Unser Übernachtungsplatz

Hier blüht schon die Kamille

Schiffswrack- Strand nur 2 Kilometer von unserem Privatstrand entfernt.

Mina gefällt es hier

Blick nach Githion

Schiffswrack

Frühstück am Strand

Auch hier gibt es Dattelpalmen

Aussicht auf das Schiffswrack

Fliese mit Meerjungfrau

Drohne Hedwig betrachtet das Ganze von oben

Mosaik

Hier wurde 1936 zum ersten Mal die olympische Fackel der Neuzeit entzündet und nach Berlin getragen

Von der bedeutenden Stadt gibt es nur noch Grundmauern

Hübsche Kuppel

Toller Stellplatz am Golf von Korinth

Levkojen

1 Paralía Glóssa N 36° 47′ 43,5″ O 22° 36′ 0,6″
2 Archaiologikó Párko Tegéas N 37° 27′ 50,7″ O 22° 25′ 42,9″
3 Lechaion Harbor N 37° 56′ 5,5″ O 22° 53′ 17,2″

Strecke insgesamt: 182 km

Fazit Kreta

Wir wollten den Februar hier verbringen, um dem Regenwetter in Koronisia zu entgehen. Dieser Plan hat definitiv funktioniert. Wir hatten hier fast keine Regentage und es war oft frühlingshaft warm. Nicht unterschätzen darf man allerdings den kretischen Wind, vor allem den Nota, den sehr ruppigen Südwind, der das gesamte Wohnmobil zum Wackeln bringt. An einem Nachmittag brachte er sogar Saharastaub mit.

Die Stellplatzsituation ist ganz entspannt. Es gab nirgendwo Probleme. Um das Campingverbot kümmert sich kein Mensch.

Allerdings ist uns Kreta entschieden zu touristisch. An der Nordseite reiht sich Ressort an Ressort, vor allem zwischen Chania und Malia. Die Südküste ist entweder schwer zugänglich und bergig und alle besser zugänglichen Orte sind touristisch genutzt, im Februar allerdings Geiserorte ohne Leben. Wir haben viele hübsche Orte und Schluchten gesehen, aber nichts was wir so fantastisch fanden, dass wir noch einmal kommen würden. Wir haben meistens tolle Stellplätze gefunden und uns wirklich wohl gefühlt und die Reise genossen. Aber im Sommer ist es sicher fast wie Mallorca. Einfach zu viel und ganz sicher auch zu voll. Uns gefällt das jedenfalls nicht.

Am besten fanden wir die Südwestküste.

– Schöne Schluchten:
– Aradenaschlucht
– Richtisschlucht
– Prevelistal mit Palmenwald
– Mylonawasserfall
– Sarakenaschlucht
– Sehenswerte Strände:
– Elafonissi
– Balos
– Tropfsteinhöhle Agias Paraskevi
– Fortezza von Rethymnon ist sehenswert
– Gortyn Ausgrabungsstätte
– Chania fanden wir nicht besonders schön.
– Palast von Knossos kann man sich auch sparen.
– den Palmenwald aus der Bountywerbung braucht man sich auch nicht anzusehen.
– Hippieort Matella lohnt nur einen kurzen Stopp

Die berühmte kretische Küche konnten wir nur ein einziges Mal kosten, da in der Nebensaison die meisten Tavernen verwaist sind.

Kreta-Verlängerung

Eigentlich sollten wir schon lange auf dem Weg nach Githion sein. Das Schiff liegt im Hafen. Wir dürfen nicht an Bord. Keiner weiß was. In Griechenland ticken die Uhren anders. Mal sehen, wie es weitergeht.

Die Aussicht aus dem Wohnmobil ist schön und die Sonne scheint. Es könnte also schlimmer sein.

Wir setzen uns an den wunderschönen Strand und lesen.

Was wir auch versuchen, Anrufe hier und da, wir hören nichts und fahren noch einmal zum Schiff.

Dort sehen wir das Malheur! Ein Leck!
Aber nach etwas Schweißarbeit und einem Eimer Farbe ist das Schiff wieder repariert und wir bekommen eine Nachricht, dass wir um 18:00 Uhr ablegen. Also noch schnell ins Fährbüro und die Tickets ausdrucken lassen (das geht für Wohnmobile nicht online) und schon sind wir auf der Fähre.

Hundebesitzer müssen ins Freie

Wir sind mit Kissen und Decken gut gerüstet.

Um 18 Uhr mit 10 Stunden Verspätung laufen wir aus.

Wir dösen bis 1 Uhr in der Nacht und suchen uns anschließend ein stilles Plätzchen.

1 Limáni Kavonisíou N 35° 31′ 2,3″ O 23° 38′ 8,0″
2 Paralía Glóssa N 36° 47′ 43,5″ O 22° 36′ 0,6″

Strecke insgesamt: 185 km, davon mit der Fähre 175 km

Balosstrand

Morgensonne

Übernachtung am Rand der Piste

Startpunkt der Wanderung

Tolle Aussicht

Wunderschöne Türkis- und Blautöne.

Puderzuckersand

14°C Wassertemperatur

Leider noch ein bisschen Arbeit bis zum Beginn der Saison.

Mona ist immer zu Albernheiten bereit.

Mina sucht sich eine Kuhle im Windschatten

Man kann die Sonne genießen.

Zurück zum Wohnmobil. Das Mittagessen ruft.

Tolle Aussicht nach Kissamos

Hier begegnen uns Ziegen auf Schritt und Tritt.

Ab in den Hafen, damit wir morgen früh pünktlich sind.

1 Chersónisos Gramvoúsas N 35° 34′ 26,7″ O 23° 36′ 0,0″
2 Paralía Bálos N 35° 34′ 51,3″ O 23° 35′ 26,7″
3 Limáni Kavonisíou N 35° 31′ 2,3″ O 23° 38′ 8,0″

Strecke insgesamt: 19 km

Kathara Deftera

Heute ist in Griechenland Feiertag, weil morgen die Fastenzeit beginnt. Traditionell lässt man dann Drachen steigen. Heute ist es allerdings sehr windig. Mal sehen, ob das klappt.

Nach dem Frühstück fahren wir 6 km nach Elafonisi

Angeblich der schönste Strand Griechenlands

Es ist überall sehr flach, ein idealer Kinderstrand.

Der rosa Sand entsteht durch Korallen

Es gibt viele Leute, die Elafonisi mit der Karibik vergleichen.

Überall stehen Schilder, dass man den Sand nicht mitnehmen darf.

Für uns ganz alleine!

Richtig schwimmen kann man eigentlich nirgendwo

Vorgelagerte kleine Insel

Uwe läuft noch ein bisschen über den E4 Wanderweg.

Kaktusfeigen

Sehr viele zutrauliche Katzen zur Freude von Mona.

Die Mittagspause verbringen wir an diesem Vulkan.

Aus der Luft vermittelt Hedwig einen besseren Eindruck.

Danach fahren wir noch einmal nach Kissamos. Wir wollen morgen noch zum Balosstrand.

1,5 Kilometer vor dem Ziel beginnt der Nationalpark und hier übernachten wir.

Aussicht von unserem Übernachtungsplatz

Allerdings haben wir keinen einzigen Drachen am Himmel gesehen.

1 Paralía Áspri Límni N 35° 18′ 32,7″ O 23° 31′ 31,3″
2 Elafonissi N 35° 16′ 14,4″ O 23° 32′ 25,3″
3 Voulolimni N 35° 18′ 54,7″ O 23° 32′ 0,4″
4 Chersónisos Gramvoúsas N 35° 34′ 26,7″ O 23° 36′ 0,0″

Strecke insgesamt: 65 km

Karibik

Genau das verspricht die Werbung von den Stränden der kretischen Westküste. Das wollen wir uns heute anschauen.
Übernachtet haben wir am Falasarnastrand.

Platz mit Aussicht auf das Meer

Größer Dünenstrand mit Prielen

Nach unserer gemütlichen Morgenroutine geht es weiter südlich an der Küste entlang.

Foliengewächshäuser am Strand

Eins neben dem anderen, wirklich nicht schön.

Der Kleine suchte Anschluss

Kloster Chrissoskalitissa

Limni Aspristrand

Mit Sonne 🌞 wäre das natürlich noch schöner!

Hier wächst eine besonders seltene Palmenart

Wir wandern zum Zufluss unseres Naturpools

Man muss durch das Wasser waten.

Abends kommt wieder die Sonne 🌞 raus.

1 Paralía Falásarna N 35° 29′ 49,1″ O 23° 34′ 51,7″
2 Paralía Áspri Límni N 35° 18′ 32,7″ O 23° 31′ 31,3″

Strecke insgesamt: 50 km

Generalüberholung

Nach 4 Wochen auf Tour mit 3 Hunden auf 12 m² ist heute Hausputz angesagt. Außerdem braucht Uwe einen neuen Haarschnitt.

Heute Nacht hatten wir heftige Gewitter

Schnee auf den weißen Bergen

Mina darf noch einmal die Füße baden, bevor es los geht nach Kissamos.

Hier in Georgoupolis mündet der Amira ins Meer

In Kissamos ist ein sehr gepflegter Waschsalon mit Friseur rechts und Taverne links. Ideal!

10€ Haarschnitt

Es gibt tolle Strände hier, aber uns stören die vielen Gewächshäuser.

Platz mit Aussicht

Endlich wieder schöne Sonnenuntergänge

1 Limáni Georgioupoli N 35° 21′ 52,6″ O 24° 15′ 42,4″
2 Waschsalon N 35° 29′ 44,0″ O 23° 39′ 14,3″
3 Paralía Falásarna N 35° 29′ 49,1″ O 23° 34′ 51,7″

Strecke insgesamt: 101 km

Wieder zurück an die kretische Nordküste

Blick von unserem Übernachtungsplatz aufs Meer

Wir schauen uns die kleine Schlucht an.

Hübsche kleine Höhlen

Das Gestein sieht hier ganz seltsam aus, wie von einem Fliesenleger gemacht.

Kleine Felsen zum Klettern

Wenn man nicht aufgepasst fällt man in Löcher

Durch den Untergrund wirkt das Wasser unnatürlich türkis.

Mina klettert und springt, wie ein junger Hüpfer.

Sanna sucht sich ein ruhiges Plätzchen

Es ist hübsch und extrem ruhig hier. Wir haben heute noch keine Menschenseele gesehen. Nach dem Mittagessen fahren wir dann durch die Schlucht nach Norden.

Im Hafen von Georgoupolis scheint die Sonne.

Es gibt einen Strand für Fußbäder und eine tolle Bäckerei.

1 Paralía Fylakí N 35° 11′ 40,3″ O 24° 9′ 28,7″
2 Limáni Georgioupoli N 35° 21′ 52,6″ O 24° 15′ 42,4″

Strecke insgesamt: 43 km