An der Nordküste entlang

Es dauert zwar ein bisschen, bis die Sonne sich über den Berg schiebt, aber dann ist es gleich angenehm warm.

Es soll heute 18° werden, Anfang Februar! So hatten wir uns das gewünscht. Hier im Süden Europas ist der Winter kürzer und heller.

Ein Traumplatz – umgeben von Wasser!

Das Wetter ist großartig und wenn es windstill ist, wärmt die Sonne richtig.

Wir genießen unser Traumplätzchen.

Irgendwann brennt uns die Sonne doch zu stark und wir besuchen noch ein Kloster in den Bergen. Die Mönche leben aber extrem isoliert und wir wollen nicht stören.

Nur ein paar Fotos von außen. Mehr ist nicht erwünscht.

Anschließend fahren wir noch 50 km zu unserem Übernachtungsplatz.

Palmenstrand

Der Ort liegt an einer Flussmündung

Agios Nikolaos

Der Weg sieht kurz und einfach aus, war aber tückisch.

1 Palaió Latomeío N 35° 35′ 33,9″ O 24° 5′ 43,0″
2 Kloster Gouverneto N 35° 35′ 0,4″ O 24° 8′ 24,3″
3 Paralia Kalyvaki N 35° 21′ 57,6″ O 24° 15′ 38,5″

Strecke insgesamt: 64 km

Chania

Von unserem Stellplatz fahren wir erstmal zu Lidl und anschließend in den Hafen von Chania.

Ostküste der unzugänglichen Halbinsel

Souvenirs

Yachthafen

Leuchtturm

Enge Altstadtgassen

Blick über das Hafenbecken

Schöne Innenhöfe

Einen Cappuccino am Hafen

Anschließend fahren wir zu unserem nächsten Übernachtungsplatz an den Natural Pools von Stavros. Der Begriff natural stimmt natürlich nicht. Es handelt sich um einen alten Steinbruch, in den Meerwasser schwappt. Trotzdem ist es angenehm hier. Wir können uns in den Windschatten setzen und relaxen.

Schön in der Sonne 🌞 und das Anfang Februar!

1 Paralia Afrata N 35° 34′ 25,0″ O 23° 46′ 35,4″
2 Chania N 35° 31′ 8,0″ O 24° 1′ 3,3″
3 Palaió Latomeío N 35° 35′ 33,9″ O 24° 5′ 43,0″

Strecke insgesamt: 53 km

Durch die Gegend tingeln

Wir fahren gerne planlos durch die Gegend und wollen heute die fast vollständig unbewohnte Halbinsel östlich von uns erkunden.

Morgens ist es noch neblig, aber man sieht die Halbinsel im Dunst.

Gemütlich gefrühstückt!

Teller leer gegessen und die Sonne scheint! Ist doch ganz einfach!

Einsamer Strand

Wrack der Manassa Rose

Ein beliebter Schnorchel-Spot

Der Kapitän wollte während eines Sturms in die Nähe von Land, warum er nicht in den Hafen von Kissamos ist, wissen wir auch nicht.

Hier spült ein Flüsschen heute viel Schlamm ins Meer.

So hätten wir unsere Terrasse in Koronisia auch gerne!

Schöne Aussicht für die Mönche

Ikonen

Kostbare Gewänder aus dem 17. Jahrhundert

Jede Menge Prunk! Die orthodoxe Kirche liebt es prächtig und farbenfroh.

Wir übernachten am Afratastrand.

1 Paralia Drapanias N 35° 30′ 2,2″ O 23° 41′ 30,4″
2 Kloster Gonia Odigitria N 35° 33′ 2,0″ O 23° 46′ 37,5″
3 Paralia Afrata N 35° 34′ 25,0″ O 23° 46′ 35,4″

Strecke insgesamt: 19 km

Fazit Januar

Unser Häuschen ist jetzt gemütlich und genau so, wie wir es uns gewünscht haben.

Natürlich haben wir für die Zukunft noch ein paar Pläne, aber das muss jetzt erstmal warten. Mit den griechischen Handwerkern hatten wir Glück. Sie waren zuverlässig und haben gut gearbeitet. Es war, verglichen mit Deutschland sehr preiswert, aber Vieles läuft hier anders, ohne Rechnung bar auf die Hand zu zahlen, ist hier völlig normal, auch wenn wir ganz normale Firmen beauftragt haben. Wir wissen nicht, ob es eine pauschale Versteuerung gibt. Eben alles anders als zu Hause.

Im Januar wurde es deutlich kühler und wir haben einige sehr heftige Nordweststürme erlebt. Jannis hatte uns erzählt, dass bei Sturm und Regen Wasser ins Haus laufen kann. Gut, dass wir das erlebt haben und wir jetzt bei längerer Abwesenheit die Läden schließen und die Türen noch einmal abdichten konnten.

Es gibt zwar deutlich mehr sonnige Tage als zu Hause im Januar und keinen Frost, aber es ist nicht so schön warm, dass wir das noch einmal machen wollen. Zuhause gibt es deutlich mehr Möglichkeiten sich in geschlossenen Räumen zu beschäftigen. Hier gibt es nur die Möglichkeit ins Floisvos zum Essen zu gehen oder sich im Café Kyma zu treffen. Dazu sind allerdings unsere Sprachkenntnisse nicht ausreichend. Dieses Mal hatten wir genug zu handwerkeln, wir hatten also keine Langeweile.

Wir treffen und unterhalten uns nur mit Kurt und Mandy und Alessandra. Im Januar sind auch fast keine Wohnmobil-Touristen mehr da gewesen. Die halten sich alle am Elaia Strand, in Githion oder Nafplio, also auf dem Peloponnes auf.

Wir werden jetzt noch Kreta im Februar ausprobieren, weil es sehr viel weiter südlich liegt und es dort im Schnitt immer mindestens 2⁰ wärmer ist. Bei uns schwankte die Temperaturen im Januar zwischen 9⁰und 17⁰C.

Es war gut, dass wir für den Tierschutz tätig sein konnten. Es ist zwar nur ein winziger Tropfen, aber es macht uns Hoffnung, dass es langsam besser in Griechenland wird und schließlich zählt jedes gerettete Hundeleben. Natürlich hat es auch Spaß gemacht.

 

Kissamos

Die Überfahrt war unruhig, aber wir haben ja heute Zeit uns auszuruhen. Wir hatten einen Zwischenstopp und das Schiff hat keine Rückzugsmöglichkeiten. Überall war es hell und laut. Dazu kam die stürmische See.

Kissamos liegt ganz im Nordwesten von Kreta

Dafür hat Kissamos einen sehr ruhigen beschaulichen Hafen, in dem man in aller Ruhe ankommen kann.

Wir müssen heute einkaufen und Wäsche waschen. Kissamos ist ein relativ großer Ort. Da geht das sicher problemlos.

Während die Wäsche läuft, gehen wir in Kissamos essen und lassen es uns gut gehen!

Schade, dass es in Griechenland nur selten so etwas gibt.

 

Helles lehmiges Gestein

 

 

 

Bei Komolithi entdecken wir ein Mini-Kappadokien

Danach geht es zum Strand.

In der Sonne ist es angenehm warm.

1 Limáni Diakofti N 36° 16′ 4,2″ O 23° 5′ 3,4″
2 Limáni Kissamos N 35° 31′ 2,2″ O 23° 38′ 7,3″

Strecke insgesamt (Fähre): 103 km

1 Limáni Kissamos N 35° 31′ 2,2″ O 23° 38′ 7,3″
2 Komolithi N 35° 28′ 18,5″ O 23° 41′ 55,4″
3 Paralia Drapanias N 35° 30′ 2,2″ O 23° 41′ 30,4″

Strecke insgesamt: 16 km

Hauptstadt 2. Versuch

Wir haben sehr ruhig geschlafen, obwohl es abends noch immer gestürmt hat.

Menschenleer

Die wunderschöne Küste ist kaum bebaut.

Nach dem Frühstück fahren wir zur Inselhauptstadt mit venezianische Festung

Das ist Olga, eine Dampfwalze aus Leipzig.

Upcycling für Stühle

Diese weißen Häuser sind wirklich wunderschön.

Kythera ist ein hübsches Örtchen im Kykladen-Stil.

Weg zur Festung

Die Festung

Tolle Aussicht

Vor allem die Aussicht nach Kapsali lockt uns.

Türkisblaues Wasser

Auf der Hafenmole verbringen wir die Mittagspause.

Danach fahren wir noch zum Fyri Ammosstrand.

Roter Sand

Zurück in den Hafen!

Der Hafen ist extrem ruhig und beschaulich

Bei klarem Wetter kann man auch das Schiffswrack neben der Insel sehen.

Es handelt sich um einen russischen Frachter, der 2000 die kleine Insel Prassonisi rammte, weil die Besatzung alkoholisiert war.

Das ist unser erster Übernachtungsplatz auf Kythera

Alraunen

Blick zum Peloponnes

1 Paralia Paleopoli N 36° 13′ 34,5″ O 23° 3′ 59,8″
2 Kástro Kythíron N 36° 8′ 46,5″ O 22° 59′ 28,7″
3 Limáni Kapsali N 36° 8′ 35,7″ O 23° 0′ 2,3″
4 Fyrí Ámmos N 36° 10′ 17,0″ O 23° 2′ 45,9″
5 Limáni Diakofti N 36° 16′ 4,2″ O 23° 5′ 3,4″

Strecke insgesamt: 65 km

Kythera

Wir kamen gestern in der Dunkelheit an und mussten ohne P4night und Google schnell einen Stellplatz finden. Das ist wieder einmal hervorragend gelungen. Alte Schule!

Unser Blick aus dem Wohnmobil

Es ist extrem windig und deshalb wollen wir uns die Hauptstadt mit 300 Einwohnern ansehen. Aber hier findet sich sogar Google Maps nicht zurecht. Deshalb landen wir in einer venezianischen Festung und machen eine Wanderung zur heiligen Sofia.

Das ist die Hafeninsel, auf der wir geschlafen haben.

Kirche am Wegesrand

Kleine Gässchen in Milopotamos

Hier beginnt eine Mühlenwanderung

Milopotamos

Osterglocken

Mohn

Ginster

Überall blüht es

Venezianische Festung

Wurde 1556 erbaut

Löwe des Markus

Schade, dass es keinerlei Informationen zu diesem tollen Ort gibt.

45 km/h Windgeschwindigkeit

Höhle der heiligen Sofia

Hier gab es auch keine Infos. Schade!

Aussicht auf das Meer

Milopotamos

Zum Übernachten suchen wir einen windgeschützten Ort.

Strand von Avlemonas

Die Insel ist weitgehend karg und steinig. Daher sind viele Bewohner ausgewandert.

1 Limáni Diakofti N 36° 16′ 4,2″ O 23° 5′ 3,4″
2 Kástro Mylopotámou N 36° 14′ 44,2″ O 22° 56′ 4,8″
3 Agia Sofia Cave N 36° 15′ 3,4″ O 22° 55′ 31,8″
4 Paralia Paleopoli N 36° 13′ 34,5″ O 23° 3′ 59,8″

Strecke insgesamt: 44 km

Zur Fähre nach Githion

Wir haben trotz Wellenrauschen gut geschlafen.

Auf dem Weg zur Fähre bekommen wir einen Anruf, dass die Fähre wegen Sturm nur bis zur Insel Kythira fährt. Gut! Naturgewalten! Dann lernen wir ein neues Inselchen kennen.

Mittagspause machen wir kurz vor Sparta in einem Kastanienwald.

Um 14:00 Uhr sind wir in Githion.

Es ist zwar bedeckt, aber immerhin 17°.

Wir machen noch einen kleinen Spaziergang am Leuchtturm.

Pünktlich geht’s an Bord.

Aufenthaltsbereich für Menschen mit Hund

Abfahrt

1 Paralia Lykoporiás N 38° 8′ 7,6″ O 22° 29′ 6,6″
2 Platánia N 37° 21′ 54,3″ O 22° 23′ 43,5″
3 Fährhafen Githion N 36° 45′ 34,2″ O 22° 34′ 11,0″
4 Limáni Diakofti N 36° 16′ 4,2″ O 23° 5′ 3,4″

Strecke insgesamt: 297 km, davon mit der Fähre 71 km

Heute startet unser großes Abenteuer

Wir wischen unser Häuschen und starten deshalb erst gegen Mittag. Wir fahren heute 300 km bis zum Golf von Korinth.

Natürlich in kleinen Schritten!

Wir erledigen noch Einkäufe in Arta und fahren bis kurz vor Antirrio. Mina brauchte eine Pause.

Dann geht’s mit der Fähre über den Golf von Korinth.

Direkt am Strand von Lykoporiás finden wir ein nettes Plätzchen direkt am Wasser und die ganze Nacht begleitet uns das Rauschen der Wellen.

1 Koronisia
2 Paralia Riza N 38° 21′ 2,0″ O 21° 42′ 6,9″
3 Paralia Lykoporiás N 38° 8′ 7,6″ O 22° 29′ 6,6″

Strecke insgesamt: 255 km