Töür de Kültür

Morgens ist es zunächst nur bedeckt und warm.

Also schauen wir uns die Felsengräber oberhalb von Fethiye an.

Alles wurde aus dem Felsen geschlagen!

Man fragt sich wirklich, wie die Lykier das bewerkstelligen konnten. Man weiß nämlich auch nicht welchen Glauben sie hatten.

Natürlich bröseln die Balken schon ein bisschen.

Die Grabkammer befindet sich hinter der Eingangstür.

Platz für 3 Tote

Uwes Traum – ein Flug vom Babadag in Ölüdeniz

Lagune von Ölüdeniz

Spuren des Touristennepps sind auch Offseason deutlich.

Üble Touristenabzocke

Nein! Hier werden wir definitiv nie Urlaub machen.

Wir wollen uns eigentlich noch die lykische Stadt Pinara anschauen, aber es regnet einfach zu viel.

Also fahren wir weiter in die Saklikentschlucht.

Hübsches Café

Sehr gepflegte Moschee

Da ist doch ein Plätzchen frei für uns.

Wir stehen am Ufer des Dargaz.

1 Yanıklar Plajı N 36° 41′ 25,8″ O 29° 2′ 35,0″
2 Amintas Kaya Mezarları N 36° 37′ 5,9″ O 29° 7′ 5,3″
3 Ölüdeniz Plajı N 36° 32′ 49,6″ O 29° 7′ 14,2″
4 Pinara N 36° 29′ 20,7″ O 29° 15′ 30,1″
5 Dargaz N 36° 28′ 28,4″ O 29° 24′ 3,3″

Strecke insgesamt: 114 km

Die Sonne genießen

Heute ist es schon am frühen Morgen sommerlich warm.

Der Platz ist nett und um diese Zeit völlig ruhig.

Der Strand ist endlos lang.

Heute wollen wir nichts tun! Muss auch mal sein.

Am Nachmittag machen wir uns auf Stellplatzsuche.

Unser idyllisches Plätzchen ist leider ein Reinfall. Kein Internet!

Da heute Nacht Unwetter gemeldet wurden, ist uns das zu unsicher.

Wir schauen uns noch andere Plätze an, alle nur Offroad erreichbar.

Die Küste ist ausgesprochen malerisch

In einer Flussmündung finden wir ein halbwegs hübsches Plätzchen mit Internet. Das ist dann doch sicherer, wenn man Hilfe braucht.

Toller Tag!

Ja und noch etwas Wichtiges.

Wir sind ins Rotlichtmilieu abgetaucht.

Man hat festgestellt, dass die Caretta-Schildkröten dann denken, dass es dunkel ist und ihre Eier ablegen.

1 Kamp Alani N 36° 42′ 22,0″ O 28° 42′ 41,2″
2 Yanıklar Plajı N 36° 41′ 25,8″ O 29° 2′ 35,0″

Strecke insgesamt: 55 km

Im Dalyandelta

Privatplatz am Köyçegiz-See

Für ein Frühstück draußen ist es mit 13 °C noch zu frisch.

Aussicht auf das Delta

Das rechte Grab in der Felswand ist unvollendet. Man begann von oben nach unten mit der Arbeit.

Es war vor 3000 Jahren sicher mit einer enormen Arbeit verbunden solche Gräber anzulegen.

Die Gräber sollten das Aussehen eines Tempels haben

Felsengräber

2 Autos passen auf die Minifähre

Fähranleger der Mini-Fähre

Über den Dalyan mit einer winzigen Fähre

Delta

Wir fahren zum Iztuzu-Strand mit Schildkröten-Klinik

Man merkt, dass es den Tieren nicht gut geht.

Hier werden durch Schiffsschrauben verletzte Tiere operiert und gepflegt und wenn möglich wieder ausgewildert.

Mittagspause

17 Kilometer weiter finden wir einen ruhigen Stellplatz am Meer.

Gegen 16 € Gebühr kann man sich hier ein Plätzchen suchen.

Der Strand ist riesig

Im Hochsommer sicher rappelvoll

Mit Landschildkröte

Uwe nutzt die Gunst der Stunde.

Ein ereignisreicher Tag!

1 Kıyıda Camping N 36° 53′ 1,1″ O 28° 35′ 22,1″
2 Kaunos Kral Mezarları N 36° 50′ 0,2″ O 28° 37′ 59,5″
3 Kaplumbağa Hastanesi N 36° 46′ 35,0″ O 28° 38′ 3,6″
4 Gökbel N 36° 46′ 33,9″ O 28° 39′ 31,4″
5 Kamp Alani N 36° 42′ 22,0″ O 28° 42′ 41,2″

Strecke insgesamt: 58 km

Schwefelbad im Köyçeğiz-See

Sehr sehr leise plätschert hier das Meer. Alles wirkt so, als würden wir an einem See stehen.

Könnte auch in Bayern sein.

Wir müssen noch schnell zum Markt in Akyaka und dann können wir uns in heißes Schwefelwasser legen und unserer Haut ein Schlammpeeling gönnen.

Viel Obst und Gemüse

Das ist unser Wochenvorat

Da unten liegt er

Hilft gegen fast alles.

Ein Jungbrunnen

Campingplatz mit Tisch direkt am See.

1 Turnalı Sahil N 37° 2′ 6,2″ O 28° 11′ 10,7″
2 Akyaka Halk Pazarı N 37° 3′ 20,0″ O 28° 19′ 21,3″
3 Sultaniye Kaplıcaları N 36° 52′ 26,4″ O 28° 36′ 7,0″
4 Kıyıda Camping N 36° 53′ 1,1″ O 28° 35′ 22,1″

Strecke insgesamt: 71 km

Wir verlassen die Bodrum-Halbinsel

Heute Morgen werden wir von leichtem Donnergrollen geweckt.

Wir standen gut versteckt in einem Wäldchen.

Wir wundern uns über den Kontrast zwischen eher ärmlichen Dörfchen in den Bergen und den Luxus-Resorts an der Küste. Carmen kauft ein Brot für 15 TL. Das sind 30 Cent.

Die Berge sind landschaftlich sehr schön und fast leer, bis auf winzige Dörfchen.

Uwe will sich noch den Startplatz in Alatepe anschauen.

Ein toller Platz, aber heute ist Flugverbot.

Armer Uwe

Hungrige Mäulchen

An der Küste finden wir wieder ein ruhiges Plätzchen und lassen den Tag mit Lesen ausklingen.

Aus unserem Fenster sieht man die Datça-Halbinsel

Dort wollten wir uns eigentlich Einiges anschauen, aber seit dieser Saison sind Wohnmobile dort nicht mehr gerne gesehen.

So sieht das aus, wenn die Sonne scheint.

1 Kisebükü Koyu N 36° 59′ 55,3″ O 27° 39′ 8,0″
2 Alatepe Startplatz N 37° 2′ 19,7″ O 27° 59′ 15,5″
3 Turnalı Sahil N 37° 2′ 6,2″ O 28° 11′ 10,7″

Strecke insgesamt: 73 km

Bodrum

Wir haben es wunderbar in unserer Privatbucht.

Unberührter Strand

Stellplatz im Olivenhain

Wir sitzen in der Sonne und lesen.

So lässt es sich aushalten!

Am Nachmittag starten wir in Richtung Bodrum. Hier kommen heute Evelyn und Ralph von Kos in die Türkei geschippert. Sie wollten sich die Anreise über den Landweg ersparen.

Blick auf unserer Übernachtungsbucht

Man sieht immer wieder komplett unbesiedeldte Landschaften im Wechsel mit Massentourismus-Grauen.

Blick nach Bodrum

Ganze Hügelketten mitten im Nirgendwo werden zugebaut.

Und der Strand für mindestens 1000 Menschen sieht dann so aus.

Wir haben wieder ein tolles Plätzchen im Nirgendwo gefunden.

Zwar auch nicht der schönste Strand, aber wenigstens haben wir ihn für uns allein.

Hier war wohl im 5.Jahrhundert nach Christus eine kleine Hafenstadt.

Und bei dem Blütenmeer war meine App ratlos.

1 Alagün Plaji N 37° 16′ 39,5″ O 27° 29′ 55,8″
2 Kisebükü Koyu N 36° 59′ 55,3″ O 27° 39′ 8,0″

Strecke insgesamt: 75 km

Wieder ans Meer

Unser Plan ist es ja in den nächsten 4 Wochen bis Antalya an der Küste entlang zu fahren. Das sind mit kleinen Umwegen noch 600 km. Das wird also überhaupt kein Stress. Den Start ins Landesinnere nach Kappadokien müssen wir nämlich vom Wetter abhängig machen.

Blick aus dem Wohnmobil

Ohne Wolken ist es noch schöner

Strandhunde

Unsere türkischen Nachbarn reisen ab.

Wir bummeln noch ein bisschen durch den Ort. Schade, dass man hier historisch interessante Sachen nur zufällig entdecken kann.

Heute hat Uwe das Flugzeug für sich allein.

Pilot

Felsengräber

Für die Mittagspause geht es wieder zurück zum Meer.

Moschee am Wegesrand

Über eine Offroad-Piste verkrümeln wir uns in die Einsamkeit.

1 Bafa Kapıkırı N 37° 30′ 4,5″ O 27° 31′ 21,3″
2 Pardi Plajı N 37° 20′ 57,4″ O 27° 18′ 26,3″
3 Alagün Plaji N 37° 16′ 39,5″ O 27° 29′ 55,8″

Strecke insgesamt: 106 km

Zum Bafa Gölü

Abschied vom Meer

Gölü heißt auf türkisch See. Der Bafa-Gölü war vor 2000 Jahren noch eine Meeresbucht, dahin wollen wir heute. Auf dem Weg entdecken wir noch ein 5MMigros, das geöffnet hat, obwohl Feiertag ist. Wir haben das riesige Einkaufszentrum fast ganz alleine für uns. Die Mikrokette wird hier in der Türkei nach Anzahl der M eingeteilt. Je mehr M, desto größer das Sortiment. Aber bei unseren Käsebedürfnissen fragt hier keiner. Dabei sollte man denken, dass eine ursprünglich schweizerische Kette ein paar typische Produkte eingeführt hat.

Dafür steppt am Bafa-Gölü der Bär. Alle Türken feiern und machen Ausflüge, schlemmen und genießen das Leben nach der Fastenzeit.

Malerische Felsen

Byzantinisches Kloster im See

Und seit 2 Jahren gibt es eine weitere Attraktion

Uwe ist begeistert.

Heute sind wir wieder einmal umringt von feiernden türkischen Wohnmobilen.

Kontakte pflegen

Blühende Tamarisken

1 Pamucak Plajı N 37° 56′ 49,6″ O 27° 16′ 22,4″
2 Bafa Kapıkırı N 37° 30′ 4,5″ O 27° 31′ 21,3″

Strecke insgesamt: 98 km

Riesenstrand von Pamucak

Eigentlich wollten wir ja zu einem Campingplatz hier in der Nähe, aber dort gibt es keinen Wäschetrockner. Dann können wir auch hier bleiben und den riesigen Strand genießen.

Wir sind nicht alleine

Übrigens hatten wir heute Nacht 2 hoch offizielle Bodyguards. Die ganze Nacht stand ein Polizei- Auto mit Blaulicht neben uns. Sie haben sich nicht vorgestellt, daher wissen wir nicht, was sie wollten. Vielleicht auch nur ihre Ruhe haben und das Ganze nach wichtiger Recherche aussehen lassen.

Nachmittags ziehen Wolken auf und wir ziehen mit den Vierbeinern am Strand entlang.

Heute entdeckt Sanna ihre Leidenschaft für Fußbäder.

Hier bildet sich eine laaaange flache Rinne. Ideal zum Planschen.

Warm eingepackt!

So vergnügt war Sanna schon lange nicht mehr.

Sanna gefällt es hier.

Abends kommen viele türkische Familien zum Feiern.

Feuer am Strand ist eigentlich nicht erlaubt. Wir halten uns als Ausländer lieber an alle Regeln.

Regentage sind Reisetage

Heute wollen wir nach Kusadesi fahren. Das liegt südlich von Izmir und wir haben unser Regenradar befragt. Das Wetter ist dort trocken und wärmer.

Heute Nacht hat es kräftig gestürmt.

Windmühlen-Kneipe

Das Durchfahren der 4 Millionen Stadt Izmir ist total nervig.

Stau, weil alle noch einkaufen müssen.

Hochhäuser und Slums im Wechsel

Zur Entschädigung für den ganzen Ärger, landen wir bei 17° C am befahrbaren Strand von Pamucak.

1 Ladik Plajı N 39° 22′ 30,8″ O 26° 37′ 4,2″
2 Pamucak Plajı N 37° 56′ 49,6″ O 27° 16′ 22,4″

Strecke insgesamt: 285 km