Heute Morgen haben wir die Ballons aus dem Bett bestaunen können.




























Heute Morgen haben wir die Ballons aus dem Bett bestaunen können.




























Eigentlich wollten wir heute zu den wunderschönen weißen Travertinterassen, aber es ist bedeckt.

Aber dafür starten wieder Ballons.

Wesentlich weniger spektakulär als in Kappadokien!

Angeblich sind Ballonfahrten wesentlich günstiger, aber nach unserer Meinung als Beobachter auch weniger beeindruckend.


Auch hier starten die Ballons

Kurz danach haben wir die Wiese wieder für uns allein.

Nachdem sich der zweite angebliche Bauer wegen seines Weizens beschwert, fahren wir zum Einkaufen nach Denizli.
Auf dem Rückweg vom Einkaufen kommen wir am Paragliding Landeplatz vorbei und Uwe beschließt einen Flug zu wagen.

Tolle Aussicht!

Man sieht die weißen Terrassen und dahinter

Die Startplätze sind wirklich immer gigantisch schön.

Ich weiß dann immer aus welchem Grund ich die Fliegerei aufgegeben habe. Ich würde den Landeplatz nicht finden.
Danach geht es nach Karahayit. Hier gibt es rote eisenhaltige Quellen, die auch bei diversen Zipperlein Heilung versprechen.


Das Wasser mit den roten Ablagerungen sieht nicht ganz so appetitlich aus.

Es sind genaue Laborwerte angegeben.

Man muss sich also vermutlich keine Sorgen machen.

Es kommt so heiß aus der Quelle, dass man sich die Finger verbrennt.


Manche Leute behaupten, dass es ungepflegt aussieht, aber vermutlich lässt sich gegen die Farbe nichts machen.


Im Dörfchen können wir noch zuschauen, wie Gözleme nach unseren Wünschen zubereitet werden.

Wir nehmen für 3.60 € so viel davon mit, dass wir sicher noch morgen davon essen müssen.


Gewürze an Ketten! Sieht ja toll aus. Wenn man nur wüsste, was es ist.

Unser Stellplatz mit herrlichem Rundumblick.



Und Nachbarschaftsplausch

1 Pamukkale Sıcak su Kaynakları N 37° 55′ 52,7″ O 29° 7′ 5,0″
2 Dinamit Tepe N 37° 56′ 34,9″ O 29° 8′ 10,9″
3 Kırmızı Su N 37° 58′ 3,2″ O 29° 6′ 10,2″
4 Pamukkale Travertenleri N 37° 54′ 51,9″ O 29° 7′ 41,1″
Strecke insgesamt: 68 km
Wir standen in dieser Nacht nicht in der Einsamkeit und hatten zunächst Zweifel, ob das überhaupt funktioniert. Es kamen zwar hin und wieder Autos vorbei, aber wir haben trotzdem sehr gut geschlafen.



Der Burdur-See liegt zwar auch in den Bergen, ist aber sehr viel offener und nicht ganz so malerisch.

Salda Gölü



Ob so die Malediven aussehen?

Der Sand ist weiß!



Das Wasser hellblau


Den Hunden gefällt es.

Es bilden sich Ablagerungen durch das Magnesium.


Anschließend fahren wir noch einmal eine Stunde weiter bis Pamukkale.



Und eine kleine Privatwanne haben wir auch noch.



Besser geht es wirklich nicht!

Mit mehr als 50° C kommt das Wasser aus dem Boden, im Pool sind es dann erträgliche 40°.

Kann man aber trotzdem nur ganz kurz aushalten.

Stellplatz mit Pool



Sieht aus wie Schnee

Eigentlich sehr schön und einsam, wenn man bedenkt, dass Pamukkale die Touristenattraktion des Landes ist.


1 Burdur Gölü Plaji N 37° 41′ 48,5″ O 30° 11′ 49,7″
2 Salda Gölü N 37° 31′ 10,7″ O 29° 40′ 25,8″
3 Pamukkale Sıcak su Kaynakları N 37° 55′ 52,7″ O 29° 7′ 5,0″
Strecke insgesamt: 164 km
Heute Morgen ist es recht windig.

Bergwelt sieht nicht nach Türkei aus.


Der See ist wunderschön


Unser Stellplatz am Eğirdir-Gölü
Unser Plan ist es über die Berge zum nächsten See zu fahren und als Zwischenstopp die römische Ausgrabungsstätte Sagalassos anzusehen.


Alle Bäume blühen


Viel Arbeit!

Quellheiligtum



Amphitheater für 9000 Zuschauer

Zwischen die alten Steine zwängt sich manchmal auch neues Leben, man beachte das kleine Pflänzchen.

Falten in Stein meißeln? Puh!

Das Orginal des Frieses befindet sich im Museum



Nase leicht angeschlagen

Eigentlich war fast alles komplett zerschlagen, aber die Archäologen haben gepuzzelt.


Ein großartiger Nymphen-Brunnen.

Die Römer wussten, wie man schöne Plätze gestaltet.

Abflussschacht

Alles wunderschön verziert.



Selbst die Decke

Die Ausgrabungsstätte gefällt uns ausgesprochen gut.
Dann geht’s weiter zum nächsten Bergsee.
Aber es ist dort grau in grau.

Ein Paddelverein

Glyzinien

Heute grau in grau

Hier legen wir uns jetzt aufs Ohr, eingezwängt zwischen türkischen Wohnmobilen, die Nähe lieben.

1 Eğirdir Gölü Plaji N 38° 1′ 0,5″ O 30° 48′ 56,0″
2 Sagalassos Antik Kenti N 37° 40′ 32,8″ O 30° 31′ 7,4″
3 Burdur Gölü Plaji N 37° 41′ 48,5″ O 30° 11′ 49,7″
Strecke insgesamt: 135 km
Die Sonne scheint und außer dem Quaken der Frösche und dem heulen der Goldschakale hört man absolut nichts.

Der Beyşehir Gölü ist größer als der Bodensee, aber touristisch im Dornröschenschlaf.

Auf den Bergen liegt noch Schnee.
Wir fahren eine Weile am Beyşehir Gölü entlang. Wirklich sehr schön!



Wir müssen immer wieder halten, um die tolle Aussicht zu genießen.



Es gibt auch kleine Inselchen im See

Dann geht’s in die Berge, bis auf 1800 m Höhe mit wunderschönen Aussichten auf schneebedeckte Gipfel.

Kleiner Stausee


Auf dem Belbasi Gecidi, dem Pass auf 1806 Meter.




Dann sehen wir unter uns den smaragtgrünen Eğirdir Gölü liegen.





Am Ufer finden wir einen netten Stellplatz.

Wie angekündigt, zieht sich der Himmel zu.
Aber wir haben ja zum Glück ein Dach über dem Kopf.




1 Beyşehir Belediyesi Karavan Park N 37° 37′ 57,5″ O 31° 34′ 5,1″
2 Belbasi Gecidi N 37° 42′ 59,1″ O 31° 17′ 35,0″
3 Eğirdir Gölü N 37° 52′ 41,2″ O 30° 51′ 21,8″
4 Eğirdir Gölü Plaji N 38° 1′ 0,5″ O 30° 48′ 56,0″
Strecke insgesamt: 145 km



Sille war bis vor 100 Jahren noch ein Dorf mit griechischer Bevölkerung, die im Rahmen eines Abkommens nach Griechenland umgesiedelt wurde. Daher gibt es hier eine schön restaurierte orthodoxe Kirche.

Von außen ist die Kirche eher schlicht.


Überall biblische Geschichten

Kanzel

In den orthodoxen Kirchen findet man immer schön bemalte Ikonastasen.

Wunderschöne Malereien

Anschließend fahren wir nach Beysehir, um uns eine 800 Jahre alte Holzmoschee anzusehen.


Ein bisschen dunkel ist es in dieser Moschee

Eine Kombination aus Stein und Fliesen

Malereien

Schnitzereien an den Holzbalken

Die Gebetsnische zeigt die Richtung nach Mekka an.

Schönes Eingangsportal

Wunderschön verzierte Gebetsnische

Der Beyşehir See ist umgeben von schneebedeckten Bergen.

Um 12:00 Uhr sind wir mit Ömer, dem Präsident des örtliche Gleitschirmfliegerclubs verabredet. Bevor wir aber zum Fliegen kommen, lädt uns Ömer zum Essen ein. Er empfiehlt uns die lokale Spezalität Etli Ekmek, langes und dünnes mit Fleisch belegtes Fladenbrot.

Ohne Çay geht in der Türkei fast nichts…..
Mit vollem Magen geht es zum Fliegen auf den Berg Akdağ.


Die Aussicht über den See auf die schneebedeckten Berge ist grandios.

Und dann geht’s los: Schirm auslegen, Gurtzeug anlegen, Helm auf.




Nach langer Zeit endliche wieder ein Flug, auch wenn es nur ein Abgleiter zum Landeplatz ist.
Anschließend fahren wir noch ein Viertelstündchen zu unserem Stellplatz

Tolle Aussicht zum See






1 Özay Sokak N 37° 55′ 7,7″ O 32° 24′ 30,8″
2 Eşrefoğlu Camii N 37° 41′ 0,3″ O 31° 43′ 6,8″
3 Startplatz Akdağ N 37° 36′ 49,8″ O 31° 41′ 31,7″
4 Beyşehir Belediyesi Karavan Park N 37° 37′ 57,5″ O 31° 34′ 5,1″
Strecke insgesamt: 149 km
Wir haben auf dem schönen Parkplatz der Ausgrabungsstätte übernachtet.

Tiptop gepflegt!
Nach dem Frühstück geht es zum Stadtbummel nach Konya. Moscheen, Basare, Museen! Das ist unser Programm für heute.




Moschee aus dem 18. Jahrhundert










Moschee aus dem 12.Jahrhundert
In Konya sind die Menschen sehr fromm konservativ. Sie wechseln die Straßenseite, wenn sie unsere Hunde sehen und eine konservativ gekleidete Frau fragt uns sofort, ob wir Deutsche sind. Sie ist zwar mit Nihab bekleidet, kommt aber aus Stuttgart.
Zum Mittagessen fahren wir nach Sille.
Das Dörfchen soll komplett restauriert werden und dann könnte es mal schön werden. Aber im Moment ist es noch eine Baustelle.

Auf jeden Fall sind Schildkröten hier schon mal sicher.

Aya Eleni



Hübsche Läden


Die Fußgängerzone von Sille hat Potenzial





1 Çatalhöyük Tanıtım Merkezi N 37° 40′ 9,9″ O 32° 49′ 29,7″
2 Alaaddin Keykubad Camii N 37° 52′ 24,0″ O 32° 29′ 34,2″
3 Özay Sokak N 37° 55′ 7,7″ O 32° 24′ 30,8″
Strecke insgesamt: 64 km
Heute ist das Wetter wirklich noch scheußlicher als gestern.
Wir fahren am Kratersee Meke Gölü vorbei, aber zum Aussteigen reizt es uns überhaupt nicht.


Als Regenprogramm haben wir uns eine 9000 Jahre alte Ausgrabungsstätte ausgesucht. Überdacht natürlich!
1958 haben 2 englische Archäologen zufällig einen Hügel entdeckt und mit dem Graben begonnen. So wird es zumindest überliefert. Hört sich ziemlich unwahrscheinlich an, vor allem wenn man das eintönige anatolische Hochland heute sieht und sich vorstellt, dass die plötzlich gesagt haben sollen: ‚“Lass uns mal davorne graben.“ Dabei entdeckten sie eine Siedlung aus der Steinzeit, in der 8000 Menschen gelebt haben. Ob das wirklich ein Zufall gewesen sein kann?



Bis heute sind lediglich 10% der Siedlung ausgegraben, aber heute weiß man ja schon, wo es sich lohnen würde zu graben.

Die Toten wurden im Fußboden der Häuser begraben. Ob man das nicht gerochen hat?

Es gab keine Straßen, man bewegte sich von Dach zu Dach.

Die Feuerstelle war genau unter dem Eingang, also sparte man sich einen Schornstein.


Das sind natürlich nicht die Orginale, sondern Nachbauten.

Tolle geometrische Muster! Eigentlich sehr modern.


Was es mit diesen wohlbeleibten Frauen auf sich hat? Da streiten die Gelehrten.

Ob das alles nur Deko war, weiß man auch nicht wirklich.


Oder das? Gab es hier wirklich Leoparden? Knochen wurden bisher nicht gefunden.

Was soll hier dargestellt werden?



Wirklich ein Geier?

Auf jeden Fall hatten diese Menschen viel für Kunst und Raumgestaltung übrig.
Wenn das denn alles so stimmt. Da streiten sich immer noch die Gelehrten.
Wir legen uns hier ganz entspannt aufs Ohr, auch wenn hier der Muezzin ruft. Das schaffen wir.

1 Çıralı Gölü N 37° 56′ 1,8″ O 33° 24′ 49,4″
2 Meke Gölü N 37° 41′ 7,5″ O 33° 38′ 25,4″
3 Çatalhöyük N 37° 40′ 1,2″ O 32° 49′ 38,0″
4 Çatalhöyük Tanıtım Merkezi N 37° 40′ 9,9″ O 32° 49′ 29,7″
Strecke insgesamt: 132 km
Heute ist es trüb und regnerisch.


Eine Herde zieht vorbei

Salzberge
Wir fahren doch noch ein Stück über die Dammstraße.





Als wir vom Tuz Gölü nach Şereflikoçhisar kommen, fällt uns auf, dass Wochenmarkt ist und wir decken uns dort mit frischem Obst und Gemüse ein.
Anschließend fahren wir dann zu der Karavanserei Sultanhani aus dem 13. Jahrhundert an der alten Seidenstraße.

Arztpraxis

Krankenhaus

Eingangstor


Apotheke


Wer ruht sich denn da aus?



Hier wurde das Vieh untergebracht.

Heute ist hier eine Teppichausstellung



Nach 200 Jahren darf auch mal was kaputt gehen.

Tolle Hallen



Wohnräume





Küche

Mühle

Hamam



Werkstatt
Der Campingplatz ist sooo scheußlich, dass wir noch zu einer riesigen Karsthöhle im Nirgendwo fahren.

Doline Çıralı Gölü




Sehr eindrucksvolle Naturschönheit, aber kein Mensch da und keinerlei Beschilderung. Kaum zu glauben!

1 Tuz Gölu N 38° 56′ 4,6″ O 33° 25′ 23,1″
2 Sultanhanı Caravanserai N 38° 14′ 52,6″ O 33° 32′ 48,3″
3 Çıralı Gölü N 37° 56′ 1,8″ O 33° 24′ 49,4″
Strecke insgesamt: 181 km

Schlafplatz am Fluss
Nach dem Frühstück geht es in den riesigen Höhlenkomplex.

Das Gestein ist weich und lässt sich gut bearbeiten.

Deshalb hat man sich in dieser Region überall in die Erde gebuddelt.


Alles ist total durchlöchert

Praktische Regale!



Im 7. Jahrhundert haben hier Christen gelebt.


Und ihre Spuren hinterlassen.




Da unten am Fluss steht unsere Elsa.



Manche Bilder sind noch erhalten.

Und auch Texte!

Gehen muss man hier vorsichtig.
Nach der Besichtigung der Höhlenwohnungen fahren wir zum Tuz Gölü, einem riesigen Salzsee mit einem Salzgehalt von 32,9%, also mehr als der Salzgehalt des Toten Meeres.
Leider zieht sich der Himmel zu und wir können unseren Plan, den Salzsee mit dem Auto zu durchqueren nicht umsetzen. Also bleiben wir erstmal über Nacht.







Abendstimmung am Tuz Gölü

1 Melendiz Çayı N 38° 17′ 59,9″ O 34° 15′ 30,4″
2 Selime Katedrali N 38° 18′ 6,0″ O 34° 15′ 33,7″
3 Tuz Gölu N 38° 56′ 4,6″ O 33° 25′ 23,1″
Strecke insgesamt: 120 km