Ins Shelter nach Feres

Wir mussten ja gestern unseren Weg ins Evrosdelta abbrechen, weil alles überschwemmt war.

An der kleinen Kapelle war es sehr ruhig.

Im Shelter gibt es viel zu tun.

Katzen gibt es hier auch zur Bewachung des Hundefutters gegen die Mäuse.

Die Hunde sind alle herzallerliebst

Welpen gibt es natürlich auch

Oreo ist mein absoluter Favorit

Erst 7 Monate alt und schon ein Riese

Aber sanft wie ein Lamm

Wir werden fürstlich bewirtet und müssen unbedingt einen Spendenaufruf für Georgia und Alex starten.

1 Délta Évrou N 40° 50′ 30,0″ O 26° 0′ 5,8″
2 Feres Dog Shelter N 40° 52′ 57,4″ O 26° 9′ 50,2″

Strecke insgesamt: 44 km

Alexandroupolis

Abgesehen vom Geheul der Goldschakale hatten wir eine sehr ruhige Nacht. Wir haben schließlich einen großen Schakal an Bord, der dann mitreden will.

Übernachtungsplatz

Wir fahren ja zufällig an einer sehr alten römischen Reiseroute, der Via Egnatia entlang. Die Siedlung, die wir heute besichtigen, hat eine Besonderheit. Dort sieht man im Haus der Amphoren eine Entfeuchtungsanlage aus dem 7. Jahrhundert vor Christus.

129 Amphoren in Reih und Glied.

Als Drainage für die Häuser beim Ansteigen des Grundwassers.

Sieb

Bilder unterstützen die Vorstellungskraft.

Badewanne

Zum Wassertanken geht es zu einer kleinen Kapelle.

Für eine kleine Stärkung setzen wir uns an die Strandpromenade.

Direkt am Wasser war es uns zu windig.

Kunst

Schöne Kneipen

Kilometerlange Strandpromenade

Graffiti

Wie eine deutsche Großstadt

Und eine ziemlich kitschige Kathedrale. Die Griechen sind sehr fromm und lieben das.

Dann noch ein letztes Mal Sklavenítis und Lidl!

Leider schaffen wir es nicht zu unserem Traumstrand im Evrosdelta. Alles ist überschwemmt.

Aber an einem kleinen Kapellchen legen wir uns aufs Ohr, natürlich wieder mit dem Geheul der Goldschakale.

1 Pýrgos Mesimvrías N 40° 51′ 51,5″ O 25° 36′ 58,3″
2 Archaiologikós Chóros Zónis N 40° 51′ 44,9″ O 25° 38′ 19,2″
3 Alexandroupolis N 40° 50′ 47,2″ O 25° 52′ 13,5″
4 Délta Évrou N 40° 50′ 30,0″ O 26° 0′ 5,8″

Strecke insgesamt: 50 km

Es geht in winzig kleinen Trippelschritten vorwärts

Ideal für Fußbäder

500 m von uns entfernt steht noch ein Bimo.

Felsküste bei Marmaritsa

Spaziergang an den Klippen entlang

Weit und breit nichts

Zum Baden ist es noch zu kalt.

Damit es Uwe nicht langweilig wird, haben wir wieder einmal einen Wasserschaden.

Es geht nach der Mittagspause noch einige Kilometer weiter in Richtung türkische Grenze. Dann sind es noch 60 Kilometer bis zum Grenzübergang.

Wir finden einen tollen Platz zum Überwachen der gesamten Küste.

Genau neben einem mittelalterlichen Turm

1 Paralía Imerou N 40° 56′ 31,4″ O 25° 20′ 21,3″
2 Marmarítsa N 40° 52′ 8,0″ O 25° 31′ 39,2″
3 Pýrgos Mesimvrías N 40° 51′ 51,5″ O 25° 36′ 58,3″

Strecke insgesamt: 61 km

Wir nähern uns der türkischen Grenze

Wir wollen zum nächsten einsamen Traumstrand umziehen. Bis zum Grenzübergang sind es noch 120 km. Könnte man heute noch schaffen, aber es ist ja Ramadan in der Türkei und wir wollen nicht zu lange während des Ramadan dort sein. Ein paar Tage schon, um erlebt zu haben, wie der Alltag dann abläuft. Am 20.3. beginnt dann das Zuckerfest mit vielen Feierlichkeiten. Danach kehrt der normale Alltag wieder ein. Es ist sicher ganz interessant diese 3 Formen des türkischen Alltags zu erleben.

Nächster Stopp ist der Molyvotistrand.

Auf dem Weg zum nächsten Strand bekommen wir eine kostenlose Unterbodenwäsche in einer Furt.

Mittagspause machen wir am Imeros-Strand.

Die Gegend hier wird stark landwirtschaftlich genutzt. Baumwollanbau, Spargel und Rinderzucht. Für Griechenland eher ungewöhnlich.

Kühe zu Besuch

Die Mittagspause geht dann nahtlos in die Übernachtung über, aber wir fahren noch mal 1 km bis zum Übernachtungsplatz.

1 Paralía Glyfádas N 40° 56′ 18,3″ O 25° 13′ 53,2″
2 Paralía Molyvotí UE260144-S-1
3 Paralía Imerou N 40° 56′ 21,6″ O 25° 20′ 57,1″
4 Paralía Imerou N 40° 56′ 31,4″ O 25° 20′ 21,3″

Strecke insgesamt: 35 km

Die Strände im Nestosdelta

Wir wollen heute nicht wirklich weit fahren, sondern uns nur im Bereich des Nestosdeltas aufhalten.

In der Ferne sieht man die Insel Thasos

Übernachtungsplatz unterhalb einer kleinen Kapelle

Dann geht’s 20 km weiter.

Die Strände sind riesig

Hier kann man wegen der Launen des Flusses nicht bauen.

Wir besuchen ein malerischen Kloster im See

Hier kann man Wünsche an den lieben Gott aufhängen.

Biblische Geschichte in Bildern

Kerzen für Verstorbene

Wie immer sehr pompös!

Mittagspause

Eine Viertelstunde später haben wir einen Traumstrand für die Nacht gefunden.

1 Parekklísi Agíou Ioánni N 40° 55′ 52,2″ O 24° 59′ 19,1″
2 Paralía Pórto Lágos N 41° 0′ 5,9″ O 25° 7′ 2,0″
3 Ierá Móni Agíou Nikoláou N 41° 0′ 27,6″ O 25° 8′ 39,8″
4 Paralía Glyfádas N 40° 56′ 18,3″ O 25° 13′ 53,2″

Strecke insgesamt: 51 km 

Waschtag in Xanthi

Wir sind noch 200 km von der türkischen Westgrenze entfernt und wollen daher noch einmal in einen Waschsalon gehen. In der Türkei kann man zwar die Wäsche in Wäschereien abgeben, aber nicht selbst waschen.

Traumhafter Strand östlich von Kavala

Uwe hat einen Arbeitskollegen, der aus Xanthi stammt und wir waren vor 2 Jahren schon einmal dort. Die Altstadt mit prächtigen alten Herrenhäusern ist wirklich sehenswert.

Blick nach Thasos

Fährhafen Keramoti

Toller Strand direkt neben dem Hafen

Waschsalon mit 16 kg Maschine. Da sind wir ratzfatz fertig.

Die Bäume blühen schon

Hübsche alte Häuser

Alles sehr gepflegt

Wir setzen uns in die Sonne und trinken Latte Macchiato

Hübsche Kneipen in der Altstadt

Im Vorbeifahren haben wir eine moderne Tierklinik mit großem Parkplatz entdeckt und haben uns kurzerhand entschlossen die Papiere für die Türkei hier erstellen zu lassen.

Dann fahren wir wieder ans Meer zu einer kleinen Kapelle.

1 Paralía Agiasma N 40° 51′ 36,5″ O 24° 37′ 38,0″
2 Keramotí N 40° 51′ 36,9″ O 24° 41′ 34,5″
3 Plateía Dimokratías N 41° 8′ 22,0″ O 24° 53′ 15,9″
4 Parekklísi Agíou Ioánni N 40° 55′ 52,2″ O 24° 59′ 19,1″

Strecke insgesamt: 99 km

Frisch gebadet nach Philippi

Morgens sieht es nach einem Lesetag aus.

Grau in Grau

Im Internet haben wir vernichtende Kritiken über Loutra Eleftheron gelesen, aber bei einem so düsteren Himmel lockt uns ein heißes Bad.
Zu unserer Überraschung stellen wir fest, alles Quatsch.

Wir wussten, dass es ein Lost Place ist.

Das heiße Wasser ist immer noch wunderbar.

Der Fluss hat Steine angeschwemmt.

Daher sind die Becken kleiner.

Lustige Graffiti

Hilft bei Rheuma, Hautkrankheiten und gynäkologischen Beschwerden.

Dermaßen gestärkt können wir noch etwas Archäologie vertragen. Wir fahren nach Philippi.

Amphitheater

Toll ?? Vor 2400 Jahren war das sicher viel Arbeit.

Damenmode

Die Agora, der zentrale Bereich.

Basilika aus dem 2.Jahrhundert nach Christus

Wunderschöne Mosaikböden

Hypokausten

Taufbereich

Kaum zu glauben, wie lange sich Tongefäße halten.

Und die Hunde durften auch alles anschauen.

Sandiger Strand mit Blick zur Insel Thasos.

Hier verbringen wir die Nacht.

Uwe findet ein Boot.

1 Paralía Achinópetra N 40° 43′ 7,6″ O 24° 3′ 19,1″
2 Loutrá Eléftheron N 40° 44′ 13,1″ O 24° 5′ 27,6″
3 Archaiologikós Chóros Filíppon N 41° 0′ 46,3″ O 24° 17′ 12,0″
4 Paralía Agiasma N 40° 51′ 36,5″ O 24° 37′ 38,0″

Strecke insgesamt: 118 km

Nach Kavala

Nach dem Frühstück machen wir noch einen schönen Spaziergang am Strand von Develiki.

Sonnenaufgang

Der Strand ist hier von seltsamen Platten durchzogen.

Und Fußabdrücken des Yeti?

Danach geht es weiter durch eine Region von Griechenland, die uns weniger gefällt. Aber für eine Mittagspause geht es natürlich.

Ausblick von der Straße

Der Strand ist natürlich schön. Aber die Tavernen schrecken uns ab.

Schade, dass es in Griechenland erlaubt ist, Bretterbuden am Strand zu bauen.

Hier gibt es ausnahmsweise mal keine Taverne

Der Strand ist aus Glitzerkies.

Wilde Anemonen

Danach statten wir dem Löwen von Amfipoli einen Besuch ab.

Aus dem 4. Jahrhundert vor Christus

Nur 30 Kilometer weiter haben wir unser Tagesziel erreicht.

2 Turteltäubchen

1 Paralía Gomatíou N 40° 20′ 22,9″ O 23° 47′ 7,9″
2 Paralía Asproválta N 40° 45′ 6,8″ O 23° 44′ 7,5″
3 Léon Amfipóleos N 40° 48′ 10,7″ O 23° 50′ 33,2″
4 Paralía Achinópetra N 40° 43′ 7,6″ O 24° 3′ 19,1″

Strecke insgesamt: 114 km

An der Ostseite des Mittelfingers entlang

Blick aus unserer Elsa

Wir waren 2024 schon einmal auf Chalkidiki und wollen heute noch einmal 2 Lieblingsorte anschauen.

Orange Beach

Kleine Buchten werden von Felsen eingerahmt.

Das Wasser in den Buchten ist kristallklar

Jeder kann sich eine Privatwanne suchen.

Malerische Felsen

Noch einmal 3 Kilometer weiter gibt es eine herzförmige Bucht.

Dann geht es wieder Richtung Norden und wir halten noch einmal in Karydi.

Hier gab es 2024 noch einen Lochstein

Wackelstein

Das Salzwasser lässt Kunstwerke entstehen

In Ammouda legen wir eine Picknickpause ein.

Es ist wunderbar warm

Fußbad geht

Nach der Mittagspause fahren wir noch ein paar Kilometer bis zu unserem Übernachtungsplatz Paralia Gomati.
Der Strand ist hier seltsam, es gibt hier eine Felskante, hinter der sich das Wasser staut.

1 Paralía Kavourótrypes N 40° 7′ 32,2″ O 23° 58′ 11,1″
2 Paralía Karýdi N 40° 11′ 40,1″ O 23° 48′ 28,0″
3 Traní Ammoúda N 40° 14′ 53,5″ O 23° 43′ 23,0″
4 Paralía Gomatíou N 40° 20′ 22,9″ O 23° 47′ 7,9″

Strecke insgesamt: 97 km

Philippi

Heute Nacht wurden wir ganz schön durch den stürmischen Wind geschüttelt, daher haben wir unsere Elsa vor dem Einschlafen noch umgeparkt, um den Böen keine Angriffsfläche zu bieten. Morgens ist es trüb und stürmt immer noch.

Wir haben gestern Abend schon beschlossen wieder nach Westen zu fahren, weil 15 km nördlich von Kavala die Ausgrabungsstätte der antiken Stadt Philippi ist. Dort hat seit 49 nach Christus der Apostel Paulus gelebt, der ursprünglich ein Verfolger der ersten Christen war und damals noch Saulus hieß. Noch heute benutzt man die Redewendung „Vom Saulus zum Paulus werden“, wenn jemand seine Einstellung grundsätzlich ändert. Angeblich hat Paulus das nicht ganz freiwillig getan. Erst nach 3 Tagen an denen er erblindet war, fiel es ihm wie „Schuppen von den Augen“. Er hat Briefe an die Philipper geschrieben, die man im Neuen Testament nachlesen kann und wir wussten auch nicht, dass Philippi bei Kavala liegt und nicht irgendwo bei Jerusalem, wo Saulus studiert hat. Paulus hat in Philippi auch im Gefängnis gesessen.
Die Stadt Philippi ist aber schon viel älter, es gibt sie schon seit dem 4. Jahrhundert vor Christus. Auf jeden Fall ist sie aber die erste christliche Siedlung auf dem europäischen Kontinent.

Das Gefängnis des Paulus ist heute für manche Christen scheinbar eine Wallfahrtsstätte. Sie knien dort in stiller Andacht minutenlang nieder.

Hier ist noch viel zu tun für die Archäologen und wir hätten uns mehr Informationen darüber gewünscht, wie die Archäologen vorgegangen sind und weiterhin vorgehen wollen. Das Gelände ist sehr weitläufig und beim uniformierten Laien entsteht der Eindruck, dass manche Dinge einfach nur wahllos abgelegt wurden.

Leider waren die Informationstafeln für uns nicht so aufschlussreich. Wir wissen deshalb nicht, warum manche Teile aufrecht stehen und andere scheinbar wahllos in der Gegend herumliegen.

Noch nie haben wir erlebt, dass Hunde mit auf ein Ausgrabungsgelände dürfen, aber hier ist das kein Problem. Scheinbar denkt man sich, was 2000 Jahre gehalten hat, kann auch von ein paar Hundepfoten nicht zerstört werden.

Beeindruckend, welche Verzierungen man mit den Werkzeugen der damaligen Zeit anbringen konnte.

Wir wissen auch nicht, ob der Mosaikfußboden restauriert wurde oder ob er so erhalten war.

So möchte ich meine Terrasse auch gerne.

Die Basilika ist in sehr gutem Zustand, aber auch hier kennen wir nicht den Grund. Wir haben zwar gelesen, dass Teile der Basilika restauriert wurden, aber wir wissen nicht, welche Bereiche das waren.

Amphieteather

Arkaden unterhalb des Amphietheaters

Alles in allem ist die Ausgrabungsstätte sehr weitläufig und beeindruckend, aber es fehlt eindeutig an Erklärungen und entsprechendem Bildmaterial, die es dem Laien ermöglichen, das Ganze einzuordnen.

Nach einem nochmaligen Besuch von Loutra Eleftheron, unserem Schwefelbad, lassen wir den Tag gemütlich am Meer ausklingen.

1 Agios Ioannis N 40° 55′ 52,5″ O 24° 59′ 18,5″
2 Philippi N 41° 0′ 44,6″ O 24° 17′ 11,9″
3 Paralia Akropotamos N 40° 43′ 7,7″ O 24° 3′ 19,1″

Strecke insgesamt: 143 km