Letzter Tag in der Türkei

Unser Übernachtungsplatz an der Ausgrabungsstätte

Wir fahren heute nach Ayvalik in den Fährhafen.

Toller Platz an der Promenade

Und los geht’s in die hübsche, griechische Altstadt.

Ayvalik war bis vor 100 Jahren griechisch

Zum Glück wurde der Charakter der griechischen Häuser bewahrt.

Manche Häuser sind sehr gepflegt.

Manchmal ist noch ein bisschen Luft nach oben

Hilft gegen den bösen Blick

Hübsche Läden

Sogar im Restaurant liegen Katzen auf dem Tisch.

Die alte griechische Kirche wurde ein Museum

Uferpromenade

Nette Kneipen

Stellplatz am Palmenstrand

1 Artemis Tapınağı N 38° 28′ 56,6″ O 28° 1′ 54,8″
2 Mehmet Akif Ersoy Parkı N 39° 20′ 3,5″ O 26° 42′ 5,1″

Strecke insgesamt: 205 km

Nach Ayvalik

Leider liegt die tolle Aussicht nach Lesbos immer noch im Nebel.

Vor uns im Grau liegt Lesbos

Die Küste ist extrem zugebaut und hässlich. Keine Chance auf einen hübschen Platz.

Die Strände sind winzig, weil jeder Millimeter zugebaut ist.

Wir fahren zunächst in den Hafen von Ayvalik, haben wenigstens ein paar neue Vorräte erstanden, um die Feiertage zu überstehen.

Dann geht’s auf ein vorgelagertes Inselchen.

Eine andere Welt tut sich auf.

Ursprünglich wollten wir hier schlafen.

Alibey Adasi heißt dieser Inselwirrwarr

Malerische Insel mit Ruine

Dann wurde der Wind unangenehm und wir sind auf die andere Seite umgezogen.

Wir wollten eigentlich zu dieser versunkenen Straße, aber der Weg war weggebrochen.

Es sieht nach einer stürmischen Nacht aus.

Man sieht schon auf dem Wasser, wie sich die Wellenkämme in Windrichtung legen.

1 Aristo Kamp N 39° 29′ 31,5″ O 26° 19′ 54,9″
2 Ladik Plajı N 39° 22′ 30,8″ O 26° 37′ 4,2″

Strecke insgesamt: 107 km

Weiter nach Süden!

Unser Übernachtungsplatz war wirklich wunderschön, aber wir haben ja ein Ziel und daher geht es heute bis Assos zu einem Campingplatz.

Es geht ganz flach ins Wasser

In Assos, heute heißt das Dorf Behramkale, gibt es einen alten Ort aus byzantinischer Zeit, in der der Universalgelehrte Aristoteles eine zeitlang gelebt hat. Es gibt eine sehr gut erhaltene Stadtmauer, aber die schäbigen Andenkenstände stören das gesamte Bild.

Erstmal machen wir ein Picknick mit Aussicht zur Insel Lesbos.

Man könnte hier übernachten, aber das ist uns dann doch zu eng und schief.

Außerdem stehen wir nicht gerne direkt an der Straße.

Der Campingplatz ist sehr ruhig und vollkommen leer. Wir stellen das Wohnmobil ab und bummeln durch den Ort.

Diese Moschee ohne Minarette wurde aus den Steinen einer Kirche gebaut.

Gebetsraum mit Mimbar (Gebetsnische), die die Gebetsrichtung nach Mekka anzeigt.

Moschee? Dürfen wir da rein?

Ramsch ohne Ende

Seltsamer alter Wagen!

Das ein oder andere hübsche findet sich auch.

Die neue Moschee hat natürlich ein Minarett, ist aber soo umlagert mit Souvenir-Shops, dass man sie nicht fotografieren kann.

Unser Stellplatz mit Blick zur Insel Lesbos.

Abends kommen noch ein paar flauschige Rasenmäher vorbei.

1 Kumkale Altı Plaj N 39° 59′ 53,6″ O 26° 11′ 10,4″
2 Aristo Kamp N 39° 29′ 31,5″ O 26° 19′ 54,9″

Strecke insgesamt: 75 km

Nach Asien

Wir haben im europäischen Teil der Türkei vollkommen ruhig geschlafen.

Traumhaft

Nach dem Frühstück überqueren wir die Dardanellen und sind in Çanakkale und damit im asiatischen Teil der Türkei. Dort wollen wir uns noch mit der Landeswährung eindecken und schon mal ein bisschen Basarluft schnuppern. Das war unsere Idee! Aber da waren wir wohl etwas voreingenommen.

500 m länger als die Golden Gate Bridge

2018 m Länge, damit die größte Hängebrücke der Welt

Çanakalle überrascht uns total. Eine sehr gepflegte, moderne Stadt! Bazare? Fehlanzeige!

Wir parken neben einem Park mit tollen Spielgeräten. Solche Spielplätze habe ich in Deutschland noch nicht gesehen.

Filmrequisite aus dem Trojafilm

Wirklich wunderschön hier!

Moschee

Minarette

Schöne Häuser

Auch von innen

Vermutlich ein alter Kirchturm!

Sehr schöne Uferpromenade

Immer wieder kleine Kunstobjekte!

Jetzt brauchen wir wieder ein bisschen Ruhe

Blick auf die Dardanellen.

Eine enorm stark befahrene Schifffahrtsroute.

Nur 14 Kilometer weiter finden wir einen ruhigen Stellplatz am Strand.

Wir können es kaum glauben. In Griechenland würden wir hier niemals allein stehen.

Die Türkei hat uns bisher sehr positiv überrascht.

1 Bakla Burnu Deniz Feneri N 40° 33′ 27,7″ O 26° 44′ 49,0″
2 Truva Ati N 40° 9′ 7,5″ O 26° 24′ 19,7″
3 Koçer Terası N 40° 1′ 0,7″ O 26° 18′ 41,1″
4 Kumkale Altı Plaj N 39° 59′ 53,6″ O 26° 11′ 10,4″

Strecke insgesamt: 113 km

Türkei, wir kommen.

Heute Morgen sind wir ein bisschen pessimistisch gestartet, weil erstens alle nur über die schleppende Abwicklung in Kipoi schimpfen und zweitens die griechische Tierärztin meinte, dass uns ein Dokument fehlt. Aber alles geht sehr gut. Freundliche Zöllner! Kein Problem mit den Papieren! 10 Minuten und dann waren wir durch.

Wir verbringen den restlichen Tag mit wunderbarer Aussicht

Treppen führen zum Strand

Abends ist der Himmel fast wieder wolkenlos.

1 Feres Dog Shelter N 40° 52′ 57,4″ O 26° 9′ 50,2″
2 Bakla Burnu Deniz Feneri N 40° 33′ 27,7″ O 26° 44′ 49,0″

Strecke insgesamt: 104 km