Klettersteig von Ancelle

Heute fahren wir zum Klettern nach Ancelle und anschließend wollen wir zu einem wunderschönen Stausee in den Bergen, dem Lac de Serre-Ponçon. Unsere Fahrstrecke ist heute nur kurz: 14 km bis zum Klettern und anschließend noch einmal 40 km.
Die letzten 3 km sind wirklich übelste Schotterpiste und führen uns zu einem Parkplatz auf 1616 m ü.M.

Da wollen wir hoch. Es gibt 3 verschiedene Routen.

Steinmännchen auf dem Gipfel

Hier trennen sich unsere Wege. Uwe will noch über eine Seilbrücke.

Beim Abstieg kommt man einem grandiosen Canyon vorbei.

Über den Col de Mossiere geht es zum nächsten Stausee.

Der Lac de Serre-Ponçon ist herrlich. Der erste Stellplatz, den wir angeschaut haben, war leider nicht mehr zugänglich.

Aber der nächste Platz ist auch sehr schön.

Die Aussicht aus dem Wohnmobil ist traumhaft.

1 Saint-Bonnet-en-Champsaur N 44° 40′ 36,4″ O 6° 4′ 55,7″
2 Via Ferrata de Rouane N 44° 37′ 39,1″ O 6° 16′ 6,5″
3 Col de Moissière N 44° 35′ 59,6″ O 6° 13′ 12,5″
4 Lac de Serre-Ponçon N 44° 29′ 41,1″ O 6° 18′ 4,2″

Verweilen?

Wir haben wieder einmal endlos lange geschlafen und überlegen, wie der heutige Tag verlaufen könnte.
Warten auf die versprochene Nachmittagsthermik?
Supen, um die Wartezeit zu überbrücken ?
Zu einer anderen Passerelle wandern?
90 km weiter zu einem Klettersteig fahren?

Die Entscheidung fällt für die 2. Wanderung. Vor ein paar Jahren haben wir diese Strecke schon einmal gemacht und es hat uns sehr gut gefallen, weil man im Gegensatz zu gestrigen Tour, immer das türkisblau des Sees im Blick hat. Anschließend wollen wir weiter nach Süden, um morgen den Klettersteig zu bezwingen.
Die Wanderung ist wirklich sehr schön und diese Passerelle gefällt uns sogar ein bisschen besser.

Unsere Elsa lassen wir im Baumschatten.

Unterwegs begegnet uns dieses wunderbare Tierchen.

Westliche Smaragdeidechse

Hundehütte

Riesenpilze

Baumliegen

Zum Schluss nimmt Uwe noch ein Bad.

Wir fahren zum Lac du Sautet, einer Staustufe des Drac. Es gibt einen Stellplatz und eine Via Ferrata, aber nichts für uns.

EDF-Wasserkraftwerk

Staumauer

Der nächste Stellplatz am Drac wäre zwar wunderschön, wenn nicht die Straße so nah wäre.

In Saint Bonnet gibt es einen kostenlosen Wohnmobil-Stellplatz, ohne besondere Aussicht, aber dafür sehr ruhig und sauber, umgeben von Bäumen. Für eine Nacht ist das akzeptabel. Bis zu unserer Via Ferrata in Ancelle sind es nur noch 14 km. Das hört sich doch schon einmal vielversprechend an.

Blick in die Berge

Bei Sonnenuntergang

1 Lac de Monteynard-Avignonet N 44° 54′ 11,2″ O 5° 40′ 21,2″
2 Passarelle de L’Ebron N 44° 52′ 19,3″ O 5° 40′ 36,7″
3 Barrage du Sautet N 44° 49′ 2,3″ O 5° 54′ 29,1″
4 Centre Aquatique N 44° 40′ 36,4″ O 6° 4′ 55,7″

Durch die Berge Savoyens

Es war eine sehr gute Entscheidung den Trubel von Annecy zu verlassen. Hier in den Bergen war es so wunderbar ruhig, dass wir bis halb neun geschlafen haben.

Auch komplett unspektakuläre Stellplätze können wunderschön sein.

Es geht vorbei am malerischen See von Aix les Bains.

Lac du Bourget

Wir hatten Lac de Monteynard-Avignonet ins Navi eingegeben, weil wir dort wandern wollen.

Auf dem Wanderparkplatz wird erst einmal gut gegessen.

Danach geht’s zu der Passerelle du Drac 2,4 km weit. Eigentlich ein Klacks, nur auf dem Rückweg ging es steil bergauf.

Supen müssen wir da auch mal.

In der Ferne sieht man den Grande Tête de l’Obiou (mit 2789 Metern der höchste Berg im Dévoluy-Massiv, einem den Dauphiné-Alpen westlich vorgelagerten Gebirgsstock der Französischen Kalkalpen).

Wir übernachten auf dem Parkplatz von Treffort, der erweitert wurde und uns im hinteren Teil, für Womos ohne Strom noch besser gefällt. Es ist paradiesisch ruhig und das Ufer des Sees ist nur ein paar Meter entfernt. Jaa! Ein leises Plätschergeräusch ist ab und zu zu hören. Wir sind genau 660 km von zu Hause entfernt und haben es unglaublich schön. Auch wenn Mina beim Autofahren echt anstrengend ist, haben wir durch sie gelernt zu entschleunigen.

1 Étang de Braille N 45° 48′ 49,9″ O 5° 57′ 31,3″
2 Passarelle du Drac N 44° 52′ 7,7″ O 5° 42′ 31,3″
3 Lac de Monteynard-Avignonet N 44° 54′ 11,2″ O 5° 40′ 21,2″

Through Switzerland

Unser Platz in Hartmansviller war für eine Übernachtung sehr gut geeignet und nach dem Frühstück verlassen wir das schöne Elsass in Richtung Schweiz.

Zuerst wird noch gehullert.

Unser Navi ist mal wieder im Sightseeing-Modus und lotst uns durchs Jura an den Doubs.

Doubs

 

Gleich geht’s über die Grenze.

Am Lac de Neuchatel verbringen wir die Mittagspause. Mina gefällt es hier ausnahmsweise einmal ausgesprochen gut.

Anschließend ist man vorbei an Lausanne und Genf schnell wieder in Frankreich. Und wir schaffen es dieses Mal sogar, das teure Autobahn-Stück zu umfahren und ausnahmsweise im 4. Anlauf einen Parkplatz in Annecy zu finden. In wenigen Schritten sind wir am See.

Die Altstadt von Annecy wird mit Venedig verglichen. Also, was den Besucher-Ansturm betrifft, passt der Vergleich, aber ein winziger Kanal macht ja eine Stadt nicht gleich zu Venedig.

Das alte Gefängnis

Altes Gefängnis am Fluss Thiou

Trotzdem hat das Städtchen sehr viel Charme und sogar ein Schloss.

Höhenburg der Genfer Grafen aus dem 12.Jahrhundert.

Nach dem Trubel in Annecy, der noch durch das Highfive-Festival gekrönt wurde, ziehen wir uns in die Berge zurück. Nach 25 km Fahrt erreichen wir unser Nachtlager.

1 Hartmannswiller N 47° 51′ 48,1″ O 7° 12′ 51,2″
2 Lac de Neuchâtel N 46° 53′ 31,3″ O 6° 46′ 42,8″
3 Annecy N 45° 53′ 55,0″ O 6° 7′ 37,3″
4 Étang de Braille N 45° 48′ 49,9″ O 5° 57′ 31,3″

Südfrankreich

Pünktlich um 16 Uhr starten wir in den Süden. Wir haben wieder einmal unser altes Minchen dabei. Wir reisen also in kurzen Etappen. Heute soll es nur bis ins südliche Elsass gehen, etwa 200 bis 300 km haben wir uns vorgenommen. Zuhause war es noch angenehm sommerlich in den letzten Tagen. Ob das im Süden noch zu toppen ist, wird sich zeigen. Wir schaffen 180 km bis Eguisheim und bummeln durch das wirklich tolle Dorf.

Der gesamte Ortskern ist gemütlich und schnuckelig und obwohl morgen Weinfest ist nicht überlaufen.

Leckere Macarons

Es gäbe hier einen Übernachtungsplatz, aber der ist extrem überteuert. Also fahren wir noch 25 km bis Hartmansviller. Dort kann man kostenlos übernachten, wie es viele Orte im Elsass anbieten. Damit haben wir einen Kompromiss zwischen unseren Bedürfnissen und Minas Toleranzgrenze von 200 km erreicht und morgen sehen wir dann weiter.

1 Saarbrücken
2 Eguisheim N 48° 2′ 34,6″ O 7° 18′ 22,3″
2 Hartmannswiller N 47° 51′ 48,1″ O 7° 12′ 51,2″

Wanderung zum Dreimühlenwasserfall

Zuerst müssen die Tiere besichtigt werden.

Der Hof ist ein traditioneller Milchbetrieb und da trinken Kälbchen aus dem Eimer und nicht bei der Mama.

Das Highlight sind die 3 Wochen alten Kätzchen.

Truthähne sind wirklich seltsame Tiere

Die größeren Katzen bedienen sich bei den Kühen

Anschließend geht es 10 km nach Nohn und zu einer kurzen Wanderung zum Dreimühlenwasserfall.

Ahbach

Die 3 Zuflüsse des Ahbachs wurden 1912 wegen des Baus einer Bahnstrecke zusammengefasst und dadurch entstand dieser Wasserfall.

Das Wasser ist stark kalkhaltig. Aus diesem Grund kommt es zu Kalkablagerungen.

Hier hat sich jemand viel Mühe gemacht.

Abschlusspicknick

Danach fahren alle wieder nach Hause.

1 Meisenthaler Mühle N 50° 19′ 15,7″ O 6° 52′ 56,6″
2 Dreimühlenwasserfall N 50° 19′ 29,2″ O 6° 46′ 8,4″
3 Saarbrücken

Meisenthaler Mühle

Nach einem ausgiebigen Frühstück werden alle Bauernhoftiere besichtigt.

Pferdepflege

Luke ist Amalias Liebling

Süße Kälbchen

3 Wochen alte Kitten gibt es auch noch.

Ein kleines Ronja-Kätzchen

Dann geht es zum Freilinger See bei Blankenheim zum Tretbootfahren.

Der See ist ein Bade- und Paddelweiher, der Eintritt ist kostenlos und auch Hunde sind willkommen.

Abends werden wieder die Kitten bespaßt.

1 Meisenthaler Mühle N 50° 19′ 15,7″ O 6° 52′ 56,6″
2 Freilinger See N 50° 25′ 5,7″ O 6° 43′ 2,1″

Eifelwochenende

Um 14.30 Uhr starten wir zu unserem Familienwochenende in die Eifel. Vom Wetter her sind die Bedingungen optimal. Die Sonne scheint und es ist angenehm warm. Ein richtiger Altweibersommer!

Bis zur Meisenthaler Mühle sind es 150 km, für die Kölner ist es ein bisschen kürzer und Mischa und Mascha kommen mit der Bahn.

Der Wohnmobil-Stellplatz ist wirklich schön.

1 Saarbrücken
2 Meisenthaler Mühle N 50° 19′ 15,7″ O 6° 52′ 56,6″

Bad Kreuznach

Auf dem alten Sportplatz kann man mit dem Wohnmobil übernachten.

Bad Kreuznach ist ziemlich verwahrlost. Es gibt vereinzelt nette Häuser, aber im großen und Ganzen kein Ort, der einen Besuch lohnt.

Brückenhäuser

Ein schönes Haus

Brückenhäuser

Alte Nahebrücke

Paddelbootverleih

Fausthaus

Also treten wir um kurz vor 12 Uhr wieder die Heimreise an und genießen den Rest des Tages in unserem Garten.

1 Traisen N 49° 49′ 19,0″ O 7° 50′ 5,1″
2 Saarbrücken