Karlsruhe

Auch wenn sich viele andere Wohnmobilfahrer über den Schiffsverkehr auf dem Rhein beschweren, uns stört es überhaupt nicht. Wir haben wieder einmal total ruhig geschlafen.

Wir sehen uns noch einen Baggersee als Ausgangspunkt fürs Paddeln an.

Die Hunde haben wieder einmal jede Menge Spaß am Strand.

Und dann sehen wir uns noch die Murg als Ausgangspunkt für Paddeltouren an.

Rhein

Anschließend fahren wir zu dem herrlichen Barockschloss in Karlsruhe und bummeln durch die Parkanlagen.

Dann geht es zum Botanischen Garten, der bereits 1808 durch Karlfriedrich von Baden angelegt wurde.

Carmen besichtigt noch die Gewächshäuser.

1 Rheinblick N 48° 58′ 40,0″ O 8° 15′ 28,6″
2 Murgmündng N 48° 55′ 8,9″ O 8° 9′ 57,0″
3 Schloss Karlsruhe N 49° 0′ 49,0″ O 8° 24′ 15,6″

Karfreitag

Wir haben wunderbar geschlafen und wachen bei Sonnenschein auf.

Jetzt müssen wir uns nur noch für ein passendes Tagesziel entscheiden: Paddeln, Stadtbummel oder Spaziergang?
Wir wollen erst einmal das Paddelrevier erkunden und werden dann so herzlich empfangen, dass wir aufs Wasser müssen.

Wir paddeln bis zum Prosecco-Strudel und wieder zurück.

Rheinzufluss

Dann erzählen wir noch ein bisschen mit den Locals und setzen uns an den Rhein zum Latte Macchiato.

Hier sieht man ein bisschen die grüne Wildnis durch die wir gepaddelt sind.

Strand am Milchhäuschen

Zum Übernachten fahren wir zum Zollhaus, das genau auf der anderen Rheinseite wie unser gestriger Schlafplatz liegt.

Fähre von Rheinland-Pfalz nach Baden-Württemberg

1 Rheinblick N 48° 58′ 22,2″ O 8° 14′ 35,2″
2 Rheinblick N 48° 58′ 40,0″ O 8° 15′ 28,6″

Unsere Paddelstrecke auf dem Altrhein

Osterausflug

Letztes Jahr haben wir ja traumhafte Ostertage auf den Rheinaltarmen bei Speyer verbracht. Dieses Jahr ist das Wetter nicht ganz so vielversprechend, aber wir müssen ab und zu mal etwas Neues sehen. Wir fahren also dem Wetter zum Trotz bis Neuburg am Rhein. Das sind nur 140 km, also darf auch Mina mit. Zumindest ist es schon einmal wesentlich wärmer, als in den letzten Tagen. 12 Grad ohne Sonne! Der Stellplatz in Neuburg bei der Rheinfähre ist ganz nach unserem Geschmack. Wir machen noch einen Hundespaziergang und einen gemütlichen Abend.

1 Saarbrücken
2 Neuburg am Rhein N 48° 58′ 22,2″ O 8° 14′ 35,2″

Holzfäller

Unsere Elsa durfte ganz offiziell in den Saarforst zum Holz machen einfahren.

Die Baumstämme, die für uns vorgesehen sind, sind schon beschriftet.

Zuerst zersägt Uwe die kürzeren Stücke, weil die wohl am ehesten von Jugendlichen zum Feuer machen genutzt werden.

Diesen 11 m langen Stamm lassen wir erstmal hier.

Uwe misst ganz genau, ob wir auch wirklich einen Festmeter bekommen haben.

Abschiedsrunde

Nach dem Frühstück verlassen wir das große Paradies, um uns weitere Ausgangspunkte für das Skigebiet Portes du Soleil anzusehen. Auf dem Weg nach Les Crosets erhaschen wir noch einen Blick auf die Galerie, die wir Anfang der Woche zu Fuß erwandert hatten.

In Le Crosets gibt es direkt unterhalb der Lifte einige Wohnmobilstellplätze mit Stromanschluss. Man würde hier nicht schlecht stehen, aber leider sind schon alle Plätze belegt. So parken wir in einer Nebenstraße und begeben uns bei Kaiserwetter auf die Piste.

Man sieht, dass über dem Tal schon Wolken hängen und nur noch die Gipfel der Berge herausschauen. Auf dem Pointe des Mossettes (2277 Meter hoch) bläst ein eiskalter Wind.

Wir haben jede Menge Spaß und können uns nicht entscheiden, welchen der vielen Lifte wir als nächstes fahren sollen.

Die Dents du Midi bilden eine 3 Kilometer lange Bergkette aus 7 etwa gleich hohen Felsgipfel die alle mehr als 3000 Meter hoch sind.

Nach der letzen Abfahrt und einer Tasse Kaffee in der Sonne zieht es sich im Tal immer weiter zu.

Nach Le Crosets sehen wir uns noch den Stellplatzt von Morgins an und sind überzeugt davon, dass das unser Stellplatz im nächsten Jahr wird, falls Uwe wieder in Montreux arbeiten muss. Im Anschluss fahren wir zur Gastankstelle in Bern und weiter zu dem Übernachtungsplatz bei Büren an der Aare.

1 Camping du Grand Paradis N 46° 9′ 47,7″ O 6° 51′ 37,9″
2 Le Crosets N 46° 11′ 1,8″ O 6° 49′ 59,6″
3 Alte Aare Häftli N 47° 8′ 36,7″ O 7° 20′ 25,4″

Uwe kommt zurück

Das Wetter ist heute zum Skifahren nicht ideal. Die Wolken hängen sehr tief und daher sieht man manchmal nur weiß. Außerdem hat sich Sanna heute ein bisschen Aufmerksamkeit verdient. Sie ist so ein fleißiger Handschuhassistenzhund.

Aber zum Wandern ist es wirklich ideal.

So sieht der Campingplatz von oben aus.

Eine kurze Verschnaufpause auf Bänken geht leider nicht.

Dann geht es zurück zum Wohnmobil, wo schon bald das Herrchen wieder eintreffen wird.

Kaiserwetter

Heute war der Himmel so strahlend blau, dass man unbedingt auf die Piste musste. Damit Sanna nicht so lange allein im Wohnmobil ist, hat Carmen sich nur einen 5 Stunden-Pass gekauft. Das reicht auf jeden Fall, um sich bei besten Pistenverhältnissen und bester Sicht müde zu machen.

Das Skigebiet ist riesig und selbst Uwe wäre ohne Pistenplan am ersten Tag verloren gegangen. Carmen alleine (ohne Uwe) in dieses Skigebiet zu lassen, könnte schwierig werden. Uwe behauptet ja immer, dass Carmen sich in einer Telefonzelle verlaufen würde und bei einem Orientierungsritt im Fischbachtal, haben ihre Kolleginnen und sie sich auch komplett verritten. Aber heute ist Carmen vorsichtig und packt nach jeder Abfahrt den Pistenplan aus, um sich zu vergewissern. Es klappt tatsächlich wunderbar – die Geschichte mit der Telefonzelle ist also Quatsch. Da kommt Carmen noch mal raus.

Die vielen Wegweiser helfen nicht wirklich. Aber zum Glück ist die Sicht ja heute so gut, dass man Karte und Rundumblick kombinieren kann.

Zum Schluss gab es nur noch die Herausforderung den Einstieg in die Talabfahrt zu finden. Nur mit dem Plan bei schlechter Sicht mussten wir am Sonntag nachfragen, heute konnte man bei guter Sicht sehr gut erkennen, wo es lang gehen muss.

Die Talabfahrt nach Grand Paradis ist ziemlich leer, weil wohl vielen Leuten ein längeres Stück im Schlittschuhschritt zu mühsam ist. Aber die Einsamkeit der Piste und die Bequemlichkeit, weil sie direkt vor dem Womo endet, hat auch etwas für sich.

Man sieht fast keine anderen Skifahrer und kann die Stille genießen. Man muss ja nicht hetzen.

Carmen hatte auf jeden Fall einen großartigen Tag, Uwe vermutlich auch, weil morgen sein Event schon zu Ende ist und er am frühen Nachmittag noch einmal zu uns kommt.

Das große Paradies

Genau! So nennt sich der Campingplatz und die Ecke von Champéry in der wir stehen und es ist wirklich paradiesisch schön hier. Oft sind Skigebiete ja nur auf die Bedürfnisse von Skifahrern eingstellt, aber hier hat man auch für Langläufer, Wanderer und Schneeschuhwanderer etwas zu bieten. Heute sollte es mit Sanna zum Wasserfall von Saufla gehen. Ursprünglich dachten wir, dass hier ein Flüsschen entlang rauscht, aber das stimmt nicht. Es sind 2: die Saufla und die Vieze. Kurz hinter dem Campingplatz mündet die Saufla in die Vieze.

Zuerst führt die Wanderroute bergauf über schneebedeckte Wiesen.

Manchmal müssen wir zugefrorene kleine Rinnsale überqueren und Sanna ist mittlerweile so schlau, dass sie brav in der gefrästen Spur läuft, um nicht zu versinken.

Dann geht es in den verschneiten Tannenwald.

Am Flüsschen entlang geht es zum Wasserfall.

Im Winter kann man den Wasserfall kaum erkennen.

Diese Stelle nennt sich Roc Coupe.