Campingplatz Les Frassettes in Gryon

Nach dem Frühstück geht es mit der Eiergondel auf den Chaux. Das Skigebiet ist sehr weitläufig und man kann sich schnell verfahren. Deshalb haben wir es heute nur bis Villars geschafft. Die Pisten im Skigebiet sind super präpariert, bis auf eine Abfahrt und die Talabfahrt ist alles offen. Also für die schlechten Schneeverhältnisse im Tal ist das Skigebiet sehr gut.

Dann bringen wir Uwe zum Bahnhof und bummeln noch durch den Ort.

Genfer See

Hier oben auf dem Mont Vully verbringen wir eine paradiesisch ruhige Nacht. Morgens scheint hier schon die Sonne, während der See noch im Nebel liegt.

Leider müssen wir uns für die Sommermonate in Zukunft etwas Anderes suchen, weil dieses traumhaft schöne Plätzchen mit einem Übernachtungsverbot gekennzeichnet ist. Wirklich schade! Jetzt im Winter haben wir darauf vertraut, dass niemand kontrolliert.

Montreux und Uwes Luxushotel erweisen sich als Reinfall oder eher nichts nach unserem Geschmack.

Zum Glück finden wir ein kleines Strandbad mit Fußgängerpromenade zum Bummeln.

Sanna und Mina finden es gut. Endlich Mal kein Salzwasser!

Nachdem wir unsere Croissant gefuttert haben, sehen wir uns den Skiort Leysin an. Hier gibt es einen kostenlosen Womo Platz direkt am Lift. Aber es gefällt uns nicht wirklich.

Schnee gibt es genug.
Wir fahren weiter zu unserem reservierten CP in Gryon. Der Ort liegt auf 1200 m Höhe und die Eiergondel startet direkt neben dem CP. Besonders schön ist der Campingplatz nicht, aber für 1 Woche lässt es sich aushalten.

Ausflug in die Schweiz

Uwe muss in der nächsten Woche in Montreux arbeiten. Da bietet es sich doch an, dass wir ihn begleiten. Zuerst geht es heute einmal ins Elsass, nach Éguisheim, in der Nähe von Colmar. Colmar würden wir uns eigentlich auch gerne einmal anschauen, aber dort gibt es so wenig Parkplatz für Womos, dass wir es erst einmal aufgeschoben haben.

Der kleine Winzerort Éguisheim gefällt uns sehr gut: Viele nette Kneipen und ein Womo Stellplatz direkt am Ortsrand. In Münster war es lange nicht so nett. Also wird Éguisheim in Zukunft ein Etappenziel von uns werden.

Upcycling von alten Gasflaschen kann ganz nett aussehen.

Mmmmmmmh, leckere Macarons oder besser gesagt „Hüftgold“.

Trotzdem fahren wir noch weiter zum Murtensee bei Bern, damit wir morgen schnell in Montreux sind. Ursprünglich hatten wir noch überlegt ob wir noch zum Rheinfall fahren sollen – ein Ziel das Carmen schon lange im Visier hat, weil sie so tolle Kindheitserinnerungen daran hat. Aber in den Flusstälern ist es zur Zeit sehr dunstig und daher schlechte Sicht. Es wäre also gar nicht sicher, ob man das Naturspektakel überhaupt richtig zu sehen bekommt. Also warten wir damit bis zum Mai, wenn wir sowieso noch einmal in diese Richtung wollen.

Erst bei Dunkelheit erreichen wir unseren Stellplatz auf dem Mont Vully oberhalb des Murtensees. Den Stellplatz direkt am Seeufer konnte man heute Abend nicht mehr erreichen, da ein Lichterfest stattfand. Wegen des Nebels haben wir nichts gesehen!

2020

Unsere Überlegungen hier oben in den Bergen Silvester ohne Knallerei zu erleben, haben sich ausgezahlt. Die ängstliche Mina hat Silvester verschlafen. Zu Hause ist sie um die Zeit des Jahreswechsels oft so gestresst, dass sie tagelang nicht vor die Tür will.

Sanna und Mina lernen das Hunderudel von Christian und Moni kennen. Ja und anschließend geht es noch einmal zu einer kleinen Wanderung.

Und zum Abschluss unserer Kurzreise gibt es noch eine leckere Brotzeit, wie die Bayern sagen.

Wir müssen uns jetzt talwärts in den Nebel stürzen, weil morgen wieder die Pflicht ruft, aber bei der nächsten Gelegenheit müssen wir das wiederholen.

Silvester

Um uns auf die lange Silvesternacht vorzubereiten, haben wir heute Morgen schon Mal bis halb 10 geschlafen. Schließlich ist hier auch kein Pistenbully um uns herumgekurvt. Es war herrlich ruhig und wir trödeln wieder im Urlaubsmodus.

Nachdem wir unsere Vorräte aufgestockt haben, sehen wir uns nochmals den Gaschneykopf an. Hier hatte es uns 2014 sehr gut gefallen, weil sehr viel Schnee lag. Jetzt liegt hier auf knapp 1000 m überhaupt kein Schnee und weil wir Rücksicht auf Minchen nehmen müssen, die Silvesterfeuerwerk blöd findet, entschließen wir uns weiter zu fahren. Hier sind zu viele bewohnte Chalets.

Wir wollen uns noch den Col du Strohberg ansehen. Hier ist, wenn man unserer App glauben kann, keine Bebauung. Und genau so ist es auch. Hier gibt es so viele traumhafte Plätze, dass wir uns gar nicht entscheiden können, wo es uns am besten gefällt. Hierher kommen wir bestimmt noch Mal zurück.

Man hat einen genialen Blick in die Rheinebene und auf der anderen Talseite zum Hohneck, wo wir gestern standen.

Wir trinken Latte Macchiato und futtern Pain au Chocolat und genießen den letzten Tag des Jahres.

Abends wird dann noch einmal geschlemmt.

Arbeit in der Wintersonne

Uwe hat ja keineswegs Urlaub und muss daher heute arbeiten. Carmen muss sich die Zeit mit Lesen und Spaziergängen vertreiben. Heute Morgen wurden wir bereits um 6 Uhr durch die Pistenbullys geweckt, daher müssen wir uns für die nächsten Nächte ein anderes Plätzchen suchen.

Am Nachmittag machen wir dann eine Wanderung zur 1360 m hoch gelegenen Hohneckhütte. Eigentlich wollten wir hier einkehren, aber leider ist die Hütte geschlossen.

Die Fernsicht ist wieder einmal großartig. Nur das Rheintal liegt im Nebel. Die Hunde und Uwe sind wieder einmal übermütig.

Dann kehren wir eben bei Elsa ein. Zum Glück haben wir noch Reste von gestern.

Leider müssen wir dann allerdings wieder ins Tal nach Münster, weil wir keinen einzigen Krümel Brot mehr an Bord haben. Eigentlich wollten wir chic essen gehen, aber nirgends gab es etwas. Also haben wir kurzerhand etwas auf dem Weihnachtsmarkt gefuttert.

Nein, wir sind nicht auf Drogen! Hier wird alles lila angestrahlt. Und dann wieder in blau.

Uwe will diese Idee für nächstes Jahr übernehmen.

Abgesehen von dem wirklich tollen Stellplatz mit heißen kostenlosen Duschen und dem psychedelischen Weihnachtsmarkt, war Münster eine Enttäuschung, weil es keine Kneipen gibt.

Winterwanderung

Der Wetterbericht hat uns durch das Versprechen von strahlend blauem Himmel gelockt und tatsächlich hat er Wort gehalten. Es ist kein Wölkchen zu sehen. Allerdings hatten wir uns ja ein bisschen Schnee gewünscht. Daher brechen wir nach dem Frühstück zum 1300 hohen Hohneck auf, um dort eine richtige Winterwanderung zu machen.

Auf der Route des Cretes liegt dann wenigstens ein bisschen Schnee, der nicht aus den Schneekanonen kommt.

Die meisten Lifte sind nicht in Betrieb, weil nur vereinzelt Schnee liegt.

Also mummeln wir uns warm ein und machen eine Wanderung zum Kastelberg.

Allerdings ärgert sich Uwe, dass er seinen Kite nicht dabei hat. Der Kastelberg ist nämlich für Snowkiter reserviert.

Also bleibt es bei einem Spaziergang in der Wintersonne. Man kann bis zu den Alpen und natürlich bis zum Schwarzwald sehen. Die Fernsicht ist großartig und das Tal liegt unter einer Wolkendecke.

Wir haben eine wunderschöne Aussicht auf den Lac de la Lande unten im Tal.

Die Hunde haben ihren Spaß. Und am Abend, wenn alle Spaziergänger weg sind, wird es endlich ganz still.

Hatten wir gehofft! Aber dann kam es noch zu einer dramatischen Rettungsaktion, weil jemand vermisst wurde.

Es ging aber alles gut aus. Ein Vater mit seinem Kind hatten sich mit dem Schlitten verfahren und wurden von den Männern der Feuerwehr gefunden.

Letzte Tour für dieses Jahr

Ganz spontan haben wir uns, wegen der guten Wetterprognose für die Berge, zu einem Kurzurlaub entschieden. Wir bringen unseren Sohn noch zum Bahnhof und dann geht es los. Wir haben den Jahreswechsel 2014/15 schon einmal in Schnepfenried verbracht mit Bergen von Schnee. Das wollen wir noch einmal testen. Der Stellplatz am Lift ist ungefähr 200 km von uns entfernt. Dieses Mal liegt allerdings so gut wie kein Schnee, nur vereinzelte, traurige Reste. Dafür haben wir dieses Mal, im Gegensatz zu 2014, die Ski dabei. Damals war es genau umgekehrt, phantastische Pistenverhältnisse und wir ohne Ski.