Osterausflug

Letztes Jahr haben wir ja traumhafte Ostertage auf den Rheinaltarmen bei Speyer verbracht. Dieses Jahr ist das Wetter nicht ganz so vielversprechend, aber wir müssen ab und zu mal etwas Neues sehen. Wir fahren also dem Wetter zum Trotz bis Neuburg am Rhein. Das sind nur 140 km, also darf auch Mina mit. Zumindest ist es schon einmal wesentlich wärmer, als in den letzten Tagen. 12 Grad ohne Sonne! Der Stellplatz in Neuburg bei der Rheinfähre ist ganz nach unserem Geschmack. Wir machen noch einen Hundespaziergang und einen gemütlichen Abend.

1 Saarbrücken
2 Neuburg am Rhein N 48° 58′ 22,2″ O 8° 14′ 35,2″

Holzfäller

Unsere Elsa durfte ganz offiziell in den Saarforst zum Holz machen einfahren.

Die Baumstämme, die für uns vorgesehen sind, sind schon beschriftet.

Zuerst zersägt Uwe die kürzeren Stücke, weil die wohl am ehesten von Jugendlichen zum Feuer machen genutzt werden.

Diesen 11 m langen Stamm lassen wir erstmal hier.

Uwe misst ganz genau, ob wir auch wirklich einen Festmeter bekommen haben.

Winterwanderung

Der Daarler Felsenweg gehört zu unseren alljährlichen Winterzielen. Wenn es nach einer längeren Regenperiode Frost gibt, bilden sich großartige Eisgebilde. Letztes Jahr hat es kein einziges Mal diese Konstellation gegeben aber dieses Mal müsste es eigentlich passen. Aber dann sind wir doch enttäuscht, es hat wohl doch nicht genug geregnet.

Es haben sich nur kleine Zapfen gebildet.

Diese Steinmetzarbeiten sind schon 70 Jahre alt.

Vor 2 Millionen Jahren soll es hier so ausgesehen haben.

Man sieht an den waagerechten Linien, dass hier einmal Wasser geflossen ist.

Ausflug nach Mainz

Ganz ohne Minchen starten wir zu einem Arbeitswochenende nach Mainz zu Mischa. Uwe soll ein Regal aufhängen und Carmen wird ein bisschen durch die Stadt bummeln. Eigentlich sollte es von dort weitergehen zum Klettern nach Boppard, aber dafür ist zu schlechtes Wetter gemeldet. Kurz vor Mainz fängt es sogar an zu schneien. Mischa wohnt am alten Zollhafen.

Früher hat es uns sehr gut hier gefallen. Mittlerweile ist alles zugebaut

Hier hatten wir immer eine Lieblingskneipe

Leider geschlossen

Von hier kann man am Rhein entlang in die Innenstadt laufen.

Am Dom wird schon der Weihnachtsmarkt aufgebaut.

Dom

Im Dom ist die Probe für ein Orgelkonzert.

Es gibt noch hübsche alte Fachwerkhäusern.

Während Carmen durch Mainz bummelt macht Sanna sich bei den Handwerkern nützlich.

Calmont

Der Calmontsteig steht schon lange auf unserer Liste, wegen der fantastischen Ausblicke, die man von dort aus hat. Leider sieht man heute zumindest hier im Tal der Mosel nichts. Es ist total neblig. Trotzdem wandern wir erst einmal los. Falls man dann wirklich nichts mehr sieht, können wir ja immer noch umkehren.

Bäume am Moselufer

Am Anfang liegt auch der Calmontsteig total im Nebel.

Man kann das Blau schon erahnen.

Schon die Römer haben hier Wein angebaut.

Uwe im Nebel

Langsam wird es immer sonniger.

Die Wege haben spektakuläre Namen

Bald kann man auch die spektakuläre Aussicht genießen.

Der Calmontsteig ist unserer Meinung nach zu überlaufen. Er ist spektakulär wegen der tollen Aussicht, aber sehr einfach. Wir tragen weder Helme noch Klettergurte.

Anstrengend

Toll ist es am Gipfelkreuz! Hier gibt es auch sehr leckere Weine zu trinken, aber bei dem wirklich schwierigen Abstieg, ist das sicher nicht so ungefährlich.

Uwe sucht schon nach einer geeigneten Absprungstelle.
Das kann man nämlich hier und man würde dann genau vor dem Womo landen.

Vorbei am römische Steinmännchenheiligtum geht es wieder ins Tal, vorerst noch zu Fuß.

Das Füßehochlegen haben wir uns nach 12000 Schritten im unwegsamen Gelände verdient.
Noch ein bisschen Sightseeing in Ediger und schon geht es nach Hause.

Es ist wirklich nett hier, aber für unseren Geschmack ein bisschen zu viel Trubel. Wir waren während der Pandemie schon einmal an der Mosel und weder der Radweg an der Mosel entlang noch die Mosel selbst als Paddelrevier, die Steige, die zahlreichen Stellplätze oder die Weinorte sind nach unserem Geschmack. Als nächstes Ziel wollen wir uns die Klettersteige am Rhein ansehen, wenn wir bei Mischa in Mainz zu Besuch sind.

Calmontsteig
1 Calmont-Parkplatz N 50° 6′ 7,0″ O 7° 8′ 24,6″

1 Calmont-Parkplatz N 50° 6′ 7,0″ O 7° 8′ 24,6″
2 Saarbrücken

Unerwartetes Glück

Uwe bekommt eine Mail von den Moselglidern, dass er heute sein Höhentraining, das im Zillertal abgebrochen werden musste, fortsetzen kann. Also starten wir nach dem Frühstück spontan nach Schweich an der Mosel, um die Moselglider zu treffen. Mit dieser Truppe geht es zum Landeplatz nach Maring-Noviand.

Startplatz mit den Füßen in den Reben

Landeplatz

Leider bleibt es den ganzen Tag über leicht bedeckt.

Warten auf Wind – das kennen wir irgendwo her

Die Mädels machen eine Wanderung.

Aussichtsturm Grainskopf

Während das Frauchen die Aussicht auf dem Turm genießt passen die Hundis auf, dass sich niemand auf die Bank setzt.

Dreifaltigkeit

Die genaue Erklärung für dieses Wegkreuz lässt sich nicht herausfinden. Angeblich stammt es schon aus frühchristlicher Zeit und ist bildhauerisch sehr ungewöhnlich gestaltet.

Blick ins Moseltal

Leider kam wegen der Wolkendecke der Wind nicht richtig durch und Uwe konnte nur 2 Flüge machen.

Nach dem Fliegen geht es nach 50 km weiter an der Mosel entlang nach Ediger-Eller. Von dort werden wir morgen über den Calmontsteig wandern. Unser erwählter Stellplatz an der Mosel ist leider rappelvoll, daher parken wir 200 Meter weiter weg auf einem „normalen“ Parkplatz von dem wir morgen früh direkt loswandern können. Ob es Ärger mit der Polizei gibt, müssen wir abwarten.

1 Saarbrücken
2 Startplatz Südost Kaisereiche N 49° 56′ 31,2″ O 6° 59′ 31,4″
3 Calmont-Parkplatz N 50° 6′ 7,0″ O 7° 8′ 24,6″

Saarbrücker Wurzeln

Wir sind ja immer auf der Suche nach schönen neuen Eindrücken und da ist uns eingefallen, dass wir noch nie zum Römerkastell gewandert sind.

Saar

Osthafen

Daarler Wiesen

Am Osthafen vorbei geht es zum alten Silo.

Street Art

Hinter dem alten Silo liegen dann die ersten römischen Spuren unserer Heimatstadt, die an der Kreuzung einer Römerstraße von Trier nach Metz lag.

Ein paar Tafeln mit Erklärungen würden nicht schaden, daher wissen wir leider auch nicht, was das alles ist.
Zu den römischen Spuren gehört auch das Mitrasheiligtum am Fuß des Halbergs.

Wir waren noch nie hier und entdecken eine Gedenktafel für einen ertrunkenen 18 Jährigen.

Der gute Mottel

Esskastanien

Reste von zahlreichen Westwallbunkern.

Hinter der Halberger Hütte entdecken wir noch ein hübsches ehemaliges Pförtnerhäuschen und die ehemalige Kirche der Familie Stumm.

Ausbeute des Tages

Tag des offenen Denkmals

Am 11.9. waren Uwe und Mischa fliegen und Carmen hat sich gebildet. Zuerst gab es eine Kräuterwanderung und anschließend eine Führung über den alten Saarbrücker Friedhof, auf dem viele namhafte Saarbrücker Familien zur letzten Ruhe gebettet wurden. Es gibt Familiengräber von Hillebrand, Karcher, Röchling, Haldy und Julius Kiefer. Der Friedhof wurde 1851 angelegt und erst 1914 stieß er dann an seine Kapazitätsgrenzen.

Carmen ist von den wunderschönen mit Moos bedeckten Steinmetzarbeiten immer wieder begeistert.