Saarpolygon

In der Lockdownzeit sollte man ja eigentlich nicht reisen, aber eigentlich kommt es ja darauf an, keine sozialen Kontakte zu haben. Daran haben wir uns auch immer ganz vorbildlich gehalten. Ausgangssperre wäre für uns dagegen echt schlimm,  weil wir gerne immer wieder etwas Neues sehen und so gehörte auch das Saarpolygon auf einer alten Abraumhalde zu unserem Programm für den Winter. Die Halde ist zwar nur 200 m hoch,  allerdings ist der Aufstieg extrem steil.

Uwe stellt dann noch fest,  dass hier zukünftig sein neues Homerevier zum Fliegen sein wird.

Felsenweg

Während des Lockdown haben wir unsere kleinen Tagestouren auch auf der Elsaseite veröffentlicht, damit wir wenigstens das Gefühl haben nicht eingeschränkt zu sein. Eine große Fernreise muss ja in diesem Jahr ausfallen, aber wir haben wirklich gelernt noch einmal die kleinen Dinge in unserer Nachbarschaft zu würdigen und zu genießen.

Die Felsenwege sind schon seit vielen Jahren wegen vielerlei „Gefahren“ gesperrt. Aber wenn man ein bisschen umsichtig ist, kann einem dort wirklich nichts passieren und das Gute ist, dass man dort nur wenige Leute trifft.

Manche Künstler haben ihre Spuren in den Felsen hinterlassen.

Uwe ist leicht auf die Palme zu bringen.

Wir haben hier auch einige Boulderer getroffen.

Die Sonne und die tollen Herbstfarben leisten natürlich auch einen Beitrag, um diesen Ort so wunderbar zur Geltung zu bringen. Aber früher sind wir hier immer nur hin, wenn es nach einer längeren Regenperiode Frost gab. Dann entstehen hier einzigartige Gebilde aus Eiszapfen und dann ist es hier wirklich gefährlich.

Jetzt muss man nur achtgeben welche Pilze man erntet.

Ausflugswoche mit den Kindern

Zu unserem coronabedingten „Reiseprogramm“ in diesem Sommer gehörte auch eine Actionwoche im Saarland mit unseren Kindern. Zuerst sind wir den Kindern entgegen geradelt, die von Köln aus mit den Fahrrädern kamen.

Mali wurde natürlich geradelt. Dabei kamen wir am Weltkulturerbe vorbei. Uns gefällt es dort nicht, aber es gibt dort sogar einen Wohnmobilstellplatz für Besucher aus aller Herren Länder.

Im Schwimmbad waren wir wegen der Zugangsbeschränkungen durch Corona fast völlig alleine. Uns hat es gefallen und wir haben uns vorgenommen das öfter zu machen.

Am Jägersburger Weiher klettern war ganz schön anstrengend.

Zu Fuß haben wir Alpakas besucht, die ganz bei uns in der Nähe wohnen und dabei den Erbeldinger Hof wieder entdeckt und festgestellt, dass man dort gut essen kann!

Und Mali ist mit Tante Natti im Wildpark gewesen.

Oma und Mali sind mit dem Tretboot in Seenot geraten. Zum Glück hatte Mali eine Schwimmweste an.

Zusammen mit Oma besuchte Mali auch die Isländer und hilft fleißig mit bei der Versorgung der Tiere.

Und die Nichtsaarländer mussten sich natürlich auch noch das saarländische Pflichtprogramm ansehen.

Und eine Kanutour auf unserem Lieblingsfluss Blies gehört natürlich auch zu den saarländischen Highlights. Während des Lockdown durfte man das ja nicht, weil die Blies immer wieder die Grenzseite wechselt. Und das war während der Pandemie für Menschen verboten, die Blies ließ sich daran nicht hindern. Aber jetzt dürfen auch Menschen die Grenze wieder überschreiten, einfach nur so zum Spaß.

Und abends ging es dann noch in den Biergarten.

Das müssten wir auch öfter machen. Carmens Favorit ist die Ziegenkäsetarte. Ein Besuch im Streichelzoo war für Mali auch ein Highlight, genau so wie der Ritt auf dem Elefanten.

Und dann sind zumindest die Kölner schon Mal wieder zurückgestrampelt.

Nach Hause

Wir verabschieden die Kinder und nehmen noch ein bisschen Gepäck zu uns ins Wohnobil, wie Mali sagt.

Heute wollen wir einen Abstecher nach Maria Laach machen und heute Nacht schlafen wir wieder zu Hause. Vor allem Mina ist dann sicher erleichtert.

Natürlich ist die Benediktinerabtei Maria Laach an einem Sonntag gut besucht, aber es gehört laut Lonely Planet immerhin zum Pflichtprogramm Deutschland. Es leben und arbeiten dort noch 19 Mönche, es gibt eine Keramikwerkstatt und eine Gärtnerei in der wir bei Gelegenheit noch einmal reinschauen müssen. Den Besuch der sechstürmigen romanischen Kirche können wir immerhin schon einmal abhaken. Es ist schwierig gute Fotos zu machen, da durch die Klostermauer nicht alle Teile des Gartens zugänglich sind.

Zum Picknick suchen wir uns allerdings wieder einen einsamen Waldparkplatz.

Und um 16:00 Uhr hat uns der Alltag zuhause wieder.

12 Weiherwanderung

Dieses Wochenende sind wir mit Uwes Mama in Neunkirchen zur 12 Weiherwanderung gestartet. Wir haben nachgezählt es waren tatsächlich 12 Weiher auf einer Strecke von 9 km. Da sage Mal noch einer, es gäbe keine Attraktionen im Saarland.

Und nicht,dass jetzt einer denkt, das wäre jedes Mal der gleiche Weiher.

Auch, wenn sie alle ziemlich ähnlich waren, sie waren alle ein bisschen anders.

Manche mit Anglern, manche mit Enten und manche mit Seerosen.

Und manche mit müden Wanderern.