Tschüß, Ciau, bis dann!

Heute geht’s endlich los! Eigentlich ist schon alles gepackt und heute lassen wir uns Zeit, noch einmal in aller Ruhe durch das Haus zu gehen und alles fertig zu machen. Kühlschrank abtauen, noch einmal feucht wischen und alle Hundehaare aufsaugen. Es kommen ja immer wieder Besucher ins Haus und die sollen es natürlich gemütlich haben.

Es ist schon richtig herbstlich bei unserer Abreise. Ideal zum Autofahren! Südlich der Alpen wird das wohl anders sein. Wie immer sorgen wir uns etwas vergessen zu haben. Aber eigentlich ist das Quatsch. Es gibt überall alles zu kaufen.

Heute geht es nur 200 km bis ins Elsass. Das ist die richtige Entfernung für unser Minchen. Wir wollen in Wintzenheim übernachten. Das Elsass ist ja ideal fürs Wohnmobilreisen. Es gibt dort so viele schöne Stellplätze, dass man die Qual der Wahl hat. Wir finden einen ruhigen Übernachtungsplatz unterhalb der Hohlandsbourg. Die Burg scheint wirklich sehenswert zu sein, aber leider ist sie schon geschlossen. Wir müssen sie uns bei Gelegenheit einmal von innen anschauen. Es gab hier schon in der Bronzezeit eine Burganlage, aber in ihrer heutigen Form wurde sie von den Habsburgern ausgebaut.

Man hat eine wunderschöne Aussicht nach Colmar.

1 Saarbrücken
2 Château du Hohlandsbourg N 48° 3′ 43,7″ O 7° 16′ 4,8″

Strecke insgesamt: 189 km

Lac Blanc

Unser Übernachtungsplatz auf dem Col des Bagenelles.

Im Tal liegt eine dicke Nebelsuppe, zum Glück sind wir über den Wolken. Die Gipfel, die man in der Ferne erkennen kann, gehören schon zum Schwarzwald.

Nach dem Frühstück starten wir über den Col de Bonhomme zum Skigebiet des Lac Blanc. Dort ist schon jede Menge los, obwohl es noch extrem früh ist.

Und dann geht’s auf die Piste.
Das Skigebiet Lac Blanc ist klein, aber für einen Tag kann man hier durchaus Spaß haben. Das einzig Negative: Uwe wurde hier schon ein Seniorenpass angeboten! Das kann ja wohl nicht wahr sein, er wird doch erst nächstes Jahr 60!

Nach einer kleinen Stärkung brechen wir auf zum Col du Petit Ballon, müssen aber 2 km vor dem Gipfel in der Virage Pinot (Kurve von Pinot) aufgeben, es liegt zu viel Schnee. Vielleicht versuchen wir es morgen noch einmal. Die Virage Pinot ist Teil einer Tour de France Etappe, in der anscheinend immer viel gefeiert wird.

1 Col des Bagenelles N 48° 11′ 34,2″ O 7° 6′ 48,6″
2 Lac Blanc N 48° 8′ 18,4″ O 7° 5′ 0,1″
3 Virage Pinot N 47° 59′ 32,1″ O 7° 7′ 50,7″

Strecke insgesamt: 47 km

Col des Bagenelles

In Saarbrücken ist es glatt und alles ist grau in grau. Wir wollen heute 160 km bis zum Col des Bagenelles.

Man kann es beim besten Willen nicht glauben, dass in den Bergen die Sonne scheinen soll, aber oberhalb von Saint Marie au Mine in 700 m Höhe kann man sie bereits erahnen und auf dem Col mit 906 m ist es wunderbar.

Im Tal liegt alles im Dunst.

1 Saarbrücken
2 Col des Bagenelles N 48° 11′ 35,7″ O 7° 6′ 51,5″

Strecke insgesamt: 179 km

Burgenland

Ganz bei uns in der Nähe gibt es in den Nordvogesen zahlreiche Burgruinen. Eigentlich wollten wir mit dem Wohnmobil eine Burgentour machen, aber es ist sooo viel Regen gemeldet, dass wir uns auf Fronleichnam beschränken. Zuerst fahren wir zur Burgruine Ramstein. Die Burg wurde in den Felsen geschlagen, indem man bereits vorhandene Hohlräume nutzte.

Vom Wanderparkplatz sind es nur 10 Minuten bis zu der Raubritterburg aus dem 13. Jahrhundert.

Anschließend fahren wir zur zweigeteilten Burgruine Wasigenstein.

Für den Aufstieg muss man definitiv schwindelfrei sein und darf keine Höhenangst haben.

Man mag sich gar nicht vorstellen, wie ein Burgfräulein mit langem Gewand hier hoch stolziert ist.

Runter wird das Ganze auch nicht einfacher.

Die Geschichte der Burg ist maßgeblich durch die Teilung ihrer Erbauerfamilie in mehrere Linien bestimmt. 1299 teilten Fritzmann und Friedrich von Wasigenstein die Burganlage untereinander auf. Fritzmann erhielt den westlichen Burgfelsen, um dort eine neue Burg zu bauen. Seither war sie eine Doppelburg. Die Anteile an beiden Anlagen hielten bis Mitte des 14. Jahrhunderts Mitglieder der verschiedenen Linien der Familie von Wasigenstein.

Wir haben wieder einmal viel Neues erlebt und einen neuen tollen Übernachtungsplatz entdeckt. Die Burgruinen-Tour wird also ganz sicher eine Fortsetzung bei besserem Wetter finden. Es gibt hier sooo viele Burgruinen, da werden wir ein bisschen Zeit brauchen. Aber es ist ja auch nicht wirklich weit von zuhause weg.

1 Saarbrücken
2 Château de Ramstein N 48° 59′ 4,8″ O 7° 31′ 21,5″
3 Château de Wasigenstein N 49° 2′ 52,3″ O 7° 42′ 5,9″

Strecke insgesamt: 210 km

Fazit

Es war wieder einmal ein großartiger Kurzurlaub. Dieses Mal lag sogar Schnee. Das ist ja nicht immer so. Letztes Jahr war es unten im Tal 20 Grad warm. Wir werden die liebgewonnene Tradition zum Col de Bonhomme zu fahren, sicherlich beibehalten. Auch wenn viele Leute denken, dass wir die Böller nur wegen der Hunde vermeiden, wir beiden können auch gerne darauf verzichten. Beim nächsten Mal müssen wir nur, wenn starker Schneefall gemeldet ist, bzw. waren die Schneeverwehungen das Problem, weiter unten bleiben.

Ribeauvillé hat uns gut gefallen, aber der offizielle Stellplatz ist überhaupt nicht für uns geeignet. Trotzdem müssen wir in die Gegend noch einmal fahren, weil die Burgruinen sehr schön sind. Vor allem zur Ulrichsburg und Burg Giersberg würden wir gerne einmal wandern (90 Minuten).

Und die Paddelstellen auf der Ill müssen wir uns auch ansehen.

Neujahrswanderung 2024

Zunächst geht es zur Strohberghütte

Sanna versucht sich immer im Schnee unsichtbar zu machen.

Heute Nacht hat es kräftig geschneit und einer zünftigen Schneeschuhwanderung steht nun nichts mehr im Wege.

Dann geht es auf den Col de Bonhomme.

Manchmal blitzt sogar die Sonne hervor.

Der Himmel wird immer blauer!

Zum Schluss gab es noch ein kleines Abenteuer. Ein Auto hatte sich festgefahren. Uwe wollte helfen und dann haben wir uns selbst festgefahren.

Nach der Aufregung bummeln wir noch ein bisschen durch Ribeauvillé.

Der letzte Tag des Jahres

Heute Nacht war es wunderbar ruhig inmitten der Weinberge. Die Sonne scheint leider nicht mehr, trotzdem wollen wir zur Route de Crête fahren und schauen, ob wir eine Schneeschuhwanderung machen können.

Zuerst müssen wir noch einen kurzen Zwischenstopp in Chatenois, das auf elsässisch Kechteholz heißt einlegen. Als wir im Sommer hier waren, war es uns für einen Ortsbummel zu heiß.

Zum Petit Ballon sind es von Chatenois aus noch 60 km. Wir können es kaum glauben! Es schneit.

Nach einem kleinen Snack starten wir zu einer Winterwanderung.

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1 Kukukstein N 48° 18′ 24,9″ O 7° 24′ 52,9″
2 Chatenois N 48° 16′ 13,2″ O 7° 23′ 53,4″
3 Strohberg N 47° 59′ 8,5″ O 7° 7′ 48,2″

Böllerfreie Zone

Wie bereits öfter zum Jahreswechsel starten wir in die Vogesen. Für unsere Tiere und somit auch für uns ist das wesentlich stressfreier.
Gestern Abend wollten wir nicht mehr los, weil wir bei einer Disco-Fox-Party waren.
Heute soll es zunächst bis Lutzelbourg gehen.

Danach geht es 17 km weiter zum Dabo.

Unterhalb des Rocher de Dabo in 700m Höhe legen wir bei wunderschöner Fernsicht erst einmal eine Kaffeepause ein.

Von hier geht es noch 70 km nach Süden zu unserem Übernachtungsplatz bei Dieffenthal.

1 Château de Lutzelbourg N 48° 43′ 57,3″ O 7° 15′ 13,9″
2 Rocher du Dabo N 48° 38′ 57,2″ O 7° 14′ 43,9″
3 Kukukstein N 48° 18′ 24,9″ O 7° 24′ 52,9″