Die Nordbretagne ist geschafft

Morgens ist es in den letzten Tagen immer ein bisschen bewölkt, aber im Laufe des Tages kommt dann doch immer wieder die Sonne zum Vorschein.

Wir machen uns auf zum Westkap von Frankreich.

Hier gibt es zwischen steilen Klippen immer wieder traumhafte Sandstrände.

Dann besuchen wir noch den Leuchtturm und die Abtei von Saint Mathieu. Der Leuchtturm hat 163 Stufen, die wir mühelos bewältigen, um die Aussicht zu genießen.

Auf den vorgelagerten Felseninseln lassen die Kormorane ihr Gefieder trocknen.

Zum krönenden Abschluss dieses ereignissreichen Tages finden wir noch einen Superstellplatz mit Badegelegenheit.

Suchen in Carmens Surfvergangenheit

Morgenspaziergang am Strand.

Vor 40 Jahren hat Carmen in Plougerneau surfen gelernt, aber es hat sich so viel verändert.

Wasser war damals natürlich da.
Wir fahren weiter die Küste entlang zu verschiedenen Dünenstranden.
Auf der Ile de Vierge steht der höchste Leuchtturm Europas.

Die Gegend ist nach den Fjorden, die hier Aber heißen, benannt. Von dem Aussichtspunkt Point de vue sur Aber Wrac’h sieht man, wie die Boote in der Mitte aufgereit sind, damit sie bei Ebbe nicht auf dem Trocknen liegen.

Natürlich gibt es hier auch Dünenstrände. Unser Kaffeepausenstrand ist diesmal Plage Sainte-Marguerite beim gleichnamigen Ort.

Sanna und Mina finde hier immer wieder Spielgefährten mit denen man rennen und toben kann.

Gräser mit Schneckenschmuck.

Wir waren auf der Suche nach einem Dolmen in Le Verlen, fanden zuerst aber nur ein Kapellchen.
Dann haben wir gemerkt, dass wir schon 3 mal an dem Schild zum Dolmen vorbeigelaufen waren. Dolmen sind prähistorische Grabstätten, d.h., sie sind ca. 7000 v.Chr. mit reiner Muskelkraft errichtet worden.

Die hübsche Frau ist nicht aus dieser Zeit!
Auf unserem Stellplatz in Lampaul-Plouarzel kommt zum Sundowner noch eine Delfinschule vorbei.

Traumstrände

Heute wollen wir den Hunden die Gelegenheit zum Löchergraben geben. Das geht bei Granitblöcken nicht. Dazu braucht man Sand. Nach morgendlicher Routine starten wir von unserem Übernachtungsplatz in Plestin le Greve und fahren an der Küste entlang.

Mina ist nicht begeister vom Wohnmobilfahren und lässt sich lieber tragen…….

Immer wieder treffen wir auf Säulen mit christlichen Symbolen. Aber unser Reiseführer beschreibt immer nur Menhire und Alleé Couverture.

Saint Jean du Doigt hat einen tollen Sandstrand, aber angeblich wird man durch einen Besuch der örtlichen Kirche von Augenleiden befreit. Dort wird ein Finger Johannes des Täufers aufbewahrt. Einen Versuch ist es wert. Aber wir müssen unsere Brillen weiter behalten, weil der Zugang zu den Reliquien gesperrt ist.

In Keremma entdecken wir zufällig einen Kitespot an einem super feinsandigen Dünenstrand.

Löchergraben hatten wir den Hundis ja versprochen.

Wie sollte es anders sein. Uwe kann nicht widerstehen.

Die Hunde entspannen.

Und Uwe müht sich mit dem Kite ab und schafft es tatsächlich fast 2 Meter weit zu fahren bevor der Wind weg ist. Weder Russenstart noch Unterstützung der französichen Kiter können helfen.

Also müssen wir wieder zusammenpacken und auf den Stellplatz bei Guissnéy fahren, den Susanne und Stefan entdeckt haben. Dort werden wir schon mit Olivenhäppchen und Sundowner begrüßt.

Granitblöcke im Meer

Leider ist es heute ein bisschen bewölkt. Es ist nicht kalt. Aber die Bilder sehen leider mit grauem Himmel lange nicht so schön aus.

Das ist sicher eine der beliebtesten Fotomotive der Nordbretagne: La Maison du Gouffre auf der Halbinsel von Plougrescant.

Wir verschieben unsere Wanderung auf dem Zöllnerpfad und kehren zu dem schönen Stellplatz von Treguir zurück.

Und dann sehen wir uns den wirklich sehenswerten Ort an, der in unserem Reiseführer mit keinem Wort erwähnt wird. An der Anzahl der Fotos lässt sich schon erkennen, wie gut es uns gefallen hat.

Auch Kölner konnte man hier treffen.

Treguir ist wirklich sehenswert und lohnt eine längere Besichtigungstour.

Mittelalterliches Dorf Moncontour

Nach dem Frühstück ist wieder Mal eine Besichtigung fällig. Moncontour ist ein mittelalterliches Dorf was angenehm untouristisch ist. Es gibt hier keine Andenkenläden, sondern nur normales Leben.

In diesem Urlaub gedenken wir ziemlich oft dem heiligen Michel.

Miezekatzen haben unsere Hunde im Auge.

Anschließend geht es wieder auf Stellplatzsuche und wir schauen uns zuerst Plage Palus an, eine an sich malerische Bucht, aber für uns zuviel Rummel.

Wir verziehen uns in die Berge und schauen uns das Treiben lieber von oben an. In Bréhec gibt es eine Küstenstraße mit ausgewiesenen Stellplätzen.

Mit Aussicht gefällt uns das Ganze schon viel besser.

Kaum stehen wir auf unserem Übernachtungsplatz und trinken unseren Sundowner, gesellen sich Susanne und Stefan mit einem weiteren Woelcke-Mobil zu uns. Wir haben viele gemeinsame Erfahrungen mit der Firma Woelcke und viel über unsere Reisen zu erzählen.

Nachtrag:
Damals wussten wir nocht nicht, dass wir den Rest der Bretagnereise gemeinsam machen werden und uns bis heute (und hoffentlich noch lange) übers Reisen austauschen.

Wallfahrt

Heute Morgen begrüßt uns ein strahlend blauer Himmel, aber es sind nur 8°! Aber sobald die Sonne ein Stück höher klettert, wird es angenehm warm und wir fahren mit den Rädern zum Mont Saint Michel. Das war eine Superidee. Außerdem waren wir so früh unterwegs, dass sich der unvermeidliche Rummel in Grenzen hielt. Die Hunde bleiben heute im Auto, da wir nicht wissen, wie gut die Strecke mit ihnen zu bewältigen ist. Wir laufen über den Steg zur Stadt unterhalb der Abtei und schlendern durch die Gassen und über den Wehrgang.

Nachdem wir zurück bei den Hundis sind und unsere obligatorische Tasse Kaffee in der Sonne genossen haben, machen wir uns auf den Weg an der Küste entlang. St. Malo liegt auf dem Weg, hat schöne alte Häuser aber leider keinen Platz für uns. Also fahren wir weiter und finden in Saint Cast Le Guildo einen schönen kostenlosen Stellplatz mit Blick auf die Austernbänke.

Alte Mauern

Heute war es bewölkt, daher ist Besichtigung angesagt. In Fougères gibt es eine mittelalterliche Burganlage.

Anschließend fahren wir weiter zu dem Stellplatz beim Mont Saint Michel in Ardevon La Bidonnerie. Wir gönnen uns eine heiße Dusche, weil der Platz für 10€ die Annehmlichkeiten eines Campingplatzes bietet. In der Ferne sieht man sogar den Mont Saint Michel.