Faul sein….

Wer kennt dieses Pippi Langstrumpflied? Dieses Motto haben wir uns heute zu eigen gemacht und außer Lesen und einem kleinen Spaziergang auf dem Klippenwanderweg nichts gemacht.

Sanna ist froh, dass sie wieder im Sand wühlen kann.

Man sieht, dass der Küstenverlauf sich hier grundlegend geändert hat. Es gibt jetzt keine Dünenstrände mehr, sondern Felsküste mit eingelagerten Sandbuchten.

Am Nachmittag sind wir dann zu unserem nächsten Nachtquartier aufgebrochen. Zuerst sehen wir uns Praia do Vale dos Homens an. Hier ist es eigentlich sehr schön, aber weil wir morgen mit Mina nochmal zum Tierarzt müssen, fahren wir noch 30 Kilometer weiter in Richtung Sagres.

Unser Tagesziel ist somit Praia do Amado, mal wieder eine Wellenreiter-Hochburg.

Man sieht mit welcher Gewalt die Wellen gegen die Felsen schlagen und kann den Mut der Wellenreiter nur bewunder, die sich hier aufs Wasser trauen.

Durch die Gicht liegt ständig ein leichert Dunstschleier über dem Wasser.

Zum Ende des Tages wird dann wieder ein Sonnenuntergang fotografiert.

Dieser Wohnmobilstellplatz ist schon relativ gut besucht, von der Einsamkeit des Nordens bemerkt man hier nichts mehr. Wir sind hier schon an der Algarve, dem Ziel vieler Überwinterer. Angeblich wird es an den malerischen Felsenstränden noch voller.

Das Meer ruft

Am Stausee von Monte da Roca kann man freilaufende Schweine und Federvieh jagen, daher müssen wir hier weg, sonst halten die Hundedamen uns zu viel auf Trab.

Mittagspause machen wir am Stausee von Santa Clara. Hier gibt es sogar einen Pool im See. Wir verbringen den Nachnmittag mit Lesen, Quatschen und Faulenzen.

Uwe nimmt gleich ein Vollbad. Man muss die Gunst der Stunde nutzen. Carmen duscht lieber im Warmen.

Am späten Nachmittag machen wir uns dann wieder auf in Richtung Küste, weil wir noch einmal Gas und andere Vorräte brauchen, die es hier in der Einöde nicht gibt. Unseren Übernachtungsplatz finden wir am Praia de Nossa Senhora in der Nähe von Almograve.

Unfreiwillige Tour der Barragem

Barragem heißt auf Portugiesisch Staumauer. Wir haben heute Nacht superruhig geschlafen, so ganz ohne Wellenrauschen. Das macht doch einen Riesenunterschied. Wir haben gelesen, mit anderen Wohnmobilfahrern erzählt und getrödelt. Eigentlich haben wir hier nur Leute getroffen, die im Süden überwintern, den Job hingeschmissen haben und die waren zum Teil jünger als wir.

Kurz bevor wir wieder in Richtung Küste aufbrechen wollten, kamen 3 wilde Hunde und normalerweise ist ja Sanna unsere Krawallnudel und Mina die Schlichterin. Daher lassen wir Mina entscheiden, ob sie die anderen Hunde friedlich einschätzt oder nicht. Das ist in 8 Jahren noch nie schief gegangen. Mina ging freundlich wedelnd auf die Hunde zu. Auch die Drei wirkten absolut ruhig und friedlich. Plötzlich ein kurzes Quietschen und Mina hatte eine Riesenbisswunde.

Google sei Dank fanden wir blitzschnell einen Tierarzt in der Nähe, der Mini wieder zusammengeflickt hat. Daher sind wir dann nur bis zum nächsten Stausee gefahren, damit die arme Patientin relaxen kann.

Eigentlich ist der Wasserstand des Stausees Monte da Rocha wesentlich höher, aber es hat wohl noch nicht genug geregnet.

Beja

Unser Stellplatz ist zwar erstklassig, aber mittags haben wir genug gelesen und die Hunde sind auch oft genug die Düne hoch und runter gerannt. Das Wetter lässt auch zu wünschen übrig und lädt eher zum Besichtigen ein. Also hören wir auf unseren Reiseführer und fahren nach Beja.

Dort gibt es eine mittelalterliche Burg und das Kloster Nossa Senhora da Conceicão. Die Klosterkirche ist verziert mit vergoldetem Holzschnitzereien, der Kreuzgang mit kunstvollen Azulejos (Asuleschos gesprochen).

In diesem wunderschönen Kloster hat die Nonne Soror Mariana Alcoforado im 17. Jahrhundert gelebt. Ihr werden die 5 schönsten Liebesbriefe der Welt zugeschrieben, die vor allem durch Rainer Maria Rilkes Übersetzung in Deutschland bekannt sind.

Die Verzierung mit Azulejos hat uns hier besonders gut gefallen.

Dies ist nicht nur eine Kunstinstallation, sondern auch der Eingang der städtischen Wasserwerke.

Auch neue Häuser werden in Portugal mit Azulejos verziert. Diese blauen Fliesen stammen ursprünglich von den maurischen Eroberern, fanden dann aber auch bei den Portugiesen Gefallen.

Und weil wir lernfähig sind, machen wir uns heute bei Tageslicht auf Stellplatzsuche. Wir haben den Barragem do Roxo, einen kleinen Stausee ausgesucht. Stauseen gibt es hier im Alentejo massenhaft, weil diese im Sommer extrem trockene Region unter Wassermangel leidet.

Noch weiter nach Süden

Unser Stellplatz war zwar unmittelbar am Strand, aber trotzdem hässlich. Hinter unserem Womo reihten sich Bauruinen und Bretterbuden-Kneipen aneinander. Am Strand gab es nichts zu meckern, aber wenn der Gesamteindruck so furchtbar ist, zieht es uns weiter.

Zu unserer Überaschung sieht der Stellplatz auf den Fotos gar nicht so übel aus wie in Wirklichkeit.

Unser Reiseführer preist die Lagoa de Albufeira zum Windsurfen an. Eigentlich hätten wir uns das ja denken könne. Schulz denkt, sich auf ein Brettchen stellen und bunte Segel festhalten, wäre Windsurfen. Das kann man hier tatsächlich, aber das hat nichts damit zu tun, was uns Spaß macht. Nach Kartenstudium, Wetterapps, Stellplatzapp und Google Maps entscheiden wir uns, den Mündungstrichter des Rio Sado zu umfahren und südlich davon nochmals auf Stellplatzsuche zu gehen. Carmen war vor 40 Jahren schon mal hier und fragt sich, wie sie damals nur mit Landkarte wieder nach Hause gefunden hat.

Den Hunden gefällt es besser, wenn das Wasser so ruhig ist wie in dieser Lagune.

Der Stellplatz, den wir ausgesucht haben, ist einfach nur genial. Er liegt mitten im Nirgendwo und damit man sich nicht zu einsam fühlt, sind noch 5 andere Wohnmobile da. Das Einzige was nicht klappt ist das Wetter. Die Apps sagen Sonnenschein, in Wirklichkeit ist es ein bisschen trüb.

Die Strandkneipe hatte leider schon geschlossen, daher müssen wir uns unseren Sundowner aus dem Kühlschrank holen.

Planänderung

Eigentlich gibt es hier in der Gegend so viele Orte, denen wir einen 2. Besuch abstatten wollten und es sollte nach unseren Wetterapps auch schön sein, aber wie man sieht, sieht man nichts.

Also lassen wir das tolle Mittelalterörtchen Obidos weg, die Felseninselchen von Peniche, Ericeira und das großartige Cabo da Roca und fahren 100 km nach Lissabon.

Vorher geben wir dem Boca do Inferno noch eine Chance uns zu begeistern. Wir waren hier schon einmal bei brütender Hitze und spiegelglattem Wasser. Dabei konnte man nichts entdecken. Heute ist zumindest ein bisschen Seegang und sofort hört man gruseliges Drachenfauchen aus einem Loch im Fels. Angeblich schießen hier manchmal riesige Fontänen aus dem Loch. Heute war nur Nebel zu sehen, was aber den Eindruck verstärkte, dass dort unten ein Ungeheuer haust.

Dieses eher unscheinbare Loch ist verantwortlich für das gruselige Drachenfauchen.

Unser Reiseführer empfiehlt den Torre de Belem in Lissabon als idealen Übernachtungsplatz. Wir hatten 2016 schon unsere Zweifel, haben es aber auf die Jahreszeit geschoben und noch einmal vorbeigeschaut. Das Tejoufer am Torre de Belem ist eine Partymeile. Man kann versuchen einen Parkplatz zu finden, aber sonst auch nichts.

Am Ufer des Tejo steht das Padrão dos Descobrimentos (Denkmal der Entdeckungen), das 33 Entdecker (Luís Vaz de Camões, Vasco da Gama, Ferdinand Magellan u.a.) zeigt. Dahinter sieht man die berühmte Brücke des 25. April.

Der Torre de Belem stand ursprünglich auf einem Felsen im Mündungstrichter des Tejo, mittlerweile steht er durch Ablagerungen des Tejo fast am Ufer.

Lustig fanden wir diesen Öko-Smoothie-Verkaufsstand. Der ist so Öko, dass man den Mixer per Fahrrad antreiben muss.

Leider haben wir durch die vielen Sehenswürdigkeiten ein bisschen die Zeit aus den Augen verloren und vergessen, dass wir auch noch auf der anderen Seite des Tejo ein Nachtquartier finden müssen. Zum Glück gibt es Apps und nach dem 2. Anlauf finden wir ein relativ ruhiges Nachtqaurtier am Praia da Fonte da Telha.

Batalha

Das Meer an einem unserer Lieblingsorte ist heute morgen extrem aufgewühlt. Die Gicht verursacht einen feinen Dunstschleier. Obwohl die Sonne scheint ist heute kein Strandlesewetter.

Daher fahren wir nach Batalha, was übersetzt Schlacht heißt. König João hat dieses Kloster zum Dank für den Sieg, in einer eigentlich aussichtslosen Schlacht gegen die Spanier, im manuelinischen Stil bauen lassen.

Eigentlich hatten wir vorher noch nie etwas von diesem Kloster gehört und waren bereits 2016 wahnsinnig beeindruckt. Statisch gesehen war die Konstruktion für die damalige Zeit so gewagt, dass der Baumeister mehrere Tage unter dem Deckengewölbe wohnte, um Vertrauen in seine Bautechnik zu demonstrieren.

Wir können nur sagen, dass wir Batalha großartig finden.

Nach dem obligatorischen Picknick fahren wir wieder an die Küste. Wir wollen nach Nazaré zum Big-Wave-Kontest. Schließlich wurde eine der Rekordwellen mit 22 Metern auch an einem 1. November gesurft. Was früher der Schrecken der Fischer war und als Witwenmacher bezeichnet wurde, hat jetzt dem ganzen Ort einen neuen Boom beschert. Der Grund für die ungewöhnlich hohen Wellen hier ist ein riesiger Unterwassergraben.

Wir haben nur kleine Wellen erlebt, aber selbst dabei verschlägt es einem schon die Sprache.

Vom Leuchtturm aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Unterstadt von Nazaré.

Die Bilder sehen eigentlich nicht spektakulär aus, aber es fehlen ja auch die Geräusche und das Spritzwasser der Gischt. Es gab einige Leute, die sich nicht getraut haben, die Stufen neben dem Leuchtturm hinunter zu steigen.

Das ist zum Glück nicht Uwe, sonst hätte Carmen wieder Blutdruckprobleme bekommen.

Vom Leuchtturm aus entdecken wir unser heutiges Nachtlager am Praia do Norte.

Offroad-Erfahrung

Wir nutzen den Vormittag zu einem Großreinemachen und lernen dabei die beiden Waschfrauen kennen.

Diese beiden 4 Monate alten Katzenkinder werden vom Campingplatzteam großgezogen und wohnen zurzeit vor der Waschmaschine. Dort ist es trocken und warm.

Wir ändern unsere Pläne. Die Wälder in dieser Region sind stark durch den Hurrikan Leslie in Mitleidenschaft gezogen. Unsere Traumstrände sind nur über verzweigte Pisten erreichbar. Das geht bei der Verwüstung und dem Windbruch im Wald zur Zeit sicher nicht.

Daher fahren wir nach Süden. Nördlich von Nazaré haben wir noch einen Lieblingsort und der ist nicht so stark von den Auswirkungen des Hurrikans betroffen.

Die Mittagspause verbringen wir wieder an einem Riesenstrand, allerdings mit Nordsee-Sommerwetter.

Ein anderer Wohnmobilfahrer beschreibt die portugiesischen Strände als eintönig. Wir verstehen das nicht und sind immer wieder begeistert von den unendlichen Dünenstränden im Norden Portugals.

Wir können natürlich der Versuchung nicht widerstehen und müssen zumindest in das Waldstück fahren, wo wir 2016 am Strand gestanden haben. Die Zufahrt von Norden ist eine Katastrophe. 8 Kilometer übelste Piste. Allerdings sind die Waldarbeiter schon fleißig mit dem Beseitigen der umgefallenen Bäume beschäftigt. Wenn Strandwetter wäre, könnte man also durchaus hier bleiben.

Und weil wir heute erst 15 km Piste gefahren sind, reitet uns das Teufelchen und wir beschließen nach der Empfehlung unseres Reiseführers das Kap Mondego auf einer Piste zu umrunden. Die warnende Stimme unseres Navis schalten wir einfach ab. Am Anfang bieten sich tolle Ausblicke, aber dann….. Zumindest wissen wir jetzt wozu man einen Allradantrieb braucht und Uwe ist stolz die Kenntnisse aus seinem Fahrtraining anwenden zu können. Als Beifahrer ist das natürlich immer schwerer auszuhalten und Carmen misst sicherheitshalber ihren Blutdruck erst wieder morgen früh. Vor lauter Aufregung haben wir natürlich komplett vergessen davon Bilder zu machen.

Als wir uns dem Stellplatz von Pinheira nähern, merken wir, dass die Informationen der Einheimischen richtig sind. Der Hurrikan scheint wirklich nur zwischen Praia da Mira und Figueira da Foz auf die Küste getroffen zu sein. Ein paar Kilometer weiter sind keine Schäden an Gebäuden und Wäldern mehr zu sehen.

Dauerregen

Wir hatten im unbeständigen Nordspanien 4 Wochen Glück mit dem Wetter, aber trotz aller Bemühungen den Wettergott gnädig zu stimmen, hat es uns heute erwischt. Selbst die Hunde wollen nicht vor die Tür. Wir lesen jetzt erst Mal ein bisschen und wollen dann nach Aveiro, dem Venedig Portugals. Auf dem Stellplatz ist übrigens kein Womo mehr zu sehen, weil alle sich aus Angst im weichen Sand stecken zu bleiben auf die asphaltierte Straße gestellt haben.

Aveiro wurde bereits von den Römern gegründet, weil durch die Flusslagune des Rio Vouga hier ein sehr sicherer Hafen war. Auch viele Entdeckungsreisen starteten hier. 1575 vernichtete ein schweres Unwetter die Stadt und verschloss den Zugang zum Meer. Erst 1808 spülte eine Sturmflut den Kanal wieder frei.

Als Schlechtwetter-Programm war Aveiro ganz nett, aber sonst könnte es uns nicht begeistern. Und nur weil es dort einen Kanal gibt, hat es noch lange nichts mit Venedig zu tun.

Der Bug der Schiffe ist laut unseres Reiseführers mit religiösen Motiven verziert. Einzig die Andeutung der verbotenen Früchte könnte man als Bezug zur Vertreibung aus dem Paradies (das mit dem Apfel, der Schlange und Eva) interpretieren. Die anderen Bilder waren noch weniger jugendfrei.

Wir dachten zuerst, dass hier Seife verkauft wird. Aber falsch getippt! Es gibt hier verschiedene Arten von Dosenfisch im Angebot. Am bekanntesten sind die typischen Sardinen, aber es gibt z.B. auch Thunfisch. Und dies war nicht der einzige Laden mit ähnlichem Sortiment.

Witzig sind auch diese Parkbänke, jede war anders bemalt.

Eine solche Sandsammlung von allen Stränden an denen wir waren, haben wir auch schon ins Auge gefasst. Unsere Hunde bringen immer genug Sand mit ins Wohnmobil.

Als nächstes wollen wir noch einmal zum Wald von Bussaco. Dort waren wir schon einmal vor 2 Jahren. Damals befolgten wir einen Rat unseres Reiseführers und parkten außerhalb des Parks, weil wir mit den Hunden einen schönen Spaziergang machen wollten. Der Park ist nahezu rund und in der Mitte befindet sich ein märchenhafter Palast. Das müsste zu schaffen sein, dachten wir damals. Nach einigen Irrwegen hatten wir den Palast gefunden und wollten wieder zu unserem Wohnmobil. Um es kurz zu machen, ohne unsere Wanderapp würden wir wahrscheinlich heute noch durch den Park irren.

Der Park ist schnell erreicht, aber zu unserer großen Enttäuschung ist der Park gesperrt, weil es Sturmschäden (Hurrikan Leslie) gegeben hat und die Straße nicht befahrbar ist.

Für unsere Siesta fahren wir noch einmal zum Südeingang. Und dort sieht man die Verwüstung.

Nach unserer gemütlichen Mittagspause fahren wir nach Praia de Mira auf den Campinplatz Mira Lodge zum Wäschewaschen. So hatte auch dieser veregnete Tag etwas Gutes.
Carmen war vor 40 Jahren schon mal in Praia de Mira und schwärmt bis heute davon, konnte aber nichts mehr wiedererkennen.

Porto

Wir haben trotz der recht lauten Brandung eine ruhige Nacht in Gafa verbracht und machen uns nach dem Frühstück auf nach Porto. Wir waren vor 2 Jahren zwar schon einmal dort, haben aber überhaupt keine schönen Bilder, weil es an diesem Tag extrem trüb war.

Mit Hilfe unseres Reiseführers finden wir zwar schnell einen Parkplatz, der aber ein bisschen von Drogenabhängigen bevölkert ist. Daher haben wir nicht wirklich ein gutes Gefühl, aber es passiert nichts. Die besten Parkplätze gibt es allerdings am Douro.

Von weitem sieht Porto malerisch aus, aber wenn man durch die Straßen läuft, sieht man viele leerstehende Ruinen. Aber Porto gibt sich Mühe und arbeitet an allen Ecken an der Sanierung des Stadtbildes.

Die Kathedrale von Porto (Sé do Porto)steckt auch in einem Baugerüst, zum Glück nicht von allen Seiten.

Auch diese Kathedrale ist, wie in Portugal unvermeidlich, mit Azulejos verziert.

Die Fachwerkbogenbrücke Dom Luis I sieht zwar nach Eiffel aus, ist aber von einem seiner ehemaligen Partner, François Gustave Théophile Seyrig, geplant und von der Société de Willebroeck n den Jahren 1881 bis 1886 gebaut worden.

Mit diesem Bootstyp, den man Rabelo nennt, wurden auf dem Douro die Portweinfässer transportiert. Heute dienen sie nur noch als Touristenbelustigung.

Siesta machen wir dann wieder am Meer mit Blick auf die Douromündung.

Auf dem Weg zu unserem Stellplatz entdecken wir, dass in Esphino Markt ist. Das dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Hier gibt es nämlich alles zu kaufen.

Grünzeug!

Bacalhau! Zum Glück für euch kann man Gerüche nicht per Internet übertragen. Den dieser getrocknete und gesalzene Kabeljau stinkt erbärmlich, aber die Portugiesen lieben ihn. Sogar Aldi und Lidl haben ihn im Sortiment.

Das lebende Federvieh tat uns eigentlich ein bisschen leid!

Natürlich darf auch der Hahn von Barcelos (Galo de Barcelos) nicht fehlen, der laut einer Legende einen Bauern vor der Todesstrafe gerettet hat und seitdem als Symbolfigur der Portugiesen gilt.

Diesen traditionellen Bootstyp mit hochgezogenem Bug und wenig Tiefgang (Moliceiros) sieht man nur noch selten.

Der Stellplatz Praia de São Pedro de Maceda hat sich ein bisschen verändert, scheinbar arbeitet sich das Meer ins Landesinnere vor. Bei unserem letzten Besuch war der Stellplatz noch etwas größer.