Strandlesetag

Seit 1 Woche rollen wir wieder durch die Gegend und haben jeden Tag etwas unternommen. Heute wollen die Mädels eine Pause. Nette Gesellschaft, schöner Strand, Sonnenschein! Was will man mehr?

Typisch für die Region sind diese alten Getreidespeicher.

Nach der spanischen Siesta-Zeit machen wir uns dann doch auf den Weg zum Supermarkt, weil unsere Vorräte vollständig erschöpft sind und entdecken bei Aviles ein weiteres tolles Plätzchen.

Die Playa de Verdicio ist noch erheblich wilder als unser Tagesstellplatz.

Wandern

Nur ausnahmsweise, bei spektakulären Zielen, lassen wir uns vom Wandern überzeugen. Für heute heißt dieses Ziel „Schluchtwanderung am Rio Cares in den Picos de Europa“. Schon auf dem Weg dorthin gibt es Interessantes zu sehen.

Das ist eine alte Römerbrücke über den Rio Cares.

Es ist faszinierend zu sehen, wie trittsicher sich die wildlebenden Ziegen im steinigen Gelände vorwärts bewegen. Für uns ist die Wanderung eher anspruchsvoll, auch wenn im Reiseführer steht, dass es sich um einen Spazierweg handelt. Eigentlich würde der Weg 12 km weit zum Weiler Cain führen, aber nocheinmal 12 km zurück würde uns in dem anspruchsvollen Gelände überfordern. Deshalb kehren wir zeitig um, damit wir unseren Kaffe  am Río Casaño noch in der Nachmittagssonne genießen können. Außerdem wollten wir noch den berühmten Queso Cabrales, ein Käse aus Kuh-, Ziegen- und Schafsmilch mit Blauschimmel, einkaufen.

Die Wanderung war eindrucksvoll, aber unter einer Schluchtwanderung hatten wir uns eine Wanderung am Schluchtgrund vorgestellt und nicht eine Höhenwanderung bei der man den Rio Cares kaum noch gesehen hat.

Nachts schlafen wir wieder am Meer. Von der Caresschlucht bis zum Meer waren es nur 40 km bis zum Playa Arenal de Moris. Erneut treffen wir hier auf Wellenreiter aus aller Herren Länder.

Santillana

Die Brandung hat die ganze Nacht über fürchterlich getost. Meeresrauschen mag ja beruhigen, aber hier ist es mehr als ein Rauschen.

Dieser Verladekran könnte fast so berühmt sein wie der Parise Eiffelturm, denn er wurde 1880 von M.T. Seiring, einem Partner von Gustave Eiffel erbaut.

Da das Wetter eher trüb ist, steht wieder eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Unser Ziel ist Santillana. Das mittelalterliche Dorf steht seit 1942 unter Denkmalschutz.

Carmen war vor 40 Jahren schon Mal hier. Es ist wesentlich mehr Rummel, aber immer noch nett.

In San Vicente am Meer hätte es uns zum Übernachten zwar gefallen, aber der CP Besitzer verspricht Ärger. Daher fahren wir schon Mal in die Berge und finden in Mier am Rio Cares einen schönen Stellplatz, bei dem nur das Gebimmel der Kühe nervt.

Wallfahrt nach Gaztelugatxe

In der Nähe von Bilbao gibt’s eine kleine Felseninsel, die über 224 Stufen mit dem Festland verbunden ist. Dort ist die Einsiedelei des heiligen Juan. Wenn man die Glocke 3 Mal läutet, gehen Wünsche in Erfüllung. Den ganzen Weg über, war das Gebimmel zu hören.

Der Weg war wirklich anstrengend. Außerdem gibt es dort Steine die gegen Hornhaut helfen sollen. Leider haben wir sie nicht angefasst. Mist!

Was Carmen sich wohl wünscht?

Unser neuer Stellplatz ist ein kleines Stück an der Küste entlang in dem Ort Mioño mit altem Verladeplatz (Cargadero de Mioño). Zum Abschluss des Tages sehen wir dann noch einige Wellenreiter in der Brandung. Wir sind Weicheier und Warmduscher und lassen den Tag im Trockenen ausklingen.

Nach Bilbao

Klar, heute müssen wir einen Strandspaziergang machen, aber dann wollen wir weiter. Uns gefällt dieses riesige Wohnmobillager einfach nicht. Es liegt zwar sehr schön an einem Dünenstrand, aber uns ist es mal wieder zu voll.
Daher setzen wir unsere Fahrt fort und fahren ins Baskenland nach Bilbao.
Dort angekommen, hat Henry (unser Navi) einige Probleme beim Finden des Stellplatzes und verstummt schließlich ganz, aber irgendwie klappt es auch ohne ihn.

Vom Stellplatz hat man eine gigantische Aussicht auf Bilbao und wir machen uns gleich auf den Weg in die Stadt zum Guggenheim Museum. Der Bus fährt direkt neben dem Stellplatz ab und bringt uns in ca. 25 Minuten in die Altstadt von Bilbao. Dort schlendern wir an der Uferpromenade entlang ans Museum.

Leider ist der alte Aufzug nicht mehr in Betrieb.

Auf der Ría de Bilbao kann man durch Bilbao hindurch bis zum Guggenheim Museum schippern.
Anschließend geht es zum Pinchosessen in die Altstadt. Wir finden nette Kneipen, sogar eine vegane Pincho-Bar ist dabei.

In der Altstadt gitb es viele interessante und schöne Ecken, selbst als es dunkel wird, finden wir noch genügend Motive.

Zurück an unserem Logenplatz auf dem Monte Kobeta, können wir das Fußballspiel Bibao gegen San Sebastian im Estadio de San Mamés akustisch verfolgen. Den Jubelgesängen nach zu urteilen hätten wir auf Bilbao als Sieger getippt, aber sie haben 3:1 verloren.

Durch Frankreich bis zur spanischen Grenze, 2. Teil

Heute soll es endlich wieder ans Meer gehen. Wir wollten auf unserer ersten Portugalreise mit Mischa schon einmal auf dem Stellplatz von Capbreton bleiben, aber damals war kein Platz mehr für uns frei.

La Canourgue

Unsere Mittagspause in Isle sur Tarn

Hier ist keine Spur mehr von Herbst. Wir mussten uns erst einmal umziehen.

Der Stellplatz Oceanides gefällt uns trotz seiner großartigen Lage am Dünenstrand nicht. Selbst in der Nachsaison ist uns das einfach zu viel.

Durch Frankreich bis zur spanischen Grenze, 1. Teil

Wir versuchen die mautpflichtigen Autobahnen zu meiden. Das hat nichts mit Geiz zu tun, aber schneller als 100 km/h können wir sowieso nicht fahren und wir haben in der Saison schon fürchterliche Staus vor den Zahlstellen erlebt. Unsere Variante war bisher staufrei und ist genau so schnell. In Lapalisse legen wir eine Mittagspause ein. Der Stellplatz liegt an der Besbre, aber es gibt noch eine Möglichkeit am Schloss zu stehen. Um 19 Uhr kommen wir auf dem Stellplatz in Canourgue an und ergattern den allerletzten Platz. Der Stellplatz ist für uns eigentlich nur ein Durchreise-Platz. Wir können uns nicht erklären, warum er so beliebt ist. Wir haben von SB bis hierher nur 30€ Maut bezahlt und morgen kommt auf dem Weg nach Capbreton am Meer noch ein winziges Autobahn-Stück dazu. Im Vergleich zu unserer ersten Portugalreise vor 2 Jahren sind das 100 € weniger für die einfache Fahrt durch Frankreich.

Kaffeepause in Lapalisse.

Der Stellplatz in La Canourgue.

Der Ort La Canourgue ist sehenswert, es gibt im ganzen Ort kleine Kanäle zwischen und unter den Häusern. Immer wieder findet man Skulpturen im und am Wasser.

Der 2. Anlauf

Die geplante Unterbrechung unserer Reise hat genau 1 Woche gedauert. Wir hatten ein tolles Wochenende mit unserem süßen Enkelkind und dem Rest der Familie, aber Uwe hatte jede Menge Schraubarbeit an Elsa. Hoffentlich bleibt das nicht so. Unsere erste Etappe führt uns 350 km nach Quingey an der Loue. Wenn im Herbst der CP Les Promenades geschlossen hat, kann man hier wunderschön am Ufer der Loue stehen.

Auf dem Heimweg

Die geplante Führung durch das Schloss von Sully muss leider ausfallen, weil wir ganz vergessen haben, dass Montag ist.

Über Nacht ist es herbstlich und kalt geworden.
Nach 3 Stunden auf der Landstraße steuern wir einen ruhigen Stellplatz am Marnekanal an.

Solche ruhigen Plätze, die sich Schiffchen und Wohnmobile teilen können, müsste es noch viel mehr geben.

Nun wird es für ca. 1 Woche keine neuen Berichte mehr geben, da wir einen Zwischenstopp in unserem Zuhause einlegen.

Wir sind hier…..

So langsam hat Uwe es geschafft, unsere Seite fertigzustellen (aber fertig wird die Seite ja nie).
Unsere Kinder hatten uns immer wieder gelöchert, wo wir denn gerade sind.
Daher kann man jetzt genau sehen, wo wir uns aufhalten und wo wir schon waren. Dazu muss man auf der Startseite auf den Menueintrag (3 waagerechte Striche) klicken.

Danach erscheint ein schwarze Feld mit den Worten „Wir sind hier……“. Die Worte kann man anklicken und dann erscheint eine Landkarte.

Unsere Elsa markiert den aktuellen Standort (live von unserem GPS-Tracker), die roten Fähnchen zeigen unsere Übernachtungsplätze an. Die roten Fähnchen kann man ebenfalls anklicken und es werden der Name des Ortes und die GPS Daten angezeigt.

Für alle die, die sich auf unserer Kinderzeichnungskarte nicht zurecht finden, haben wir eine Umschaltfunktion. Dazu klickt man oben rechts auf der Karte auf den Papierstapel.

Dann erscheint eine Auswahlliste mit 3 Kartenvarianten.

Auf den ausgewählten Karten erscheinen Ortsnamen zur besseren Orientierung.

Nach und nach werden wir weitere Funktionen hinzufügen.
Und wer sich immer noch nicht zurechtfindet, kann uns einen Kommentar hinterlassen.