Fliegen 2.Versuch

Es ist wieder einmal ein traumhaft schöner Sommertag und die Paraglider starten nach Burgen Veldenz.

Marmelade! Die Wespen ließen uns nicht in Ruhe frühstücken, deshalb mussten wir das Frühstück ins Wohnmobil verlegen.

Anschließend wollten die Mädels mit Oma Schule spielen.

Zur Schule gehört auch der Sportunterricht, also gab es eine Trainingseinheit im Fußballspielen.

Der Campingplatz verfügt über einen großzügigen und weitläufigen Spielplatz direkt unterhalb von unserem Stellplatz.

Tolle Aussicht

Auch die Hundis haben Urlaub und chillen vor dem Wohnmobil.

Abends machen wir noch einen ausgiebigen Hundespaziergang. Es ist eine schöne Region zum Wandern oder eher spazieren.

Carmen und Uwe hatten kaum etwas zu tun, da die Mädels Hundetraining gemacht haben.

1. Flugtag in Burgen-Veldenz

In aller Frühe geht es bei strahlend blauem Himmel los. Mali und Pina schlafen noch. In Heidenburg sind es um diese Uhrzeit 14°, aber es soll ein toller Sommertag mit 26° werden.

Zuerst wird gemütlich gefrühstückt, dann geht es in den kleinen Pool und zum Spielplatz.

 

Für die Paraglider war der Tag eher frustrierend, Uwe hatte 2 Flüge und Lisa, Jan und Mischa mussten erst noch einmal an den Übungshang, weil sie 2 Jahre pausiert hatten.
Um 12:00 Uhr setzt sich der Westwind in der Senke durch und das Fliegen wird sicherheitshalber beendet. Nach einer Mittagspause und der obligatorischen Wartezeit auf besseres Wetter geht es nach Maring-Noviand, aber auch dort kann wegen ungünstigen Winden nicht geflogen werden.

Treffen mit den Moselglidern

Um 9 Uhr treffen wir uns in Veldenz mit den Moselglidern. Von unserem Moselstellplatz ist das nur 9 km entfernt. Wir können also in aller Ruhe frühstücken. Der versprochene Sonnenschein fehlt noch, aber es soll wenigstens den ganzen Tag nicht regnen. Mittlerweile ordnet man ja das bereits als gutes Wetter ein.

Obwohl der Himmel bedeckt ist, hat Uwe 3 wunderbare lange Flüge.

Wir wandern noch zum Schloss Veldenz. Es handelt sich um eine Burg aus dem 11. Jahrhundert, die teilweise wieder aufgebaut wurde. Den prächtigen Rittersaal können wir leider nicht besichtigen, aber vielleicht klappt es ja im August, wenn wir mit der Familie hier sind. Für dieses Ereignis sehen wir uns anschließend noch 3 Campingplätze an und reservieren einen Platz.

Hier gibt es den Nachbau einer Blide (mittelalterlische Steinschleuder).

1 Wintrich N 49° 53′ 3,0″ O 6° 56′ 52,4″
2 Landepaltz Burgen-Veldenz N 49° 52′ 51,1″ O 7° 0′ 42,7″
3 Schloss Veldenz N 49° 53′ 1,3″ O 7° 2′ 22,2″
4 Saarbrücken

Strecke insgesamt: 149 km

Moselausflug

Wegen des Regenwetters haben wir heute heftig in unserem Haus gewerkelt und entrümpelt. Schließlich wollen wir in einem Jahr wieder zu einer großen Reise starten und dann muss das Haus in guten Händen sein. Wir müssen noch weiter entsorgen und bei kleinanzeigen.de verkaufen. Alles nicht so einfach. Aber wir sind ein gutes Stück weiter gekommen und fahren wegen des nachlassenden Regens und einer Einladung der Moselglider nach Wintrich. Hier steht man sehr ruhig an der immer noch stark aufgewühlten Mosel. Wir genießen einen wunderschönen Abend in unserem Wohnmobil.

1 Saarbrücken
2 Moselstellplatz Wintrich N 49° 53′ 3,0″ O 6° 56′ 52,4″

Strecke insgesamt: 103 km

Burgenland

Ganz bei uns in der Nähe gibt es in den Nordvogesen zahlreiche Burgruinen. Eigentlich wollten wir mit dem Wohnmobil eine Burgentour machen, aber es ist sooo viel Regen gemeldet, dass wir uns auf Fronleichnam beschränken. Zuerst fahren wir zur Burgruine Ramstein. Die Burg wurde in den Felsen geschlagen, indem man bereits vorhandene Hohlräume nutzte.

Vom Wanderparkplatz sind es nur 10 Minuten bis zu der Raubritterburg aus dem 13. Jahrhundert.

Anschließend fahren wir zur zweigeteilten Burgruine Wasigenstein.

Für den Aufstieg muss man definitiv schwindelfrei sein und darf keine Höhenangst haben.

Man mag sich gar nicht vorstellen, wie ein Burgfräulein mit langem Gewand hier hoch stolziert ist.

Runter wird das Ganze auch nicht einfacher.

Die Geschichte der Burg ist maßgeblich durch die Teilung ihrer Erbauerfamilie in mehrere Linien bestimmt. 1299 teilten Fritzmann und Friedrich von Wasigenstein die Burganlage untereinander auf. Fritzmann erhielt den westlichen Burgfelsen, um dort eine neue Burg zu bauen. Seither war sie eine Doppelburg. Die Anteile an beiden Anlagen hielten bis Mitte des 14. Jahrhunderts Mitglieder der verschiedenen Linien der Familie von Wasigenstein.

Wir haben wieder einmal viel Neues erlebt und einen neuen tollen Übernachtungsplatz entdeckt. Die Burgruinen-Tour wird also ganz sicher eine Fortsetzung bei besserem Wetter finden. Es gibt hier sooo viele Burgruinen, da werden wir ein bisschen Zeit brauchen. Aber es ist ja auch nicht wirklich weit von zuhause weg.

1 Saarbrücken
2 Château de Ramstein N 48° 59′ 4,8″ O 7° 31′ 21,5″
3 Château de Wasigenstein N 49° 2′ 52,3″ O 7° 42′ 5,9″

Strecke insgesamt: 210 km

Pfingstausflug

Trotz widriger Wetterumstände wollen wir uns den Pfingstausflug mit unserem Wohnmobil nicht nehmen lassen. Vorbei an riesigen Wasserflächen, die die Saar hinterlassen hat, geht es nach Luxemburg. Das Wetter ist leicht unbeständig, aber zum Wandern in der Luxemburger Schweiz akzeptabel.

In Nommern starten wir zu unserer Wanderung und sind wieder einmal total begeistert von der Luxemburger Schweiz.

Auf diesem Wanderparkplatz lassen wir unsere Elsa zurück.

Unmittelbar hinter dem Wanderparkplatz geht es über Felsen abwärts.

Und dann muss man sich durch schmale Felsspalten quetschen.

Das ist sicher nichts für Menschen, die an Klaustrophobie leiden.

Auch unsere Hunde sind am Anfang etwas zögerlich.

Das Highlight für Mina! Wir haben ein Bächlein gefunden.

Manche Felsspalten sind so schmal, dass selbst Carmen sich seitlich durchzwängen muss.

Manche Höhlen sind etwas breiter.

Und andere bieten Schutz vor Regenschauern.

Der Drachen bewacht seine Höhle.

Nach der spektakulären Wanderung durch Noumerleeën machen wir noch einen Zwischenstopp am Schloß von Larochette.

Anschließend geht es nach Bourglinster zum leckeren Abendessen.

Das rein vegetarische Menü war ausgezeichnet und geschmacklich außerordentlich vielfältig. Es gab wirklich überhaupt nichts, was wir uns anders gewünscht hätten, außer vielleicht besseres Wetter, um im Innehof der Burg speisen zu können.

Zum Glück müssen wir nach diesem exzellenten Mahl nicht mehr Autofahren, weil unser Wohnmobil direkt hinter der Burg parkt.

Die letzten Kilometer

Wir haben auf dem Friedhofsparkpatz wunderbar ruhig geschlafen. Wir waren schon mindestens 10 mal hier, haben diesen beschaulichen Platz vor Jahren, ganz ohne P4night gefunden und dann einen Schreck bekommen, als wir gesehen haben, dass er dort gelistet ist. Aber seitdem hat sich zum Glück nichts geändert. Wir haben erst ein einziges Mal ein anderes Wohnmobil dort gesehen, obwohl er nach unserem Empfinden einfach ideal ist.  Es gibt eine Pizzeria und einen Bäcker- was will man mehr?

Leider haben wir vor dem Gotthard 1, 5 h im Stau gestanden und waren erst um 14 Uhr im Elsass.

Am Rhein- Rhônekanal legen wir unsere letzte Mittagspause dieser Reise ein.