3 Maare Wanderung

Am nächsten Morgen treffen wir uns zu einem opulenten Frühstück und starten anschließend mit vollem Bauch zu der durchaus anspruchsvollen 3 Maare Wanderung.

Wir waren hier nur tagsüber erwünscht, obwohl es sicherlich kein Problem gegeben hätte.

Um das alte Bauernhaus befinden sich verschiedene „Kunstwerke“.

Die Wandertour startet in Schalkenmehren und man umrundet dabei die drei Maare. Die Strecke beträgt insgesamt 10 Kilometer.

Vorbei am Schalkenmehrener Maar führt der Weg zum Weinsfelder Maar.

Am Weinsfelder Maar, das auch Totenmaar genannt wird, trift man Esel, Maultiere und Ziegen.

Auf dem Mäuseberg genießen wir die Aussicht.

Am Gemündener Maar legen wir dann eine Schwimmpause ein.

Und erfrischt treten wir den Rückweg an.

Die Maare sind mit Wasser gefüllten Vulkankrater, bei denen das Magma auf eine wasserführende Schicht traf.

Ob Kuscheln wirklich gegen Hitze hilft?

Also probieren wir es mit dem Kuscheln auch gleich mal aus!

Raus aus dem Alltagstrott

Wir starten in die Eifel. Der Rest von Carmens Tanzgruppe hat sich in einem alten Bauernhof in Sprink eingemietet und anlässlich von Susannes 60. Geburtstag soll es ein Wanderevent werden. Wir schlafen lieber in unseren eigenen vier Wänden und wollen zur Strotzbüscher Mühle, um uns den Campingplatz anzuschauen. Die Vermieterin des Ferienhauses möchte keine Wohnmobile auf ihrem Grundstück. Stimmt nicht ganz! Tagsüber schon! Nur nicht nachts! Muss man nicht unbedingt verstehen! Aber wir haben keine Lust auf Diskussionen und suchen uns ein nettes Ausweichquartier.

Die Campingplätze an der Strotzbüscher Mühle und am Pulvermaar sind beide nichts für uns, aber ein Wanderparkplatz am Immerrather Maar wird wohl unser Plätzchen werden.
Also geht es erstmal nach Strohn zum Rest der Gruppe.

Das restaurierte alte Bauernhaus macht einen wirklich guten Eindruck. Nach dem Essen und Feiern wollen wir aber  nicht mehr zum Immerrather Maar fahren und suchen uns lieber ein verschwiegenes Plätzchen in der Nähe von Sprink.

Fündig werden wir in der Strohner Schweiz, in nur einem Kilometer Entfernung an der Lavawand.

1 Saarbrücken
2 Lavawand N 50° 6′ 17,3″ O 6° 55′ 54,8″

So ein Rheinfall

Nein, dass ist nicht die Quintessenz unseres Urlaubs, sondern das Motto des heutigen Tages. Wir haben in Waldshut auf einem sehr ruhigen Friedhofsparkplatz übernachtet.

Von hier aus sind es noch 40 km bis zum Rheinfall, dem größten Wasserfall Europas mit 150 m Breite und 23 m Höhe. Im Sommer stürzen pro Sekunde 600 Kubikmeter Wasser zu Tal. Carmen war hier vor 60 Jahren schon einmal und sehr beeindruckt und hatte schon lange im Kopf, dass sie sich das noch einmal ansehen muss. Heute ist es endlich soweit. Man spricht ja immer vom Rheinfall bei Schaffhausen, in Wirklichkeit ist er aber bei Neuhausen. Es gibt zahlreiche überteuerte Parkplätze in der Gegend, am besten ist es kostenlos am Schloss Laufen zu parken und ein Ticket für 5 Franken zu kaufen.

Eingang zum Schloss Laufen

Es ist auch als Erwachsener noch sehr beeindruckend.

Mit dem Boot kann man ganz dicht an den Wasserfall fahren und den Felsen in der Mitte besteigen.

Wir steigen bis zur untersten Plattform ab, hier ist man unmittelbar an den tosenden Wassermassen.

Das Wasser hat bis zu der Nordsee noch einen ganz schön weiten Weg vor sich.

Über eine Brücke laufen wir auf die andere Seite des Rheins.

Altes Mühlrad

Von hier hat Carmen vor 60 Jahren schon einmal ein Foto von sich und dem Rheinfall gemacht.

Der Ausflug zum Rheinfall war kein Reinfall.
Unser Mittagessen nehmen wir am wunderbaren Hochrhein ein.

Freundliche Bittsteller

Ein schönes Paddelrevier

1 Bergfriedhof N 47° 37′ 13,3″ O 8° 13′ 44,8″
2 Rheinfall N 47° 40′ 40,1″ O 8° 36′ 55,1″
3 Paddelclub N 47° 34′ 50,4″ O 7° 54′ 18,2″
4 Saarbrücken

Die schweizer Berge

Normalerweise sind wir ja nur in der Schweiz, wenn die Berge weiß sind. Ab und zu machen wir natürlich mal eine Ausnahme. Wir haben in mehr als 2000 m Höhe bei 2 Grad minus auf dem Gotthard übernachtet und es war wunderbar. Beim Frühstück pustet der Wind die Wolken weg und so wunderbar blau ist der Himmel nur in den Bergen.

Dann geht es bergab nach Andermatt ins Coop und zur Teufelsbrücke, wo unser Klettersteig losgeht.

Teufelsbrücke

 

 

Uwe will beim nächsten Mal diese Serpentinen hoch

Ganz winzig kann man den Parkplatz erkennen. Da haben wir ganz schön was geschafft.

Wir klettern 4 Stunden und spazieren noch einmal 1 Stunde vom Nätschen ins Tal. Insgesamt haben wir uns 5,6 km fortbewegt. Wir sind 654 m hoch geklettert bis auf 1896 m und dann über Serpentinen wieder zurück ins Dorf. Carmens Schrittzähler hat 9400 Schritte gezählt.

1 Via Ferrata Diavolo N 46° 38′ 51,7″ O 8° 35′ 31,2″

Gletscher

Am rechten Rand von Andermatt wurde ein riesiges Luxusresort angebaut. Die Pisten von Andermatt waren immer halbwegs leer. Das ist jetzt wohl vorbei.

Am Gemsstock ist kaum noch was übrig vom Gletscher

Enzian

In Hospental setzen wir uns an einen Gebirgsbach und lassen unser Abenteuer Revue passieren. Es war ein toller Hochzeitstag. Das haben wir auch in das Gipfelbuch eingetragen.

Danach fahren wir noch 160 km bis zum Westzipfel des Bodensees.

1 Gotthardpass N 46° 33′ 22,8″ O 8° 34′ 8,5″
2 Bergfriedhof N 47° 37′ 13,3″ O 8° 13′ 44,8″