Unter Geiern

Heute ist wieder kein Badewetter, daher wollen wir uns noch 2 Schluchten ansehen, in denen viele Geier leben.

Von einer riesigen römischen Ausgrabungsstätte aus hat man einen ersten Blick in die Foz de Lumbier. Es fasziniert uns immer wieder, welche luxuriösen Bauwerke die Römer schon vor 2000 Jahren errichtet haben.

Der Besuch der Schlucht hat uns wirklich beeindruckt. Es ist nicht nur landschaftlich großartig, sondern ständig schweben diese riesigen Vögel über uns. Wir staunen unentwegt. So etwas haben wir noch nicht gesehen.

Irgendwie hatten wir immer das Gefühl, dass Geier hässlich wären, aber das kann man aufgrund dieser Fotos wirklich nicht sagen.

Über Nacht hatte es geregnet, deshalb sitzen die Geier mit ausgebreiteten Flügeln in der Sonne, um ihr Gefieder zu trocknen.

Es ist faszinierend zu sehen, wie sie die Thermik zum Fliegen nutzen, ohne einen Flügelschlag zu machen.

Früher führte eine Eisenbahnstrecke durch die Schlucht, deshalb muss man durch 2 Tunnel laufen.

Ursprünglich führte am Ende der Schlucht eine Brücke über den engsten Teil des Iratis. Leider wurde diese 1812 im spanischen Unabhängigkeitskrieg (Napoleonische Kriege) zerstört. Zu den beiden Brückenköpfen kann man allerdings noch hinkraxeln.

Mittlerweile scheint wieder die Sonne, deshalb soll der Yesastausee seine 2. Chance haben. Bei einem so niedrigen Wasserstand sieht hier alles ein bisschen nach Mondlandschaft aus.

Deshalb wurde auch bereits eine 2. Staumauer gebaut.

Anschließend fahren wir noch weiter in Richtung des Nationalparks von Bardenas Reales, den wir morgen besuchen wollen. Diese wüstenähnliche Landschaft ist ein Tipp unserer Schweizer Freunde Stef und Sue. Ihnen hat es so gut gefallen, dass sie 4 Tage geblieben sind und demnächst noch einmal hierher kommen wollen.

Zum Übernachten fahren wir zu dem Parkplatz am Zisterzienser-Kloster am Nordeingang des Parks inmitten von Maisfeldern.

1 Monasterio de Leyre N 42° 38′ 10,8″ W 1° 10′ 13,3″
2 Villa Romana de Liédena N 42° 37′ 19,5″ W 1° 18′ 12,3″
3 Foz de Lumbier N 42° 37′ 50,4″ W 1° 18′ 1,1″
4 Urbanizacion Náutica Leyre N 42° 36′ 58,2″ W 1° 9′ 25,8″
5 Monasterio de Santa Maria la Real de la Oliva N 42° 22′ 19,0″ W 1° 28′ 7,1″

Yesastausee

Heute ist der Himmel tatsächlich grau, aber es regnet wenigstens nicht. Wir hätten gerne das malerische Örtchen Hecho besichtigt, aber nach Recherchen im Internet, lassen wir es lieber. Tagestouristen und erst recht Wohnmobile sind dort unerwünscht. Ähnlich schön soll es in Anso sein. Also geht es zuerst einmal dort hin, auch wenn selbst zum Fotografieren die Lichtverhältnisse nicht ideal sind.

Anso ist wirklich ein charmantes Pyrenäendorf.

Dann kreist ein riesiger Geierschwarm über uns. Allerdings sind die nur selten dazu zu bewegen so ruhig zu bleiben, dass man sie fotografieren kann.

Aber auch so ist die Schlucht extrem eindrucksvoll.

Leider kann man nirgendwo anhalten, um die eindrucksvolle Landschaft zu fotografieren. Erst hinter der Schlucht findet sich ein hübscher Picknickplatz für unsere Kaffeepause.

Nach der Mittagspause fahren wir endlich zu unserem Tagesziel, dem Yesastausee. Vor 22 Jahren waren wir schon einmal hier und er ist uns wegen seiner türkisblauen Wasserfarbe in Erinnerung geblieben.

Allerdings können wir uns heute nicht wirklich dafür begeistern. Stattdessen finden wir das gruselige verlassene Dorf wieder, in dem damals ein durchgeknallter alter Mann damit gedroht hat, auf uns zu schießen.

Dieses Mal bedroht uns niemand, obwohl tatsächlich noch einzelne Menschen hier zu leben scheinen. Das Übernachten am Staussee erscheint uns zu gefährlich, weil es diese Nacht viel regnen soll. Daher fahren wir zur alten Benediktiner-Abtei von Leyre.

Bald sind wir umringt von kleinen Schäfchen.

Und in der Dunkelheit kommen noch einige Jakobspilger im strömenden Regen hier an der Abtei an. Das wäre nichts für uns, pilgern nur bei schönem Wetter!

Ordesa Nationalpark

Wir fahren weiter nach Broto, weil Uwe dort am Wasserfall Cascada de Sorrosal einen Klettersteig entdeckt hat. Zuerst einmal dürfen die Hunde in aller Ruhe den  Wasserfall besichtigen. Der Ort wird überragt vom 3300m hohen Monte Perdido.

Die Hunde werden im Wohnmobil verwahrt und los geht es über ein wackeliges Seilbrückchen.

 

Es ist anstrengend, aber man ist gut gesichert und am Ende kann man sogar das Gipfelglöckchen läuten.

Leider haben wir die Kindervariante des Klettersteigs gewählt und den Zustieg in den 2. Teil nicht gefunden.

Ein schöner Wanderweg führt zurück ins Dorf.

 

Auf dem Weg ins Dorf entdecken wir dann auch noch eine natürliche Kletterwand mit Anschlagspunkten für Top-Rope und einer Leiter.

Ein Picknick an der Ara darf natürlich auch nicht fehlen.

Unser Plan war es ja eigentlich noch einen Tag im Nationalpark zu wandern, aber nach einem Check der Wetterapp entscheiden wir uns weiter nach Westen zu fahren. Unterwegs sehen wir uns noch die Kirche Iglesia de San Miguel in Linás de Broto an.

In der Nähe des Örtchen Aisa legen wir uns aufs Ohr.

1 Fiscal N 42° 29′ 42,0″ W 0° 6′ 58,0″
2 Cascada de Sorrosal N 42° 36′ 19,6″ W 0° 7′ 42,8″
3 Igelsi de San Miguel N 42° 37′ 13,1″ W 0° 10′ 11,0″
4 Aisa N 42° 40′ 45,7″ W 0° 37′ 5,3″

Aragon

Es gibt keinen Reiseführer für diese Gegend und man konnte nur wenig Informationen, sowohl im Internet, als auch über andere Quellen beziehen. Wir haben uns also vorgestellt, dass es hier extrem einsam ist. Ganz so ist es dann doch nicht, weil die Einheimischen schon wissen, wo die schönsten Ecken sind. Aber Deutsche trifft man hier wirklich selten. Heute wollen wir ein paar schöne Flussbadeplätzchen anschauen, relaxen und evtl. noch einmal einen Klettersteig suchen.

Die Flussbadestellen sind jetzt im Herbst nicht wirklich verlockend, weil es zu wenig Wasser gibt.

Also fahren wir Richtung Fiscal in die Berge zu einem Picknickplatz am Fluss.

Wir sehen uns das Ganze erst einmal von oben an und wagen den Abstieg.

Das ist ganz nach unserem Geschmack.

Über eine schwankende Hängebrücke geht es zu einem Abschnitt des Jakobswegs.

Man kann entlang des Flusses zu einem verlassenen Bergdorf laufen, das von den ehemaligen Bewohnern wieder aufgebaut wird.

Unverfrorene können natürlich auch baden.

Uwe hatte hier so eine Art Gegenstromanlage entdeckt. Man konnte Schwimmen und kam nicht von der Stelle.

Anschließend fahren wir weiter zu dem Stellplatz in Fiscal.

Uwe übt schon mal das Abseilen nach der Wohnmobilerstbesteigung mit kompletter Kletterausrüstung.

1 Ainsa N 42° 25′ 10,2″ O 0° 8′ 3,3″
2 Embalse de Mediano N 42° 21′ 32,1″ O 0° 10′ 45,2″
3 Rio Ara N 42° 27′ 58,9″ W 0° 0′ 1,8″
4 Área Ordesa Pirineos N 42° 29′ 42,0″ W 0° 6′ 58,0″

Kaiserwetter

Morgens werden wir durch strahlend blauen Himmel geweckt.

Es gibt also keine Ausreden, Kletterzeug an und los geht es.

Es gibt hier einen Klettersteig, der an der einen Seite der Staumauer nach unten führt und an der anderen wieder nach oben. Hört sich einfach an, ist aber anstrengend.

Tolle Aussicht ist inbegriffen.

Die Profis geben sich mit diesem Klettersteig erst garnicht ab, sie hängen in der Steilwand.

Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Aragnouet in den Tunnel, der nach Spanien führt.

Auf der spanischen Seite machen wir erst einmal ein Picknick oder vielmehr einen Badestopp.

Das Wasser kommt direkt aus den Bergen und ist entsprechend eisig.

Gut abgekühlt fahren wir weiter nach Aínsa in Aragon. Ob man von Glück sprechen soll, dass hier dieses Wochenende ein Jazzfestival stattfindet, wird sich noch zeigen. Der Wohnmobil-Stellplatz verkraftet den Ansturm.

Der Ort ist auf jeden Fall ein Schmuckstück.

 

Von unserem Stellplatz haben wir einen großartigen Blick in die Berge.

1 Lac de Cap de Long N 42° 49′ 8,0″ O 0° 8′ 23,7″
2 Via Ferrata Lac de Cap de Long N 42° 49′ 18,3″ O 0° 8′ 37,3″
3 Rio Cinca N 42° 32′ 39,8″ O 0° 9′ 36,5″
4 Ainsa N 42° 25′ 10,2″ O 0° 8′ 3,3″

Serpentinen

Heute wollten wir eigentlich eine tolle Panoramastrecke fahren, aber der Blick lässt leider zu wünschen übrig. Auf der Südseite der Pyrenäen soll es besser sein, also fahren wir heute Richtung Spanien. Unser Übernachtungsplatz liegt übrigens auf 1800 m Höhe und wäre bei Sonnenschein sicherlich traumhaft schön und hatte außerdem Picknicktische mit grandioser Aussicht.

Obwohl es morgens so trüb war, lockert es ganz schnell auf.

Wir testen noch einen tollen Picknickplatz auf der französischen Seite und werden dann wohl doch eine 2. Nacht in den Bergen verbringen. Es ist hier nämlich so überwältigend schön, da muss Spanien noch bis morgen warten.

Wir stehen auf 2160m und sind umgeben von Dreitausendern.

Unterhalb unseres Stellplatzes liegt ein weiterer See.

Außerdem entdeckt Uwe den Einstieg in einen Klettersteig und da müssen wir dann morgen durch.

Gegen Abend zieht dann leider ein bisschen Nebel auf.

1 Superbagnères N 42° 46′ 2,1″ O 0° 34′ 36,6″
2 Lac de Cap de Long N 42° 49′ 8,0″ O 0° 8′ 23,7″

Ab in die Berge

Rieux Volvestre, der Ort in dem wir übernachtet haben, war bereits im Mittelalter eine wichtige Zwischenstation auf dem Weg nach Santiago. Es gibt eine Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert und ungewöhnliche, denkmalgeschützte Fachwerkhäuser. Der Baustil aus Ziegeln und Flusskies ist sehr interessant, aber wohl schwer in Schuss zu halten. Viele Häuser stehen leer oder sind in erbärmlichem Zustand.

Unser nächstes Ziel ist Saint Bertrand, ebenfalls ein Ort, der auf dem Jakobsweg von Bedeutung ist. Mit dem Bau der Kathedrale wurde bereits im 11. Jahrhundert begonnen.

Das Chorgestühl und die Orgel sind erst aus dem 16. Jahrhundert.

Die Kathedrale selbst gefällt uns nicht so gut, aber der kleine Ort ist wirklich charmant.

Hübsche Kneipen gibt es natürlich auch.

Uwe hat schon mal die Reisevariante der Zukunft ins Visier genommen, ein LKW voll mit deutschen Rentnern.

Die Römer waren, wen wundert es, von 70 n. Chr bis 500 n.Chr natürlich auch schon hier und hatten selbstverständlich alles, was man so braucht, um sich wohl zu fühlen: Markthalle, Tempel und Therme. Damals hieß das hier noch LVGDVNVM CONVENARVM.

Eigentlich wollten wir uns noch die prähistorische Höhle Grotte de Gargas ansehen, die seltsame Handzeichnungen aufweist, aber wegen Corona hätten wir eine Reservierung gebraucht. Also geht es weiter in die Berge auf 1800 m, aber wir stehen in den Wolken und sehen leider erst einmal nichts.

Ja, das ist der Platz mit der grandiosen Aussicht.

1 Rieux Volvestre N 43° 16′ 7,7″ O 1° 10′ 38,6″
2 Cathédrale Sainte-Marie N 43° 15′ 30,2″ O 1° 12′ 11,3″
3 Cathédrale Notre-Dame N 43° 1′ 36,0″ O 0° 34′ 16,7″
4 Superbagnères N 42° 46′ 2,1″ O 0° 34′ 36,6″

Albi

Nach einem Strandspaziergang geht es weiter nach Albi, einer Stadt mit 40000 Einwohnern, die Weltkulturerbestatus hat.

Stadtbesichtigungen mit einem großen Fahrzeug muss man sorgfältig planen,  weil es nicht einfach ist einen Parkplatz zu finden. Aber dank Park4Night ist das tatsächlich kein Problem mehr. Albi ist wirklich toll.

Albi wird wegen der zahlreichen roten Backsteingebäude auch die rote Stadt genannt. Die Hauptattraktion ist die Kathedrale Saint Cécile.

Auch im Inneren ist sie wunderschön.

Stundenlang könnte man durch die kleinen Gässchen wandern.

Es hat uns wirklich sehr gut gefallen.

Und man kann es kaum glauben, finden wir auch noch ein extrem ruhiges Picknickplätzchen an der Tarn, die hier schon ein richtiger Fluss ist.

Und es kommt noch besser. Ich stelle meine Kaffeetasse auf den Picknicktisch und dort steht doch tatsächlich der Name unseres Wohnmobils!

Klingt wie ausgedacht, ist aber die Wahrheit.

Nach dem Mittagessen geht es noch zu unserem nächsten Übernachtungsplatz in Rieux Volvestre an der Garonne. Es ist ausnahmsweise wieder einmal ein offizieller Platz, weil wir bei Park4Night von Überfälle gelesen haben. Uns ist das noch nie passiert, aber man muss es ja nicht provozieren.

1 Lac de Pareloup N 44° 11′ 54,7″ O 2° 46′ 30,9″
2 Saint Cécile N 43° 55′ 42,4″ O 2° 8′ 33,0″
3 Garonne N 43° 55′ 54,7″ O 2° 4′ 53,6″
4 Rieux Volvestre N 43° 16′ 7,7″ O 1° 10′ 38,6″

Aveyron

Ob dass der Tierschutzverein gut heißen würde? Schon vor dem Frühstück wandert Uwe zum Gipfelkreuz.

Auf dem Weg nach Salles Curans sehen wir uns noch ein vulkanischen Phänomen an. Wenn wir die französischen Erklärungen richtig verstanden haben, handelt es sich um erkaltete Lava, die durch Wasser aus dem Berg geschwemmt wurde.

Außerdem fahren wir zufällig an einem alten Schloss aus dem 14. Jahrhundert vorbei. In Deutschland würde man es wohl eher als Gutshof bezeichnen, weil es riesige Stallungen hat. Alles ist sehr gut erhalten und gepflegt.

Heute übernachten wir ausnahmsweise auf einem Campingplatz am Ufer des Lac de Pareloup. Es ist wirklich toll hier, alles mit Seeblick und durch Hecken unterteilt und dazu extrem preiswert.

Ein kleines Vögelchen bettelt um Brotkrümel.

Zum Abschluss des Tages wandert Uwe noch zur „La Vierge du Lac“ oberhalb des Stellplatzes.

1 Lac des Moines N 44° 37′ 8,1″ O 3° 0′ 52,7″
2 Clapas de Thubiès N 44° 29′ 45,7″ O 2° 48′ 7,7″
3 Château des Bourines N 44° 25′ 7,3″ O 2° 48′ 34,0″
4 Lac de Pareloup N 44° 11′ 54,7″ O 2° 46′ 30,9″

Mitten im Nirgendwo

Selbst mitten im Nirgendwo ist man nicht ganz alleine.
Irgendwann verirrt sich immer jemand zu uns.

Und die Vitaminbeilage für das Frühstück wächst direkt vor der Tür.

Wir fahren weiter nach Süden zu unserem Plan B für gestern und müssen feststellen, dass es hier wirklich noch großartiger ist. Das müssen wir uns merken.

Gut, Mina hätte hier kein Fußbad nehmen können, hätte aber auch nicht abgeduscht werden müssen. Alles hat eben Vorteile und Nachteile. Aber es ist hier wirklich wunderschön im Tal der Truyère und vor allem kein Rummel.

Und das nächste Mal suchen wir den Weg nach da unten.
Heute sehen wir uns erst einmal die Staumauer an, die die Truyère aufstaut.

Durch ein richtiges edles Thermalbad (Wassertemperatur von 82 Grad) kommen wir auch noch. Chaudes Aigues ist die heißeste Quelle der Welt, wenn man dem Tourismusbüro glauben kann.

Das Wasser ist tatsächlich so heiß, dass man sich verbrühen würde.
Es gibt sogar ein öffentliches Waschhaus.

Außerdem eine interessante Vulkanausstellung.

Nachdem wir uns auf dem Markt versorgt haben, geht es weiter.

Nach so viel Schickimicki suchen wir uns einen Picknickplatz an der Bles.

Unser Tagesziel liegt auf 1400 m Höhe am Lac des Moines.

Sogar Heidekraut blüht hier und ausnahmsweise hört man mal keine Kirchenglocken, sondern Kuhglocken. Die Kühe werden hoffentlich heute Nacht schlafen und uns nicht durch das Gebimmel stören.

1 Château D’Alleuze N 44° 57′ 28,2″ O 3° 5′ 12,2″
2 La Truyère N 44° 56′ 49,6″ O 3° 5′ 23,2″
3 Barrage de Grandval N 44° 55′ 19,7″ O 3° 4′ 30,1″
4 Source de Par N 44° 51′ 12,8″ O 3° 0′ 10,0″
5 Les Bès N 44° 43′ 2,3″ O 3° 1′ 21,2″
6 Lac des Moines N 44° 37′ 8,1″ O 3° 0′ 52,7″