Unfreiwillige Tour der Barragem

Barragem heißt auf Portugiesisch Staumauer. Wir haben heute Nacht superruhig geschlafen, so ganz ohne Wellenrauschen. Das macht doch einen Riesenunterschied. Wir haben gelesen, mit anderen Wohnmobilfahrern erzählt und getrödelt. Eigentlich haben wir hier nur Leute getroffen, die im Süden überwintern, den Job hingeschmissen haben und die waren zum Teil jünger als wir.

Kurz bevor wir wieder in Richtung Küste aufbrechen wollten, kamen 3 wilde Hunde und normalerweise ist ja Sanna unsere Krawallnudel und Mina die Schlichterin. Daher lassen wir Mina entscheiden, ob sie die anderen Hunde friedlich einschätzt oder nicht. Das ist in 8 Jahren noch nie schief gegangen. Mina ging freundlich wedelnd auf die Hunde zu. Auch die Drei wirkten absolut ruhig und friedlich. Plötzlich ein kurzes Quietschen und Mina hatte eine Riesenbisswunde.

Google sei Dank fanden wir blitzschnell einen Tierarzt in der Nähe, der Mini wieder zusammengeflickt hat. Daher sind wir dann nur bis zum nächsten Stausee gefahren, damit die arme Patientin relaxen kann.

Eigentlich ist der Wasserstand des Stausees Monte da Rocha wesentlich höher, aber es hat wohl noch nicht genug geregnet.