
Wie sind nicht am Tegernsee, nein, sondern immer noch in Andalusien.
Nach dem Frühstück gehen wir zum Eingang des Caminito. Das sind 2,7 km normale Spazierwege. Der Caminito ist wegen des Wetters heute geschlossen, was ein Glück, das wir keine Karten mehr bekommen haben. Der Rückweg führt durch einen winzigen dunklen Tunnel.



Dann fahren wir zum Südeingang und dort ist wesentlich weniger Wind. Die Via Ferrata geht also. Das meint auch der Mann in dem Kletterladen bei dem wir unsere Ausrüstung leihen. Wir haben unsere Ausrüstung ja zu Hause gelassen, weil wir nicht damit gerechnet haben, dass es hier so gute Bedingungen gibt. Schlechte Reisevorbereitung! Wir haben nur an Wassersport und Sightseeing gedacht und alles Andere ausgeblendet, weil wir zu Hause nur in der Halle klettern und in normalen Bergen komplett unerfahren sind. Zum Glück kennt sich Andy aus und gibt uns Tipps und Unterstützung. Über Umwege finden wir den Einstieg und es geht gleich zu Anfang senkrecht hoch. Das ist schon nach wenigen Minuten für Carmens untrainierte Hände zu viel. Man muss ja noch Reserven für den Abstieg haben. Also marschiert sie alleine zum Wohnmobil und wartet dort auf den Rest der Truppe.




Zum Abendessen geht es wieder zu unserem Seestellplatz von gestern. Man könnte auch hier übernachten, aber man hört leider ständig ein leises Brummen von der Turbine des Wasserkraftwerks.
Am Übernachtungsplatz angekommen bereiten wir gemeinsam mit Andy und Becca das Abendessen vor: Andy macht seine genialen Cheese-Macaroni und wir trinken Bier und Wein.