Bella Italia

Dank unserer Heizung war es kuschelig warm und morgens scheint die Sonne.

Die Berge sind einfach wunderschön im Sommer.

Es fällt uns schwer unser wunderschönes Plätzchen auf der Passhöhe zu verlassen, aber gegen 10 Uhr muss es dann doch sein.

Wegen Mina wollen wir die Mittagspause bei Mailand in Trezzo verbringen. Erst einmal müssen wir unser Outfit wechseln, weil es mittlerweile 26⁰ C im Schatten sind.

Irgendwann müssen wir die Adda einmal auf dem Paddelweg erkunden. Sie mäandert gemütlich durch die Lombardei in Richtung Adria. Es gibt wirklich noch sooo viel zu entdecken.

Dann fahren wir noch 150 km weiter nach Mantova. Letztes Jahr haben wir Verona angeschaut und weil wir die Abwechslung lieben, muss es dieses Mal eine andere Stadt in der Lombardei sein. Der Stellplatz in Mantova ist nett.

Die Stadt sprüht nur so von italienischem Flair und Dolce Vita.

Die Stadt liegt an einem See, der zur Verteidigung angelegt wurde.

Es gibt zahlreiche wunderschöne Renaissancepaläste.

Palazzo Ducale

Piazza Erbe

In der Basilika Sant’Andreas ruht Erde, die mit dem Blut Jesu bei der Kreuzigung getränkt wurde. Diese Reliquie wird einmal jährlich durch die Straßen Mantovas getragen.

Rotondo San Lorenzo

Der prächtige Eingang zur Basilika

Das Innere der Basilika ist wirklich überwältigend.

Diese Aussicht hatten wir beim Essen und ein tolles Ambiente dazu. Wir waren ganz verliebt in das Flair dieser Stadt.

Gestern Käsefondue, heute Pizza!

Ein toller Tag neigt sich dem Ende entgegen. Wir sitzen im Wohnmobil und hören einem Konzert am Ufer des Sees zu. Italien hat so viel Lebensqualität. Wären hier nicht überall bewirtschaftete Lidostrände am Meer, würden wir uns hier wochenlang aufhalten.

1 St. Gotthard-Pass N 46° 33′ 23,1″ O 8° 34′ 8,0″
2 Fiume Adda N 45° 36′ 43,3″ O 9° 31′ 8,1″
3 Area attrezzata sosta camper „Sparafucile“ N 45° 9′ 53,6″ O 10° 48′ 43,7″

Strecke insgesamt: 349 km

Switzerland

Heute wollen wir in die Schweiz fahren, Luzern besuchen und auf dem Gotthard übernachten. Möglich, dass wir dann wieder Probleme mit dem Datenvolumen haben, obwohl Uwe extra ein Datenpaket gekauft hat. Aber zuerst einmal fahren wir nach Luzern und finden am Alpenkai einen Parkplatz, von wo aus wir bequem zu Fuß in die Altstadt laufen können.

Wir schlendern am Vierwaldstätter See entlang zur Kapellibrücke aus dem 14.Jahrhundert.

Der Turm diente einmal als Gefängnis, ist jetzt aber glücklicherweise nicht mehr in Betrieb. Weiter geht es in die Altstadt und dann gönnen wir uns noch einen Latte Macchiato und dazu ein Gipfeli.

Wir haben ja schnell genug von touristischen Orten und freuen uns schon auf die Einsamkeit der Berge. Also fahren wir über Andermatt auf die alte Passstraße. Dort werden es heute Nacht zwar nur 3⁰ sein, aber wir haben ja eine Heizung.

2 von 3 Hunden finden Wohnmobilfahren schön.

Vor dem Tunnel sind es wieder einmal 8 km Stau und daher fahren wir schon in Amstetten ab.

Wir stehen direkt oben auf dem Pass mit wunderbarem Blick, aber es sind nur 9⁰. Vor ein paar Minuten in Andermatt waren es immerhin noch 14⁰ und in Luzern sogar 20⁰.

Typisch schweizerisch! Heute Abend gibt es Käsefondue!

Ok, wir sind nicht schnell mal nach Transsylvanien gefahren, aber das sieht schon so aus, wie man sich die Schlösser von Dracula so vorstellt.

1 Château du Hohlandsbourg N 48° 3′ 43,7″ O 7° 16′ 4,8″
2 Altstadt Luzern N 47° 3′ 6,5″ O 8° 18′ 29,8″
3 St. Gotthard-Pass N 46° 33′ 23,1″ O 8° 34′ 8,0″

Strecke insgesamt: 256 km

Tschüß, Ciau, bis dann!

Heute geht’s endlich los! Eigentlich ist schon alles gepackt und heute lassen wir uns Zeit, noch einmal in aller Ruhe durch das Haus zu gehen und alles fertig zu machen. Kühlschrank abtauen, noch einmal feucht wischen und alle Hundehaare aufsaugen. Es kommen ja immer wieder Besucher ins Haus und die sollen es natürlich gemütlich haben.

Es ist schon richtig herbstlich bei unserer Abreise. Ideal zum Autofahren! Südlich der Alpen wird das wohl anders sein. Wie immer sorgen wir uns etwas vergessen zu haben. Aber eigentlich ist das Quatsch. Es gibt überall alles zu kaufen.

Heute geht es nur 200 km bis ins Elsass. Das ist die richtige Entfernung für unser Minchen. Wir wollen in Wintzenheim übernachten. Das Elsass ist ja ideal fürs Wohnmobilreisen. Es gibt dort so viele schöne Stellplätze, dass man die Qual der Wahl hat. Wir finden einen ruhigen Übernachtungsplatz unterhalb der Hohlandsbourg. Die Burg scheint wirklich sehenswert zu sein, aber leider ist sie schon geschlossen. Wir müssen sie uns bei Gelegenheit einmal von innen anschauen. Es gab hier schon in der Bronzezeit eine Burganlage, aber in ihrer heutigen Form wurde sie von den Habsburgern ausgebaut.

Man hat eine wunderschöne Aussicht nach Colmar.

1 Saarbrücken
2 Château du Hohlandsbourg N 48° 3′ 43,7″ O 7° 16′ 4,8″

Strecke insgesamt: 189 km