Durch die Emilia-Romagna

Wir unterhalten uns noch ausgiebig mit unseren Nachbarn aus Fürth, tauschen Kontaktdaten und starten dann zu dem Künstlerdorf Dozza in dem bei der Bienale del Muro die Fassaden bemalt werden.

Eine Burg gibt es hier natürlich auch.

Unzählige Wandmalereien

Nach dem Mittagessen geht es weiter nach Modena zu einer Balsamico-Manufaktur. Leider verpassen wir die richtige Ausfahrt und übernachten dann in Reggio Emilia. Sonst wären wir einen riesigen Umweg gefahren. Und das Gute! Wir können zum Abschluss noch einmal Pizza essen und die Hunde im Freilauf rennen lassen.

Mona ist schockverliebt.

Für einen Innenstadt-Platz ist es akzeptabel.

1 Area Camper Convento Cappuccini N 43° 40′ 39,3″ O 12° 57′ 41,4″
2 Dozza N 44° 21′ 32,3″ O 11° 37′ 39,4″
3 Parcheggio Foro Boario N 44° 42′ 34,9″ O 10° 37′ 25,7″

Strecke insgesamt: 284 km

Mondavio

In Rosario genießen wir noch den Morgen.

Dann geht’s 150 km weiter zu einem Badestopp. Wir waren hier schon oft, aber noch nie Anfang Juni an einem Sonntag. Halb Italien ist unterwegs und die Stellplatzsituation mehr als angespannt.

Die Hunde dürfen nichts am Strand.

Da kuscheln Mina und Sanna lieber auf der Decke.

Uwe war sogar schwimmen.

Für eine Abkühlung reicht es.

Danach fahren wir noch 40 Kilometer bis zu unserem Tagesziel in Mondavio und verbringen die warmen Mittagsstunden im Schatten.

1 Verdechiaro Village N 42° 40′ 36,4″ O 14° 0′ 21,1″
2 Marina di Montemarciano N 43° 39′ 31,2″ O 13° 19′ 48,9″
3 Area Camper Convento Cappuccini N 43° 40′ 39,3″ O 12° 57′ 41,4″

Strecke insgesamt: 192 km

In Roseto degli Abruzzi

Wir trödeln noch ein bisschen auf dem ruhigen Stellplatz von Biccari.

Dann geht’s 240 km weiter nach Norden. Wir kaufen noch ein paar Lebensmittel und landen pünktlich zur Mittagspause auf unserem ruhigen, geräumigen Stellplatz.

Tolle Bougainvilae

Engelstrompete

Total edel!

Sehr geschmackvolle Gartenanlage

Nach dem Mittagessen geht es zum Strand.

Das Wasser ist sehr warm.

Wirklich ein angenehmes Fleckchen!

1 Area Camper Biccari N 41° 23′ 42,7″ O 15° 11′ 24,6″
2 Verdechiaro Village N 42° 40′ 36,4″ O 14° 0′ 21,1″

Strecke insgesamt: 233 km

Il dolce far niente

Wir fahren heute zu einem Stellplatz in Biccari.

Byzantinischer Turm aus dem 12.Jahrhundert

Enge Gassen

Wir sind die einzigen Touristen.

Italiener haben keine Angst vor Hunden

Omas behäkeln Bänke.

La Torre Byzantina aus dem 12.Jahrhundert

Kunst! Von Francesco Dammicco. Kostet 30 000 €! Da kaufen wir lieber ein Segelboot.

Unser neuer Freund Giovanni

Ein Hund

Ein Museum mit Alltagsgegenständen

Lauflernhilfe

Alles für die Getreideernte

Spinnrad

Danach setzen wir uns gemütlich vor unsere Elsa und warten bis die Pizzeria öffnet.

Abends essen wir erstklassig im La Locanda Dei Sapori.

1 Castel del Monte N 41° 4′ 34,6″ O 16° 16′ 33,8″
2 Area Camper Biccari N 41° 23′ 42,7″ O 15° 11′ 24,6″

Strecke insgesamt: 123 km

Sightseeing in Apulien

Noch vor dem Frühstück bummeln wir durch Brindisi. Uns gefällt es nicht.

Alles wirkt ein bisschen ausgestorben.

Die weiße Stadt Ostuni hat ein tolles Ambiente, da kann man nicht erwarten, dass man alleine ist.

Souvenirs

Die Stadt strahlt schon von Weitem leuchtend weiß.

Kramladen

Hübsche Kirchen

Alles ist liebevoll dekoriert

Enge Gässchen

Werbung

Hübsche Cafés

Danach geht’s weiter zu den Trulli-Häusern von Alberobello.

Zum Übernachten fahren wir nach Castelo del Monte.

Eine riesige Wiese ganz für uns.

1 Via Spalato N 40° 37′ 56,7″ O 17° 56′ 53,2″
2 Centro Storico Ostuni N 40° 44′ 3,8″ O 17° 34′ 44,3″
3 Alberobello N 40° 46′ 56,5″ O 17° 14′ 9,9″
4 Castel del Monte N 41° 4′ 34,6″ O 16° 16′ 33,8″

Strecke insgesamt: 190 km

Nach Brindisi

Die Hunde dürfen noch einmal den tollen Strand genießen.

Das wird unsere nächste Anschaffung, ein Trimaran.

Die Hunde finden den Bach so toll, der hier ins Meer mündet.

Dann geht’s nach Igoumenitsa zur Fähre.

Um 21:30 stehen wir in der Innenstadt von Brindisi und legen uns aufs Ohr.

1 Paralia Kerentza N 39° 12′ 51,4″ O 20° 29′ 12,1″
2 Fährhafen Igoumenitsa N 39° 29′ 23,9″ O 20° 15′ 27,0″
3 Fährhafen Brindisi N 40° 38′ 44,3″ O 17° 57′ 33,5″
4 Via Spalato N 40° 37′ 56,7″ O 17° 56′ 53,2″

Strecke insgesamt: 295 km, davon mit der Fähre 234 km

Nach Kroatien

Heute wollen wir zumindest bis an die kroatische Grenze kommen. Vermutlich schlafen wir noch bei Triest, weil Stellplätze für Wohnmobile in Kroatien selten oder überteuert sind. Um Minas Wunsch nach Abwechslung entgegen zu kommen, schauen wir uns als erstes Treviso an. Treviso hat den Ruf, fast so schön wie Venedig zu sein, aber leer. Das sind nur 180 km! Für uns nicht viel, aber Mina findet das schon eine Zumutung.

Mit Mantova und dem weitläufigen Stellplatz haben wir eine gute Entscheidung getroffen. Man könne hier glatt verweilen. Zu Fuß ist man in einer halben Stunde mitten im Zentrum und hier kann man im Schatten entspannen. Ideal!

Weiter geht es nach Treviso mit seinen kleinen hübschen Kanälen und der malerischen Altstadt.

Es gibt ein Viertel mit hübschen Kanälen und Mühlrädern.

Diese kleine Meerjungfrau steht in einem Kanal an der Fischerinsel und dann gibt’s noch den Fontana del tette. Er wurde während einer Dürreperiode errichtet und später bei Volksfesten als Weinspender benutzt.

Es gibt wirklich schöne Gassen mit italienischem Flair und fast ohne Touristen hier.

Treviso Ist wirklich ein sehr gemütliches Örtchen mit einigen Kanälen, aber der Vergleich mit Venedig ist natürlich übertrieben.

Die Römer haben natürlich auch hier ihre Spuren hinterlassen.

Nach der Besichtigung von Treviso suchen wir einen Übernachtungsplatz in der Nähe der kroatischen Grenze. Wir entscheiden uns für die Soĉa. Eigentlich wollten wir ja zum Triglav-Nationalpark, aber wir haben von anderen Wohnmobil-Fahrern gehört, dass es dort zur Zeit noch zu voll ist. Also heben wir uns das für die Rückfahrt auf und übernachten immerhin schon mal an dem Unterlauf.

Der Stellplatz wird im Internet total zerrissen. Wir finden es hier vollkommen in Ordnung. Wir sind autark und suchen eigentlich nur einen Platz, an dem man geduldet wird. Und genau das gibt es hier. Wir haben natürlich auch den Sicherheitsaspekt im Visier. Es gibt eine Starkregen-Warnung für die Nacht, aber der Fluss ist weit genug weg und noch durch Dämme gesichert. Es gäbe malerische Plätze am Fluss, aber wir sind lieber mal vorsichtig.

1 Mantova N 45° 9′ 53,6″ O 10° 48′ 43,7″
2 Centro Storico Di Treviso N 45° 39′ 58,1″ O 12° 14′ 43,4″
3 Turriaco N 45° 49′ 43,5″ O 13° 25′ 53,3″

Strecke insgesamt: 319 km

Bella Italia

Dank unserer Heizung war es kuschelig warm und morgens scheint die Sonne.

Die Berge sind einfach wunderschön im Sommer.

Es fällt uns schwer unser wunderschönes Plätzchen auf der Passhöhe zu verlassen, aber gegen 10 Uhr muss es dann doch sein.

Wegen Mina wollen wir die Mittagspause bei Mailand in Trezzo verbringen. Erst einmal müssen wir unser Outfit wechseln, weil es mittlerweile 26⁰ C im Schatten sind.

Irgendwann müssen wir die Adda einmal auf dem Paddelweg erkunden. Sie mäandert gemütlich durch die Lombardei in Richtung Adria. Es gibt wirklich noch sooo viel zu entdecken.

Dann fahren wir noch 150 km weiter nach Mantova. Letztes Jahr haben wir Verona angeschaut und weil wir die Abwechslung lieben, muss es dieses Mal eine andere Stadt in der Lombardei sein. Der Stellplatz in Mantova ist nett.

Die Stadt sprüht nur so von italienischem Flair und Dolce Vita.

Die Stadt liegt an einem See, der zur Verteidigung angelegt wurde.

Es gibt zahlreiche wunderschöne Renaissancepaläste.

Palazzo Ducale

Piazza Erbe

In der Basilika Sant’Andreas ruht Erde, die mit dem Blut Jesu bei der Kreuzigung getränkt wurde. Diese Reliquie wird einmal jährlich durch die Straßen Mantovas getragen.

Rotondo San Lorenzo

Der prächtige Eingang zur Basilika

Das Innere der Basilika ist wirklich überwältigend.

Diese Aussicht hatten wir beim Essen und ein tolles Ambiente dazu. Wir waren ganz verliebt in das Flair dieser Stadt.

Gestern Käsefondue, heute Pizza!

Ein toller Tag neigt sich dem Ende entgegen. Wir sitzen im Wohnmobil und hören einem Konzert am Ufer des Sees zu. Italien hat so viel Lebensqualität. Wären hier nicht überall bewirtschaftete Lidostrände am Meer, würden wir uns hier wochenlang aufhalten.

1 St. Gotthard-Pass N 46° 33′ 23,1″ O 8° 34′ 8,0″
2 Fiume Adda N 45° 36′ 43,3″ O 9° 31′ 8,1″
3 Area attrezzata sosta camper „Sparafucile“ N 45° 9′ 53,6″ O 10° 48′ 43,7″

Strecke insgesamt: 349 km

Bella Italia

Schon beim Frühstück sehen wir Brindisi. Schnell einen wirklich leckeren Latte Macchiato und ein süßes Teilchen und dann geht’s wieder aufwärts. Am Stiefel hoch natürlich!

Auch nach unserer 4. Schiffsreise mit Grimaldi-Lines gibt es nichts zu meckern. Auch im Herbst werden wir noch einmal Grimaldi buchen. Unser ursprünglicher Plan war ja die komplette Anreise auf dem Landweg zu machen, aber mit 2 getrennten Fahrzeugen ist das wahrscheinlich nicht so entspannt.

Um 9 Uhr sind wir vom Schiff und wollen die Mittagspause bei Chieuto am Stiefelsporn verbringen.

Vor 4 Wochen waren wir hier noch ganz alleine. Damals hat es allerdings fürchterlich gestürmt und geregnet.

Diese Gegend ist noch relativ wenig zugebaut

Auf großen Steinplatten kann man die Aussicht genießen.

Nach einem Strandspaziergang wollen wir noch 270 km bis Offagna fahren und dort heute Abend Pizza essen gehen. Das haben wir letztes Frühjahr schon gemacht und es hat uns dort sehr gut gefallen. Offagna ist ein mittelalterliches Dörfchen in der Provinz Marken mit kleinen Gässchen und einer imposanten Festung

Wir finden die Pizzeria 4 Rioni sehr lecker.

Das Örtchen ist total unspektakulär und trotzdem total bezaubernd.

1 Fährhafen Igoumenitsa N 39° 29′ 20,4″ O 20° 15′ 26,7″
2 Fährhafen Brindisi N 40° 38′ 47,9″ O 17° 57′ 32,6″
3 Spiaggia di Marina di Chieuti N 41° 55′ 20,2″ O 15° 9′ 51,6″
4 Offagna N 43° 31′ 25,7″ O 13° 26′ 11,9″

Strecke der Fähre: 235 km (Luftlinie)
Strecke insgesamt: 580 km

Nach Brindisi zur Fähre

Heute müssen wir die letzten 600 km bis zur Fähre fahren.

Weil sowieso kein Badewetter ist, fahren wir nach dem Frühstück weiter, erst einmal zum „Stiefelsporn“.

Unser Fährhafen Brindisi liegt am Absatz des Stiefels und ist die kürzeste Fährverbindung nach Albanien oder Griechenland. Würde man über Kroatien auf der anderen Seite der Adria entlang fahren, bräuchte man wegen der schlechten Straßenverbindungen 3 Tage länger. Also haben wir uns für die nächtliche Fährfaht mit Kabine entschieden. Bei Grimaldi-Lines kostet das Hin und Zurück nur 500€. Wenn man keine Hunde hat, kann man natürlich auch von Venedig aus überfahren, aber für Vierbeiner, die stubenrein sind, ist es ein Problem an Bord ihr Geschäft zu erledigen.

Diesen wunderschönen Strand müssen wir uns für den Rückweg merken. Wir halten kurz vor Brindisi noch einmal zum Abendessen. Es reicht, wenn wir um 21 Uhr zum Einchecken im Hafen sind.

Grimaldi-Lines schickt uns eine Mail, dass wir erst um 24 Uhr auslaufen, weil dann der Sturm nachlässt. Ob die Wellen auch nachlassen? Vermutlich nicht. Aber gut! Wir waren noch nie seekrank.

Wir checken ein und warten, welche Entscheidungen Grimaldi-Lines wegen des Sturms trifft.

1 Bagni Lido Verde N 43° 50′ 3,3″ O 13° 2′ 43,4″
2 Spiaggia di Marina di Chieuti N 41° 55′ 20,2″ O 15° 9′ 51,6″
3 Fährhafen Brindisi N 40° 38′ 47,9″ O 17° 57′ 32,6″

Strecke insgesamt: 638 km