Fazit

Anreise über den Landweg

Es dauert lange, aber wir haben ja ganz bewusst auf eine Kombination aus Fahren und Neues entdecken gesetzt. Selbst 300 km können bei Minas Protest nervig sein. Dazu kommt, dass ab Montenegro die Straßen dem Verkehrsaufkommen nicht gewachsen sind. Wir sind dann zwar manchmal nur 150 km weiter gekommen, haben aber trotzdem 3 h gebraucht. Ideal ist das noch nicht.

Wir haben viel Neues entdeckt: Mantova, Treviso, Gjirokastra oder einfach mal schöne Strände. Aber während der Fahrt war Mina trotzdem total genervt. Für den Rückweg müssen wir noch einmal neu überdenken, wie es besser gehen könnte. 2600 km in 9 Etappen! Das war anstrengend für Mina. Von Brindisi aus sind es nur 1600 km. Jetzt ist erstmal keine größere Tour geplant. Wir bekommen Besuch und werden das Haus auf Vordermann bringen. Im Winter machen wir Ausflüge von Koronisia aus und wenn es nur Tagesausflüge sind, darf sie zuhause bleiben.

Gjirokastra

Wir sind in einer Woche durch 7 Länder gekommen (Frankreich, Schweiz, Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien) und wenn wir schon mal hier sind, wollen wir heute noch einen Ort auf unserer offenen Liste einschieben. Es soll nach Gjirokastra gehen einem Ort, dessen Altstadt auf der UNESCO-Welterbeliste steht. Es liegt praktisch auf unserem Weg, nur 120 km entfernt. Das ist dann mal wieder eine Erlebnis-Mittagspause für uns und Mina ist es wahrscheinlich egal, wo sie spazieren geht. Dann sind wir erst morgen in unserem Häuschen, aber wir haben es immerhin schon einmal geschafft, eine Schlafcouch und eine normale Couch für Montag in einer Woche zu bestellen. Es geht also in kleinen Schritten voran. Auch mit dem Hulla-Hoop macht Carmen Fortschritte.

Uwe überredet Carmen sogar zum Schwimmen.

Dann kommt leider eine Monster-Monsterwelle. Wir fahren noch an der wunderschönen, wilden Vjosa vorbei.

In Gjirokastra ist es ganz schön heiß, 33⁰ im Schatten und es geht steil bergauf. Das ganze Rudel schwitzt und hechelt.

Zum Erklimmen der Burg war es dann doch zu heiß und wir schlendern nur durch den Basar.

Sogar in die Moschee können wir.

Wir verlassen unseren Parkplatz und sind tatsächlich nach einer halben Stunde in Griechenland.

Wir wollen wieder zum Voidomatis, dem kältesten Fluss Europas. Das ist auch nicht weit und morgen fahren wir noch 100 km bis nach Koronisia.

1 Rezervati Natyror „Pishë Poro“ N 40° 40′ 20,6″ O 19° 19′ 44,0″
2 Gjirokaster N 40° 4′ 27,2″ O 20° 8′ 18,5″
3 Voidomatis River N 39° 56′ 41,7″ O 20° 41′ 17,2″

Strecke insgesamt: 189 km