Treppenverschönerung

Wir haben uns ja schon öfter eingehend über das Übermaß an gedrechselten Geländerpfosten beklagt. Der Vorbesitzer hat von der hochwertigen Handwerkerleistung geschwärmt, während wir darüber nachgedacht haben, wie wir das Monster loswerden. Wir kamen uns immer wie hinter Gittern vor.

Selbst weiß streichen, hätte es nicht besser gemacht und auch Mascha, unsere kreative Schwiegertochter, war ratlos. Ein ganz neues Geländer war uns zu teuer, zumal die Griechen bei Geländern einen anderen Geschmack haben.
Nachdem wir im Haus verschiedene griechische „handwerkliche Ausführungen“ gesehen haben, zu denen wir als Saarländer geknaubt sagen würden, sind wir erst einmal zurückhaltend.

Also ist unser Plan, dass nur die dicken Eckpfeiler und die Handläufe bleiben. Der Rest wird abgesägt und durch Schnüre ersetzt.

Weiß gestrichen müsste es dann auszuhalten sein. Leider passt das Altweiß von Sanna nicht zu unserem Farbkonzept. Aber das akzeptieren wir.

Aber zuerst radelt Carmen noch zum Bäcker und Uwe mäht die Wiese.

Farblich passend zu Carmens Fahrrad ist auch der Rasenmäher, für uns ist ein stimmiges Farbkonzept wichtig!

Unsere Bouganvillea hat sich nach langem Zögern doch noch zum Blühen entschieden, gut so.

Die Verkleidung der Stufen muss auch weichen.

Der Arbeitsschutz wäre entsetzt, keine Sicherheitsschuhe und auch keinen Schutzhelm. Den freien Oberkörper hatte Carmen sich so gewünscht.

Morgen kann dann alles gestrichen werden.

Zu diesem Zeitpunkt haben wir diskutiert, ob die seitliche Verkleidung auch weg soll. 

Jetzt ist die Verkleidung weg, aber das Gesamtbild ist schlechter geworden. Also werden wir ein neues weiße Brett kaufen und die Treppenstufen wieder verkleiden. Kein Beinbruch!

Carmen ist nicht wirklich zufrieden mit dem Ergebnis, aber es ist eine relativ schnelle kostengünstige Lösung. Eben ein bisschen Shabby- Landhausstil.

Da der Nachmittagswind heute nicht pünktlich kam, geht es nicht zum Strand. Wir brauchen jetzt einen Hafenbummel.

Diese Boot könnte man sicherlich zu einem Schnäppchenpreis erwerben. Carmen ist ja jetzt im Pinselschwingen geübt und mit ein bisschen Farbe wirds bestimmt wieder.

Von der Hafenmole aus kann man das Surf- und Kitegebiet gut überblicken.

Hier sieht man, dass der Spot durch die Hafenmole und die vorgelagerten Inseln gut abgesichert ist.

Von der Hafenmole aus kann man den winzigen Ort Koronisia gut überschauen, angeblich gibt es nur noch 60 Einwohner/innen.

Leider stirbt die Fischerei hier langsam aus. Einerseits weil viele junge Menschen lieber in der Stadt leben, andererseits wurde die Anzahl der Fischereilizenzen drastisch redurziert, weil der Ambrakische Golf ein Naturschutzgebiet ist.

Wir setzen in die Avra-Kneipe mit Blick auf das westliche Festland.

Von hier aus beobachten wir den Sonnenuntergang.

Wie man auf dem Schild unschwer lesen kann, befinden wir uns in Koronisia. Ihr wisst jetzt sicher, aus welchem Grund wir noch keine souveränen Griechischkenntnisse haben. Oft fühlen wir uns wie ein Kind nach der Einschulung.

Aber auch von unserem Schlafzimmerbalkon haben wir heute Abend einen wunderschönen Ausblick auf den Sonnenuntergang.