Der Himmel hat sich gestern Abend geirrt.

Es ist zwar ein bisschen bewölkt , aber warm genug, um im Freien zu frühstücken. Diesen Luxus gönnen wir uns so lange es geht. Zuhause könnten wir das schon lange nicht mehr.

Heute will Uwe den Fliesenspiegel komplett entfernen und wir werden nachmittags unsere italienische Nachbarin Alessandra besuchen. Wir leben hier in einer “ Parallelgesellschaft“, weil wir außer unserem Gärtner Dimitris und Kneipenwirten nur Deutsche, Franzosen, Belgier und Italiener kennen. Alessandra will das ändern und hat eine Griechisch-Lehrerin für uns gefunden. Das ist eine Superidee.
Der Fliesenspiegel ist ratzfatz weg.


Wir können uns sehr gut vorstellen, wie schön hell die Küche mit den Fliesen, die wir von zuhause mitgenommen haben, wird.


Weiße, schlichte Küchenmöbel und weiße Fliesen. Unsere Kinder werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Sie mögen diesen Zahnarztpraxis-Stil nicht. Aber uns gefällt es.
Uwe trennt sich einen eigenen Bereich ab, er will Staub aufwirbeln.

Und Carmen legt die Füße hoch, weil die weiße Farbe aufgebraucht ist.


Bilbo betätigt sich als Zugluft-Dackel.

Wir genießen unsere Terrasse und machen uns auf den Weg zu Alessandra.


Alessandra hat einen der beiden Welten adoptiert.



Der wunderschöne Paralia Fraktis ist von uns mit dem Wohnmobil in einer Minute zu erreichen.


Man hat von hier einen tollen Blick über die Lagune und eigentlich zu unserem Haus, wenn es nicht durch Bäume verdeckt wäre.

Außerdem ist heute noch eine Vollmond-Nacht.