Gestern hatten wir einen großartigen Tag und genießen die morgendliche Ruhe auf unserer Bergwiese. Lefkada ist sehr bergig und Autofahren ist wirklich kein Spaß hier. Die höchsten Erhebungen sind fast 1100 Meter hoch. Vor allem in den winzigen Bergdörfchen, die eher auf Eselskarren eingestellt sind, haben wir schon aufregende Geschicklichkeitsspiele mit unserem Dickschiff hinlegen müssen. Die Straßen sind extrem steil und eng. Da können schon mal auf Asphalt die Reifen durchdrehen. Deshalb gibt es Wohnmobilfahrer, die Lefkada meiden, aber wir haben gemerkt, dass die Einheimischen in schwierigen Fällen extrem hilfsbereit sind. Man kann also, zumindest mit unseren 6,50 m und gutem Motor überall hin. Die Müllabfuhr kommt ja auch einmal pro Woche, hat uns ein Einheimischer zugerufen.



In Lefkas Stadt halten wir noch kurz an einem Yachtladen, weil wir unseren Tankreiniger vergessen haben und verlassen die Insel dann über eine Drehschwenkbrücke.

Früher wurde der Zugang zur Insel streng bewacht.

Das ist eine Kanone, die früher zur Verteidigung von Lefkada eingesetzt wurde.




Nur ein paar Kilometer weiter, in Agios Nikolaos, machen wir eine Strandwanderung mit den Hunden und wer genau hingeschaut hat, merkt, dass es schon wieder mehr Hunde geworden sind. Ein Hund ist eine freundlicher Strandhund, der andere Hund gehört einem Paar aus Franken, mit denen wir noch über das Reisen ausgiebig fachsimpeln.






Anschließend sehen wir uns noch Möbelgeschäfte an. Eines hatte tolle Designerstücke, die uns zu teuer waren, das nächste war geschlossen und im letzten haben wir hübsche Outdoor-Stühle entdeckt, aber keinen passenden Tisch. Es bleibt also spannend.
Wir fahren zurück nach Koronisia und schauen was der Rest des Tages noch bringt.
Auf jeden Fall gibt es auch auf Lefkas noch viel zu entdecken.

1 Bergwiese Komilio N 38° 42′ 3,3″ O 20° 35′ 20,2″
2 Agios Mavras N 38° 50′ 40,6″ O 20° 43′ 10,9″
3 Agios Nikolaos N 38° 52′ 38,7″ O 20° 46′ 49,5″
4 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
Strecke insgesamt: 133 km