Nordkap

Also natürlich nicht das Richtige! Wir wollten eigentlich zum Nordkap von Korfu – das Cape Drastis. Nach den Fahrberichten anderer Wohnmobil-Fahrer entscheiden wir uns dagegen, so malerisch das Ganze auf Fotos auch aussieht. Erschwerend kommt dazu, dass heute nur über dem Nordzipfel Wolken hängen und man bis zu den Aussichtspunkten 40 Minuten über Stock und vor allem Stein kraxeln müsste. Das können wir den älteren Hundedamen nicht zumuten.

Unser nächstes Ziel in 22 km Entfernung heißt daher Mermaid-Rock und Canal d’Amour bei Sidari. Für diese Strecke braucht man schon 40 Minuten. Man kann sich also vorstellen, wie holprig und kurvenreich die Straßen sind. Man müsste hier als Frau durch eine Höhle den Canal d’Amour schwimmen, um den Traummann zu finden. Gut, dass Carmen sich das sparen kann.

Die Felsenstrände sind auch bei trübem Wetter sehr malerisch und die Kneipen chic und hip, der Ort selbst ist grenzenlos hässlich.

Wir kommen gerade noch trockenen Fußes aus der Kneipe und dann schüttet es wie blöd. Wir bewegen uns in östliche Richtung auf die albanische Küste zu.

Eigentlich wollten wir noch auf den Pankrator, den höchsten Berg Korfus und zu einem Lost Place, einem verlassenen Dorf in den Bergen, aber bei dem Regen ist das erst einmal zu gefährlich. Wir machen eine gemütliche Mittagspause mit Spaziergang, weil es nun aufgehört hat zu regnen.

Also fahren wir nach Korfu-Stadt (Kerkyra). Für eine Kleinstadt mit 32000 Einwohnern haben wir ein ruhiges Plätzchen unterhalb der neuen venezianischen Festung gefunden.

Morgen schauen wir uns die Altstadt, Mon Repos und den Sisi-Palast an.

1 Gaïdouromonopáti N 39° 41′ 28,2″ O 19° 40′ 52,1″
2 Kanáli tou Erota  N 39° 47′ 45,5″ O 19° 42′ 0,3″
3 Paralia Vouvalomadria N 39° 47′ 7,5″ O 19° 56′ 50,8″
4 Néo Froúrio N 39° 37′ 31,6″ O 19° 54′ 50,4″

Strecke insgesamt: 89 km

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