Gestern Abend haben wir uns auf einen offiziellen Stellplatz geflüchtet, weil wir Wäsche waschen mussten.



Es gibt eigentlich nichts zu meckern an dem Platz. Alle sind freundlich und hilfsbereit, aber unser Ding ist es nicht. Auch das Essen in der Taverne war zwar nicht wirklich schlecht, aber doch eine recht einfache, griechische Hausmannskost.
Nach dem Frühstück wollen wir zu einem Freistehplatz wechseln. Das gestaltet sich aber alles andere als einfach. Unser Navi möchte uns einen authentischen Eindruck von der Olivenernte vermitteln und lenkt uns in einen Olivenhain, wo die Ernte in vollem Gang ist. Wir entschuldigen uns bei den Bauern überschwänglich, weil sie wegen uns gleich 2 mal die Netze wegräumen mussten.
Der erste Strandspaziergang überzeugt uns nicht, weil man sehen konnte, dass das Meer Tavernen und Stellplätze langsam unterspült.


Deshalb entscheiden wir uns zur Burg von Kastro zu fahren, aber leider ist heute geschlossen.
Also ein weiterer Strandspaziergang. Es gibt schlimmeres.

Aber zuerst müssen wir noch diese kleine Schildkröte von der Strasse retten.

Der 2. Strandzugang gefällt uns ausgesprochen gut und die Hundis haben einen Riesenspaß.




Wir fühlen uns sehr wohl hier, aber eine schwarze Gewitterwand vertreibt uns. Eine weitere Nacht mit einem jammerndem Minchen wird uns zu anstrengend.



Am Ende des Tages stranden wir in Agios Nikolaos und glücklicherweise ist das Gewitter schon durchgezogen.

1 Taverna Faros N 37° 50′ 41,7″ O 21° 6′ 36,2″
2 Paralia Kalamia N 37° 52′ 26,1″ O 21° 6′ 27,0″
3 Paralia Zacharo N 37° 28′ 40,7″ O 21° 37′ 25,3″
Strecke insgesamt: 112 km