Switzerland

Heute wollen wir in die Schweiz fahren, Luzern besuchen und auf dem Gotthard übernachten. Möglich, dass wir dann wieder Probleme mit dem Datenvolumen haben, obwohl Uwe extra ein Datenpaket gekauft hat. Aber zuerst einmal fahren wir nach Luzern und finden am Alpenkai einen Parkplatz, von wo aus wir bequem zu Fuß in die Altstadt laufen können.

Wir schlendern am Vierwaldstätter See entlang zur Kapellibrücke aus dem 14.Jahrhundert.

Der Turm diente einmal als Gefängnis, ist jetzt aber glücklicherweise nicht mehr in Betrieb. Weiter geht es in die Altstadt und dann gönnen wir uns noch einen Latte Macchiato und dazu ein Gipfeli.

Wir haben ja schnell genug von touristischen Orten und freuen uns schon auf die Einsamkeit der Berge. Also fahren wir über Andermatt auf die alte Passstraße. Dort werden es heute Nacht zwar nur 3⁰ sein, aber wir haben ja eine Heizung.

2 von 3 Hunden finden Wohnmobilfahren schön.

Vor dem Tunnel sind es wieder einmal 8 km Stau und daher fahren wir schon in Amstetten ab.

Wir stehen direkt oben auf dem Pass mit wunderbarem Blick, aber es sind nur 9⁰. Vor ein paar Minuten in Andermatt waren es immerhin noch 14⁰ und in Luzern sogar 20⁰.

Typisch schweizerisch! Heute Abend gibt es Käsefondue!

Ok, wir sind nicht schnell mal nach Transsylvanien gefahren, aber das sieht schon so aus, wie man sich die Schlösser von Dracula so vorstellt.

1 Château du Hohlandsbourg N 48° 3′ 43,7″ O 7° 16′ 4,8″
2 Altstadt Luzern N 47° 3′ 6,5″ O 8° 18′ 29,8″
3 St. Gotthard-Pass N 46° 33′ 23,1″ O 8° 34′ 8,0″

Strecke insgesamt: 256 km

Tschüß, Ciau, bis dann!

Heute geht’s endlich los! Eigentlich ist schon alles gepackt und heute lassen wir uns Zeit, noch einmal in aller Ruhe durch das Haus zu gehen und alles fertig zu machen. Kühlschrank abtauen, noch einmal feucht wischen und alle Hundehaare aufsaugen. Es kommen ja immer wieder Besucher ins Haus und die sollen es natürlich gemütlich haben.

Es ist schon richtig herbstlich bei unserer Abreise. Ideal zum Autofahren! Südlich der Alpen wird das wohl anders sein. Wie immer sorgen wir uns etwas vergessen zu haben. Aber eigentlich ist das Quatsch. Es gibt überall alles zu kaufen.

Heute geht es nur 200 km bis ins Elsass. Das ist die richtige Entfernung für unser Minchen. Wir wollen in Wintzenheim übernachten. Das Elsass ist ja ideal fürs Wohnmobilreisen. Es gibt dort so viele schöne Stellplätze, dass man die Qual der Wahl hat. Wir finden einen ruhigen Übernachtungsplatz unterhalb der Hohlandsbourg. Die Burg scheint wirklich sehenswert zu sein, aber leider ist sie schon geschlossen. Wir müssen sie uns bei Gelegenheit einmal von innen anschauen. Es gab hier schon in der Bronzezeit eine Burganlage, aber in ihrer heutigen Form wurde sie von den Habsburgern ausgebaut.

Man hat eine wunderschöne Aussicht nach Colmar.

1 Saarbrücken
2 Château du Hohlandsbourg N 48° 3′ 43,7″ O 7° 16′ 4,8″

Strecke insgesamt: 189 km

Restkilometer

Also eigentlich ist unser Kurzurlaub schon zu Ende. Uwe setzt im Wohnmobil und arbeitet. In der Mittagspause werden wir noch ein paar Kilometer zurück legen und dann geht’s nach Saarbrücken. Wirklich schade! Reisen ist einfach so wunderbar abwechslungsreich, während man zuhause schnell in einen Trott verfällt.

Ein schöner Platz mit Blick auf das Maisfeld

Auch die Zürcher verabschieden sich.

Bei Speyer am Rhein legen wir die nächste Pause ein.

Von hier sind es noch 1.5 h bis nach Hause.

Fazit

Reisezeit

Im Juni, außerhalb der Schulferien ist es in Bayern und Österreich noch erträglich, sowohl von den Temperaturen als auch von der Anzahl der Touristen her. Wir hatten zwar 2 sehr heiße Tage bei der Anreise, aber Dank unserer Klimaanlage ließ es sich gut aushalten. Die restliche Zeit war sommerlich warm, aber nicht drückend schwül. Sowohl zum Urlaub machen, als auch zum Fliegen war es prima.

Sehenswürdigkeiten

Wir haben einige schöne neue Orte entdeckt.

Burg Eppenstein: Wanderung

Schloss Vellburg: ein tolles Örtchen

Schloss Trautenfels :leider zur Zeit Baustelle

Walhalla: viele Touristen, trotzdem interessant.

Berching: nettes Örtchen mit Biergärten

Wanderung am Wolfgangsee

Stellplätze

Wir legen ja immer wieder Pausen ein, damit Mina die Reise gut verkraften kann.

1 Nacht : war sehr beengt am Lingenfelder Badeweiher 14€, man konnte ein Bad nehmen

2. Nacht: auf dem offiziellen Platz in Berching, auch sehr gut besucht, trotzdem genug Platz 7€

3. Nacht am Fridolfinger Badesee waren wir ganz alleine und kostenlos. Man hätte baden können, wenn es nicht geregnet hätte.

4. Nacht :waren wir bei Andrea und Raimund am Hallstätter See

5. Nacht Landewiese Scheifling

6. Nacht Freibad Lind

7. Nacht Landewiese Fohnsdorf

8. Nacht: auf der Lacher Alm

9. Nacht bei Charlotte und Olaf in Nussdorf

10. Nacht: Merkendorf Badeweiher

Wir hatten eine tolle Zeit und einen super Kurzurlaub. Auch die Fahrt mit Mina war einigermaßen erträglich. Uwe hatte gute Flugbedingungen in Scheifling und Fohnsdorf und seine A- Scheinprüfung problemlos bestanden.

Die Truppe war total nett. Die Organisation der Moselglider nicht ganz optimal, wie immer.

Nach Hause

In Nußdorf am Inn werden wir von Charlotte und Olaf verwöhnt und genießen ein leckeres Frühstück.

Toller Brunnen (so einen will Carmen auch)

Unsere Kaffeepause verbringen wir am Lech bei Augsburg.

Wir fahren wegen den Staumeldungen über Bundes- und Landstraßen nur noch bis Merkendorf zum Badesee. Und es hat sich gelohnt, es ist wirklich großartig hier.

Unsere Nachbarn, ein Saurer Jahrgang 54, ein alter Postbus aus der Schweiz.

Ausblick aus dem Wohnmobil

1 Nußdorf am Inn N 47° 44′ 37,8″ O 12° 8′ 17,0″
2 Lechauwald bei Unterberg N 48° 14′ 7,8″ O 10° 55′ 41,8″
3 Weißbachmühle N 49° 12′ 25,4″ O 10° 41′ 35,9″

Strecke insgesamt: 277 km

Ende Gelände

Nach unserer Fliegerparty mit netten Gesprächen, ein paar Bier und Wein und dem obligatorischen Zirbenschnaps für alle Neu-Piloten (also auch für Uwe) haben wir die Nacht auf der Alm direkt vor der Hütte zugebracht. Zuerst haben noch ein paar Hartgesottene bis ca. 1:30 Uhr gefeiert, aber dann wurde es sehr ruhig.

Morgens sind es allerdings nur 9⁰. Was so ein paar Höhenmeter doch ausmachen. Auch ist es noch sehr bewölkt.

Dann geht’s durch das schöne Lachtal wieder an die Mur und zum Lindberg. Kaum sind wir im Tal angekommen,  sind es dann schlagartig 16⁰ und die Wolken sind fast vollständig verschwunden.

Auf der Lindberg-Alm ist es ruhig und beschaulich mit recht guten Flugbedingungen.

Nach bestandener Prüfung wird es Zeit für neue Herausforderungen: Uwe probiert das Rückwärts-Aufziehen.

Hat funktioniert und es geht in die Luft.

Nach insgesamt 3 Flügen und dem Mittagsimbiss machen wir uns auf den Weg zu Charlotte und Olaf nach Nußdorf am Inn. Leider stehen wir bei Bischhofshofen endlos im Stau und sind erst um 19:00 Uhr in Nußdorf. 280 km in 6 Stunden, wer braucht denn sowas.

Bei Charlotte und Olaf werden wir vorzüglich verwöhnt.

1 Heberthütte Lachtal N 47° 15′ 10,1″ O 14° 21′ 54,3″
2 Fluggebiet Lindberg N 47° 9′ 42,2″ O 14° 22′ 53,4″
3 Nußdorf N 47° 44′ 37,8″ O 12° 8′ 17,0″

Strecke insgesamt: 273 km

Fohnsdorf die Zweite

Wir haben heute Nacht in Fohnsdorf neben dem Landeplatz übernachtet und können die ruhige, kühle Nacht daher etwas länger genießen. Der Rest der Gruppe kommt ja schließlich zu uns. Uwe hat jetzt die theoretische Prüfung bestanden, nun muss er nur noch einen optimalen Flug erwischen.

Und wer sagt es denn? Gleich der erste Flug ist ein Volltreffer mit allem was dazu gehört.
Start / schnelle Acht / Rollen / Landevolte / Landung, alles hat gepasst und der Prüfungsflug wurde gewertet.

Um 16 Uhr starten wir ins Lachtal zur Heberthütten. Sie liegt in einem Skigebiet auf 1650 m und gehört den Paraglidern Bernadette und Willy.

1 Bolzplatz Fohnsdorf N 47° 12′ 30,2″ O 14° 41′ 16,0″
2 Heberthütte Lachtal N 47° 15′ 10,1″ O 14° 21′ 54,3″

Strecke insgesamt: 32 km

Fohnsdorf

Heute treffen sich die Flieger in Fohnsdorf. Unser Übernachtungsplatz in Lind am Schwimmbad war extrem ruhig und das Beste, was es in Scheifling gibt, zumindest wesentlich ruhiger als die neue Landewiese. Es ist über Nacht auch wunderbar abgekühlt und ein wunderschöner Sonnentag steht bevor. Auch in Fohnsdorf kann man unter den Bäumen recht ruhig und schattig stehen. Mittags steigt das Thermometer zwar auf 27⁰, aber im Schatten ist es sehr angenehm.

Der Startplatz ist allerdings eine Weide, die man sich mit den Kühen teilen muss.

Um 12 Uhr kommt Uwe vom Fliegen zurück und nach dem Mittagessen starten wir zur Burgruine Eppenstein. Die Burg Eppenstein ist eine mittelalterliche Höhenburg auf 790 m. Sie liegt an einer früher viel genutzten Handelsroute.

Zuerst laufen wir durch schattigen Wald.

Dann kürzen wir über den Raimundsteig ab.

Der Vorgänger dieser Burg war vermutlich eine Holzburg aus dem 10 Jahrhundert.

Diese steinerne Burg wurde erstmals 1160 erwähnt.

Dann geht’s nach Judenburg zu Uwes Theorieprüfung.

1 Freibad Lind/Scheifling N 47° 9′ 31,6″ O 14° 24′ 26,5″
2 Fluggebiet Fohnsdorf N 47° 13′ 26,5″ O 14° 40′ 28,0″
3 Burgruine Eppenstein N 47° 7′ 50,5″ O 14° 44′ 10,0″
4 Bolzplatz Fohnsdorf N 47° 12′ 30,2″ O 14° 41′ 16,0″

Strecke insgesamt: 60 km

Und jetzt geht es endlich ins Murtal

Nach Frühstück und Hundespaziergang starten wir ins Murtal.

Elsa und Big 20, 2 alte Kumpel wieder vereint.

Das ist das Haus von Andrea und Raimund

2 wilde Kerlchen

Um Mina bei Laune zu halten, wollten wir eigentlich ein Schlösschen besichtigen, aber leider wurde gerade renoviert. Die Burg wurde 1260 erstmals urkundlich erwähnt.

Für die Mittagspause und ein Fußbad suchen wir uns ein Schattenplätzchen an der Enns.

Und pünktlich um 5 Uhr stehen wir dann in Scheifling auf der Landewiese.

1 Obersee N 47° 35′ 52,5″ O 13° 39′ 51,9″
2 Schloss Trautenfels N 47° 31′ 7,3″ O 14° 4′ 53,0″
3 Enns N 47° 33′ 21,3″ O 14° 12′ 27,7″
4 Landewiese Scheifling N 47° 9′ 20,5″ O 14° 23′ 31,1″

Strecke insgesamt: 147 km