An den Hallstätter See

Heute fahren wir nur 100 km bis zum Hallstätter See. Dort wohnen Andrea und Raimund mit ihren Kindern. Wir haben sie vor 7 Jahren in der Westsahara kennengelernt. Über Nacht hat es geregnet und deutlich abgekühlt. Beim Frühstück sind es nur 16⁰ und der Himmel ist bedeckt, aber die weiteren Aussichten sind gut. Morgen soll es wieder schön werden. Schade ist nur, dass wir den Ausblick auf die wunderschönen Seen des Salzkammerguts den Mondsee, Attersee und Wolfgangsee nicht so gut im Bild festhalten können. Salzburg selbst haben wir uns ja schon vor 2 Jahren zusammen mit den Kölnern angeschaut. Es ist zwar sehr schön dort, aber einmal reicht uns. Wir sind keine Stadtbummler.

Wir starten erst einmal zum Wolfgangsee. Bei gutem Wetter wäre es hier sicherlich wunderbar zum Baden. Aber bei 16⁰ ist es uns doch zu kalt.

Von hier startet auch ein toller Wanderweg nach St. Wolfgang über Stege am See entlang. Einen Teil davon können wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Uwe tankt Kraft an den Seerosen.

Der Abfluss des Wolfgangsees

Anschließend fahren wir zu Andrea und Raimund an den Hallstätter See. Die beiden wohnen dort, wo andere Leute Urlaub machen. Es ist wunderschön, auch wenn Mona ein Huhn tötet.

1 Fridolfinger See N 47° 59′ 51,0″ O 12° 50′ 28,8″
2 Wolfgangsee N 47° 43′ 18,2″ O 13° 29′ 8,4″
3 Seeblick N 47° 35′ 52,5″ O 13° 39′ 51,9″

Strecke insgesamt: 103 km

Weiter durch Bayern

Es war wieder einmal eine ruhige und kühle Nacht. Hier in Berching ist heute ein Oldtimer-Treffen.

Nach dem Frühstück fahren wir erstmal zur Walhalla, einem klassizistischen Monument oberhalb des Donautals. Es wurde von Ludwig I in Auftrag gegeben, um an bedeutende Persönlichkeiten zu erinnern. Die Bauzeit belief sich auf 12 Jahre. Sieht ein bisschen nach Akropolis aus, aber wir kombinieren ja immer unsere Bedürfnisse mit Minas Fahrphobie. Es ist lange nicht so schwül wie gestern und es sind nur 28⁰ C.

Nach unserem Ausflug zur Walhalla fahren wir noch einmal 70 km nach Osterhofen an der Donau.

Um 14:30 Uhr fahren wir weiter nach Burghausen an der Salzach. Der offizielle Stellplatz gefällt uns überhaupt nicht, weil er viel zu weit außerhalb liegt. Wir parken deshalb am Friedhof und laufen in die Stadt.

Und dann geht’s noch 20 km weiter zu einem Badesee, weil die Stellplatzsituation in Burghausen unseren gehobenen Ansprüchen nicht genügt.

Nach der Hitze des Tages genießen wir den abendlichen Regenschauer und das Regengetröpfle auf dem Wohnmobildach. Glücklicherweise kühlt es auch schön ab und ener entspannten Nachtruhe steht nichts mehr im Wege, vielleicht noch das eine oder andere Gewitter in der Nacht.

1 Main-Donau-Kanal Berching N 49° 6′ 36,2″ O 11° 26′ 19,1″
2 Walhalla N 49° 1′ 52,6″ O 12° 13′ 26,6″
3 Donaustrand Osterhofen N 48° 43′ 6,1″ O 13° 2′ 19,1″
4 Altstadt Burghausen N 48° 9′ 21,2″ O 12° 49′ 50,4″
5 Fridolfinger See N 47° 59′ 51,0″ O 12° 50′ 28,8″

Strecke insgesamt: 274 km

Weiter geht’s

Es ist in der Nacht sehr angenehm kühl gewesen und nach dem Frühstück verlassen wir unseren Platz am See, den wir uns für den Winter zum Paddeln merken müssen.

In 140 km legen wir bei Schloss Vellberg noch einmal eine Entspannungspause für Mina ein. Der Ort ist wirklich bezaubernd.

Durch einen unterirdischen Wehrgang gelangt man in das mittelalterliche Städtchen.

Direkt hinter dem alten Stadttor entdecken wir eine Eisdiele und gönnen uns einen leckeren Eisbecher, den wir im Schatten genießen.

Ein riesiger Wels?

Die Burg stammt eigentlich aus dem 11 Jahrhundert, wurde allerdings im 15. Jahrhundert zerstört, weil sich dort Raubritter versteckt hielten. Trotzdem ist es wirklich wunderschön und sehr gepflegt. Nach einer ausgiebigen Rast im kühlen Burgschatten fahren wir noch 150 km nach Berching. Mit zweimal 150 km am Tag erreichen wir Minas Schmerzgrenze und gönnen ihr und uns eine Erholung. In Berching am Main-Donau-Kanal entspannen wir erstmal im Schatten, es sind auch hier 30⁰ C. Mit der Stadtbesichtigung wollen wir warten, bis es kühler ist.

Erst um 19 Uhr ist die Temperatur so, dass man in den Ort gehen kann. Berching hat noch eine Stadtmauer und viele nette Biergärten.

1 Badesee Lingenfeld N 49° 15′ 26,7″ O 8° 22′ 38,1″
2 Schloss Vellberg N 49° 5′ 14,4″ O 9° 52′ 54,7″
3 Main-Donau-Kanal Berching N 49° 6′ 36,2″ O 11° 26′ 19,1″

Strecke insgesamt: 292 km

Wieder einmal ins Murtal

Uwe will seinen A-Schein machen und wir müssen mal wieder ins Murtal. Wegen der Hitze (32⁰ C) starten wir erst um 17 Uhr zu einem Badesee bei Speyer. Kurze Strecken schafft unser Minchen noch. Also heute erstmal 150 km und dann ein Bad nehmen. Zum Glück haben wir uns für eine Klimaanlage entschieden und in Fechingen ist es schon angenehm kühl im Auto. Wir ergattern gerade noch ein Plätzchen an dem Baggersee in Lingenfeld.

1 Saarbrücken
2 Badesee Lingenfeld N 49° 15′ 26,7″ O 8° 22′ 38,1″

Strecke insgesamt: 150 km

Nach Remich

Am letzten Tag wollen wir uns schon ein bisschen in Richtung Heimat bewegen und fahren nach dem Frühstück nach Remich.

Um 10:45 Uhr sind wir da, aber es regnet. Wir warten auf den Rest der Truppe. Tatsächlich hört der Regen auf und wir können um das Haff laufen.

Um 14 Uhr waren wir wieder zuhause.

Es war ein wirklich toller „Kurzurlaub“ angefüllt mit spannenden Erlebnissen. Einfach schön!

1 Chateau Bourglinster N 49° 42′ 8,3″ O 6° 12′ 55,7″
2 Baggerweieren Haff Réimech N 49° 29′ 55,4″ O 6° 21′ 23,1″
3 Saarbrücken

Strecke insgesamt: 105 km

Höhlenlay, Wolfsschlucht und Sternegastronomie

Heute fahren wir zuerst zur Huel Lee und wandern von dort zur Wolfsschlucht.

Die Höhlen wurden von Menschenhand angelegt , weil dort Mühlsteine geschlagen wurden.

 

Anschließend gehen wir noch Eisessen und fahren mit dem Bus zurück zu den Autos.

Pünktlich zum Beginn des Unwetters sitzen wir wieder im Wohnmobil.

Danach geht es zum Abendessen in das Chateau Bourglinster.

1 Campingplatz Reisdorf N 49° 52′ 8,8″ O 6° 15′ 57,8″
2 Gorges du Loup N 49° 48′ 57,7″ O 6° 24′ 6,1″
3 Chateau Bourglinster N 49° 42′ 8,3″ O 6° 12′ 55,7″

Strecke insgesamt: 61 km

Kräuterwanderung

Heute steht eine geführte Kräuterwanderung mit Picknick auf dem Programm. Um 9 Uhr starten wir ins 6 km entfernte Beaufort. Dort gibt es auch ein wunderschönes Schloss.

Anschließend wird gepicknickt und die selbst gepflückten Kräuter verarbeitet.

Nach dem reichhaltigen Picknick geht’s zu einer Burgführung. Die Burg wurde im Jahr 1050 errichtet und immer wieder erweitert.

Zurück auf dem Campingplatz nehmen wir eine Abkühlung in der Sauer.

1/3 Campingplatz Reisdorf N 49° 52′ 8,8″ O 6° 15′ 57,8″
2 Chateau Beaufort N 49° 50′ 1,0″ O 6° 17′ 11,5″

Strecke insgesamt: 23 km

Nach Luxemburg

Wir stehen eigentlich direkt an der Straße, trotzdem war es über Nacht extrem ruhig. Bei der Ankunft waren wir noch fast alleine. Jetzt haben sich noch einige andere Wohnmobile dazu gesellt.

Wir fotografieren noch ein paar Ruderer der SRG Undine, die auf dem Weg nach Bernkastel sind.

Mittagspause machen wir schon auf dem Campingplatz in Reisdorf an der Sauer.

Dann wird erstmal fürstlich gespeist.

Anschließend geht es nach Berdorf zu einer Wanderung.

Wir haben die Wanderung B 2 gemacht, die zum Siwweschlef führt( 7 Schluchten) und zum Klettergebiet.

1 Fährhaus Dreisbach N 49° 29′ 43,0″ O 6° 33′ 2,3″
2 Berdorf N 49° 49′ 31,4″ O 6° 20′ 22,5″
3 Campingplatz Reisdorf N 49° 52′ 8,8″ O 6° 15′ 57,8″

Strecke insgesamt: 79 km

BT- Ausflug

Obwohl es kühl und regnerisch ist starten wir schon mal in Richtung Luxemburg. Dort treffen wir die BT Gruppe. Was genau wir dort machen, wissen wir noch nicht, weil es ein Überraschungs-Wochenende werden soll. Wir wissen nur, dass wir nach Reisbach an der Sauer kommen sollen. Wegen Mina und weil wir das Schlafen in unserer Elsa lieben, starten wir schon heute und übernachten an der Saarschleife. Carmen hat hier als Kind schon sehr oft übernachtet, weil ihre Eltern hier einen Wohnwagen hatten. Später mit 17 war sie mit der SRG Undine oft zum Rudertraining hier.

1 Saarbrücken
2 Fährhaus Dreisbach N 49° 29′ 43,0″ O 6° 33′ 2,3″

Strecke insgesamt: 50 km

Zurück in den grauen Alltag

Bevor es in den grauen Alltag geht, schauen wir uns noch ein paar bunte Fachwerkhäuser an.

Auch im Tessin hat es über Nacht deutlich abgekühlt, aber der Himmel ist noch blau.

Der Pass ist gesperrt und bereits morgens Stau am Tunnel, aber um 10 Uhr sind wir durch.Auf der Alpennordseite ist es grau regnerisch und 11⁰ kalt. Keine schöne Begrüßung!Trotzdem machen wir eine Pause in Saint Hippolyte.

Hochkönigsburg im Nebel
Einer der zahlreichen Stellplätze
Liegt am Ortsrand bei den Weinbergen
Rue des Cignes

Hochkönigsburg

Tolles Restaurant