Geschäftstermine in Arta

Wir haben heute Nacht in einem winzigen Hafen bei Arta übernachtet, weil wir zu unserer Anwältin müssen. Uwe geht schon ganz früh zum Leuchtturm.

Wir haben uns an den neuen Mitbewohner gewöhnt, auch wenn er manchmal welpentypisch übermütig ist, haben wir viel Spaß mit ihm.

Die deutsche Anwältin in Arta, die in unserem Sinne entscheidet, hat eine andere Vorgehensweise vorgeschlagen und sicherheitshalber werden wir im Dezember noch einmal hierher fliegen und alles endgültig selbst abwickeln. Jetzt sitzen wir erstmal im Café und lassen alles Revue passieren.

Wir wechseln wieder auf die Strandseite von Koronisia.

1 Yachthafen Kópraina N 39° 2′ 16,6″ O 21° 4′ 31,1″
2 Paralia Koronisia N 39° 0′ 48,8″ O 20° 54′ 57,8″

Strecke insgesamt: 44 km

Neuer Reisebegleiter

Unser Übernachtungsplatz am Kloster Agios Georgios war sehr ruhig, trotzdem wurden wir hin und wieder mal durch unsere neue Reisebegleitung geweckt.

Der kleine Milo hat sehr gut geschlafen und schon am frühen Morgen versucht mit Mona zu kämpfen. Außerdem möchte er zu ihr ins Körbchen.

Der Kleine ist ausgesprochen selbstbewusst und scheint nicht wirklich zu wissen, wie winzig er doch ist.

Die Bucht unterhalb des Stellplatzes ist ausgesprochen malerisch und menschenleer.

Mona hat eine ausgesprochen verlockende Schwanzspitze, in die man von Zeit zu Zeit reinbeißen muss.

Er ist sehr selbstbewusst.

Der stinkende Dreck wird abgewaschen.

Jetzt ist der Kleine noch mal sauber.
Anschließend gehen wir auf einen Frappe in den Hafen von Astakos.

Und dann geht es auf der Küstenstraße nordwärts.

In Mytikas – nicht das gleiche, in dem wir Sanna gefunden haben – machen wir Mittagspause.

Es ist richtig heiß heute, deshalb muss Uwe ein Bad nehmen und der kleine Knirps entdeckt die Welt.

Anschließend geht es weiter zum Ambrakischen Golf kurz vor Arta, weil wir morgen früh dort einen Termin mit der Rechtsanwältin Frau Zorba haben.

1 Paralia Agios Georgios N 38° 31′ 21,1″ O 21° 4′ 2,9″
2 Paralía Palióvarka N 38° 40′ 20,9″ O 20° 58′ 50,3″
3 Yachthafen Kópraina N 39° 2′ 16,6″ O 21° 4′ 31,1″

Strecke insgesamt: 149 km

Wieder ein traumhaft ruhiger Tag, dachten wir!

Wir trödeln vormittags in der Sonne und lesen.

Uwe ist es langweilig, also muss er mal wieder den Kühlschrank ausbauen, der kühlt nicht mehr richtig und brauch ein wenig Zuwendung.

Rudi nimmt ein Bad in der Lagune und die Hunde spielen wunderschön zusammen.

Um 16 Uhr verabschieden wir uns von Julia, Martin und Rudi und kaum haben wir Asphalt unter den Rädern, umfährt Uwe etwas Weißes auf der Landstraße und sieht im Spiegel, dass es sich bewegt. Wir halten an und werden von verzweifeltem Fiepen empfangen. Ein winziger, weißer Hundewelpe! Hätten wir ihn in der Dämmerung auf der Straße gelassen, wäre er sicher überfahren worden. Also packen wir das kleine Häufchen Elend kurzerhand ein. Eine Lösung können wir später noch finden. Wir holen uns Rat bei Tiere in Not und anderen Tierfreunden und hoffen auf eine ruhige Nacht mit einem Baby.

1 Tsimari Beach N 38° 20′ 46,5″ O 21° 6′ 2,9″
2 Paralia Agios Georgios N 38° 31′ 21,1″ O 21° 4′ 2,9″

Strecke insgesamt: 50 km

Wiedersehen mit Kitefreunden

Heute scheint wieder einmal die Sonne, aber es ist kein Wind in Sicht.

Wären wir nach Leucate gefahren, wie letztes Jahr im Herbst, hätten wir auch keinen Wind, aber dafür ergiebigen Starkregen. Da muss man nicht lange überlegen. Dann genießen wir doch lieber den wunderschönen Spätsommer in Griechenland.

Unter dieser riesigen Platane haben wir heute Nacht geschlafen, allerdings braucht man um diese Jahreszeit keine Schattenplätze.

Eine kleine verschlafene Bucht!

Unser Stellplatzstrand!

Wir sehen den Peloponnes von hier aus und haben uns vorgenommen, im nächsten Herbst noch einmal eine Umrundung zu starten.

Wir fahren nach Tsimari um Julia, Martin und Rudi zu treffen.

Tsimari hat endlose Strände und liebe Strandhunde.

Dieser Rüde war vor eineinhalb Jahren noch ein kleiner Welpe, der hier mit seiner Mutter und den Geschwistern aufgewachsen ist. Er ist alleine übrig geblieben, sieht gesund und recht gut genährt aus.

Und dann geht’s auch noch los mit Wind.

Martin und Uwe haben Spaß mit der großen Matte.

Die Anfahrt nach Tsimari schreckt viele Leute ab. Man kann auf den letzten Kilometern wirklich nicht glauben, dass es irgendwo noch einmal schön wird. Man fährt durch eine von Menschen völlig verwahrlost hinterlassene Ruinenlandschaft aus alten Fischerhütten und Müllablagerungen. Viele Leute lassen sich davon abschrecken, aber irgendwann steht man doch am feinsandigen Superstrand.

1 Paralia Riza N 38° 21′ 2,2″ O 21° 42′ 9,3″
2 Tsimari Beach N 38° 20′ 46,5″ O 21° 6′ 2,9″

Strecke insgesamt: 68 km

Zum Golf von Korinth

Zeitumstellung! Wir merken davon nichts, weil Mona bei Sonnenaufgang munter wird und uns durch Lecken an allen Körperstellen, die nicht zugedeckt sind, weckt. Die Chance sie in Karditsa zu lassen ist vertan!

Wir fahren durch die Berge zum Golf von Korinth und besichtigen noch eine Grabstätte im Olivenhain.

Ursprünglich hatte diese Grabkammer die Form eines Bienenkorbes und stammt aus vorchristlicher Zeit, möglicherweise aus dem 12. Jahrhundert vor Christus. 2013 wurde das Grab zufällig beim Bau eines Bewässerungskanals entdeckt. Man fand zahlreiche Knochen und auch Grabbeigaben.

Kiesstrand von Tolofono

Es gibt viele Schattenplätze unter Tamarisken.

Hier sieht das Meer nicht ganz sooo ruhig wie bei Molos aus.

Um 16 Uhr ziehen wir noch ein bisschen weiter, finden aber keinen Platz, der uns richtig überzeugt.

Erst hinter der Brücke gefällt es uns wieder.

Unser Übernachtungsplatz

1 Ekklisía Agía Triáda N 38° 49′ 16,0″ O 22° 36′ 15,3″
2 lófos Ámplianos N 38° 30′ 46,5″ O 22° 24′ 6,3″
3 Paralia Tolofonos N 38° 20′ 14,4″ O 22° 11′ 35,6″
4 Paralia Riza N 38° 21′ 2,2″ O 21° 42′ 9,3″

Strecke insgesamt: 210 km

Zu Evi

Heute geht es nach Karditsa in das Shelter von Tiere in Not. Wir haben Decken und Futter dabei und weil die Platzreserven in unserer Elsa endlich sind, werden wir noch Futter dazu kaufen.

Hier in den Bergen ist es heute morgen wesentlich kühler als am Meer.

Auf der Fahrt nach Karditsa machen wir einem weiteren Stop am Seeufer und spazieren mit den Hunden durch die Einsamkeit.

 

In Karditsa fahren wir als erstes in den Lidl und füllen die Vorräte inklusive des Hundefutters für das Shelter auf.

In der Nähe des Shelters können wir keine Mittagspause machen, denn dort warten schon 10 hunrige Streuner, die uns beim Austeigen bedrängen würden. In der Nähe einer Moto-Cross-Strecke geht es dann ruhiger zu. Anschließend liefern wir die Spenden im Shelter von Christina ab. Dort war Mona untergebracht und daher finden wir den Platz problemlos wieder. Evi wartet schon mit ihrem Transporter und wir helfen beim Umladen. Mona ist es hier nicht geheuer, sie ist total zögerlich und springt nicht wie sonst vergnügt aus dem Camper. Unser jüngstes Enkelkind hat immer verlangt, dass Mona nach Karditsa zurück soll, weil Mona gerne leckt und Pina das überhaupt nicht leiden kann. Daraus wird jetzt nichts mehr.

Über die Autobahn sind wir in einer Stunde wieder am Meer bei Molos und wie eigentlich überall in Griechenland finden wir ein wirklich ruhiges Plätzchen.

1 Techniti Limni Plastira N 39° 17′ 23,9″ O 21° 44′ 24,3″
2 Karditsa Shelter N 39° 22′ 35,2″ O 21° 56′ 29,2″
3 Ekklisía Agía Triáda N 38° 49′ 16,0″ O 22° 36′ 15,3″

Strecke insgesamt: 154 km

Spenden abliefern

Wir wollen gerne die Tierschützerinnen in Karditsa unterstützen, haben dafür zuhause Spenden gesammelt und werden morgen Decken und Futter dort abliefern. Wir wollen gerne noch einmal zum Plastiras-See und starten deshalb bereits heute.

Über abenteuerliche Bergsträßchen geht es in Richtung Karditsa. Wir wollten mal was Neues ausprobieren.

Das große Abenteuer kommt aber erst kurz bevor wir den Plastiras-See erreicht haben. Google weißt uns darauf hin, dass es eine Straßen sperrung gibt und empfiehlt eine Umfahrung. Toll, dass es Google gibt. Schließlich landen wir in einem winzigen Bergdorf und sollen in die verschlossene Hofeinfahrt eines Hauses abbiegen. Der Besitzer des Hauses kennt das wohl schon. Er macht natürlich nicht das Tor auf. Warum auch? Netterweise erklärt er uns, dass es einen Weg über Schotterpiste gibt und wir ignorieren alle Warnungen von Google und fahren in Richtung Straßensperre. So ist es auch ausgeschildert, also irrt wohl Google vermuten wir. Mitten in einer Ortschaft hindert uns ein Sackgassen Schild an der Weiterfahrt und ein netter Grieche zeigt uns die ziemlich abenteuerliche Umfahrung, die Google bis zum Schluss hartnäckig verweigert, obwohl wir eigentlich nach Satellit schon lange vorbei sind. Schließlich haben wir es – Google zum Trotz – geschafft und stehen am Ufer des wunderschönen Sees.

1 Koronisia N 39° 0′ 48,8″ O 20° 54′ 57,8″
2 Tetrafilia N 39° 16′ 33,6″ O 21° 17′ 38,8″
3 Techniti Limni Plastira N 39° 17′ 23,9″ O 21° 44′ 24,3″

Strecke insgesamt: 186 km

Warten auf den Bauingenieur

Wir stehen extra früh auf, weil der Bauingenieur schon um 9 Uhr kommen wollte. Aber er verschiebt den Termin auf den Nachmittag. Also laufen wir ein bisschen durch das Haus, überlegen was wir ändern wollen und fahren anschließend zum Strand.

Wir planen, messen und organisieren die weitere Vorgehensweise mit Jannis und Nicola und fahren zum Schlafen an den Strand.

Behördengänge auf Griechisch

Heute stehen einige Formalitäten an. Also fahren wir nach dem Frühstück erst einmal nach Arta.
Steuerberater und Notarin haben wir schon mal erledigt, der Bausachverständige ist morgen an der Reihe.
Dann geht es nach Koronisia zum Entspannen.

Fußgängerzone in Arta

1 Kanali N 39° 5′ 10,7″ O 20° 39′ 50,5″
2 Arta N 39° 9′ 42,0″ O 20° 59′ 8,9″
3 Koronisia N 39° 0′ 48,8″ O 20° 54′ 57,8″

Strecke insgesamt: 72 km

Nach Kanali

Wir müssen erst am Mittwoch bei Joannis und Nicola sein und können daher heute noch einmal einen gemütlichen Lesetag am Meer verbringen. Allerdings soll es wieder 50 km weiter nach Süden gehen.

In Kanali ist es ruhig, keine Herdenschutzhunde und nur 2 andere Wohnmobile.

Zum Abendessen suchen wir uns ein noch ruhigeres Plätzchen 2 Kilometer weiter nördlich.

1 Kerentza Beach N 39° 13′ 2,3″ O 20° 28′ 57,9″
2 Paralia Boukas N 39° 5′ 10,7″ O 20° 39′ 50,5″

Strecke insgesamt: 32 km