Großer Hausputz

Same procedure as every day! Kaffee auf der Terrasse!

Die blauen Läden lassen das gesamte Haus gleich viel freundlicher wirken.

Uwe beschäftigt sich den ganzen Tag mit einem Schrank.

Abends kann man die Küche wieder halbwegs benutzen.

Beim Werkeln kamen, wie soll es anders sein, einige typisch griechische Baumängel zu Tage. Nämlich ein kindskopfgroßes Loch in der Wand. Typisch griechisch kreativ füllen wir es mit Kieselsteinen und Moltofill.

Dann geht’s ins Café Kyma.

Die Sonnenuntergänge sind hier so unbeschreiblich schön.

Alles muss raus!

Es war wieder super schön am Strand und direkt bei Sonnenaufgang wollen die Hunde raus.

Daher sind wir schon um 9 Uhr mit allem fertig und Carmen fährt mit dem Wohnmobil zum Bäcker und Uwe geht mit den Vierbeinern zu Fuß. Der Bäcker kommt eigentlich um 9:30 Uhr. Griechische Zeit! Also irgendwann vormittags! Die Zeit könnte man sich mit einem Plausch vertreiben, wenn man denn Griechisch könnte. Vorerst muss Kalimera reichen.

Zumindest hat man vom Dorfplatz eine tolle Aussicht.

Man kann in das kleine Kapellchen spitzen.

Auch die Aussicht auf die Berge ist fantastisch.

Und nicht zu vergessen: den Blick auf den Hafen.

Die Kiche ist leider geschlossen. Letztes Jahr wurden im Inneren die Ikonen mit EU Geldern komplett restauriert.

Uwe hat heute wirklich einen harten Tag. Ich möchte definitiv nicht tauschen. Ich mache mich ja nicht gerne schmutzig. Uwe schleift den ganzen alten Fliesenkleber ab. Eine fürchterlich staubige Angelegenheit.

Geschafft. Der Fliesenkleber ist ab!

Ein bisschen Spachtelmasse und weiße Farbe und der Raum ist wieder tiptop.

Morgen ist dann gründlich Putzen und Einräumen angesagt.

Carmen streicht derweil noch ein bisschen blau und schon ist der Tag vorbei.

Uwe ist komplett ergraut durch die Arbeit.

Mit seiner Arbeitsklamotten kann er sich nirgendwo hinsetzen.

Einen Sundowner auf unserer Terasse haben wir uns heute redlich verdient.

Uwe musste in Unterwäsche auf den Balkon, die Arbeitskleidung (auf saarländisch: die Schaffbux) war doch zu staubig. Man beachte Uwes Füße, die sind immer noch staubig.

Die blaue Phase

Morgens sind es am Strand nur 13⁰ C, das ist schon sehr kühl und wir schalten zum Frühstück unsere Heizung an.

Zum Arbeiten im Haus ist das Wetter in Ordnung und weil die weiße Farbe aufgebraucht ist, kann Carmen endlich blau streichen. Die Klappläden sollen nämlich blau werden. Blaue Läden und Fenster sind zwar eher auf den Kykladen üblich, aber wir können uns das auch hier gut vorstellen. Natürlich nicht so leuchtend Kykladenblau! Wir haben uns für ein Taubenblau entschieden, damit wir die Nachbarschaft nicht zu sehr aufschrecken.

Uwe hat einen deutlich unangenehmeren Job: Abschleifen!

Mona und Bilbo überwachen den Arbeitsfortschritt.

Die Flamingos in der Lagune schnattern fleißig.

Nach getaner Arbeit geht es noch mal zum Strand, weil die Küche einfach zu staubig ist.

Während wir am Strand schlafen, bewacht Hausmeister Bilbo unser Häuschen.

Die Küchenschlacht geht weiter

Der Himmel hat sich gestern Abend geirrt.

Es ist zwar ein bisschen bewölkt , aber warm genug, um im Freien zu frühstücken. Diesen Luxus gönnen wir uns so lange es geht. Zuhause könnten wir das schon lange nicht mehr.

Heute will Uwe den Fliesenspiegel komplett entfernen und wir werden nachmittags unsere italienische Nachbarin Alessandra besuchen. Wir leben hier in einer “ Parallelgesellschaft“, weil wir außer unserem Gärtner Dimitris und Kneipenwirten nur Deutsche, Franzosen, Belgier und Italiener kennen. Alessandra will das ändern und hat eine Griechisch-Lehrerin für uns gefunden. Das ist eine Superidee.

Der Fliesenspiegel ist ratzfatz weg.

Wir können uns sehr gut vorstellen, wie schön hell die Küche mit den Fliesen, die wir von zuhause mitgenommen haben, wird.

Weiße, schlichte Küchenmöbel und weiße Fliesen. Unsere Kinder werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Sie mögen diesen Zahnarztpraxis-Stil nicht. Aber uns gefällt es.

Uwe trennt sich einen eigenen Bereich ab, er will Staub aufwirbeln.

Und Carmen legt die Füße hoch, weil die weiße Farbe aufgebraucht ist.

Bilbo betätigt sich als Zugluft-Dackel.

Wir genießen unsere Terrasse und machen uns auf den Weg zu Alessandra.

Alessandra hat einen der beiden Welten adoptiert.

Der wunderschöne Paralia Fraktis ist von uns mit dem Wohnmobil in einer Minute zu erreichen.

Man hat von hier einen tollen Blick über die Lagune und eigentlich zu unserem Haus, wenn es nicht durch Bäume verdeckt wäre.

Außerdem ist heute noch eine Vollmond-Nacht.

Arbeitseinsatz

Heute Morgen waren wir ohne Strom. Ganz schön blöd, aber wir haben ja noch Strom in unserer Elsa. Anschließend muss die Küche weichen. Und man mag es kaum glauben, aber in Griechenland geht die Entsorgung der Möbel so: man stellt alles neben die großen Mülltonnen und hofft, dass jemand genau diese Möbel oder Einzelteile braucht.

Carmen streicht die Außenseite der Fenster.

Es ist wieder einmal trüb, aber zum Glück trocken und 21⁰ C warm.

Uwe schlägt die Fliesen ab. Ist eigentlich wirklich kein Problem.

Jetzt muss nur noch der Fliesenkleber weg, aber das kommt später.

Wir gehen auf Erkundungstour und erfahren, dass ganz Koronisia ohne Strom ist. Das kommt zwar selten vor, aber wir denken über die Anschaffung eines Notstromaggregats nach. Als kurzfristige Lösung beschließen wir ein Picknick am Strand.

Diese Idee erweist sich als genial. Die Sonne scheint und wir genießen den wunderschönen Rundumblick.

 

Es ist zwar nicht ihr Lieblings-Olivenbaum, aber hier am Strand geht der auch.

Dann geht’s plötzlich rund. Der Wind frischt gewaltig auf und es geht aufs Wasser. Am besten geht’s bei dieser Windrichtung bei der Hafenkneipe.

Fühlt sich ehrlich gesagt eher an, wie ein Aufenthalt in Dänemark. Die Sonne scheint, es sind 21⁰ C, aber es stürmt mit 5 Bft.

Und dieser Sonnenuntergang verheißt wahrscheinlich wieder nichts Gutes für morgen. Also, kein Strandwetter. Eher wieder Dänemark!

Der Strom ist wieder da!!!
Und die Schubladen, die wir am Müllcontainer abgestellt hatten, hat sich auch jemand mitgenommen.
Sperrmüll braucht man deshalb nicht.

Sonntagsausflug

Wir frühstücken wieder draußen, allerdings mit Pullover.

Aber gegen 10 Uhr ist wieder T-Shirt-Wetter! Carmen streicht die letzten Fenster und Uwe baut einen Küchenschrank auf und dann machen wir eine Radtour über die Nehrungen.

Dieses schöne alte Fundstück wird demnächst mit Farbe zu neuem Leben erweckt.

Sieht so aus, als ob diese Fische unbedingt ins Meer wollen. Wir haben es nicht wirklich verstanden, wozu dieses Schleusen-System dient.

Diese kleinen, blauen Häuschen gehören der Fischerei-Kooperative. Genau haben wir noch nicht verstanden, was die machen. Die Mitarbeiter bedienen auf jeden Fall die Schleusen, die die Lagune mit dem Golf verbinden.

Ganz am Ende des Weges treffen wir den Dingmatter.
Uwe muss auf dem Rückweg schieben. Ein Plattfuß!
Ein kleiner ausgesetzter Welpe versucht bei Mama Kori unterzuschlüpfen. Mona ist ganz entsetzt! Nein! Ganz entschieden! Nein!

Das Hundeelend ist hier so grenzenlos. Man weiß nicht mehr, was man machen soll. Dabei fließen beträchtliche EU-Gelder zur Unterstützung.

Unser Häuschen! Heute mal aus der anderen Richtung.

Das wäre was für uns, man kann am Bug gemütlich auf der Bank sitzen und in die Ferne schauen.

Sieht toll aus, aber das verheißt, dass über Nacht neuer Regen kommt.

Carmens Kollegin Pia hat uns Aperitifvorräte mitgegeben, bevor sie schlecht werden, müssen wir uns etwas davon genehmigen.

Ausflug nach Arta

Wir können verschiedene neue Teile, die wir bestellt haben in Arta abholen und endlich wieder im Shirt draußen sitzen.

Nach unserer Einkaufstour gönnen wir uns eine Auszeit.

Wir sitzen gerne hier im Brücken-Café.

Zur Stärkung nach der Einkaufstour gibt es Kopanisti, eine würzige Schafskäsecreme, mit Pita-Brot. 

Dann geht’s wieder zurück nach Koronisia.

Die Tage fliegen nur so dahin.

Wieder trüb

Wir müssen dem Wetter etwas Gutes abgewinnen und frühstücken sogar mit Pullover auf der Terrasse.

Dann geht’s an die Arbeit. Geländer abreißen, Pfosten streichen und den Vorgarten umgestalten. Jannis hatte eine Vorliebe für Weinreben. Aber die brauchen ja eine Rankhilfe. Und der Fischer Dimitris kennt sich damit nicht aus und das Ergebnis ist total unbefriedigend. Außerdem liegen tonnenweise Steine um die Pflanzen, damit Dimitris nicht aus Versehen drüber mäht. Die Steine kommen wieder zurück in die Lagune und anstelle der Weinreben pflanzt Carmen Lavendel, Rosmarin, Salbei und Verbenen, die hier riesig werden.

Bilbo findet das Wetter auch fürchterlich.

Uwe baut die Kücheninsel fertig auf. Dorthin muss jetzt das Induktions-Kochfeld, weil ja der alte Herd und der Schubladen-Schrank abgerissen werden. Das erfordert alles ein bisschen Planung, weil ja die Küche funktionieren muss.

Mit Induktion muss man sich umstellen.

Diese 2 Schränke kommen als nächstes an die Reihe.

Carmen freut sich über ihre gewohnte Ordnung.

Mona langweilt sich.

Aber Uwe muss erst noch die Heizung reparieren.

Sie war nämlich undicht und nach dem Einschalten der Heizung stellt sich heraus, das Uwe nochmal nacharbeiten muss. Eine Stelle ist nicht richtig dicht. Und beim Heizungs-Probelauf stellen wir fest, das weitere Heizungsventile nicht mehr richtig funktionieren.
Da müssen wir mal einen Plan machen, was und wo wir nocht tauschen wollen.

Wir machen noch einen Hundespaziergang zum Strand.

Keine Ahnung, warum es uns nie gelingt, die Pelikane auf dem Bild festzuhalten. Kaum heben wir das Handy, suchen sie das Weite.

Hausarbeit

Das Wetter passt heute hervorragend für Indoor-Tätigkeiten. Gut, dass wir die letzten Tage noch am Strand genossen haben. Heute ist es recht ungemütlich. Es regnet zwar nicht, aber es ist stürmisch und kühl. 19⁰ C! Fühlt sich aber bei dem starken Wind irgendwie kälter an. Und heute Nacht wurden die Neuanschaffungen gründlich gewässert.

Das Wetter ist extrem wechselhaft.

Es sind 19⁰ C und ohne Jacke ist es kühl.

Bis zum ersten Stock ist jetzt alles hell gestrichen.

Nur die Ikea-Kartons stehen immer noch rum.

Uwe hat das erste Küchenelement aufgebaut.

Morgen wird die Arbeitsplatte noch auf Mass geschnitten, dann ist die Insel fertig.

Zum Abschluss des Tages ziehen wir um die Häuser.

Nach dem traditionellen Sundowner gibt es, passend zu dem Herbst-Wetter, Kürbis-Eintopf.

Zurück nach Koronisia

Wir unterhalten uns mit Andreas und Carol, lassen die Hunde rennen und spielen. Es ist herrlich hier.

Auch Hedwig darf ein paar Runden drehen.

Zuerst müssen wir aber mit Carol und Andreas die Piratenhöhle erkunden. Wir pumpen die SUP auf.

Am Skala-Strand geht es los.

Zu einer zweiten Höhle müssen wir schwimmen.

Diese Höhle war winzig und sehr dunkel.

Auf dem Rückweg kaufen wir noch Kürbisse und ein paar Pflanzen inklusive Tontöpfen.

Bei unserer Rückkehr warten schon die Flamingos.

1 Paralia Kerentza N 39° 12′ 51,6″ O 20° 29′ 11,8″
2 Paralia Skala N 39° 12′ 42,3″ O 20° 29′ 33,9″
3 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke insgesamt: 88 km