Ideales Arbeitswetter

Gut es sind 23⁰, aber trotzdem ist es nicht wirklich schön.

Aber zum Aufhängen der letzten Lampen ist es wunderbar.

So sieht in Griechenland die Arbeit eines Elektrikers aus.

Auch die Mittagsblumen haben sich vermehrt.

Die Rosen in unserem Garten sind riesig.

Am Abend machen wir noch einen Spaziergang zur Kirche.

Eine einzige Margarite!

Alles wird festlich geschmückt.

Das ist Judas und er wird am Ostersamstag verbrannt.

Zurück nach Koronisia

Gestern hatten wir einen großartigen Tag und genießen die morgendliche Ruhe auf unserer Bergwiese. Lefkada ist sehr bergig und Autofahren ist wirklich kein Spaß hier. Die höchsten Erhebungen sind fast 1100 Meter hoch. Vor allem in den winzigen Bergdörfchen, die eher auf Eselskarren eingestellt sind, haben wir schon aufregende Geschicklichkeitsspiele mit unserem Dickschiff hinlegen müssen. Die Straßen sind extrem steil und eng. Da können schon mal auf Asphalt die Reifen durchdrehen. Deshalb gibt es Wohnmobilfahrer, die Lefkada meiden, aber wir haben gemerkt, dass die Einheimischen in schwierigen Fällen extrem hilfsbereit sind. Man kann also, zumindest mit unseren 6,50 m und gutem Motor überall hin. Die Müllabfuhr kommt ja auch einmal pro Woche, hat uns ein Einheimischer zugerufen.

In Lefkas Stadt halten wir noch kurz an einem Yachtladen, weil wir unseren Tankreiniger vergessen haben und verlassen die Insel dann über eine Drehschwenkbrücke.

Früher wurde der Zugang zur Insel streng bewacht.

Das ist eine Kanone, die früher zur Verteidigung von Lefkada eingesetzt wurde.

Nur ein paar Kilometer weiter, in Agios Nikolaos, machen wir eine Strandwanderung mit den Hunden und wer genau hingeschaut hat, merkt, dass es schon wieder mehr Hunde geworden sind. Ein Hund ist eine freundlicher Strandhund, der andere Hund gehört einem Paar aus Franken, mit denen wir noch über das Reisen ausgiebig fachsimpeln.

Anschließend sehen wir uns noch Möbelgeschäfte an. Eines hatte tolle Designerstücke, die uns zu teuer waren, das nächste war geschlossen und im letzten haben wir hübsche Outdoor-Stühle entdeckt, aber keinen passenden Tisch. Es bleibt also spannend.

Wir fahren zurück nach Koronisia und schauen was der Rest des Tages noch bringt.

Auf jeden Fall gibt es auch auf Lefkas noch viel zu entdecken.

1 Bergwiese Komilio N 38° 42′ 3,3″ O 20° 35′ 20,2″
2 Agios Mavras N 38° 50′ 40,6″ O 20° 43′ 10,9″
3 Agios Nikolaos N 38° 52′ 38,7″ O 20° 46′ 49,5″
4 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke insgesamt: 133 km

Nordsee-Feeling oder Karibik- Flair?

Mona genießt die Aussicht auf das Meer.

Ausgerechnet an Uwes Geburtstag ist der Himmel bedeckt und das Meer ist aufgewühlt und stürmisch. Es ist zwar nicht kalt und es regnet auch nicht, aber Geburtstagswetter sieht definitiv anders aus.

Wie sagt schon das Geburtstagslied: Heute kann es regnen, stürmen oder schneien, denn du strahlst ja selber, wie der Sonnenschein. Für heute Mittag ist allerdings Besserung in Sicht.

Immerhin finden wir ein Lokal, das heute Abend geöffnet hat und ganz in der Nähe einen Übernachtungsplatz.

Also kann es jetzt weitergehen nach Gialos-Beach.

Lefkas heißt die Weiße und die weißen Kalkstein führen dazu, dass das Wasser dieses Türkisblau hat.

Am Gialos Beach fliegt das Wasser und viele Stellplätze sind wegen Erosion nicht mehr zugänglich, aber die wunderschöne Wasserfarbe entschädigt uns.

Wir verbringen den Tag mit einem Hundespaziergang und Lesen am Strand und fahren zum Abschluss in das Restaurant T’Aloni in Chortáta.

1 Paralia Kathisma N 38° 46′ 31,3″ O 20° 36′ 1,5″
2 Paralia Gialos N 38° 40′ 17,7″ O 20° 33′ 26,4″
3 T’Aloni N 38° 43′ 4,8″ O 20° 36′ 4,4″
4 Bergwiese Komilio N 38° 42′ 3,3″ O 20° 35′ 20,2″

Strecke insgesamt: 46 km

Wir haben fertig

Nein, noch nicht ganz, aber erst einmal ist eine Zäsur angesagt. Es liegen noch Gardinen und 7 Lampen bereit, aber das muss warten. Wir wollen für 3 Tage nach Lefkas. Das ist nur eine Stunde entfernt. Morgen Abend wollen wir dort lecker essen gehen und heute zu unserem Lieblingsstellplatz „Gialos Beach“.

Weil Mina soo ungern Auto fährt, machen wir in Kanali noch einen kurzen Strandstopp.

Das Restaurant unserer Wahl existiert nicht mehr und auch die nächsten Lokale, die wir anfahren, haben noch geschlossen. Also ändern wir unsere Pläne und fahren nach Kathisma, immer noch in der Hoffnung ein Restaurant zu finden. Es gibt hier zwar jede Menge Restaurants, aber keines hat geöffnet. Hier liegt alles noch im Dornröschenschlaf. Wir übernachten trotzdem hier und planen morgen weiter. Heute war es recht bewölkt und nur 22⁰ warm, aber trotzdem sind wir froh, wieder einmal in unserem Tinyhouse übernachten zu können.

1 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
2 Paralia Boúkas N 39° 5′ 10,7″ O 20° 39′ 50,4″
3 Paralia Kathisma N 38° 46′ 31,3″ O 20° 36′ 1,5″

Strecke insgesamt: 123 km

Sonntagsvergnügen

Erst einmal halten wir es mit unserer erprobten Routine. Es wird gemütlich gefrühstückt und den Latte Macchiato gibt es dann wieder outdoor.

Im Herbst muss ich mir unbedingt auch Strelizien an die Terrasse pflanzen. Immerhin sind es bereits 15⁰.

Wir haben heute jede Menge gearbeitet und morgen werden wir dann erst einmal wieder reisen.

Das ist unser Kaminzimmer, in dem noch eine Schlafcouch fehlt. Vorher sah es so aus.

Und auch das Wohnzimmer wird heute noch fertig.

Auch hier fehlt natürlich noch die Couch.

Möbelaufbau

Heute bauen wir unsere Möbelneuerwerbe zusammen und hängen weiterhin Lampen auf. Mittags geht es dann endlich mal auf einen Frappé in die Hafenkneipe.

An der Lagune gibt es eine neue Rentnerbank.

Das ist der Strand am Hafen, der ungefähr 5 Minuten zu Fuß weg ist.

Man könnte Kiten, aber Uwe ist noch nicht fit.

Hafenkneipe

Hafen

Hier blühen Strelizien.

Ionnina

Juhu!! Heute machen wir einen Ausflug! In die Berge! Dort ist nämlich Ikea. Uns fehlt noch eine gemütliche Couch, die auch ein Gästebett sein könnte. Wie jeden Morgen sitzen wir auf unserer Terrasse in der Sonne und planen den Rest des Tages.

Schon aus der Windschutzscheibe sehen wir das schneebedeckte Pindos-Gebirge. Von Ionnina sind das noch einmal eine Stunde Fahrt, aber die wunderschöne griechische Bergwelt heben wir uns bis September auf. Wir waren hier schon öfter und sind immer wieder begeistert von dieser teilweise unbekannten Seite Griechenlands.

Wer Ikea aus Deutschland kennt, ist hier am Anfang ein bisschen verloren, aber viele nette Menschen helfen uns weiter. Wir haben zwar immer noch keine Couch, aber eine Idee, wie es klappen könnte. Couch und Bett haben wir zwar immer noch nicht, aber viele andere Dinge, die uns noch gefehlt haben, bekommen wir hier. Das skandinavische Design ist hier in Griechenland wirklich nicht gefragt.

Anschließend geht es zur Blautopfquelle.

Letztes Mal war Uwe hier schwimmen, aber diesmal ist ihm auch zu kalt.

Hedwig sieht die Blautopfquelle so:

Auf der Dammstraße nach Koronisia

Erleuchtung

Heute wollen wir erst einmal die gefühlt 100 hässlichen Lampen im Haus austauschen und alle 1000 Dübellöcher zuschmieren. Die Lampen hier im Haus sind an Hässlichkeit kaum zu toppen.

Falls jemand sie schön findet, würden wir sie verschenken. Hahaha! Dafür müssen wir uns erst einmal mit einem Latte macchiato in der Sonne stärken.

Wir haben wieder Hundebesuch. Wir nennen ihn Five, weil es der 5.Hund ist, der zu Besuch kommt.

Wir haben die Lampen vor die Tür gestellt, falls sie jemand möchte.

Neue Lampen haben wir natürlich auch aufgehängt.

Außerdem hat Carmen die Heizung gestrichen. Überhaupt nicht fachmännisch, aber trotzdem eine enorme Verbesserung.

Anschließend machen wir einen Hundespaziergang.

Einkaufstour

Gestern Abend haben wir eine laaaange Liste gemacht, was noch alles fehlt und heute nach dem Frühstück werden wir das alles abarbeiten.

Dann kommt Dimitri vorbei. Da wir noch kein Griechisch können, verständigen wir uns mit Zeichensprache und Google Translate und hoffen mal, dass der Garten nachher noch wieder zu erkennen ist.

Wir sind bei unserer Einkaufstour zwar nicht bei allem fündig geworden, aber die Liste wurde immerhin kürzer. Der griechische Möbelgeschmack ist nicht unbedingt mit unserem Geschmack kompatibel. Skandinavisch schlicht ist hier eher out. Wir haben keine einzige Couch gesehen, die wir uns auch nur annähernd vorstellen konnten und bei den Betten ist es nicht anders. Wir werden unser Glück noch bei Ikea in Ionnina versuchen. Aber diese Woche nicht mehr. Wenigstens haben wir mal einen Tisch und einiges Handwerkszeug.

Und wer wusste eigentlich, dass griechische Hausfrauen anders putzen als Deutsche? Nirgendwo gibt es diese bei uns völlig normalen eckigen Platten, über die man einen Bezug machen muss. Hier gibt es nur runde Wischmops, mit denen ich den Dreck nur hin und her schieben kann.

Griechische Putzmethode

Das gibt es hier nicht.

Nach dem Einkaufsmarathon ist erst einmal Entspannung angesagt.

Wir sind noch lange nicht fertig, aber es wird.

Apropos Dimitri! Er hat ganze Arbeit geleistet. Man kann jetzt überall durch den Garten gehen, ohne durch hüfthohes Gestrüpp laufen zu müssen. Jannis und Nicola haben ihm scheinbar in den letzten Jahren erklärt, welche Pflanzen tabu sind. Wir sind zufrieden und noch einmal einen Schritt weiter.

Und endlich gibt es hier im Haus auch eine Vase.

Arbeitseinsatz

Zuerst haben wir gemütlich auf der Terrasse gefrühstückt.

Die Schwalben beäugen uns ganz neugierig.

Hund Nr.5 bewacht die Fußmatte, damit das Aus- und Einräumen ein bisschen sportlich wird.

Manches Inventar entsorgen wir, anderes wird einer neuen Funktion zugeführt.

Viele Pflanzen müssen kräftig zurück geschnitten werden.
Damit wir in unserem neuen Domizil auch gut schlafen können, waschen wir unser neues Bettzeug.
Der Trocknungsprozess wird von der Fachkraft Mona streng überwacht.

Am Ende des Tages ist das Schlafzimmer mit angrenzender Terrasse schon ganz passabel.