Fotis

Fotis ist unser absoluter Favorit in Arta. Ein eigentlich kleiner Baumarkt in dem es trotzdem fast alles gibt. Die Griechen würden natürlich behaupten, dass Fotis riesig ist, aber die kennen unsere Baumärkte nicht. Wir brauchen noch ein bisschen Kleinkram vor unserer Abreise, um der Küche den letzten Schliff zu geben und endlich auch die Hausschlösser auszutauschen. Wir wollen lieber selbst entscheiden, wer einen Schlüssel von uns hat und nicht darauf vertrauen, dass Dimitris und Frau Spyrou sorgfältig damit umgehen. Es ist zwar noch nicht das Geringste passiert, aber ein bisschen stutzig wurden wir, weil Jannis wohl keinekeinen Kontakt mehr zu uns will. Uwe hat mittlerweile auch den Bogen raus, wie man sich Päckchen hierher schicken lassen kann. Anders als bei uns, aber es hat mit 2 Varianten jetzt geklappt. Gut zu wissen!

 

Jaaa, Yes, Oui, Si, Nai

Heute wollen wir es positiv angehen.

Aber erst einmal genießen wir die Wärme auf unserer Terasse.

Uwe informiert den Fliesenleger über den Stand der Arbeiten und schneidet Ausschnitte in die Arbeitsplatten. Bisher lag das Induktionskochfeld nur auf der Platte und anstatt Spülbecken haben wir eine Schüssel benutzt. Alles ein bisschen umständlich. Ein Notbehelf eben! Das muss sich jetzt noch ändern, bevor Kostas der Fliesenleger kommt.

Uwe hat zum Glück ALLES von zuhause mitgenommen.

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft.

Bis auf den Wasserhahn, der noch in Mainz liegt, sind wir jetzt erst einmal fertig.

Morgen wird dann das Spülbecken noch mit Silikon abgedichtet und der Abfluss angeschlossen.
Auf die Lieferung des Wasserhahns müssen wir noch ein bisschen warten, jetzt geht es erst einmal mit Elsa on Tour.

Und hier sieht man mal, was wir bisher geschafft haben.

Ochitag

Heute ist in Griechenland ein wichtiger nationaler Feiertag. Ochi bedeutet „Nein“. Die Griechen gedenken mit großen Paraden an das Nein, das Metaxa Mussolini 1940 auf sein Ultimatum entgegnete und damit begann der Krieg zwischen Italien und Griechenland. Gestern haben wir in Lefkada bereits Schulklassen beim Üben für dieses Ereignis beobachten können. Die Geschäfte in Arta waren überfüllt, Backwaren, besonders die Leckereien waren ausverkauft.
Es sind zwar erst 16⁰, aber in der Sonne fühlt es sich sehr gut an.

Nach kurzer Zeit war es dann in der Sonne zu heiß. Da bietet es sich an Wäsche zu waschen.

Zur Feier des Tages geht es zum Strand.

Sogar am Strand blühen die Wildblumen.

Dieser Katamaran würde uns gefallen.

Home sweet home

Wir müssen uns schweren Herzens losreißen. Auf uns wartet noch eine Woche Arbeit in Koronisia, bevor wir dann nächste Woche, mit dem Projekt „Überwinterung auf dem Peloponnes“ starten können.

Sanna genießt die Aussicht aufs Meer.

Wir verabschieden uns von Evelyn und Ralph und fahren zunächst einmal nach Arta zur Post und zum Einkaufen. Erst einmal müssen wir über kurvenreiche Bergstraßen nach Lefkas-Stadt, um die Insel über eine Brücke verlassen zu können.

Wir erledigen Einkäufe in Arta und fahren zurück zu unserem Inselchen.

Wen wundert es? Bilbo freut sich total über seine Mädels und sicher auch ein bisschen über die Menschen, die so gut Futter verteilen können.

1 Paralia Gialos N 38° 40′ 7,0″ O 20° 33′ 27,7″
2 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Wandern auf Lefkas

Nicht unbedingt Traumwetter! Aber zum Wandern ist es okay. 20⁰C! Optimal! Es soll nämlich anstrengend werden.

Wir fahren 8 km bis zu einem Parkplatz und beginnen den Abstieg mit wunderschönen Ausblicken. Es führt zwar eine Straße in Haarnadelkurven zum Strand, aber die Straße darf, obwohl sie in einem guten Zustand ist, seit einem Erdbeben 2015 nicht mehr befahren werden. 15% Steigung! Anschließend noch 400 Treppenstufen! Schweißtreibend! Also runter nicht! Aber der Rückweg!

Hier hängt Strandgut!

15% Steigung über die AsphaltAsphaltstraße! Eigentlich bergab kein Problem!

Die tollen Ausblicke lassen einen vergessen, dass man noch einmal den Rückweg antreten muss.

Der Strand ist kieselig, aber trotzdem traumhaft schön.

Diese Treppe muss man bewältigen.

Mina ist glücklich.

Sie weiß ja nicht, dass sie da wieder hoch muss.

8 km weiter liegt die Traumbucht Porto Katsiki.

Hier ist es immer noch recht voll.

Dann geht es zurück nach Gialos.

Und manchmal hat man Glück. Am Gialos Beach gibt es genug Wind für eine Kite-Session. Nach einem kurzen Plausch mit dem Nachbarn Marc entscheidet sich Uwe den 19er Kite aufzupumpen. Und damit der 15er Kite nicht ungenutzt bleibt, darf der Nachbar damit fahren. Am Ende der tollen Kitesession gibt es noch einen längeren Plausch und schon ist der Tag vorbei und die herrlichen Sonnenuntergänge setzen sich in Szene.

Der Mond ist im Moment recht früh am Himmel zu sehen.

1|4 Paralia Gialos N 38° 40′ 7,0″ O 20° 33′ 27,7″
2 Paralia Egkremni N 38° 38′ 15,6″ O 20° 33′ 30,3″
3 Porto Katsiki N 38° 36′ 7,5″ O 20° 32′ 59,7″

Strecke insgesamt: 31 km

Wochenend und Sonnenschein

Wir wollen das Traumwetter nutzen und einen Ausflug machen. Es hat hier im Oktober sehr häufig morgens Gewitter gegeben. Nach Aussage der Einheimischen hängt das mit der starken Erwärmung der Meere zusammen. Heute ist ausnahmsweise von morgens an Sonnenschein und wir können draußen frühstücken.

Nach einem kurzen Stopp bei Alessandra verlassen wir Koronisia.

 

Das türkisfarbenste Meer, das man sich vorstellen kann, gibt es in Kathisma.

Das Wasser sieht hier aus, wie in einem gefliesten Pool.

Mittagspause am Kathisma-Strand. Anschließend fahren wir zum Übernachten nach Gialos, wo wir mit Evelyn und Ralph verabredet sind.

Gialos Beach ist ein großartiger Freistehspot für geländegängige Fahrzeuge.

Ein wirklich wunderschöner Abend!

1 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
2 Paralia Kathisma N 38° 46′ 40,5″ O 20° 36′ 1,7″
3 Paralia Gialos N 38° 40′ 7,0″ O 20° 33′ 27,7″

Strecke insgesamt: 129 km

Gleiches Programm?

Wir kennen das nicht von Griechenland. Latte Macchiato im Bett und warten, bis der Himmel aufreißt, aber in diesem Herbst ist wohl alles anders.

Aber nach einem gemütlichen Frühstück ist es soweit.

So eine starke Brandung aus dieser Richtung kennen wir eigentlich nicht von Koronisia. Carmen schnappt sich Mina und erkundet, was es mit dem lauten Rauschen auf sich hat.

Die Priele am Hafen sind wieder komplett vollgelaufen und man sieht Mina die Enttäuschung förmlich an. Kein Fußbad!

Das Floisvos hat noch geschlossen.

Weiße Bougainvilaen würden auch an unserem Haus gut aussehen.

Blick vom Hafenkai nach Koronisia.

Ein bisschen weiter muss natürlich auch unser Bauprojekt gehen.

Carmen ist nicht wirklich glücklich. Der Rostprozess ist zwar vorläufig gestoppt, aber es wird eine „never ending Story“ werden.

Da hilft nur eine kurze Entspannungspause. Anschließend gehen wir zum Café Kyma zu einem Aperitif und treffen Pascal, Mandy und Kurt. Natürlich mit babylonischem Sprachgewirr aus Englisch, Französisch und Deutsch.

Gemütlicher Basteltag

Heute werden wir wieder einmal von Donnergrollen geweckt. Wir bleiben erstmal im Bett. Da möchte Mona natürlich auch dabei sein.

Pünklich um 11:00 Uhr kommt noch unsere Heizöl-Lieferung und dass, obwohl wir keine Uhrzeit ausgemacht hatten…….

Vorerst bekommen wir 300 Liter, das reicht bei den milden Wintern hier und eigentlich wollen wir das Heizsystem noch durch eine Kombination aus Klimaanlage und Entfeuchter ergänzen.
Umgeben von Meer ist die Luftfeuchtigkeit nämlich immer recht hoch.

Es sieht wieder nach einem Tag mit Sonne-Wolken-Mix aus.

Carmen versucht das verrostete Geländer wieder mit Hammerite zu verschönern. Aber 20 Jahre Vernachlässigung haben ihre Spuren hinterlassen.

Uwe macht als erstes wieder einmal alles kaputt, weil er noch zusätzliche Steckdosen setzen will bevor der Fliesenleger kommt.

Irgendwann brauchen wir eine Pause und gehen zu Dimitris essen.

Es ist mittlerweile richtig heiß geworden.

Wir wissen nicht, aus welchem Grund der Wasserstand dieses Jahr so niedrig ist.

Die Kneipe von Dimitris heißt Floisvos und ist nach unserer Meinung das beste Restaurant in Koronisia.
Wir haben versucht, die Bedeutung des Wortes „Floisvos“ zu ergründen. Dimitris übersetzt es mit „kleine Wellen“, Google Translate macht daraus die Übersetzung „Brüllend“. Nach etwas Recherche finden wir aber die wohl treffenste Bedeutung: „Plätschern“.

Entlang der Lagune schlendern wir wieder in unser Häuschen.

Wie vollenden unser Tagwerk: Steckdosensetzen und Geländerstreichen. Morgen geht es weiter.

Die Aussicht von unserem Balkon wechselt jeden Abend aufs Neue.

Eine Schmuserunde auf der Couch darf natürlich auch nicht fehlen.

Haus und Kühlschrank leer.

Die Kölner starten nach Thessaloniki und wir müssen erst einmal unseren Kühlschrank wieder auffüllen. Also geht es nach der Verabschiedung nach Arta.

Immer wieder ist es interessant, die Vögel auf der Dammstraße zu beobachten.

Es sind zwar immer noch 20⁰ C, aber auch hier färben sich die Bäume.

Eigentlich war für heute Dauerregen gemeldet, war aber zum Glück nicht so.

Die Flamoingos waten schnatternd durch die Lagune.

Das ist der Ausblick von unserem Balkon in Richtung Preveza.

Es war ein Tag mit vielen Wolken, aber immerhin 21⁰C. Wir haben in unserem Reisetagebuch nachgeschaut. 2024 sind wir erst am 22.10. nach Griechenland gestartet und am 6.11. nach Hause gekommen und es war pausenlos sonnig und warm. Da will uns Petrus wohl unbedingt zum Renovieren bringen.

Ein bisschen Gartenarbeit zum Tagesabschluss.

Alpenveilchen bei den Nachbarn geklaut…….

…. und noch einmal die schöne Aussicht genossen.

Wärme genießen

Das Wetter gibt zum Abschluss für die Kölner noch einmal alles und wir frühstücken wieder draußen auf unserer Terasse.

Ein besonderer Frühstücksgast gesellt sich dazu.

Jan und Pina spielen Mau-Mau im Schatte der Myrtenhecke.

Dann geht’s noch einmal auf eine große Inselumrundung.

Die Lagune sieht bei blauem Himmel wunderschön aus.

Am Fraktisstrand vorbei laufen wir zur Rückseite der Lagune.

Blick zum anderen Ende des Ambrakischen Golfes.

Immer wieder sieht man über die Lagune nach Koronisia.

Wir wandern zum Alonakistrand.

Zwischendrin brauchen die Kinder eine kleine Pause.

Schließlich muss man ausgiebig diskutieren, welche Schätze vom Strand mit nach Hause genommen werden können.

Abgeschliffenen Glasscherben stehen besonders hoch im Kurs.

Die Nehrung führt in einem großen Bogen zwischen Lagune und Golf zurück zum Hafen.

Ganz am Ende der Wanderung geht es noch ein kurzes Stück über ein bewaldetes Inselchen.

Pilze gibt es auch schon im Wald.

Wenn man durch das kleine Wäldchen geht, kommt man im Hafen wieder an.

Die neue Hafenkneipe lockt uns.

Abends wird mit den Strandfundstücken gebastelt.

Die schöne Zeit mit unserem Besuch geht leider viel zu schnell zu Ende.