Perfekter Strandtag in Kerenza

Wir hatten eine sehr ruhige Nacht. Es war kuschelig eng, aber entspannt. Nach dem Frühstück geht’s direkt ins Wasser.

Die Mädels haben mit den Nachbarskindern viel Spaß.

Das Wasser wird nur ganz allmählich tiefer, ideal für Kinder!

Wir stehen direkt am Strand, völlig ungestört von den neuen griechischen Gesetzen für ein Strandparkverbot.

Für die Hundis ist es sehr entspannend, auch wenn ab und zu der Sand durch die Gegend fliegt weil Sanna sich ein Loch gräbt.

Zum Abschluss des Tages gehen wir in dem Ort Valanidorrachi essen.

Anschließend machen wir uns auf den Heimweg nach Koronisia und sind gegen 21:30 Uhr zuhause.

1 Paralia Kerentza N 39° 12′ 51,6″ O 20° 29′ 11,8″
2 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke insgesamt: 79 km

Oma-Opa-Tag

Heute fahren Lisa und Jan in die Berge und übernachten dort. Deshalb machen wir mit den Enkelkindern einen Ausflug. Zuerst wollen wir uns Kassope anschauen. Dance of Zalongo eher nicht! Wandern ist gerade out.

Zuerst machen wir eine gemütliche Mittagspause in Kanali.

Hier findet man wunderbare Kiesel.

Auch Mina ist begeistert, endlich wieder ein Fußbad!

Kassope ist nicht das Richtige, finden Amalia und Pina. Die Steine am Strand sind spannender.

Koronisia von oben

Dann fahren wir noch eine halbe Stunde nach Kerentza.

1 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
2 Paralia Bouka N 39° 5′ 10,2″ O 20° 39′ 49,9″
3 Kassope N 39° 8′ 43,1″ O 20° 40′ 33,5″
4 Paralia Kerentza N 39° 12′ 56,2″ O 20° 29′ 15,8″

Strecke insgesamt: 108 km

Blau am Himmel hebt eindeutig die Stimmung

Zumindest müssen die Hunde heute nach dem Morgen-Programm nicht trocken gerubbelt werden. Immerhin ein Fortschritt.

Ganz schnell ist es so heiß, dass wir an den Strand müssen. SUPen, Lesen, Planschen, nix tun!

Kori genießt auch die Sonne.

Die Lagune ist wieder spiegelglatt.

Die Kinder sammeln Muscheln.

Und einen SUP-Ausflug zur Rabeninsel machen auch alle.

Und zum Überfluss gibt es auch noch Kitewind und wir ziehen an den Hafenstrand um.

Mali, Pina und Mina machen einen Strandspaziergang.

Uwe pustet den Kite auf.

Alle haben Spaß und sind bestens gelaunt.

Das Salz auf deiner Haut

Es ist wie verhext. Schon wieder ist es bewölkt.

Wir beschließen nach Mesolongi zu fahren, weil es dort halbwegs trocken sein soll.

Soweit stimmt die Wettervorhersage, es ist trocken, aber nur 18° Lufttemperatur. Dafür hat das Wasser immerhin 20°. Also müssen wir ein Schlammbad nehmen, angeblich ist der salzhaltige Schlamm sehr gesund.

Es kostet Überwindung bei diesem Wetter ins Wasser zu gehen.

Uwe reibt sich mit dem salzhaltigen Schlamm ein, der soll gut für die Haut sein. Und Carmen bestätigt: die Haut ist endlich zart und weich.

Anschließend gehen wir ins Salzmuseum.

Hier könnte man sich mehrere Salzstreuer füllen.

Man lernt viel über die unterschiedlichen Salze, die auf der ganzen Welt gefunden werden.

Das die Arbeit in den Salinen beschwerlich war, versteht sich von selbst.

Wir müssen unbedingt bei gutem Wetter noch einmal hierher kommen, vor allem weil es hier so nette Sitzplätzchen gibt.

Es gibt hier noch das antike Pleuron und eine tolle Felsenkapelle. Das alles schauen wir uns beim nächsten Mal an.

Auf dem Heimweg wird endlich der Himmel wieder blau.

So langsam wird es schwierig mit Indoor-Aktionen.

Holland-Wetter

Ausgerechnet jetzt! Wir haben Besuch und es ist trübes Holland-Wetter. Nach dem Frühstück fahren wir nach Arta.

Wir besichtigen die Burg, über deren Ursprung man nichts mehr weiß.

Anschließend noch das Amphitheater!

Einige Kirchen schauen wir uns auch noch an und dann reicht es den Kindern.

Wir müssen zur Brücke von Arta, allein schon wegen der alten Platane.

Ein leckerer Snack heitert die Stimmung zusätzlich auf.

Stand-Up-Paddeln am Paralia Fraktis

Nach dem Frühstück geht’s an den Strand.

Die Mädels würden gerne zur Rabeninsel paddeln, aber wir haben kein Schwimmwesten.

Das ist doch ein bisschen weit.

Im Sand spielen und Muscheln suchen macht auch Spaß.

Mit Opa als Unterlage macht das Stand-Up-Paddeln noch mehr Spaß.

Und Mali versucht auch schon alleine das Sit-Up-Paddeln.

Das Wasser ist spiegelglatt und extrem ruhig, genau passend für die Kinder.

Abends spielen wir mit Mali noch eine Runde Superhirn.

Schnell noch ein paar Besorgungen machen

Wir haben noch nicht genügend Sitzgelegenheiten und müssen daher noch einmal in die Berge zu Ikea. Vorher müssen wir Mona und Bilbo davon abhalten kleine, süße Welpen zu produzieren.

Wie immer können wir nicht widerstehen und müssen Fotos von der wunderschönen Dammstraße machen.

Zum Glück haben wir ja genug Platz im Auto.

Wir setzen uns noch ein bisschen in die Sonne und warten auf unseren Besuch.

Ruhe vor dem Sturm

Heute genießen wir noch einmal die Ruhe auf unserer Terrasse.

Die Kinder und Enkelkinder landen heute in Thessaloniki. Von dort sind es noch 300 km bis Koronisia.
Wir erledigen noch ein bisschen was im Haus und genießen die Ruhe.

In den nächsten Wochen wird weder gemalert noch geschraubt. Der Fliesenleger ist organisiert. Wir haben also alles erledigt, was wir uns für Oktober vorgenommen hatten.

Jetzt machen wir erstmal Ausflüge mit den Enkelkindern.

Allerdings haben wir zurzeit ein kleines Hundeproblem. Mona ist in der sogenannten Standhitze. Rüden finden sie ausgesprochen attraktiv und sie lässt sie aufreiten. Dann bekäme Mona Welpen. Das wollen wir nicht. Also können wir nur noch mit Stock und zu zweit spazieren gehen. Wir ziehen immer eine große Verehrer-Schar hinter uns her. Bisher ist aus unserer Sicht alles gut gelaufen.

Die Kölner sind schon in Thessaloniki und kommen morgen Abend zu uns.

Endspurt

So langsam wollen wir zum Ende kommen, denn schließlich kommen am Dienstag die Kölner zu Besuch und dann haben wir vorerst keine Zeit mehr, uns um das Haus zu kümmern.

Pünktlich wie die Maurer kommt unser Fliesenleger. Ja, am heiligen Sonntag! Sobald die Kölner weg sind, macht er den Fliesenspiegel für 150 €. Wow! Das ist sehr günstig! Wenn wir mit ihm zufrieden sind, lassen wir ihn auch gleich die Einfahrt machen. Einen kleinen Nachteil hatte der Sonntagstermin allerdings. Kostas hatte seine 3 kleinen Kinder dabei. Ein Sack Flöhe ist nichts dagegen. Die Kinder haben pausenlos auf Griechisch auf Carmen eingeredet und das noch alle gleichzeitig. Irgendwann hatte Carmen das Allround-Zauberwort gefunden. STOPP! Geht scheinbar in jeder Sprache!

Nach dem Besuch von Kostas, seiner Frau und ihren Kindern brauchen wir eine Pause. Auch wegen der etwas schwierigen Konversation. Angeblich spricht seine Frau Englisch. Na ja! Sie spricht ungefähr so gut Englisch wie wir Itallienisch. Und das reicht nur für die Pizzaria. Aber am Ende haben wir mit Händen, Füßen und Google Translate alles geklärt. Hoffentlich.

Nach dem Eiskaffe geht es wieder ans Aufbauen und Streichen, aber Carmen hat die blaue Phase vorerst beendet. Wer will schon immer nur blau sehen?

Das Küchenfenster wird auch noch weiß gestrichen.

Dann heißt es Füße hoch legen.

So hatten wir uns das vorgestellt. Das gesamte Erdgeschoss sollte ein schöner heller Koch-Ess-Wohnbereich werden.
Darauf müssen wir jetzt einen Sundowner trinken. Prost Pia!

Zum Abschluss des Tages drehen wir noch eine Hunderunde an den Hafenstrand und genießen den Sonnenuntergang.

Einkaufen in Arta

Koronisia ist ein sterbendes Dörfchen. Es gibt die Ureinwohner, die tatsächlich langsam aussterben und die Nachkommen behalten die Immobilien oftmals nur als Sommerhäuschen. Das bedeutet viele Häuser stehen fast das ganze Jahr leer. Manche sind Ruinen oder Lost Places.

Dann gibt es noch die Touristen, die alle nur kurz bleiben, weil es keine Geschäfte mehr gibt und nur eine Pension mit 6 Zimmern und 4 Lokale, die ihr Auskommen durch Wochenend-Gäste aus Arta haben. Außerdem gibt es noch 10 Nicht-Griechen, die hier Häuser gekauft haben und teilweise das ganze Jahr hier leben, teilweise nur im Sommer. Zu den „Neubürgern“ zählen die Belgier Mandy und Kurt und Alessandra, die Italienerin. Wir werden ja auch nicht auf Dauer bleiben. Dieser Winter ist ein Versuch. Unsere direkten Nachbarn sind ebenfalls Deutsche aus Bayern, die nur im Hochsommer hier sind. Aus welchem Grund Koronisia so extrem abgehängt ist vom boomenden Segeltourismus ringsum ist unerklärlich und muss eigentlich beabsichtigt sein. Von wem auch immer? In Sichtweise gibt es einen sehr großen Charterhafen mit Flughafen. Würde sich Koronisia nur minimal bemühen, kämen hier sicherlich jeden Abend einige Segelyachten vorbei. Winzige Häfen auf nur per Schiff erreichbaren Inselchen haben es vorgemacht. Wir sind eigentlich ganz froh, dass es hier so ruhig ist, denn den extremen Party-Hotspot wie Lefkas oder Preveza wünschen wir uns wirklich nicht, aber für die Zukunft des Dorfes wäre ein bisschen mehr Leben wichtig. Mal sehen, ob sich in Zukunft etwas tut?

Wir frühstücken wieder einmal auf der Terrasse und planen unsere Einkaufstour nach Arta.

Um 14 Uhr sind wir wieder zurück und haben sogar zufällig einen Fliesenleger getroffen, der an unserem Job Interesse hat. Anschließend schließen wir noch griechisch kreativ das Loch in der Wand und schließen die Spülmaschine an.

Die Vorbesitzer des Hauses hatten einen ziemlichen Mief im Schrank und haben daher auf dieses Wundermittel gehofft.

Wir haben es mit sauber machen und wegwerfen, ganz ohne Chemie geschafft.
Die Spülmaschine läuft und der Schrank unter der Spüle ist fertig. Der Stapel mit unseren Ikeapaketen wird kleiner.