Novembergrau

Ein Tag zum Vergessen! Lesen, Einkaufen, Reiseplanung! Mehr kann man heute nicht machen.

Stellplatz Vilsted an der Brücke/unser Favorit.

Stellplatz Brücke Ranum

Stellplatz Næsbydale

Abends kann man dann ohne Regenschirm spazieren gehen.

Von unserem Stellplatz führt ein Weg zum Strand,

vorbei an einem leerstehenden Haus,

über eine Schafsweide

zum Strand.

Wer sagt es denn? Der Horizont wird hell.

1 Vilsted Sø N 56° 53′ 7,3″ O 9° 15′ 10,0″
2 Næsbydale N 56° 54′ 41,7″ O 9° 10′ 49,9″

Strecke insgesamt: 20 km

Nach Trend

Heute ist es zu windig für ein Picknick

Wellen in der Jammerbucht

Wir überqueren den Aggersund und bummeln durch Løgstør.

Aggersundbroen

Blick über den Aggersund

Vor 13 Jahren haben wir Sanna in diese Muschel gesetzt.

Ein alter Ford Modell A

Carmen passt nicht in die Muschel

Viele Kunstwerke

Graffiti

Blumendeko ist auch hier hübsch, aber so schön wie in Ebeltoft sind die Stockrosen hier nicht.

Danach fahren wir nach Trend-Børregard.

Børregard Surfwiese

Eigentlich hatten wir uns diesen Nachmittag völlig anders vorgestellt, aber die Windprognosen passen überhaupt nicht zu den Tatsachen, die wir draußen sehen. Daher entscheiden wir uns zum Vilsted-See zu fahren und morgen dem Wetter eine zweite Chance zu geben.

Wir haben neue Freunde gefunden.

1 Svinkløv Klit­plan­ta­ge N 57° 8′ 51,3″ O 9° 17′ 56,9″
2 Aggersundbroen N 56° 59′ 57,9″ O 9° 17′ 38,6″
3 Løgstør N 56° 58′ 8,6″ O 9° 15′ 2,9″
4 Trend N 56° 50′ 52,4″ O 9° 12′ 41,6″
5 Vilsted Sø N 56° 53′ 7,3″ O 9° 15′ 10,0″

Strecke insgesamt: 53 km

Wir kehren um

Schöner Dünenstrand

Nein! Keine Sorgen! Wir kommen nicht nach Hause, aber Dänemark ist ja in Skagen zu Ende und wir müssen jetzt wieder nach Süden, damit Uwe zu seinem Soaring-Kurs kann.

Wir entdecken den herrlichen Grønnestrand. Hier ist es extrem ruhig und am Horizont sehen wir noch einen Aussichtspunkt. Dort werden wir unser Nachtlager aufschlagen.

Ein toller Aussichtspunkt

Isländer

Der sieht so karrotig aus.

Einen Wanderweg zum Strand gibt es auch noch.

Was will man mehr!

Picknicktisch vor der Tür

Das Wetter schlägt um

1 Christian Jensens Vej N 57° 39′ 10,5″ O 10° 28′ 28,6″
2 Svinkløv Klit­plan­ta­ge N 57° 8′ 51,3″ O 9° 17′ 56,9″

Strecke insgesamt: 135 km

Skagen

Wir haben heute Nacht am Uggerby-Strand geschlafen.

Nach dem Frühstück geht es noch 40 km weiter nach Norden, dorthin wo Nord- und Ostsee aufeinander treffen. Immer wieder spannend zu sehen. Einmal waren wir mit Mischa bei stürmischem Wetter dort und einmal mit Mone bei Sonnenschein und immer war es ein Erlebnis, obwohl man eine ganze Weile wandern musste, bis man die Spitze Dänemarks erreicht hat.

Wir finden kaum noch einen Parkplatz und wandern 40 Minuten nach vorne zur Spitze von Dänemark.

Wir parken am Leuchtturm

Der Weg am Wasser entlang ist schöner.

Die Hunde finden das Fußbad lustig.

Nur Mona schnappt manchmal nach den Wellen und wundert sich, dass die völlig unbeeindruckt sind.

Menschenmassen

Alle wollen sehen, wie die Meere zusammen fließen.

Das ist nicht Timmy, sondern ein versunkener Bunker.

Wir haben es schon beeindruckender erlebt, aber schön war es trotzdem. Das Zusammentreffen der Wellen war beim letzten mal beeindruckender, weil die Brandung und der Wind viel stärker waren.

Versandete Kirche

Die Kirche musste schon 1795 aufgegeben werden

Wir ziehen dann noch einmal auf die Ostsee-Seite um, weil die Stellplatzsituation in Kandestederne nicht gut ist. Alle Plätze sind zu schräg.

Aber kein Problem! Wir finden etwas.

Vor den Dünen zur Ostsee. Keine schöne Aussicht, aber sehr ruhig und angenehm.

1 Uggerby Strand N 57° 35′ 27,5″ O 10° 8′ 37,2″
2 Grenen N 57° 44′ 49,2″ O 10° 39′ 17,6″
3 Den Tilsandede Kirke N 57° 42′ 49,1″ O 10° 33′ 2,0″
4 Kandestederne N 57° 39′ 32,4″ O 10° 22′ 24,0″
5 Christian Jensens Vej N 57° 39′ 10,5″ O 10° 28′ 28,6″

Strecke insgesamt: 82 km

Nach Uggerby

Wir frühstücken wieder am Strand, diesmal aber am Strand von Lokken und bummeln noch durch den sehr touristischen Ort.

Dann frischen wir noch unsere Vorräte auf und fahren 40 km weiter in den Norden von Dänemark.

Auch wieder ein Riesensandkasten.

Sand, Sand, Sand…

Abends sind wir ganz alleine.

Heute riskieren wir eine Übernachtung am Strand.

Mal schauen, ob es gut geht.

1 Løkkensvej N 57° 21′ 30,3″ O 9° 42′ 32,3″
2 Uggerby Strand N 57° 35′ 27,5″ O 10° 8′ 37,2″

Strecke insgesamt: 57 km

Strandtag

Faul sein und lesen am Strand! Das ist doch ein perfekter Urlaubstag.

Flut

Sand, Sand…

Frühstück

Leider zieht sich der Himmel ein bisschen zu.

Gegen Nachmittag lässt sich wieder die Sonne 🌞 blicken.

Wir fahren am Strand entlang nach Norden.

11 Kilometer weiter nördlich bei Løkken legen wir unseren Feierabend-Stopp ein.

Es gibt hier Strandabschnitte, die voll sind und solche.

Wir essen am Strand zu Abend und genießen die wunderschöne Stimmung.

Eine Robbe

Selbst die Robben genießen den Abend am Strand.

Schöner kann ein Sommerabend am Strand nicht sein.

1 Overklitvej N 57° 11′ 34,5″ O 9° 32′ 14,0″
2 Jammerbugt N 57° 13′ 44,3″ O 9° 32′ 38,4″
3 Løkkensvej N 57° 21′ 30,3″ O 9° 42′ 32,3″

Strecke insgesamt: 25 km

Zur Jammerbucht

Unser Bodyguard hat gestern noch aufgeregt mit den Hufen gescharrt.

Nach dem Frühstück schauen wir uns noch eine Windmühle und ein Schloss an

Fast 130 Jahre alt.

Eine Wasserburg

Mittagspause am Limfjord

Da wir keinen Übernachtungsplatz finden, der uns gefällt, fahren wir weiter zur Jammerbucht, denn dort gibt es riesige befahrbare Strände.

Traumhaft

Natürlich! Wind messen!

Kite aufpumpen!

Und los geht’s

Ein toller Ausklang des Tages am Strand

1 Hohøj N 56° 38′ 40,9″ O 9° 59′ 59,8″
2 Havnø Mølle N 56° 42′ 49,5″ O 10° 9′ 53,6″
3 Hesteskoen N 57° 3′ 48,4″ O 10° 2′ 6,2″
4 Rødhus Strand N 57° 13′ 26,5″ O 9° 32′ 2,0″
5 Overklitvej N 57° 11′ 34,5″ O 9° 32′ 14,0″

Strecke insgesamt: 136 km

Zum Mariager-Fjord

Wir verbummeln den den Vormittag am Strand.

Nach der Mittagspause fahren wir zum Mariagerfjord.

Mariager gefällt uns überhaupt nicht.

Es gibt schon ein paar sehenswerte Ecken, aber im Großen und Ganzen ist es nicht wirklich schön.

Ist das Kunst?

Es gibt kaum alte Häuser im Ortskern.

Einen Troll

Einen Teich mit Entengrütze

Einen winzigen Rosengarten

Ein Kloster

Hinter unserem Wohnmobil liegen Wikinger aus der Bronzezeit begraben.

Winziges Museum

Man kann auch auf den 12 m hohen Hügel steigen.

Solange wir von Rindviechern bewacht werden, brauchen wir uns keine Sorgen machen.

1 Sangstrup Klinter N 56° 28′ 52,7″ O 10° 53′ 39,8″
2 Mariager N 56° 39′ 2,0″ O 9° 58′ 56,4″
3 Hohøj N 56° 38′ 40,9″ O 9° 59′ 59,8″

Strecke insgesamt: 114 km

Strandstraße

Als wir das erste Mal davon gehört haben, dass es in Dânemark befahrbare Strände gibt, haben wir eher die Nase gerümpft. Wir konnten uns einfach nicht vorstellen, dass das schön sein kann. Aber seit wir es kennen, lieben wir es. Zwischen Rødhus und Lokken kann man 50 km am Strand entlang fahren und sich ein geeignetes Plätzchen mit viel Abstand suchen.

Unseren letzten Tag hier in Nordjütland verbringen wir mit Lesen beim Rauschen der Wellen.

Man muss aufpassen, dass man sich keinen Sonnenbrand holt, weil man durch das angenehme kühle Lüftchen gar nicht merkt, wie stark die Sonne brennt. Deshalb machen wir abends noch einen Strandspaziergang.

Pferde sind natürlich auch hier und Carmen ist ein bisschen wehmütig, weil sie ihren Traum vom Galopp am Strand immer noch nicht verwirklicht hat.

Auf der Suche nach einem Übernachtungsplätzchen, man darf über Nacht leider nicht am Strand bleiben, entdecken wir ein besonderes Schätzchen auf einem Bauernhof.

Und dieses entzückende Begrüßungskomitee stand staunend vor unserer Elsa.

Cold Hawai / Klitmøller

Also, wenn wir schon Mal hier sind, müssen wir doch versuchen diesem berühmten dänischen Surfspot im dritten Anlauf doch noch etwas Positives abzugewinnen. Gestern hätte man vielleicht etwas von der Großartigkeit dieses Spots erleben können, aber da waren wir ja leider in Flade zum Surfen. Mist!

Zuerst wollen wir uns allerdings noch den Vandet Sø anschauen, den es hier als Ausweichspot für Weicheier gibt. Diesen tollen See müssen wir uns für Überhack merken. Ein tolles Stehrevier mit Süßwasser. Genial!

Klitmøller ist nicht wirklich schön, der Strandsand selbst ist ziemlich dunkelbraun, aber in der Vorsaison und ohne Wind kann man es 1 Tag hier aushalten. Wir hatten ja sonst immer das Problem, keinen Parkplatz zu finden. Das war heute wirklich nicht schwierig. Zuerst gehen wir an den nördlich gelegenen Dünenstrand.

Dann geht es weiter mitten in den Ort. Dort gibt es mittlerweile riesige Tribünen, um den Profis in der Welle zuschauen zu können. Was den Surfern heute so gut gefällt, war für die Fischer früher ein lebensgefährliches Unternehmen. Noch heute zieht man die Boote mit Seilwinden auf den Strand, weil es keinen Hafen gibt.

Und dann geht es vorbei an Klitmøller nach Norden. Wir wollen heute zu den großartigen befahrbaren Stränden in der Jammerbucht. Dänemarkurlaub ohne einmal auf den Strand zu fahren, geht nämlich gar nicht. Aber schon wieder haben wir etwas falsch abgespeichert. Ejstrup ist doch nicht der erste befahrbare Strand. Trotzdem bleiben wir erst einmal hier zum Lesen und picknicken.

Schlafen wollen wir wieder in einem kleinen Hafen in Haverslev am Limfjord. Uns gefallen die Hafenstellplätze außerordentlich gut. So eine Aussicht bietet (fast) kein Campingplatz.

Das ist die Aussicht aus unserem Schlafzimmerfenster.

Heute ist übrigens Sankt Hans-Abend. Alle Dänen sind ganz aufgeregt, prosten den Gästen aus Deutschland zu und packen die Picknickkörbe aus. Das Fest kommt angeblich direkt nach Weihnachten und Silvester. Wir wissen nur, dass es der Vorabend von Mittsommer ist und haben überall gesehen, dass riesige Holzhaufen aufgeschichtet werden.

Die Dänen haben uns erzählt, dass in diesem Jahr alle großen Feste wegen der Corona-Pandemie abgesagt sind und nur kleine lokale Feuer erlaubt sind.