Auf den Spuren von Sisi

Heute wird gaaanz viel besichtigt: Altstadt, Mon Repos, Mäuseinsel und Achilleion. Erstaunlicherweise war es in der Nacht absolut ruhig.

Wir haben ja direkt unterhalb der neuen Festung geschlafen. Sie ist aus dem 16. Jahrhundert und wirkt sehr beeindruckend.

Festung aus dem 16. Jahrhundert

Der Kreuzfahrt-Hafen liegt direkt davor.

Vorbei am Fischerei-Hafen geht es in die Altstadt.

Es werden Piratentouren angeboten.

Die Altstadtgassen sind malerisch, aber obwohl es noch Vorsaison ist, schon sehr voll.

Wir spitzen gerne in Hauseingänge

Hübsche Kirchen

Sieht gemütlich aus!

Heute wurde hier die kleine Konstantina Zoe getauft.

Saint Spyridon aus dem 15.Jahrhundert mit dem höchsten Glockenturm auf den ionischen Inseln.

Die alte Festung aus dem 5.Jahrhundert

Und durch die Altstadt geht es wieder zurück zum Wohnmobil.

Museum

Überall gibt es Kitsch und Krimskrams

Danach fahren wir zur Mäuseinsel mit Kloster.

Auch hier haben die Fellnasen alles im Blick

So eine gemütliche Baumeinfassung hätte Carmen auch gerne.

Bei Mon Repos dem Geburtshaus von Prinz Philipp gibt es leider keine Parkplätze. Daher fahren wir gleich zum Achilleion, Sisis Ferienhaus.

Das Haus kann nur von außen besichtigt werden, weil die Renovierung irgendwie nicht voran geht.

So sah die Eingangshalle aus.

Sterbender Achilles mit Pfeil in der Ferse

Ein toller Park mit Aussicht bis Korfu-Stadt

Der siegreiche Achilles, ursprünglich waren die Speerspitze und der Helm vergoldet, aber davon ist nichts mehr zu sehen.

Die neun Musen der griechischen Mythologie

Sisi kaufte alle umliegenden Grundstücke bis zur Küste, damit sie mit dem Schiff anreisen konnte. Mittlerweile sind die Bäume leider so groß geworden, dass man das Meer nur noch vom oberen Balkon sehen kann.

Dienstbotenhaus

Dann geht es noch eine halbe Stunde weiter in den Süden in den kleinen Fischerei-Hafen Molos.

Nach dem Tag mit vielen Eindrücken, genießen wir die Ruhe im Hafen.

1 Néo Froúrio N 39° 37′ 31,6″ O 19° 54′ 50,4″

2 Kloster Vlacherna N 39° 35′ 23,8″ O 19° 55′ 1,6″
3 Achilleion N 39° 33′ 45,9″ O 19° 54′ 15,0″
4 Lefkimmi Marina

Strecke insgesamt: 52 km

Letzter Arbeitstag

Heute waschen wir, bauen das alte Bett im Gästezimmer auf und weihen unser neues Bett ein. Das muss dann mal genug sein.

Gästezimmer unterm Dach

Und dann muss natürlich noch die Nachmittagsthermik genutzt werden, die zumindest im Frühjahr zuverlässig, unmittelbar nach dem Mittagessen Schaumkronen auf dem Ambrakischen Golf aufbaut.

Die dunklen Türen stören uns noch, aber im Winter werden wir sie hell streichen.

Und schon dieses Foto zeigt, dass der Bauherr des Hauses den Architekten wahrscheinlich zum Wahnsinn getrieben hat: Alle Schlafzimmer haben noch ein Fenster ins Innere des Hauses. Wer braucht denn sowas? Dachten wir auch und Carmen war dafür diese Fenster zu entfernen. Aber jetzt wissen wir, was der Beweggrund sein könnte. Wer jemals mit 3 Hunden in einem Zimmer geschlafen hat, weiß was ich meine.

Großeinkauf

Heute wollen wir wieder nach Koronisia fahren, aber vorher muss noch Einiges erledigt werden. Hier in der Nähe werden wir uns einen Sanitär-Fachhandel anschauen, in einen Elektroladen und zur Notarin gehen. Außerdem müssen wir noch ein paar Lebensmittel einkaufen.
Achso, eine griechische Prepaid-Telefonkarte brauchen wir auch noch. Ohne griechische Telefonnummer kann man fast nichts machen, selbst die Stromrechnung braucht zur Verifikation die Telefonnummer aus Griechenland.

Zumindest das Casa Bagno war ein Erfolg. Hier kann man alles kaufen, was man für moderne Bäder braucht. Im Herbst werden wir uns hier eindecken, weil Waschbecken von zu Hause mitbringen, ist keine Lösung. Auch die Bestellung von Tavernen-Tisch und Stühlen für September geht problemlos. Notarin, Grundsteuer, Telefon! Alles erledigt und im September können wir Kühlschrank, Herd, Kaffeemaschine, Spülmaschine von Welcome liefern lassen. Nur Carmens Lieblingsstaubsauger kaufen wir zuhause. Wir sind einen großen Schritt weiter gekommen.

Wir müssen uns in den Schatten verziehen, in Arta sind es tatsächlich 28°.

Die historische Brücke von Arta lockt uns immer wieder aufs Neue.

Den haben wir uns verdient!

In Koronisia sind es nur 25⁰. Das reicht wirklich!

Nach einem Mittagssnack geht es aufs Wasser.

Während unserer Abwesenheit von 4 Tagen ist unsere Rosenhecke explodiert.

Die erste Kitesession für 2025 am Hausstrand!

1 Paralia Boúkas N 39° 5′ 10,3″ O 20° 39′ 51,0″
2 Old Bridge Arta N 39° 9′ 6,7″ O 20° 58′ 28,9″
3 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke insgesamt: 90 km

Zurück an den Ambrakischen Golf

Die Strände in dieser Gegend von Griechenland sind sehr viel steiniger, als im Schwemmland des Acheloos. Griechenland ist eben sehr vielfältig. Von Astakos aus kann man nach Itaka und Kefalonia übersetzen. Das müssen wir unbedingt im Herbst machen.

Auch die extrem untouristische Insel Kalamos wollen wir uns dann einmal ansehen. Die Ionischen Inseln sind wirklich sehr interessant und liegen ja jetzt vor unserer Haustür. Hier wirkt das Meer durch viele vorgelagerte Inseln wie ein großer See.

In Astakos hat für uns der Besuch im Hafen Tradition.

Von der Taverne aus den Segelbooten und Fischern zuschauen!

Uwe sucht schon einmal was Passendes aus.

Unser griechisches Lieblingsgetränk

Wir sehen uns noch Paralia Vela an:

Einige Vanlifer haben hier ihr Gefährt stehen lassen.

Uns stören die Reste früherer Bewohner zwar, aber der Strand ist wirklich großartig.

Mittagspause!

Historische Brücke

Nach einer entspannten Lesepause geht es zurück nach Kanali, wo wir heute Nacht schlafen wollen.
In Kanali bläst ein kühles Lüftchen.

Es sind zwar immer noch 20⁰, aber der kalte Wind macht es ungemütlich. Zum Glück lässt der Wind abends nach.

Und wir haben einen traumhaft schönen Abend mit Blick auf Lefkas.

1 Astakos N 38° 31′ 21,0″ O 21° 4′ 2,5″
2 Paralia Potamaki N 38° 47′ 47,4″ O 20° 51′ 32,3″
3 Paralia Boúkas N 39° 5′ 10,3″ O 20° 39′ 51,0″

Strecke insgesamt: 107 km

Ausflugswetter

Heute ist der Himmel wieder blau und wir wollen auf jeden Fall einen Osterausflug nach Tsimari machen. Erst müssen wir aber noch warten, ob wir ein Bett bei Ikea abholen können oder ob das ein Missverständnis war, weil schließlich Karfreitag ist.

Was wir schon alles verändert haben:

So sah das Wohnzimmer vorher aus. Jetzt ist es so:

Wir wollten lieber einen Bereich mit Couch und einen kleineren Esstisch vor der Küche. Die Couch fehlt noch. Wir haben Lampen und Schnickschnack entfernt und entsorgt. Klingt nach wenig, war aber trotzdem viel Arbeit.

Das Geländer muss im Herbst noch weichen.

Auch die Dachbalken im Kaminzimmer müssen weg, aber auch erst im September.

Vor den Kamin soll noch eine Schlafcouch für Besucher.

Auf der Terrasse vor dem Schlafzimmer haben wir jetzt Gartencouch und Lesesessel stehen. Für unser Gästezimmer unter dem Dach gehen wir gleich noch ein Doppelbett abholen.

Die altmodischen beengten Bäder sind auch im Herbst an der Reihe. Wir finden hier keine schönen Waschbecken und werden wohl welche von zu Hause mitbringen.

Vor dem Wohnzimmer haben wir ja eine Terrasse mit kleinem Esstisch und für die riesige Terrasse vor der Küche suchen wir noch das Passende. Wir wollen eine mobile Lösung, weil man im Frühjahr und Herbst lieber in der Sonne sitzt und im Sommer eher im Schatten.

Unschwer zu erkennen ist die Tatsache, dass unser Geländer noch eine Dose Hamerit benötigt. Und die Küche muss natürlich auch raus.

Alle Hängeschränke werden abgehängt, Unterschränke mit weißen Fronten, neuer Herd und Kühlschrank und weiße Fliesen. Mit dem Rückbau der alten Küche haben wir schon angefangen. Wir haben schon Einiges entfernt, aber immer noch ist alles zu eng und zu dunkel.

Jetzt geht es erstmal zu Ikea, weil unser Bett da ist.

Klappt bestens.Wir haben jetzt ein Gästebett. Juhu 🙌

Auf dem Rückweg halten wir noch bei einer römischen Wasserleitung. Außerdem sehen wir uns noch den Limni Zirou an.

Den Abend wollen wir heute am Meer verbringen.

Wir genießen einen geruhsame Abend am Strand.

Ideales Arbeitswetter

Gut es sind 23⁰, aber trotzdem ist es nicht wirklich schön.

Aber zum Aufhängen der letzten Lampen ist es wunderbar.

So sieht in Griechenland die Arbeit eines Elektrikers aus.

Auch die Mittagsblumen haben sich vermehrt.

Die Rosen in unserem Garten sind riesig.

Am Abend machen wir noch einen Spaziergang zur Kirche.

Eine einzige Margarite!

Alles wird festlich geschmückt.

Das ist Judas und er wird am Ostersamstag verbrannt.

Zurück nach Koronisia

Gestern hatten wir einen großartigen Tag und genießen die morgendliche Ruhe auf unserer Bergwiese. Lefkada ist sehr bergig und Autofahren ist wirklich kein Spaß hier. Die höchsten Erhebungen sind fast 1100 Meter hoch. Vor allem in den winzigen Bergdörfchen, die eher auf Eselskarren eingestellt sind, haben wir schon aufregende Geschicklichkeitsspiele mit unserem Dickschiff hinlegen müssen. Die Straßen sind extrem steil und eng. Da können schon mal auf Asphalt die Reifen durchdrehen. Deshalb gibt es Wohnmobilfahrer, die Lefkada meiden, aber wir haben gemerkt, dass die Einheimischen in schwierigen Fällen extrem hilfsbereit sind. Man kann also, zumindest mit unseren 6,50 m und gutem Motor überall hin. Die Müllabfuhr kommt ja auch einmal pro Woche, hat uns ein Einheimischer zugerufen.

In Lefkas Stadt halten wir noch kurz an einem Yachtladen, weil wir unseren Tankreiniger vergessen haben und verlassen die Insel dann über eine Drehschwenkbrücke.

Früher wurde der Zugang zur Insel streng bewacht.

Das ist eine Kanone, die früher zur Verteidigung von Lefkada eingesetzt wurde.

Nur ein paar Kilometer weiter, in Agios Nikolaos, machen wir eine Strandwanderung mit den Hunden und wer genau hingeschaut hat, merkt, dass es schon wieder mehr Hunde geworden sind. Ein Hund ist eine freundlicher Strandhund, der andere Hund gehört einem Paar aus Franken, mit denen wir noch über das Reisen ausgiebig fachsimpeln.

Anschließend sehen wir uns noch Möbelgeschäfte an. Eines hatte tolle Designerstücke, die uns zu teuer waren, das nächste war geschlossen und im letzten haben wir hübsche Outdoor-Stühle entdeckt, aber keinen passenden Tisch. Es bleibt also spannend.

Wir fahren zurück nach Koronisia und schauen was der Rest des Tages noch bringt.

Auf jeden Fall gibt es auch auf Lefkas noch viel zu entdecken.

1 Bergwiese Komilio N 38° 42′ 3,3″ O 20° 35′ 20,2″
2 Agios Mavras N 38° 50′ 40,6″ O 20° 43′ 10,9″
3 Agios Nikolaos N 38° 52′ 38,7″ O 20° 46′ 49,5″
4 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke insgesamt: 133 km

Sonntagsvergnügen

Erst einmal halten wir es mit unserer erprobten Routine. Es wird gemütlich gefrühstückt und den Latte Macchiato gibt es dann wieder outdoor.

Im Herbst muss ich mir unbedingt auch Strelizien an die Terrasse pflanzen. Immerhin sind es bereits 15⁰.

Wir haben heute jede Menge gearbeitet und morgen werden wir dann erst einmal wieder reisen.

Das ist unser Kaminzimmer, in dem noch eine Schlafcouch fehlt. Vorher sah es so aus.

Und auch das Wohnzimmer wird heute noch fertig.

Auch hier fehlt natürlich noch die Couch.

Möbelaufbau

Heute bauen wir unsere Möbelneuerwerbe zusammen und hängen weiterhin Lampen auf. Mittags geht es dann endlich mal auf einen Frappé in die Hafenkneipe.

An der Lagune gibt es eine neue Rentnerbank.

Das ist der Strand am Hafen, der ungefähr 5 Minuten zu Fuß weg ist.

Man könnte Kiten, aber Uwe ist noch nicht fit.

Hafenkneipe

Hafen

Hier blühen Strelizien.

Ionnina

Juhu!! Heute machen wir einen Ausflug! In die Berge! Dort ist nämlich Ikea. Uns fehlt noch eine gemütliche Couch, die auch ein Gästebett sein könnte. Wie jeden Morgen sitzen wir auf unserer Terrasse in der Sonne und planen den Rest des Tages.

Schon aus der Windschutzscheibe sehen wir das schneebedeckte Pindos-Gebirge. Von Ionnina sind das noch einmal eine Stunde Fahrt, aber die wunderschöne griechische Bergwelt heben wir uns bis September auf. Wir waren hier schon öfter und sind immer wieder begeistert von dieser teilweise unbekannten Seite Griechenlands.

Wer Ikea aus Deutschland kennt, ist hier am Anfang ein bisschen verloren, aber viele nette Menschen helfen uns weiter. Wir haben zwar immer noch keine Couch, aber eine Idee, wie es klappen könnte. Couch und Bett haben wir zwar immer noch nicht, aber viele andere Dinge, die uns noch gefehlt haben, bekommen wir hier. Das skandinavische Design ist hier in Griechenland wirklich nicht gefragt.

Anschließend geht es zur Blautopfquelle.

Letztes Mal war Uwe hier schwimmen, aber diesmal ist ihm auch zu kalt.

Hedwig sieht die Blautopfquelle so:

Auf der Dammstraße nach Koronisia