Arbeitseinsatz

Zuerst haben wir gemütlich auf der Terrasse gefrühstückt.

Die Schwalben beäugen uns ganz neugierig.

Hund Nr.5 bewacht die Fußmatte, damit das Aus- und Einräumen ein bisschen sportlich wird.

Manches Inventar entsorgen wir, anderes wird einer neuen Funktion zugeführt.

Viele Pflanzen müssen kräftig zurück geschnitten werden.
Damit wir in unserem neuen Domizil auch gut schlafen können, waschen wir unser neues Bettzeug.
Der Trocknungsprozess wird von der Fachkraft Mona streng überwacht.

Am Ende des Tages ist das Schlafzimmer mit angrenzender Terrasse schon ganz passabel.

Ankunft in Griechenland

Um 7 Uhr werden wir geweckt und sind schon zwischen Igoumenitsa und Korfu. Am Anfang der Fahrt hat das Schiff geschlingert, aber im Schlaf merkt man das ja nicht, haben wir uns gedacht und uns aufs Ohr gelegt. Und so war es dann auch. Zumindest in unserer Kabine war keiner seekrank.

Nach einem „alten“ Ritual gehen wir nach der Überfahrt in die Bäckerei in Igoumenitsa und frühstücken am Drepano-Beach.

Weil Mina keine langen Fahrten mag, fahren wir zum Mittagessen nach Kerenza-Beach.

Nach dem Kaffee geht es zu Jysk und Lidl und dann in unser neues Haus.

Schon von Weitem sind wir hingerissen von unserem Inselchen. Die Fahrt über die Dammstraße verzaubert uns immer wieder aufs Neue.

Ausblick aus unserem Schlafzimmer

Unser Inventar-Hund Bilbo

Es gibt noch Einiges zu tun, aber wir sind zuversichtlich. Um es mit Angela Merkels Worten zu sagen: Wir schaffen das.

1 Fährhafen Brindisi N 40° 38′ 47,9″ O 17° 57′ 32,6″
2 Fährhafen Igoumenitsa N 39° 29′ 20,4″ O 20° 15′ 26,7″
3 Paralia Kerentza N 39° 13′ 1,7″ O 20° 28′ 57,8″
4 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke der Fähre: 235 km (Luftlinie)
Strecke insgesamt: 155km

Zurück nach Athen

Wir haben wunderbar geschlafen und starten nach dem Frühstück in Richtung Athen. Der Himmel ist wieder einmal wolkenlos. Hier macht der Winter wenigstens manchmal eine Pause vom traurigen Einheitsgrau.

Wir halten kurz in Mesolongi an der Lagune.

Wir machen auch noch Fotos von der Brücke bei Patras, überqueren den Rio und fahren am Golf von Korinth entlang. Mittlerweile sind es 16°.

Am Istmos müssen wir noch einmal kurz anhalten, um das Wunderwerk zu bestaunen.

Und dann warten wir.

Es geht pünktlich los und bei klarem Himmel macht es viel Spaß aus dem Fenster zu schauen.

Der Olymp ist schneebedeckt. Da müssen wir auch noch hin.

Man kann den Ohridsee erkennen.

Sonnenuntergang im Flieger

Vertragsabschluss

Wir gehen zum Frühstücken zu unserem Stammcafé an der Platia und immerhin können wir unser Frühstück schon mal auf Griechisch bestellen. War schwierig! Latte Macchiato heißt doch tatsächlich Latte Macchiato. Der Himmel ist wolkenlos, daher ist es kühler als gestern.

Es dauert wieder einmal alles endlos lang. Zuerst zur Piräusbank, die uns Schecks aushändigt, dann zum Finanzamt, um die Grunderwerbssteuer zu zahlen und und und……
Erst gegen 16 Uhr haben wir alles erledigt, incl. Stromanschluss und Gebäudeversicherung mit Erdbebenrisikozuschlag. Zum Abschluss fahren wir zur Brücke und stoßen auf das erfolgreiche Projekt an.

Den griechischen Winter genießen

Wir haben wunderbar geschlafen und nach dem Frühstück bummeln wir durch Arta.

Von der Hotelterrasse aus, kann man ins Amphitheater schauen.

Die Hotelterasse ist zwar wunderschön, aber in dieser Jahreszeit ist es uns dort etwas zu frisch.

Zuerst gehen wir zur Agios Dimitrios Kirche mitten in der Stadt.

Wir schauen nach dem Kirchgang bei der Burg vorbei.

Anschließend geht es zu einem 2.Frühstück zum Platias Ethnikis Antistaseos, was Platz des nationalen Widerstands heißt. Wie man sieht, bemühen wir uns um Integration.

Nach wenigen Augenblicken haben wir wieder einen vierbeinigen Begleiter.

Als nächstes statten wir der Trösterin der Jungfrau Maria von Arta einen Besuch ab. Die Kirche wurde gegen Ende des 13.  Jahrhunderst auf den Resten eine noch älteren Kirche errichtet.

Auf dem Rückweg zu unserem Hotel schauen wir uns das Amphitheater auch noch von der anderen Seite an.

Vorbei an der Parkwächterin geht es zu unserem Auto und nach Koronisia.

Street Art am Parkplatz

Der Weg nach Koronisia verzaubert uns immer wider aufs Neue.

Von der Terasse unseres Neuerwerbs hat man auch im Winter einen schönen Ausblick.

Erst in den Abendstunden, nachdem wir den Schreiner Stavros kennengelernt und ausgiebig mit Nicola und Jannis geredet haben, fahren wir zurück nach Arta. Für heuten Abend wollen wir uns dort ein typisch griechisches Menü gönnen.

Kurzausflug nach Koronisia

Wir fliegen nach Griechenland, um unser Häuschen zu übernehmen. Pünktlich um 7 Uhr starten wir zum Frankfurter Flughafen.

In Frankfurt ist es noch neblig und trüb.

Über den Wolken ist es natürlich immer schön.

Über Albanien beginnt sich die dichte Wolkendecke zu lichten.

In Grienchenland sind alle Wolken verschwunden und der Blick aufs Meer ist frei.

Wir fahren noch zum Istmos von Korinth. Durch die 6 km lange Landenge bei Korinth wurde ein Kanal gegraben, der bereits Ende des 19. Jahrhunderts fertig gestellt wurde, um den Golf von Korinth mit dem zu verbinden.

Unser Hotel in Arta erreichen wir kurz nach 20:00 Uhr. Es liegt direkt in der Fußgängerzone und ist sehr schön eingerichtet. Leider regnet es in Stömen und wir verspüren keine Lust mehr vor die Türe zu gehen und essen im Hotelrestaurant.

Abschiednehmen

Heute geht es zur Fähre, aber zuerst müssen wir noch unsere Übersetzungen abholen. Heiratsurkunde und Telefonrechnung. Genau! Das braucht man in Griechenland für alles Mögliche. Warum genau? Das wissen selbst die Griechen nicht. Ist eben so! Ohne eine übersetzte Telefonrechnung kann man hier in Griechenland kein Konto eröffnen. Und da beschweren wir uns über die übermäßige Bürokratie in Deutschland. Angeblich gilt es als Beleg für die Richtigkeit der Adresse. Eine Meldebescheinigung kennt man hier möglicherweise nicht. Wir wissen es nicht so ganz genau. Aber nach 2 Stunden Chaos haben wir alles geschafft. Jetzt müssen wir nur noch einmal im Dezember hierher fliegen, den Zustand des Hauses nochmals checken, unterschreiben und den Schlüssel in Empfang nehmen. Hört sich einfach an und hoffentlich wird es das auch. Dann fahren wir nach Igoumenitsa.

Traditionell warten wir in Drepano auf die Fähre.

Wir würden am liebsten hier bleiben und wollen nicht zurück zu Nebel, Regen und Kälte. Wir hoffen, dass es vorerst der letzte nasskalte Winter sein wird.

1 Paralia Fraktis N 39° 0′ 39,5″ O 20° 55′ 30,7″
2 Paralia Drepano N 39° 30′ 53,5″ O 20° 12′ 47,4″

Strecke insgesamt: 146 km

Arta

In Arta haben wir bisher nur Behördengänge erledigt. Auch heute müssen wir unsere Heiratsurkunde übersetzen lassen und ein Bankkonto eröffnen. Sicherlich wird aber noch genug Zeit bleiben, um in unser Lieblingscafé an der alten Brücke über den Arachthos zu gehen.

Die Kneipen am Flüsschen Arachthos gefallen uns ausnahmslos sehr gut. Die müssen wir demnächst testen und abends einmal dorthin Essen gehen.

Wir verabschieden Jannis und Nicola und fahren noch einmal nach Koronisia.

Neben Flamigos, Kormoranen und  Seidenreihern gibt es hier auch viele Pelikane.

Das ist unser neues Projekt.

Und wir verbringen die Nacht am Strand.

1 Paralia Boukas N 39° 5′ 10,7″ O 20° 39′ 50,5″
2 Ancient Bridge of Arta N 39° 9′ 4,0″ O 20° 58′ 31,9″
3 Paralia Frachtis N 39° 0′ 39,5″ O 20° 55′ 30,7″

Strecke insgesamt: 68 km

Noch ein bisschen Summer-Feeling

Man glaubt es kaum! Es ist November und hier fühlt es sich nach Sommer an.

Das war mal eine Schildkröte.

Die Hunde toben im seichten Wasser herum und haben viel Spaß.

Nach einem ausgiebigen Spaziergang und Nachbarschaftsplausch mit Basti fahren wir noch einmal in die Berge. Auf der Fahrt kommen wir  an Nikopolis vorbei, für das wir uns beim nächsten Mal Zeit nehmen müssen.

Oberhalb von Mythikas liegt das Monument „Dance of Zalongo“. Hier haben sich Frauen mit ihren Kindern auf der Flucht vor Ali Paschas Truppen vom Felsen gestürzt.

Im Hof eines Klosters kann man parken.

Über 420 Stufen geht es hinauf.

Man kann aber auch den kürzesten Weg nehmen.

Die Aussicht ist wunderschön.

Immer wieder gibt es Kletterstellen.

Oben treffen wir Schweizer, die die gleichen Hobbys haben wie wir und auch die gleichen Reisen gemacht haben. Obwohl sie halb so alt sind wie wir, quatschen wir endlos. Und dann machen wir noch einen kurzen Stopp beim antiken Kassope.

Die Stadt wurde 350 v.Chr. gegründet und 15 v.Chr. befahl Kaiser Augustus die Umsiedlung der Bewohner nach Nikopolis.

Auch wenn es eher wie ein Schutthaufen aussieht, das war einmal das kleine Amphitheater.

Anschließend lassen wir den Tag am Meer ausklingen.

1 Paralia Agios Nikolaos N 38° 52′ 39,3″ O 20° 46′ 50,5″
2 Amphitheater Nikopoli N 39° 1′ 24,0″ O 20° 44′ 14,2″
3 Dance of Zalongo N 39° 8′ 54,8″ O 20° 41′ 3,5″
4 Ancient Kassope N 39° 8′ 42,1″ O 20° 40′ 35,1″
5 Paralia Boukas N 39° 5′ 10,7″ O 20° 39′ 50,5″

Strecke insgesamt: 69 km

Heute wird es wieder einmal gemütlich

Wir haben sehr gut geschlafen, weil sich der kleine Zwerg ein bisschen an unseren Rhythmus gewöhnt hat.
In Lefkada haben wir ein gutes Shelter in der Nähe gefunden und schon einmal Kontakt aufgenommen.

Dann schauen wir bei Jannis und Nicola vorbei, besprechen die weitere Vorgehensweise und lassen uns in die technischen Feinheiten der Elektroinstallation und der Sickergrube einweisen.

Sonnenterrasse

Obstplantage im Garten

Bevor wir uns auf den Weg nach Agios Nikolaos machen, trinken wir in der Strandbar noch einen Frappé.

Unser neuer Reisebegleiter ist wenigstens bei der Autofahrt sehr entspannt. Manchmal aber ist er der Überzeugung, dass er ein großer Kampfhund ist und stürzt sich todesmutig auf Tante Mona.

Einfach unbeschreiblich schön! In der Hauptsaison steppt hier der Bär, aber uns gefällt es jetzt wesentlich besser.

1 Paralia Koronisia N 39° 0′ 48,8″ O 20° 54′ 57,8″
2 Paralia Agios Nikolaos N 38° 52′ 39,3″ O 20° 46′ 50,5″

Strecke insgesamt: 79 km