Einkaufstour nach Arta

In Koronisia gibt es nur ein Bäckerauto und einen Minimarkt. Daher müssen wir für Obst, Gemüse und Käse nach Arta fahren.

Mittagspause in der Sonne

Ja! Und heute Abend haben wir es endlich richtig kuschelig warm. Der Heizungsbauer unseres Vertrauens Chrissikos hat eeendlich den Fehler gefunden. Nach 5 Minuten war alles erledigt. Gut, 150€ mussten wir für das neue Steuerungsgerät noch einmal bezahlen. Aber das sollte es jetzt erstmal gewesen sein. Daumen drücken!

Geschafft

2 Tage Dauerregen ist selbst im Haus für Hundebesitzer nicht so einfach. Aber heute und für nächste Woche sieht es gut aus.

Zuerst wird das Bad ein bisschen mit Fliesenaufklebern aufgepeppt.

Vorher sah es ein bisschen spießig aus.

Es ist kaum zu glauben, wie die Fliesenaufkleber das Gesamtbild blitzschnell verändern können.

Jetzt kommt als nächstes die Duschtasse und die neue Duschabtrennung an die Reihe, damit nich immer das ganze Bad unter Wasser steht.

Danach geht es zu einer ausgedehnten Gassirunde ums Dorf.

Zuerst laufen wir an den Fráchtis-Strand und wir sehen tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen.

Beim Rückweg entdecken wir im Hafen eine Neueröffnung: Koronisia hat tatsächlich einen Supermarkt bekommen. Das Sortiment hat noch etwas Luft nach oben, aber wir drücken die Daumen!

Auch im Hafen wurde einiges Treibgut angeschwemmt.

 

Ins Shelter

Heute ist es grau und regnerisch und wir haben eine schwierige Aufgabe vor uns. Wir sollen ins öffentliche Shelter von Arta und dort Hunde für die Website von helfende Pfoten fotografieren und filmen.

Wir wurden gewarnt, dass es sehr schwer auszuhalten ist. Aber wir kommen damit zurecht. Wir können ja wieder gehen. Nur die armen Hunde nicht.

Anschließend genehmigen wir uns noch einen Latte Macchiato in unserem Lieblingscafé.

Hier hat auch das Weihnachtsshopping begonnen.

Als wir an der alten Brücke vorbeifahren, sehen wir, dass der Acheloos enorm viel Wasser führt.

Google sei Dank finden wir einen Friseur, der Uwe sofort und ohne Termin für 10€ die Haare tiptop schneidet. So etwas gibt es bei uns nirgendwo.

Auf dem Rückweg nach Koronisia schauen wir uns noch ein bisschen die Gegend an.

Als wir zuhause sind kommt der Heizungsbauer und bringt inklusiv des kaputten Teils die Heizung für 70€ in Ordnung und ratzfatz ist es mollig warm. Hattet ihr schon einmal einen Handwerker zu solchen Preisen?

Aber leider haben wir uns zu früh gefreut. Nach ca. 2 Stunden fällt die Heizung wieder aus. Hoffentlich kan der Heizungsbauer das morgen wieder richten.

Hausarbeit ist angesagt

Zum Glück haben wir uns gestern in Arta noch einen Heizkörper gekauft. In unserem Haus ist es 15⁰ kalt. Der Heizungsbauer will heute Nachmittag kommen. Hoffentlich kann er das Problem schnell beseitigen. Notfalls ziehen wir in unser Wohnmobil.

Aber immerhin schaffen wir es, die Temparatur im Haus auf 19° zu bringen.

Nach dem Frühstück reißt der Himmel auf und es wird angenehm warm.

Carmen sammelt Grünzeug für den Adventskranz.

Wir nutzen den Sonnenschein und machen einen Strandspaziergang.

Der Fraktisstrand ist übersät mit Treibgut. Das kommt wohl von den starken Regenfällen und dem dazugehörigen Wind.

Wie versprochen kommt der Heizungstechniker am späten Nachmittag vorbei und prüft unsere Heizung, aber leider hat er das defekte Teil (Magnetventil) nicht dabei. Er verspricht, dass er am nächsten Tag wiederkommt und die Heizung dann wieder läuft.

At home again

Wir sind ein bisschen wehmütig, weil wir ja sehr gerne mit unserem Wohnmobil unterwegs sind, aber wir haben einige Termine und wenn alles erledigt ist, starten wir aufs Neue.

Ausnahmsweise mal ein Sonnenaufgang.

Heute scheint uns die Sonne schon am frühen Morgen ins Wohnmobil.

Um 11.45 Uhr sind wir in Arta und versuchen als erstes unseren finanziellen Verpflichtungen (Wasser, Strom, Grundsteuer) nachzukommen. Wir würden am liebsten per Dauerauftrag bezahlen, aber das ist in Griechenland nicht so einfach. Warum wissen wir auch nicht. Aber für den Strom haben wir die automatische Abbuchung eingerichtet, jetzt müssen wir warten, ob es auch funktioniert. Carmen wartet so lange auf dem Parkplatz an der Burg.

Auch in Arta ist nun der Herbst eingezogen und die Blätter fallen.

Tagsüber bei Sonnenscheinist es im Freien noch sehr angenehm, man kann im T-Shirt auf der Terasse sitzen.

Aber nach Sonnenuntergang wird es schnell sehr kühl.

1 Limnopoulas Beach N 38° 20′ 34,4″ O 21° 37′ 8,8″
2 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke insgesamt: 155 km

Endlich Fliesen!

Die Fliesen, die heute hier an die Wand kommen, haben eine lange Reise hinter sich. Sie wurden in Italien produziert, kamen zu uns nach Hause und wegen einer kleinen Rechenschwäche des deutschen Fliesenlegers hatten wir dann zu viele Fliesen. Wir versuchten den Überschuss bei Ebay los zu werden, aber niemand wollte die schlichten, weißen Fliesen. Als wir dieses Häuschen gekauft haben, dachten wir gleich, da geht doch was. Wir haben sie also wieder durch Italien, Montenegro, Kroatien und Albanien nach Griechenland gebracht. haDer Fliesenleger Kostas ist sogar zuverlässiger als unser deutscher Fliesenleger. Man kann ja auch mal Glück haben. Unsere deutschen Nachbarn in Koronisia haben nämlich schon schadenfroh gegrinst, als wir von unserem Unterfangen berichtet haben und uns von ihren ausnahmslos schlechten Erfahrungen berichtet.

Wir dagegen können nur Gutes berichten. Eine tolle Arbeit! Sehr pünktlich! Zuverlässig! Ordentlich! Wir wollten ihnen ein Trinkgeld geben. Das haben sie abgelehnt. Daher werden wir Kostas noch einmal beauftragen unsere Duschtasse zu setzen und die Einfahrt zu pflastern.

Wir sind mit dem Gesamtbild des Erdgeschosses mittlerweile zufrieden. Klar bleibt immer noch viel zu tun, aber wenigstens ein Bereich ist jetzt nach unserem Geschmack.

Achso, weiße Farbe fehlt auch noch an den Wänden und der Decke, aber das kommt später.

Fotis

Fotis ist unser absoluter Favorit in Arta. Ein eigentlich kleiner Baumarkt in dem es trotzdem fast alles gibt. Die Griechen würden natürlich behaupten, dass Fotis riesig ist, aber die kennen unsere Baumärkte nicht. Wir brauchen noch ein bisschen Kleinkram vor unserer Abreise, um der Küche den letzten Schliff zu geben und endlich auch die Hausschlösser auszutauschen. Wir wollen lieber selbst entscheiden, wer einen Schlüssel von uns hat und nicht darauf vertrauen, dass Dimitris und Frau Spyrou sorgfältig damit umgehen. Es ist zwar noch nicht das Geringste passiert, aber ein bisschen stutzig wurden wir, weil Jannis wohl keinekeinen Kontakt mehr zu uns will. Uwe hat mittlerweile auch den Bogen raus, wie man sich Päckchen hierher schicken lassen kann. Anders als bei uns, aber es hat mit 2 Varianten jetzt geklappt. Gut zu wissen!