Bye, Bye, Sverige

Schnell weg hier!

Über die Öresundbrücke ist man ratzfatz in Dänemark. Der Öresund ist an dieser Stelle 16 Kilometer breit. Die Schrägseilbrücke selbst ist nur 7.8 Kilometer lang, weil davor eine künstliche Insel aufgeschüttet wurde und auf dänischer Seite ein Tunnel im Meer den Anschluss bildet. Weil wir ein Brückenabo haben, kostet uns die heutige Überfahrt nur 75 € inklusive der anteiligen Abogebühr.

Wir haben noch ein paar Drohnenbilder aus dem Netz. Bei uns war das Wetter zu trüb, um Hedwig starten zu lassen.

In der Mittagspause sehen wir uns ein Hügelgrab aus der Jungsteinzeit an. (Øm Jættestue)

Sogar die Sonne lässt sich wieder blicken.

Überall blühen wieder die Stockrosen

Weiter geht’s nach Kalundborg mit der einzigen fünfschiffigen Kirche Europas und einer malerischen Altstadt.

Das älteste Krankenhaus mit 9 Betten

Schöne Fachwerkhäuser

Eine fünftürmige Kirche

Angeblich die einzige ihrer Art

Man schafft es nicht, ein Foto davon zu bekommen.

Eine schöne Windmühle gibt es auch noch.

Und einen tollen Stellplatz mit Sonnenuntergang

1 Småbåtshamn N 55° 40′ 28,1″ O 13° 3′ 38,9″
2 Utsiktspunkt Öresundsbron N 55° 34′ 13,3″ O 12° 53′ 53,1″
3 Øm Jættestue N 55° 35′ 58,9″ O 11° 59′ 40,3″
4 Vor Frue Kirke N 55° 40′ 49,7″ O 11° 4′ 51,1″
5 Røsnæs Havn N 55° 44′ 57,2″ O 10° 56′ 40,1″

Strecke insgesamt: 190 km

Der Kreis schließt sich

Der Flussstellplatz war wirklich toll.

Heute ist unser letzter Tag in Schweden. Wir wollen noch einmal im Hafen von Lomma übernachten und uns davor noch richtig schöne Sandstrände am Meer bei Kristianstad anschauen, die laut Reiseführer karibisch anmuten.

Die Strände sind wirklich sehr schön

Wenn nur das Wasser ein bisschen wärmer wäre.

Uwe schreckt bekanntlich vor nichts zurück.

Mina genießt es auch sehr

Danach wollen wir noch ein bisschen durch Lund bummeln.

Dom aus dem 12.Jahrhundert

Witzige Säulen

Die astronomische Uhr im Dom

Wir sind begeistert! Eine schöne Stadt!

Das ist das Krankenhaus

Die Universität

Lund zum Abschluss war wirklich eine seeehr gute Idee.

Jetzt sitzen wir wieder im Hafen von Lomma.

Hoffentlich bleibt dieser tolle Hafenstellplatz noch lange erhalten.

Zeit für ein kurzes Resümee:
Wir sind 16 Tage durch Südschweden gereist und es hat alles gepasst. Angefangen beim Wetter: Es war angenehm kühl aber meist sonnig. Man brauchte weder Heizung noch Klimaanlage und bei angenehmen Temperaturen machte auch im Sommer ein Stadtbummel Spaß. Wir haben unzählige kleine Seen an der Inlandsroute besucht und das war in der Hauptsaison extrem entspannt, weil diese Route bei Touristen nicht so bekannt oder beliebt ist. In Stockholm war uns dann zu viel Trubel, man könnte es auf Neudeutsch auch Overtourism nennen, und wir sind nur 2 Tage geblieben. Entlang der Schärenküste ging es dann wieder in den Süden. Hier ist die Stellplatzsituation deutlich schwieriger, aber immer noch so, dass man hübsche günstige Plätze finden kann. Das Problem besteht in Schweden darin, dass es wirklich hässliche, total überteuerte Hafenstellplätze gibt. Man soll dann 40 € auf einem staubigen Hinterhofparkplatz ohne Service bezahlen. Das will natürlich niemand und dafür sind die hübschen, günstigen Plätze dann überfüllt. Über P4night die richtige Wahl zu treffen, dauert seine Zeit.

Wie man schon an den Bildern sieht, haben uns unzählige Schlösser, Freilichtmuseen, Schleusen und Kirchen zur Besichtigung gelockt, aber trotzdem ist Schweden nicht unbedingt unser Lieblingsreiseziel geworden. Genau erklären können wir es auch nicht. Richtig ins Schwärmen geraten wir einfach nicht.

Wir werden uns noch einmal den Norden ansehen, wenn wir zum Nordkap aufbrechen. Jetzt freuen wir uns erstmal auf die letzte Etappe unseres Sabbatjahres in Dänemark.

1 Åslätten N 56° 11′ 36,5″ O 15° 32′ 23,3″
2 Gropahålets Naturreservat N 55° 51′ 49,1″ O 14° 14′ 27,5″
3 Lund N 55° 42′ 14,8″ O 13° 11′ 37,1″
4 Småbåtshamn N 55° 40′ 27,8″ O 13° 3′ 39,2″

Strecke insgesamt: 213 km

Über Kalmar in den Süden

Heute Morgen ist der Himmel grau in grau. Das sind wir überhaupt nicht mehr gewohnt.

Es geht trotzdem weiter nach Süden.

Schöne Hortensien im Schlosspark

Das Renaissanceschloss ist von einem Wassergraben umgeben.

Über die Zugbrücke geht es ins Schloss

Innenhof mit Brunnen

Man kann sich große Teile des Schlosses kostenlos ansehen.

Diese Küche wurde nur benutzt, wenn der König zu Besuch war.

Die Festung wurde mehrfach belagert.

Wir sehen uns noch ein paar alte Holzhäuser in Gamla Stan an.

Die Mittagspause verbringen wir an der Ölandbrücke.

Natürlich wieder mit Badesteg

Nach der Mittagspause fahren wir wieder einmal in einen Gästehafen westlich von Karlskrona.

1 Vasakajen N 57° 22′ 21,4″ O 16° 33′ 17,5″
2 Kalmar Slott N 56° 39′ 28,8″ O 16° 21′ 20,0″
3 Svinö N 56° 40′ 51,8″ O 16° 22′ 53,8″
4 Åslätten N 56° 11′ 36,5″ O 15° 32′ 23,3″

Strecke insgesamt: 190 km

Schäreninselchen

Schlafplatz am See

Mona fängt morgens, sobald es hell ist, mit Jammern an. Hell wird es hier schon um 5.30 Uhr. Wir haben also einen zuverlässigen Wecker dabei.

Bei Västervik machen wir eine kleine Inselwanderung.

Nach der Mittagspause fahren wir noch einmal eine Stunde in einen ruhigen Hafen. Västervik ist nicht unsere Welt.

Unser Hafenstellplatz für die Mittagspause

Hafen Figeholm

Der Hafen in Figeholm ist sehr angenehm und ruhig zum Übernachten und aus unserem Wohnmobil haben wir eine wunderschöne Aussicht.

Besuch kommt auch noch vorbei.

Kuscheln will er eher nicht.

Das ist der Nachteil der Ostsee. Kein Sonnenuntergang über dem Meer.

1 Björkern N 58° 1′ 59,4″ O 15° 56′ 40,9″
2 Korpaholmarna N 57° 43′ 51,3″ O 16° 41′ 3,6″
3 Båtvägen N 57° 44′ 47,3″ O 16° 40′ 13,8″
4 Vasakajen N 57° 22′ 21,4″ O 16° 33′ 17,5″

Strecke insgesamt: 139 km

Südwärts entlang der Schärenküste

Unser Hafenplatz war traumhaft schön

Die Mittagspause verbringen wir auf einem ruhigen Plätzchen am Göta-Kanal.

Wenn man sich nicht an die Schleusen stellt, ist es hier sehr ruhig und friedlich.

Göta-Kanal

Badesee

So viele traumhaft einsame Seen. Da kann man nur neidisch werden.

1 Strandvägen N 58° 39′ 48,0″ O 17° 5′ 46,2″
2 Kanalvägen N 58° 29′ 40,9″ O 16° 12′ 46,0″
3 Björkern N 58° 1′ 59,4″ O 15° 56′ 40,9″

Strecke insgesamt: 188 km

Göta Kanal

Heute wollen wir uns ein paar Schleusen des Göta Kanals ansehen, aber zuerst machen wir noch einen Abstecher zum Dom.

Dom in Linköping

Innen eher schlicht

Vorderseite

Schloss

Rathaus

Moderne Innenstadt

Die erste Schleuse liegt in Berg.

Wartezone und unterhalb der Wartezone gibt es angeblich noch einmal 2 Schleusen, die wir verpasst haben. Konnte man beim besten Willen nicht erkennen.

Schöne Wege für Radtouren entlang des Kanals

Klappbrücke

Immer wieder schöne Rastplätze

Ob es auffällt, wenn der Rettungsring fehlt?

Poller als Sitzgelegenheit

Eine Schleuse reiht sich unmittelbar an die andere.

Ganz schön viel Stress für Freizeitkapitäne

Anschließend geht es weiter zum Vätternsee.

Der Vätternsee ist riesig

Mittagspause

Überall kann man wunderbar Picknick machen.

Wir laufen nach dem Mittagessen zum Schloss.

Ein tolles Wasserschloss

Das Schloss mit Innenhof

Das Schloss ist umgeben von einem Wassergraben

Zugbrücke

An diesem Wochenende ist ein riesiges Krebsfangevent im Burggraben, deshalb liegen die Netze schon bereit.

Eher nichts für uns.

Es gibt hier immer noch viele Pilger und Herbergen.

Die heilige Birgitta

Birgitta gründete im Mittelalter einen Orden und ist in Schweden sehr bekannt.

Flohmarkt

Einmal schnell zum großen Wassernapf

Wir ziehen wegen des kühlen Lüftchen eher eine Jacke an, aber die Schweden baden.

Zum Übernachten suchen wir uns aber wieder einen ruhigeren See, davon gibt es ja genug.
An der ersten Stelle treffen wir auf sehr unfreundiche Schweden, die sich als Platzhirsche aufführen, nicht unser Ding und so fahren wir ein paar Buchten weiter. Dort ist es mit 2 weiteren deutschen Wohnmobilen viel entspannter.

1 Valla Fritidsområde N 58° 24′ 4,2″ O 15° 34′ 55,9″
2 Linköpings Domkyrka N 58° 24′ 40,6″ O 15° 37′ 2,8″
3 Bergs Slussar N 58° 29′ 8,4″ O 15° 31′ 31,2″
4 Borenshult Sluss N 58° 33′ 20,9″ O 15° 4′ 41,0″
5 Birgittastrandens N 58° 27′ 12,8″ O 14° 53′ 35,1″
6 Vadstena Slott N 58° 26′ 45,0″ O 14° 53′ 0,9″
7 Salstern N 58° 37′ 59,6″ O 15° 5′ 48,9″

Strecke insgesamt: 110 km

Katthult und Linköping

Es gibt hier soo viele tolle Seestellplätze. Da kann man nur neidisch werden.

Dann geht’s nach Katthult.
Katthult war bis 1970 ein ganz normaler Bauernhof, bis ein Filmteam ihn entdeckte.
Astrid Lindgren war auch begeistert. Lediglich der Tischlerschuppen musste gebaut werden.

Höfe, wie diesen gibt es massenhaft hier in der Gegend.

Der einzige Unterschied ist die leichte Hanglage, die bessere Kameraeinstellungen ermöglicht.

Ja! Leider Fake!

Aber das Haus für den Knecht Alfred gab es schon.

Die Bauern in der Umgebung spendeten bereitwillig altes Gerät und durften als Statisten teilnehmen.

Michels Schwein allerdings war ein trainiertes „Filmschwein“.

Anschließend ging es wieder zu einem See (Ösjön) für die obligatorische Mittagspause.

Frisch gestärkt machen wir uns auf nach Gamla Linköping, ein riesiges belebtes Freilichtmuseum.

Auf dem Weg nach Linköping kommen wir an der Holzkirche Tidersrums Kyrka vorbei, die sind typisch für diese Gegend.

Wir übernachten spontan in Linköping, weil wir morgen noch mal durch den tollen Ort bummeln wollen.

1 Ingarpasjön Badplats N 57° 34′ 2,7″ O 15° 0′ 25,8″
2 Katthult N 57° 41′ 23,8″ O 15° 33′ 10,0″
3 Ösjön N 57° 45′ 2,2″ O 15° 33′ 33,6″
4 Tidersrums Kyrka N 57° 55′ 35,3″ O 15° 29′ 42,1″
5 Gamla Linköping N 58° 24′ 21,2″ O 15° 35′ 22,7″
6 Valla Fritidsområde N 58° 24′ 4,2″ O 15° 34′ 55,9″

Strecke insgesamt: 162 km

Småland

Nach dem Frühstück geht’s weiter nach Norden.

Bewölkt

Zuerst besichtigen wir eine alte Wassermühle

Luxus für den Müller?

Schöne Einbauküche

Die Mittagspause verbringen wir am Madssjön.

Hier gibt es unzählige Seen mit Picknickplatz.

Schon schön!

Uwe hat Heidelbeeren gefunden.

Nach der Mittagspause schauen wir uns Eksjö an.

Fallunrote Holzhäuser

Schnuckelig Innenhöfe

Da könnte gleich Michel aus dem Fenster schauen

Mäusewohnung

Auch die Häuser in Pastellfarben sind wunderschön

Ein Museum ist so eingerichtet wie dómóls

Parallelwelt für Mäuse

Chic

Unser heutiger Übernachtungsplatz

Auch wenn das Freistehen an manchen Orten unerwünscht ist, findet man noch genug Traumplätze.

1 Kuppersjöns Badplats N 56° 26′ 56,3″ O 14° 40′ 54,0″
2 Alte Mühle Huseby Bruk N 56° 46′ 42,9″ O 14° 35′ 17,1″
3 Mad Sjö N 56° 48′ 56,7″ O 14° 40′ 31,7″
4 Eksjö N 57° 40′ 5,9″ O 14° 58′ 12,1″
5 Ingarpasjön Badplats N 57° 34′ 2,7″ O 15° 0′ 25,8″

Strecke insgesamt: 195 km

Über schwarze Berge zu rostigen Wracks

Ein wunderschöner Ort

Nach dem Frühstück machen wir eine Stippvisite beim Kloster und fahren anschließend 80 km weiter nach Norden.

Das Kloster ist aus dem 11. Jahrhundert

Es war eine Bildungseinrichtung für Töchter aus gutem Hause.

Anschließend schauen wir uns das Industrie-Denkmal „Svarta Bergens“ an. Das ist ein alter Steinbruch in dem früher Diabas (Schwarzgranit) abgebaut wurde.

Typisch für Schweden

Fallunrote Häuser

Uwe wollte Kraftfahrer werden. Oder doch lieber Kranführer?

Man kann den schwarzen Diabas auch polieren.

Schwerstarbeit

Schmiede

Kunst?

Das Labyrinth heißt dieses Kunstwerk

Mein Bewusstsein heißt dieses Werk

Sieht aus wie eine Sitzgelegenheit, ist aber auch ein Kunstwerk.

Dieses Kunstwerk ist allerdings aus Holz

Ein bisschen zu wenig Informationen über die sicherlich harte Arbeit.

Hjärtasjö

Mittagspause am Tommastrand

Hobbithäuser

Weil kein Liegestuhl-Wetter ist, fahren wir noch 24 Kilometer weiter zu einem skurrilen Lost Place. Hier hat Ake Autos gehortet

3 Kilometer weiter finden wir am Kuppersjön einen Platz zum Übernachten.

Badesee

1 Gamla Boo Badplats N 55° 52′ 21,6″ O 13° 29′ 33,7″
2 Svarta Bergens N 56° 23′ 40,2″ O 14° 15′ 2,2″
3 Hjärtasjö Badplats N 56° 23′ 59,8″ O 14° 16′ 59,0″
4 Bilkyrkogården Kyrkö Mosse N 56° 27′ 59,2″ O 14° 39′ 4,4″
5 Kuppersjöns Badplats N 56° 26′ 56,3″ O 14° 40′ 54,0″

Strecke insgesamt: 119 km

Torupsslott

Alle 4 Räder müssen innerhalb der Markierung stehen.

Auf der Mole sitzen….

Wir lieben diese Hafenstimmung

Das ist die neu erbaute Siedlung Jakriborg.

Man wollte ganz bewusst diesen nostalgischen Charme schaffen.

Baulich ist es auch wirklich gelungen.

Aber, wie man sieht, vollständig ausgestorben.

Wir sind die einzigen Lebewesen auf der Straße.

Nachdem wir endlich LPG bekommen haben, fahren wir zum Torupsslott.

Uns ist dieser Stil ein bisschen zu schlicht.

Das wird durch die Backsteine noch ein bisschen verstärkt.

Der Park ist sehr gepflegt.

Ein wirklich schön gestalteter Park

Ruhepause

Schöne Rankgitter

Wunderschöne bunte Beete

Pferde 🐎 🐎

Schloss Café

Nach der Mittagspause fahren wir zum Bösjökloster. Wir wollen uns dort ein Nachtlager suchen.

Am Ufer des Ringsjön werden wir fündig.

Der See ist extrem flach

Picknickplatz

Lesen am Strand

Wir haben mit unserem kostenlosen Stellplatz wirklich Glück gehabt.

Und der Sonnenuntergang ist wieder einmal wunderschön.

1 Småbåtshamn N 55° 40′ 28,0″ O 13° 3′ 39,1″
2 Jakriborg N 55° 40′ 29,5″ O 13° 8′ 7,3″
3 Torupsslott N 55° 33′ 54,7″ O 13° 12′ 31,4″
4 Gamla Boo Badplats N 55° 52′ 21,6″ O 13° 29′ 33,7″

Strecke insgesamt: 99 km