Traumstrände

Heute wollen wir den Hunden die Gelegenheit zum Löchergraben geben. Das geht bei Granitblöcken nicht. Dazu braucht man Sand. Nach morgendlicher Routine starten wir von unserem Übernachtungsplatz in Plestin le Greve und fahren an der Küste entlang.

Mina ist nicht begeister vom Wohnmobilfahren und lässt sich lieber tragen…….

Immer wieder treffen wir auf Säulen mit christlichen Symbolen. Aber unser Reiseführer beschreibt immer nur Menhire und Alleé Couverture.

Saint Jean du Doigt hat einen tollen Sandstrand, aber angeblich wird man durch einen Besuch der örtlichen Kirche von Augenleiden befreit. Dort wird ein Finger Johannes des Täufers aufbewahrt. Einen Versuch ist es wert. Aber wir müssen unsere Brillen weiter behalten, weil der Zugang zu den Reliquien gesperrt ist.

In Keremma entdecken wir zufällig einen Kitespot an einem super feinsandigen Dünenstrand.

Löchergraben hatten wir den Hundis ja versprochen.

Wie sollte es anders sein. Uwe kann nicht widerstehen.

Die Hunde entspannen.

Und Uwe müht sich mit dem Kite ab und schafft es tatsächlich fast 2 Meter weit zu fahren bevor der Wind weg ist. Weder Russenstart noch Unterstützung der französichen Kiter können helfen.

Also müssen wir wieder zusammenpacken und auf den Stellplatz bei Guissnéy fahren, den Susanne und Stefan entdeckt haben. Dort werden wir schon mit Olivenhäppchen und Sundowner begrüßt.

Granitblöcke im Meer

Leider ist es heute ein bisschen bewölkt. Es ist nicht kalt. Aber die Bilder sehen leider mit grauem Himmel lange nicht so schön aus.

Das ist sicher eine der beliebtesten Fotomotive der Nordbretagne: La Maison du Gouffre auf der Halbinsel von Plougrescant.

Wir verschieben unsere Wanderung auf dem Zöllnerpfad und kehren zu dem schönen Stellplatz von Treguir zurück.

Und dann sehen wir uns den wirklich sehenswerten Ort an, der in unserem Reiseführer mit keinem Wort erwähnt wird. An der Anzahl der Fotos lässt sich schon erkennen, wie gut es uns gefallen hat.

Auch Kölner konnte man hier treffen.

Treguir ist wirklich sehenswert und lohnt eine längere Besichtigungstour.

Mittelalterliches Dorf Moncontour

Nach dem Frühstück ist wieder Mal eine Besichtigung fällig. Moncontour ist ein mittelalterliches Dorf was angenehm untouristisch ist. Es gibt hier keine Andenkenläden, sondern nur normales Leben.

In diesem Urlaub gedenken wir ziemlich oft dem heiligen Michel.

Miezekatzen haben unsere Hunde im Auge.

Anschließend geht es wieder auf Stellplatzsuche und wir schauen uns zuerst Plage Palus an, eine an sich malerische Bucht, aber für uns zuviel Rummel.

Wir verziehen uns in die Berge und schauen uns das Treiben lieber von oben an. In Bréhec gibt es eine Küstenstraße mit ausgewiesenen Stellplätzen.

Mit Aussicht gefällt uns das Ganze schon viel besser.

Kaum stehen wir auf unserem Übernachtungsplatz und trinken unseren Sundowner, gesellen sich Susanne und Stefan mit einem weiteren Woelcke-Mobil zu uns. Wir haben viele gemeinsame Erfahrungen mit der Firma Woelcke und viel über unsere Reisen zu erzählen.

Nachtrag:
Damals wussten wir nocht nicht, dass wir den Rest der Bretagnereise gemeinsam machen werden und uns bis heute (und hoffentlich noch lange) übers Reisen austauschen.