Wir sind gestern Abend nach der gescheiterten Rettungsaktion noch einmal gestartet. Manche Leute, die sich mit Tierschutz und speziell Welpen, die auf der Straße leben nicht auskennen, denken jetzt, dass wir zu früh aufgegeben haben. Aber wir können das schon richtig einschätzen. Wir haben schon oft Welpen aufgenommen und sogar mit uns reisen lassen. Ein Welpe, der sich so wehrt, ist nicht in ein paar Stunden überzeugt. Alessandra muss trainieren und bereit sein loszulassen. Vielleicht ist er dann beim nächsten Transport dabei. Wir geben die Hoffnung nicht auf.
Die Nacht am Limnopoulas Beach bei Kato Vasiliki war sehr ruhig, aber am Morgen werden wir von Mücken und Mosquitos geplagt. Trotzdem halten wir, wie üblich, einen Plausch mit den Nachbarn und tauschen unsere Reiserfahrungen und Reiseplanungen aus.








Nachdem der Rest der Wäsche halbwegs trocken ist, machen wir uns auf den Weg. Da wir heute wieder etwas mehr Zeit haben, nehmen noch einmal die Fähre nach Patras.






In der Nähe gibt es noch den Kitespot Cape Drepano und obwohl kein Wind ist, wollen wir uns den anschauen. Er gefällt uns so gut, dass wir dort unsere Mittagspause verbringen.
Es ist schon seltsam, das ausgerechnet hier ein kleiner Sandarm in den Golf von Korinth ragt.





Unser Übernachtungslatz ist bei Korinth, das sind nur noch 120 km. Auch dieser Strand ist gut zum Kiten und Surfen geeignet, aber leider fehlt der Wind.

Dafür gibt es heute wieder einen schönen Sonnenuntergang.


Es gibt Neuigkeiten bezüglich unserer Rettungsaktion.
Der kleine Oskar scheint vorerst in sicheren Händen zu sein, auch wenn wir gestern nichts ausrichten konnten, ist es jetzt der Tierschützerin Katerina gelungen, ihn in die Tierklinik zu bringen. Wir sind erleichtert und 800 km Umweg nehmen wir gerne in Kauf.

1 Limnopoulas Beach N 38° 20′ 34,4″ O 21° 37′ 8,8″
2 Cape Drepano N 38° 20′ 20,0″ O 21° 50′ 59,3″
3 Lechaion Harbor N 37° 56′ 4,0″ O 22° 53′ 21,1″
Strecke insgesamt: 148 km