Von Githion nach Korinth

Unser Übernachtungsplatz

Hier blüht schon die Kamille

Schiffswrack- Strand nur 2 Kilometer von unserem Privatstrand entfernt.

Mina gefällt es hier

Blick nach Githion

Schiffswrack

Frühstück am Strand

Auch hier gibt es Dattelpalmen

Aussicht auf das Schiffswrack

Fliese mit Meerjungfrau

Drohne Hedwig betrachtet das Ganze von oben

Mosaik

Hier wurde 1936 zum ersten Mal die olympische Fackel der Neuzeit entzündet und nach Berlin getragen

Von der bedeutenden Stadt gibt es nur noch Grundmauern

Hübsche Kuppel

Toller Stellplatz am Golf von Korinth

Levkojen

1 Paralía Glóssa N 36° 47′ 43,5″ O 22° 36′ 0,6″
2 Archaiologikó Párko Tegéas N 37° 27′ 50,7″ O 22° 25′ 42,9″
3 Lechaion Harbor N 37° 56′ 5,5″ O 22° 53′ 17,2″

Strecke insgesamt: 182 km

Kreta-Verlängerung

Eigentlich sollten wir schon lange auf dem Weg nach Githion sein. Das Schiff liegt im Hafen. Wir dürfen nicht an Bord. Keiner weiß was. In Griechenland ticken die Uhren anders. Mal sehen, wie es weitergeht.

Die Aussicht aus dem Wohnmobil ist schön und die Sonne scheint. Es könnte also schlimmer sein.

Wir setzen uns an den wunderschönen Strand und lesen.

Was wir auch versuchen, Anrufe hier und da, wir hören nichts und fahren noch einmal zum Schiff.

Dort sehen wir das Malheur! Ein Leck!
Aber nach etwas Schweißarbeit und einem Eimer Farbe ist das Schiff wieder repariert und wir bekommen eine Nachricht, dass wir um 18:00 Uhr ablegen. Also noch schnell ins Fährbüro und die Tickets ausdrucken lassen (das geht für Wohnmobile nicht online) und schon sind wir auf der Fähre.

Hundebesitzer müssen ins Freie

Wir sind mit Kissen und Decken gut gerüstet.

Um 18 Uhr mit 10 Stunden Verspätung laufen wir aus.

Wir dösen bis 1 Uhr in der Nacht und suchen uns anschließend ein stilles Plätzchen.

1 Limáni Kavonisíou N 35° 31′ 2,3″ O 23° 38′ 8,0″
2 Paralía Glóssa N 36° 47′ 43,5″ O 22° 36′ 0,6″

Strecke insgesamt: 185 km, davon mit der Fähre 175 km

Heute startet unser großes Abenteuer

Wir wischen unser Häuschen und starten deshalb erst gegen Mittag. Wir fahren heute 300 km bis zum Golf von Korinth.

Natürlich in kleinen Schritten!

Wir erledigen noch Einkäufe in Arta und fahren bis kurz vor Antirrio. Mina brauchte eine Pause.

Dann geht’s mit der Fähre über den Golf von Korinth.

Direkt am Strand von Lykoporiás finden wir ein nettes Plätzchen direkt am Wasser und die ganze Nacht begleitet uns das Rauschen der Wellen.

1 Koronisia
2 Paralia Riza N 38° 21′ 2,0″ O 21° 42′ 6,9″
3 Paralia Lykoporiás N 38° 8′ 7,6″ O 22° 29′ 6,6″

Strecke insgesamt: 255 km

Nach Korinth

Der extreme Starkregen in Nordgriechenland, der auch unser Inselchen betroffen hat, hat sich gelegt. Koronisia ist, obwohl es fast unmittelbar vor der stark betroffenen Insel Korfu liegt, von Erdrutschen und Überschwemmungen verschont geblieben. Das liegt daran, dass es auf Koronisia überhaupt keine Berge gibt. Es ist ein komplett flaches Inselchen. Der Regen versickert gleichmäßig. Es gibt zwar noch einige Straßensperrungen, aber nicht zu unserer Insel. Wir wollen heute noch einmal auf den riesigen Markt in Nafplio und anschließend nach Korinth.

Davor wandern wir noch zum heiligen Nikolaus. Morgen ist ja schließlich der erste Advent.

Unsere Vorräte werden auf dem Markt von Nafplio ergänzt. Wir sind total erstaunt, dass Obst und Gemüse auf dem Markt so viel billiger sind.

Ein Bummel durch die Altstadt darf natürlich auch nicht fehlen.

E babisches Gutsje

Reizüberflutung!

Aber auch Kunst!

Leo sieht das ganz gelassen.

Nette Kneipen

Hübsche Häuser

Und ein bisschen Weihnachtsdeko an der Eisdiele.

Und überall gibt es chicken Krimskram

Einfach ein wunderschönes Städtchen.

Mona hat nur Augen für die vielen Katzen.

Eine Dreiviertelstunde später sitzen wir wieder am Golf von Korinth.

1 Paralia Karathonas N 37° 32′ 50,2″ O 22° 49′ 5,3″
2 Lechaion Harbor N 37° 56′ 4,0″ O 22° 53′ 21,1″

Strecke insgesamt: 71 km

Noch ein bisschen relaxen?

Wir haben ja eigentlich alles gemacht, was wir uns vorgenommen hatten und haben noch 4 Tage Zeit, bis in Koronisia die Bäder und die Heizung an der Reihe sind.

Zuerst fahren wir zum Einkaufen nach Kalamata und dann geht’s auf die Autobahn. In den Bergen legen wir eine kleine Pause ein.

Eine halbe Stunde später sehen wir die Bucht von Nafplio wieder.

1 Pýrgos Kapetanákidon N 36° 58′ 31,5″ O 22° 10′ 34,7″
2 Mouchli Castle N 37° 32′ 6,2″ O 22° 30′ 54,6″
3 Paralia Karathonas N 37° 32′ 50,2″ O 22° 49′ 5,3″

Strecke insgesamt: 159 km

Höhlenerkundung

Hier an diesem Kiesstrand sind die Kiesel riesig groß, deshalb wird er auch Sauriereierstrand genannt.

Am Südende der Bucht befindet sich die sehr bekannte Tropfsteinhöhle Vlychada Diros Mani, die mit dem Boot befahren werden könnte. Wegen der schlechten Kritik im Internet verzichten wir auf einen Besuch und fahren zu unserer eigenen Höhle.

Durch viele kleine Mani-Dörfchen fahren wir bis Agios Dimitrios zum Eingang der Katafigio-Höhle.

Eine schwierige Kraxelei! Aber Mina hält tapfer mit. Sardische Bergziege im Blut!

Wie wir diese Stelle vor 21 Jahren ohne Google Maps und Park4Night gefunden haben, ist uns immer noch ein Rätsel.

Der Eingang zur Höhle ist nicht so einfach zu erreichen.

Es ist nur eine relativ kleine Öffnung.

Uwe ist ausgerüstet mit Taschenlampe 🔦!

Los geht es!

Nach ein paar Metern wird es zu schwierig ohne Stirnlampe.

Der kleine weiße Fleck ist unsere Elsa.

Vor 21 Jahren sind wir hier von den Felsen ins Wasser gesprungen. Heute schreckt uns die Brandung eher ab.

Nach der Mittagspause fahren wir zu einem Übernachtungsplatz bei Kalamata.

Hier schließt sich der Kreis! Wir sind ganz rum! Wir haben den Peloponnes umrundet.

Unser Stellplatz liegt an einer mittelalterlichen Burg, die sich Kapitänsturm nennt.

Mehr konnten wir zu dieser hübschen Ruine leider nicht in Erfahrung bringen.

Man hat eine schöne Aussicht bis Kalamata, das den meisten durch die berühmte Kalamata-Olive bekannt sein dürfte.

Die Kapelle im Innenhof der Burg ist dem Propheten Elias geweiht.

1 Paralia Diros N 36° 38′ 27,6″ O 22° 22′ 59,4″
2 Katafigio Cave N 36° 48′ 10,2″ O 22° 17′ 50,8″
3 Pýrgos Kapetanákidon N 36° 58′ 31,5″ O 22° 10′ 34,7″

Strecke insgesamt: 86 km

Wanderung zum Ende der Welt

Wir haben nachts versucht, den gigantischen Sternenhimmel zu fotografieren, aber er ließ sich einfach nicht einfangen.
Früh am Morgen geht’s los zum Leuchtturm.

Unser Stellplatz!

Die genaue Bedeutung des Totenorakels ist scheinbar nicht erforscht. Viele Menschen legen hier Glücksbringer, Briefe und Bilder ab, aber wir wissen nicht, warum.

Auch über den Mosaikboden und seine zeitliche Datierung konnten wir nicht viel herausfinden, nur dass es angeblich aus vorchristlicher Zeit stammt.

Immer wieder bieten sich wunderschöne Ausblicke zurück zu unserem Startpunkt.

Irgendwann geht man nur noch oberhalb der Steilküste entlang.

Und endlich erspähen wir ihn!

Der Weg über Stock und vor allem Stein war sehr beschwerlich.

Der um 1882/1883 erbaute Leuchturm am Kap Tenaro benötigt seit der solarbetriebenen Automatisierung 1984 keinen Leuchturmwärter mehr, er kann jetzt ganz alleine die Schiffe warnen.

Wanderweg! Das hatten wir uns irgendwie einfacher vorgestellt.

Weg kann man das eigentlich nicht nennen, aber zum Glück sind unsere Hunde, selbst das alte Minchen, nicht zimperlich.

Wir fahren weiter durch Vathia und entdecken auch das Luxushotel, über das wir einen Fernsehbeitrag gesehen haben.

Vathia, ein Dorf nach dem Motto: „My home is my castle“.

Tainaron Resort! Wirklich toll! Aber fast 300€ pro Nacht?

Die waren wirklich nett und freundlich! Nicht so rotzfrech, wie die Ponys gestern.

Unser Stellplatz am Kiesstrand von Dirou.
In fußläufiger Entfernung gibt es die berühmte Tropfsteinhöhle Vlychada Diros Mani, durch die man mit einem Boot gleiten kann, aber die negativen Internetkommentare halten uns von einem Besuch ab. Scheinbar wurde aus Kostengründen die Führung so verkürzt, dass der ganze Eindruck verloren geht.

1 Archaeological Area Tainaro N 36° 24′ 8,6″ O 22° 29′ 10,5″
2 Cape Tainaron Lighthouse N 36° 23′ 9,8″ O 22° 28′ 58,3″
3 Paralia Diros N 36° 38′ 27,6″ O 22° 22′ 59,4″

Strecke insgesamt: 37 km

In die Mani

Uns fehlt ja noch ein Finger des Peloponnes und das ist die wilde, felsige Mani.

Nach einem gemütlichen Sonntagsfrühstück starten wir erst einmal zum Schiffswrack bei Gythion.

Mina beim Strandspaziergang

Ein liebenswert verrückter Junghund, der gerne bei allem behilflich war.

Kommt noch Wind?

Sanna bewacht ihre Löcher.

Das Küstemotorschiff Dimitrios lag im Dezember 1980 wegen der Erkrankung des Kapitäns im Hafen von Gythio. Im Juni 1981 wurde es aus dem Hafen auf eine Warteposition vor dem Hafen gebracht, von dort riss es sich in einer stürmischen Dezembernacht los und strandete in Valtaki. Seit dem liegt es dort und wurde mittlerweile zu einer Touristenatraktion.

 

Anschließend checken wir in Githion die Fähren nach Kreta und dann geht’s in die unwirtliche Mani, in der Nachbarn früher Feinde waren und man sich in Wohntürmen verschanzte. In Kotronas finden wir ein geignetes Plätzchen für unsere Mittagspause.

Auch hier gibt es die übliche Löcher im Sand, die Sanna so gut gefallen.

 

Danach fahren wir noch weiter durch die wunderschöne Landschaft bis zum Kap.

Diese Wohntürme sind typisch für die Mani. Man traute im Kampf mit den Naturgewalten in dieser unwirtlichen Region auch seinem Nachbanr nicht mehr und versuchte sich abzuschirmen. „My home is my castle“.

Aus heutiger Sicht ist diese Landschaft wunderschön, auch wenn die zahlreichen Steinmauern und der karge Boden darauf hindeuten, dass in früheren Zeiten das Leben hier nicht einfach war.

Wenige Meter vor dem Ziel versperren Pferde den Weg und Carmen hat trotz viel Erfahrung ihre liebe Mühe, die Beiden von der Straße zu bringen. Bis sich herausstellt, dass die beiden Wegelagerer bestechlich sind, wenn man mit Äpfeln lockt. Allerdings wurden sie dann ziemlich aufmüpfig, als jeder nur einen halben Apfel bekam. Der Schimmel wurde richtig ärgerlich und versuchte zu treten. So etwas ist Carmen auch noch nicht passiert. Zum Glück konnte sie sich hinter einem Laternenmast verstecken.

1 Paralia Kokkinia N 36° 47′ 56,7″ O 22° 46′ 56,3″
2 Schiffswrack Dimitrios N 36° 47′ 20,4″ O 22° 35′ 5,0″
3 Kotronas N 36° 37′ 10,1″ O 22° 29′ 39,0″
4 Archaeological Area Tainaro N 36° 24′ 8,6″ O 22° 29′ 10,5″

Strecke insgesamt: 103 km