Uns fehlt ja noch ein Finger des Peloponnes und das ist die wilde, felsige Mani.

Nach einem gemütlichen Sonntagsfrühstück starten wir erst einmal zum Schiffswrack bei Gythion.



Mina beim Strandspaziergang

Ein liebenswert verrückter Junghund, der gerne bei allem behilflich war.



Kommt noch Wind?


Sanna bewacht ihre Löcher.
Das Küstemotorschiff Dimitrios lag im Dezember 1980 wegen der Erkrankung des Kapitäns im Hafen von Gythio. Im Juni 1981 wurde es aus dem Hafen auf eine Warteposition vor dem Hafen gebracht, von dort riss es sich in einer stürmischen Dezembernacht los und strandete in Valtaki. Seit dem liegt es dort und wurde mittlerweile zu einer Touristenatraktion.






Anschließend checken wir in Githion die Fähren nach Kreta und dann geht’s in die unwirtliche Mani, in der Nachbarn früher Feinde waren und man sich in Wohntürmen verschanzte. In Kotronas finden wir ein geignetes Plätzchen für unsere Mittagspause.

Auch hier gibt es die übliche Löcher im Sand, die Sanna so gut gefallen.


Danach fahren wir noch weiter durch die wunderschöne Landschaft bis zum Kap.

Diese Wohntürme sind typisch für die Mani. Man traute im Kampf mit den Naturgewalten in dieser unwirtlichen Region auch seinem Nachbanr nicht mehr und versuchte sich abzuschirmen. „My home is my castle“.


Aus heutiger Sicht ist diese Landschaft wunderschön, auch wenn die zahlreichen Steinmauern und der karge Boden darauf hindeuten, dass in früheren Zeiten das Leben hier nicht einfach war.



Wenige Meter vor dem Ziel versperren Pferde den Weg und Carmen hat trotz viel Erfahrung ihre liebe Mühe, die Beiden von der Straße zu bringen. Bis sich herausstellt, dass die beiden Wegelagerer bestechlich sind, wenn man mit Äpfeln lockt. Allerdings wurden sie dann ziemlich aufmüpfig, als jeder nur einen halben Apfel bekam. Der Schimmel wurde richtig ärgerlich und versuchte zu treten. So etwas ist Carmen auch noch nicht passiert. Zum Glück konnte sie sich hinter einem Laternenmast verstecken.

1 Paralia Kokkinia N 36° 47′ 56,7″ O 22° 46′ 56,3″
2 Schiffswrack Dimitrios N 36° 47′ 20,4″ O 22° 35′ 5,0″
3 Kotronas N 36° 37′ 10,1″ O 22° 29′ 39,0″
4 Archaeological Area Tainaro N 36° 24′ 8,6″ O 22° 29′ 10,5″
Strecke insgesamt: 103 km