Fazit Januar

Unser Häuschen ist jetzt gemütlich und genau so, wie wir es uns gewünscht haben.

Natürlich haben wir für die Zukunft noch ein paar Pläne, aber das muss jetzt erstmal warten. Mit den griechischen Handwerkern hatten wir Glück. Sie waren zuverlässig und haben gut gearbeitet. Es war, verglichen mit Deutschland sehr preiswert, aber Vieles läuft hier anders, ohne Rechnung bar auf die Hand zu zahlen, ist hier völlig normal, auch wenn wir ganz normale Firmen beauftragt haben. Wir wissen nicht, ob es eine pauschale Versteuerung gibt. Eben alles anders als zu Hause.

Im Januar wurde es deutlich kühler und wir haben einige sehr heftige Nordweststürme erlebt. Jannis hatte uns erzählt, dass bei Sturm und Regen Wasser ins Haus laufen kann. Gut, dass wir das erlebt haben und wir jetzt bei längerer Abwesenheit die Läden schließen und die Türen noch einmal abdichten konnten.

Es gibt zwar deutlich mehr sonnige Tage als zu Hause im Januar und keinen Frost, aber es ist nicht so schön warm, dass wir das noch einmal machen wollen. Zuhause gibt es deutlich mehr Möglichkeiten sich in geschlossenen Räumen zu beschäftigen. Hier gibt es nur die Möglichkeit ins Floisvos zum Essen zu gehen oder sich im Café Kyma zu treffen. Dazu sind allerdings unsere Sprachkenntnisse nicht ausreichend. Dieses Mal hatten wir genug zu handwerkeln, wir hatten also keine Langeweile.

Wir treffen und unterhalten uns nur mit Kurt und Mandy und Alessandra. Im Januar sind auch fast keine Wohnmobil-Touristen mehr da gewesen. Die halten sich alle am Elaia Strand, in Githion oder Nafplio, also auf dem Peloponnes auf.

Wir werden jetzt noch Kreta im Februar ausprobieren, weil es sehr viel weiter südlich liegt und es dort im Schnitt immer mindestens 2⁰ wärmer ist. Bei uns schwankte die Temperaturen im Januar zwischen 9⁰und 17⁰C.

Es war gut, dass wir für den Tierschutz tätig sein konnten. Es ist zwar nur ein winziger Tropfen, aber es macht uns Hoffnung, dass es langsam besser in Griechenland wird und schließlich zählt jedes gerettete Hundeleben. Natürlich hat es auch Spaß gemacht.

 

Kissamos

Die Überfahrt war unruhig, aber wir haben ja heute Zeit uns auszuruhen. Wir hatten einen Zwischenstopp und das Schiff hat keine Rückzugsmöglichkeiten. Überall war es hell und laut. Dazu kam die stürmische See.

Kissamos liegt ganz im Nordwesten von Kreta

Dafür hat Kissamos einen sehr ruhigen beschaulichen Hafen, in dem man in aller Ruhe ankommen kann.

Wir müssen heute einkaufen und Wäsche waschen. Kissamos ist ein relativ großer Ort. Da geht das sicher problemlos.

Während die Wäsche läuft, gehen wir in Kissamos essen und lassen es uns gut gehen!

Schade, dass es in Griechenland nur selten so etwas gibt.

 

Helles lehmiges Gestein

 

 

 

Bei Komolithi entdecken wir ein Mini-Kappadokien

Danach geht es zum Strand.

In der Sonne ist es angenehm warm.

1 Limáni Diakofti N 36° 16′ 4,2″ O 23° 5′ 3,4″
2 Limáni Kissamos N 35° 31′ 2,2″ O 23° 38′ 7,3″

Strecke insgesamt (Fähre): 103 km

1 Limáni Kissamos N 35° 31′ 2,2″ O 23° 38′ 7,3″
2 Komolithi N 35° 28′ 18,5″ O 23° 41′ 55,4″
3 Paralia Drapanias N 35° 30′ 2,2″ O 23° 41′ 30,4″

Strecke insgesamt: 16 km