Nafplio

Nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück geht es zum Kanal von Korinth.

Der Peloponnes ist eigentlich keine Insel, sondern durch den Istmos bei Korinth mit dem Festland verbunden. Schon in der Antike machte man sich Gedanken, wie man den riesigen Umweg um den Peloponnes vermeiden könnte. Damals versuchte man kleinere Schiffe über Land zu ziehen und den Plan einen Kanal zu bauen, hatten bereits die Römer. Allerdings machten die römischen Ingenieure bei ihren Berechnungen etwas falsch. Sie kamen zu dem Schluss, dass der Wasserspiegel des Golfs von Korinth und des argolischen Golfs unterschiedlich hoch sind und der Durchstich eine Flutkatastrophe verursachen würde. Daher begann man erst im 18. Jahrhundert mit den Bauarbeiten.

Brücke zum Golf von Korinth, die abgesenkt werden kann.

Zurzeit finden wieder Bauarbeiten statt. In dieser Gegend des Peloponnes gibt es Ausgrabungsstätten an jeder Ecke. Wir entscheiden uns für eine 4000 Jahre alte Stadt aus der Bronzezeit, die Mykenische Akropolis von Tiryns.

Es ist nicht zu glauben, was die Menschen damals mit einfachsten Mitteln erbauen konnten. Auch ein Kuppelgrab aus dieser Zeit steht hier.

Tholosgrab (Kuppelgrab) von Tiryns

Dann starten wir zu einem Hafenbummel in Nafplio. Hier liegen riesige Yachten, bei denen selbst das Volltanken uns finanziell überfordern würde.

Die Roraima ist eine 55 Meter lange Yacht für 22 Gäste und 9 Besatzungsmitglieder aus chinesicher Herstellung. Auch nichts für unseren Geldbeutel und das, obwohl man sagt, das die chinesichen Sachen günstig sind. Außerdem haben wir selten 22 Gäste, das wäre also etwas überdimensioniert.

Aber ganz ehrlich: besichtigt hätten wir sie schon gerne.

Wir könnten uns allerhöchstens so ein kleines Schiffchen vorstellen.

Das Städtchen hat italienisches Flair.

Die Insel Bourtzi mir der gleichnamigen Festung ist Wahrzeichen der Stadt Nafplio.

Unser Stellplatz für die Nacht kurz außerhalb von Nafplio ist auch wunderschön. Man kann über einen Küstenpfad entlang der steilen Felsen bis nach Nafplio laufen.

1 Lechaion Harbor N 37° 56′ 4,0″ O 22° 53′ 21,1″
2 Kanal von Korinth N 37° 56′ 57,8″ O 22° 57′ 48,5″
3 Mykenische Akropolis von Tiryns N 37° 35′ 58,2″ O 22° 48′ 0,9″
4 Tholosgrab von Tiryns N 37° 35′ 47,5″ O 22° 48′ 43,7″
5 Paralia Karathonas N 37° 32′ 50,2″ O 22° 49′ 5,3″

Strecke insgesamt: 88 km

Am Golf von Korinth

Wir sind gestern Abend nach der gescheiterten Rettungsaktion noch einmal gestartet. Manche Leute, die sich mit Tierschutz und speziell Welpen, die auf der Straße leben nicht auskennen, denken jetzt, dass wir zu früh aufgegeben haben. Aber wir können das schon richtig einschätzen. Wir haben schon oft Welpen aufgenommen und sogar mit uns reisen lassen. Ein Welpe, der sich so wehrt, ist nicht in ein paar Stunden überzeugt. Alessandra muss trainieren und bereit sein loszulassen. Vielleicht ist er dann beim nächsten Transport dabei. Wir geben die Hoffnung nicht auf.

Die Nacht am Limnopoulas Beach bei Kato Vasiliki war sehr ruhig, aber am Morgen werden wir von Mücken und Mosquitos geplagt. Trotzdem halten wir, wie üblich, einen Plausch mit den Nachbarn und tauschen unsere Reiserfahrungen und Reiseplanungen aus.

Nachdem der Rest der Wäsche halbwegs trocken ist, machen wir uns auf den Weg. Da wir heute wieder etwas mehr Zeit haben, nehmen noch einmal die Fähre nach Patras.

In der Nähe gibt es noch den Kitespot Cape Drepano und obwohl kein Wind ist, wollen wir uns den anschauen. Er gefällt uns so gut, dass wir dort unsere Mittagspause verbringen.
Es ist schon seltsam, das ausgerechnet hier ein kleiner Sandarm in den Golf von Korinth ragt.

Unser Übernachtungslatz ist bei Korinth, das sind nur noch 120 km. Auch dieser Strand ist gut zum Kiten und Surfen geeignet, aber leider fehlt der Wind.

Dafür gibt es heute wieder einen schönen Sonnenuntergang.

Es gibt Neuigkeiten bezüglich unserer Rettungsaktion.
Der kleine Oskar scheint vorerst in sicheren Händen zu sein, auch wenn wir gestern nichts ausrichten konnten, ist es jetzt der Tierschützerin Katerina gelungen, ihn in die Tierklinik zu bringen. Wir sind erleichtert und 800 km Umweg nehmen wir gerne in Kauf.

1 Limnopoulas Beach N 38° 20′ 34,4″ O 21° 37′ 8,8″
2 Cape Drepano N 38° 20′ 20,0″ O 21° 50′ 59,3″
3 Lechaion Harbor N 37° 56′ 4,0″ O 22° 53′ 21,1″

Strecke insgesamt: 148 km

Mission Oskar not accomplished

Wir wollen Oskar eine Chance in Deutschland geben. Alessandra kann sich nicht aufraffen, also sind wir zurück gefahren, um mit ihm zum Tierarzt zu fahren.

Aber auch wir müssen uns geschlagen geben. Der kleine Beethoven beißt und wehrt sich. Wir schaffen es nicht ihn zum Tierarzt zu bringen. Wir haben mit allen Tricks versucht ihn zu überzeugen. Ohne Erfolg!

Wir vereinbaren einige neue Möglichkeiten mit helfende Pfoten und machen uns schweren Herzens auf den Weg zum Peloponnes.

1 Zentrum der Weltplattform N 38° 21′ 13,4″ O 21° 38′ 49,3″
2 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
3 Limnopoulas Beach N 38° 20′ 34,4″ O 21° 37′ 8,8″

Strecke insgesamt: 308 km

Weiter? Oder Hunderettung?

Wir können uns nur schwer mit Alessandra einigen. Daher wollen wir zurück nach Koronisia, um dem armen Oskar, für den wir alles organisiert haben, zu der Pflegestelle zu bringen. Als wir ihr sagen, dass wir kommen, behauptet sie eine Transportmöglichkeit gefunden zu haben. Also warten wir noch was sich tut.

Minchen genießt derweil die Aussicht aufs Meer.

Velika ist ein wirklich schöner, beschaulicher Strand.

Mina hat hier alles, was ihr Herz begehrt: Sonne und Schatten im Wechsel und zwischendurch ein Fußbad.

Eigentlich wollten wir weiter in Richtung Süd-Osten, in die Mani.

Aber daraus wird erst einmal nichts. Die Nachrichten aus Koronisia zeigen uns, dass wir die Rettung des Welpen selbst in die Hand nehmen müssen.
Also düsen wir auf dem schnellsten Weg zurück. Mina ist nicht unbedingt begeistert. Daher machen wir eine Pause in Korinth.

Zufällig entdecken wir einen tollen Kitestrand. Hier wäre eigentlich heute eine Session auf dem Wasser fällig, aber wir wollen noch ein Stück weiter, damit wir morgen mit dem Welpen zum Tierarzt können.

Wir überqueren die Rio-Andirrio-Brücke über den Golf von Korinth und legen uns bei Perama aufs Ohr.

Daumendrücken ist gefragt, damit die Welpenrettung morgen ohne Probleme über die Bühne geht.

Mina findet Autofahren ja ganz fürchterlich, aber zur Rettung eines Welpen hat sie sich heute ganz tapfer geschlagen und 300 km fast klaglos hingenommen.

1 Paralia Velika N 36° 59′ 45,1″ O 21° 57′ 5,8″
2 Lechaion Harbor N 37° 56′ 7,5″ O 22° 53′ 8,0″
3 Zentrum der Weltplattform N 38° 21′ 13,4″ O 21° 38′ 49,3″

Strecke insgesamt: 301 km

Regenpause in Velika

Heute werden wir wohl den Tag am Strand verbringen. Es ist sooo schlechtes Wetter, dass man höchstens kurze Regenpausen für Spaziergänge nutzen kann.

Mina findet das auch in Ordnung.

Wir sammeln Steine am Strand.

Wir schauen vom Wohnmobil aus auf das aufgewühlte Meer! Einmaliges Erlebnis, zuhause haben wir das nicht.

Wir stehen geschützt zwischen Sträuchern.

Der Strand ist riesengroß und unverbaut.

Leere Schildkröteneier!

Wir erfahren, dass der kleine Oscar adoptiert werden soll und dass Alessandra die quietschvergnügte Zecca tot aufgefunden hat. Das ist sehr traurig, aber wir hoffen und drücken die Daumen für ihr Brüderchen.

Endlich lässt sich die Sonne noch mal blicken und morgen kann laut Wetterbericht die Reise fortgesetzt werden.

Auf dem Grundstück hinter uns leben 3 ausgesprochen hübsche Hunde, die aber versorgt werden und daher keine Hilfe brauchen.

Zwischen Methoni und Koroni

Nach dem Frühstück sehen wir uns die venezianische Festung von Methoni an.

Uwe auf der Wanderung in das Kellerverlies!

Leider gab es an den wenigsten Stellen Hinweisschilder, um sich das Ganze einordnen zu können.

War das ein Treffer?

Auch die Bedeutung dieser Gewölbe wurde nicht erklärt.

Man kann kaum glauben, dass es hier 1487 einmal so ausgesehen haben soll, obwohl Methoni im Mittelalter eine wichtige Station für Reisende ins Heilige Land war.

Kurz vor Finikounda entdecken wir noch einen tollen Strand, ideal für eine Kaffeepause.

Hier gibt es seltsame blaue Schnecken.

Aber die Kaffeepause muss Uwe erst einmal verschieben, der Wind scheint stark genug für eine Kite-Session zu sein.

Aber die Bedingungen sind schwierig: starke Wellen und böiger, schwacher Wind.
Dann bleibt doch noch Zeit für einen Kaffee, bevor wir zu einem Kurzbesuch bei Martina und Enrico in Koroni aufbrechen.

Wir treffen uns mit den Beiden in einem palmengesäumten Café am Strand.

Anschließend fahren wir zu dem Anwesen der Beiden oberhalb des Cafés.

Unser kleiner Tollpatsch Mona nimmt unfreiwillig ein Bad in dem Pool, weil sie auf den rutschigen Fliesen nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Solche Szenen kennt man normalerweise nur aus Comics.

Mit dieser wunderbaren Aussicht trinken wir einen Aperitif und fahren anschließend zu unserem Stellplatz in Velika.

1 Burg Methoni N 36° 49′ 4,9″ O 21° 42′ 18,9″
2 Paralía Mavrovoúni N 36° 48′ 4,2″ O 21° 46′ 59,5″
3 Landhaus N 36° 46′ 23,4″ O 21° 55′ 44,6″
4 Paralia Velika N 36° 59′ 45,1″ O 21° 57′ 5,8″

Strecke insgesamt: 64 km

Was machen denn die Wolken da?

Grau? Ja, tatsächlich! Heute scheint der Himmel grau zu bleiben. Wir überlegen, ob wir es am Strand aussitzen sollen oder ob es trotz allem weiter gehen soll. Es sind immerhin 20⁰ und man kann Regenpause zum Spaziergang nutzen.

Erst einmal müssen wir Vorräte bei Lidl und AB auffüllen und dann geht’s weiter zur Voidokilia-Bucht, die die Form des griechischen Buchstaben Omega hat.

Gut gefallen hat es uns auch in Pylos, aber dort setzt man eher auf Touristen, die mit dem Helikopter zum Golfen kommen. Da haben wir ein Handicap.

Eigentlich wollten wir noch die Festung von Methoni besuchen, aber dazu war es schon zu spät. Die Burgbesichtigung muss bis morgen warten.

Unser Übernachtungsplatz liegt genau vor der Burg.

1 Paralia Velika N 36° 59′ 45,1″ O 21° 57′ 5,8″
2 Ochsenbauchbucht N 36° 57′ 50,1″ O 21° 39′ 40,3″
3 Burg Methoni N 36° 49′ 4,9″ O 21° 42′ 18,9″

Strecke insgesamt: 86 km

Eintauchen in die Geschichte

Wir haben heute Nacht auf 1200 m Höhe geschlafen, weil wir gleich in den Apollontempel gehen wollen.

Wir lieben einsame Bergstellplätze!!

Der Apollontempel stammt aus dem 4 Jahrhundert vor Christus und wurde als Dank dafür errichtet, dass die Bevölkerung von der Pest verschont blieb. Zum Schutz vor weiterer Verwitterung wurde er eingepackt.

Es ist geplant die Plane wieder zu entfernen. Nur wann? Und irgendwie ist das Ausstellungsdesign misslungen, es gibt noch nicht einmal Hinweisschilder!

Leider ist alles nicht gut aufbereitet. Das Tolle sind nämlich die unterschiedlichen Säulenarten, die man als Laie nicht erkennen kann.

Carmen durfte den Apollontempel auf Grund ihrer Behinderung kostenlos besichtigen, andernfalls hätte sie sich über das Eintrittsgeld von 10 € sehr geärgert.

Nach 2 Stunden Fahrzeit erreichen wir Messene und das Arkadische Tor. Wirklich toll!

Diese Stadt aus dem 4 Jahrhundert vor Christus hat eine 9 km lange Stadtmauer, die teilweise noch sehr gut erhalten ist.

Das Arkadische Tor. Und man kann es kaum glauben, die offizielle Straße geht durch das Arkadische Tor, durch das vor 2500 Jahren Ochsenkarren gefahren sind.

Wehrturm

Von den Wehrtürmen gab es insgesamt 19 Stück. Die Stadtmauer und die Wehrtürme sind aus riesigen quaderförmigen Kalksteinen, teilweise ohne Mörtel, gemauert.

Das antike Messene war riesig.

Es gab mehrere Theater.

Neben dem Stadion steht eine Grabstätte, aber leider war nicht ersichtlich, warum sie genau hier errichtet wurde.

Ein riesiges Stadion, das 10000 Menschen fasste, ist sehr gut erhalten.

Kleine Gedenkstätten sind komplett erhalten.

Wieder eines der zahlreichen Theater.

Eine private Badeanlage mit Hypokaustenheizung gibt es auch zu sehen.

Den Nachmittag verbringen wir wieder am Strand.

Der Strand von Velika ist feinsandig und vor allem leer. Ideal zum Übernachten!

1 EO76 N 37° 26′ 38,3″ O 21° 54′ 17,3″
2 Tempel des epikureischen Apollo N 37° 25′ 46,5″ O 21° 54′ 0,7″
3 Ancient Messene N 37° 10′ 39,9″ O 21° 55′ 7,8″
4 Paralia Velika N 36° 59′ 45,1″ O 21° 57′ 5,8″

Strecke insgesamt: 95 km

Neda-Wasserfall und Apollontempel

Heute werden wir wieder etwas unternehmen. Das Wetter ist ideal dafür. Zuerst schauen wir doch noch einmal bei Elea vorbei, nur um zu wissen, wie sich das Überwintern dort entwickelt hat und dann geht’s 40 km in die Berge zum Neda-Wasserfall.

Wir kommen an einem witzig dekorierten Häuschen vorbei.

Der Elea-Strand ist genauso schön und weitläufig wie der Neochori-Strand. Der Unterschied ist, dass die Pineta relativ gut befahrbar ist und das schadet natürlich dem Waldboden, wenn dort überall Wohnmobile stehen. Der Wald dient dem Küstenschutz, damit die Dünen nicht landeinwärts wandern. Wir finden es richtig, dass hier geräumt wurde, weil die illegale Lösung doch ausgeufert ist. Es kann sich doch nicht richtig anfühlen 3 Monate hier mit einem 100.000 € Wohnmobil zu stehen und ein Naturschutzgebiet zu gefährden. Es gab keinerlei Möglichkeiten zur Entsorgung des Brauchwassers und wir wissen, dass viele Wohnmobilfahrer sich das schön reden. Ist ja nur biologisch abbaubares Spülmittel, das wir verwenden!! Dabei vergessen sie, das Öl im Spülwasser. Das ist vielleicht halbwegs umweltverträglich, wenn es nur ganz wenige machen. Aber das war in Elea nicht so. Es ist also gut, dass wir uns ein eigenes Bild gemacht haben und nicht auf die griechische Regierung schimpfen, die das neue Gesetz erlassen hat, wie es derzeit viele Leute im Internet machen. Natürlich wäre es wünschenswert gewesen, wenn der Ort Elea erkannt hätte, wie man aus dieser enormen Beliebtheit hätte Kapital für den Ort ziehen könnte. Mal sehen! Vielleicht gibt es ja bald einen Campingplatz, der im Winter geöffnet hat. Die Strände hier sind einfach zu schön, um im Dornröschenschlaf zu versinken.

Für die kurvenreiche Strecke in die Berge brauchen wir eine Stunde.

Dann lassen wir das Wohnmobil stehen und wandern in die enge Schlucht.

An der Brücke dürfen alle noch einmal ein Fußbad nehmen.

Direkt neben den Wasserfällen gibt es noch die kleine Marienkapelle.

Nach dem anstrengenden Rückweg genießen wir bei einem Latte Macchiato erst einmal die grandiose Aussicht auf die Neda-Schlucht. Dann machen wir uns auf den Weg zum Apollontempel von Epicurius. Leider hat der Apollontempel bereits geschlossen, den müssen wir uns für morgen aufheben.

Sieht ein bisschen so aus, als ob es hinter dem Hügel einen Waldbrand gäbe, war aber nur der Sonnenuntergang.

1 Paralia Neochorou N 37° 25′ 57,6″ O 21° 39′ 13,4″
2 Neda Wasserfälle N 37° 23′ 48,4″ O 21° 49′ 13,7″
3 EO76 N 37° 26′ 38,3″ O 21° 54′ 17,3″

Strecke insgesamt: 87 km

Am Strand entlang

Heute müssen wir unbedingt den legendären Überwintererstrand von Elaia finden. Noch im letzten Winter waren dort Heerscharen von deutschen Wohnmobilfahrern über Monate. Das konnte natürlich in einem Naturschutzgebiet nicht gut gehen. Außerdem hatten wir früher in dieser Gegend auch einige Lieblingsstrände. Unser Übernachtungsplatz ist eher eine schnelle Notlösung gewesen.

Nur 7 km weiter im Süden finden wir unseren früheren Favoriten Neochori wieder. Hier gefällt es uns immer noch ausgesprochen gut und wir müssen natürlich einen Strandspaziergang machen, weil Uwe ganz in der Ferne etwas entdeckt hat.

Er findet unsere Traumyacht.

Genau das wäre unser Boot, wenn es nicht komplett ausgeschlachtet wäre.

Weil es uns so gut gefällt, bleiben wir hier hängen. Ein richtig schöner Nixtag muss auch einmal sein. Nur 7 km gefahren, immerhin noch Vorräte gekauft und dann nur noch lesen, stricken und spazieren gehen.

Der Elea-Strand ist eigentlich nur um die Ecke, wird vermutlich genauso sein, muss aber bis morgen warten.

1 Paralia Zacharo N 37° 28′ 40,7″ O 21° 37′ 25,3″
2 Paralia Neochorou N 37° 25′ 57,6″ O 21° 39′ 13,4″

Strecke insgesamt: 10 km