Ins Tessin

Traditionel fahren wir am ersten Tag noch durch den Gotthardtunnel und legen uns dann in Malvaglia aufs Ohr.

Der Gotthard wird immer mehr zum Nadelöhr in Richtung Süden. Obwohl es bereits dunkel ist, stehen wir im Stau und sind um 22.30 Uhr in Malvaglia Chiesa.

1 Saarbrücken
2 Malvaglia Chiesa N 46° 24′ 10,8″ O 8° 58′ 59,5″

Strecke insgesamt: 450 km

De Meerpaal

Es war wunderbar ruhig übernacht und morgens wurde Carmen von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Uwe war schon um 7 Uhr mit dem Taxi zur Arbeit gestartet.

Meerpaal heißt auf Deutsch Poller, also ein Pfahl, um Schiffe festzumachen und genau das gibt es hier: einen Hafen.

Nach dem Frühstück geht es zum Barfußstrand an der riesigen Sandgrube. Klingt vielversprechend, aber bei 15⁰ ist es möglicherweise doch noch zu kühl für ein Fußbad.

Der winzige Hafen gehört zum Bocholt-Herentals-Kanal.

Es gibt hier riesige Sandstrände.

Aber es ist eine künstliche Düne!

Eine Sandgrube!

Nach dem Mittagessen gehen wir noch zum Kanal.

Und genießen die Sonne bei 22⁰.

1 Yachthafen De Meerpaal N 51° 14′ 36,0″ O 5° 22′ 8,0″
2 Saarbrücken

Strecke insgesamt: 340 km

Das Warten ist vorbei!!!

Nach der traurigen Winterzeit mit Zittern und Bangen um Uwes Gesundheit starten wir heute endlich noch einmal mit unserer Elsa. Uwes Blutwerte sind zwar immer noch nicht optimal, aber wir vertrauen ganz fest auf eine Reisetherapie. Zuerst geht es einmal in die falsche Richtung, nämlich nach Norden. Uwe muss in Belgien arbeiten und er braucht noch etwas Pflege, daher begleiten ihn seine Mädels.

In Remisch wird noch schnell voll getankt. Immerhin spart man 20 Cent pro Liter und dann geht’s weiter nach Norden.

Die Fahrt ist sehr entspannt, weil wir Mina bei den Nachbarn lassen konnten und Sanna und Mona sehr gerne durch die Gegend geschaukelt werden.

Wir legen eine Mittagspause am Ufer der Ourthe ein.

Ein sehr schöner gepflegter Picknickplatz

Pizza

Die Ourthe

Dieses kleine Flüsschen müssen wir uns zum Paddeln merken. Auch Houffalize ist wirklich schön.

Zum Übernachten können wir uns in den Yachthafen von Lommel stellen, sehr gepflegt und total ruhig.

Morgen wird dann Carmen mit den Mädels die Gegend erkunden, während Uwe arbeitet.
Wunderschön!
Vanlife ist einfach nur entspannt und schön. Man entdeckt Orte, die man sonst bei Urlaubsreisen gar nicht auf dem Schirm hätte.

1 Saarbrücken
2 L’Ourthe orientale N 50° 7′ 51,4″ O 5° 46′ 6,3″
3 Yachthafen De Meerpaal N 51° 14′ 36,0″ O 5° 22′ 8,0″

Strecke insgesamt: 369 km

Fazit

Der Silvester- Kurzurlaub war wieder einmal gelungen. Das Wetter war so gut wie nie, wir konnten bei strahlend blauem Himmel Skifahren und Schneeschuhwandern. Leider war unser traditioneller Stellplatz auf dem Strohberg wegen des Schnees nicht erreichbar, aber die Virage Pinot war auch sehr schön, genau wie der Col de Bagenelles und der Parkplatz an der Ferme Auberge de Ried, den wir zur Sicherheit wegen des Sturms in der Silvesternacht aufgesucht haben. Die Neujahrsbesichtigung fand dieses Mal in Kaysersberg statt, dass einen schönen Stellplatz hat.

Col du petit Ballon

Wir kamen gestern nicht bis ganz nach oben und bei Tageslicht besehen, ist es auch gut, dass wir es nicht versucht haben.
NNach dem Frühstück starten wir zu einer Schneeschuhwanderung zum Petit Ballon. Die Rundwanderung ist zwar nur 4 km lang, aber wegen des hohen Schnees und 264 m Höhenunterschied doch recht anstrengend. Die Rheinebene liegt unter einer dicken Wolkendecke versteckt.

Man kommt an einer alten Bunkeranlage aus dem ersten Weltkrieg vorbei.

Ein Lift aus dem ersten Weltkrieg zur Versorgung der Bunkeranlage.

Der Aufstieg war echt anstrengend, aber wunderschön. Man kann bis zu den Alpen sehen.

Der Kaiserstuhl ragt aus der Wolkendecke.


Nach unserer Rückkehr fahren wir noch ein paar Kilometer ins Tal, weil wir wegen des aufkommenden Windes Schneeverwehungen befürchten und die nicht geräumt Straße glatt werden könnte. Wir saßen hier letztes Jahr schon einmal fest.

Lac Blanc

Unser Übernachtungsplatz auf dem Col des Bagenelles.

Im Tal liegt eine dicke Nebelsuppe, zum Glück sind wir über den Wolken. Die Gipfel, die man in der Ferne erkennen kann, gehören schon zum Schwarzwald.

Nach dem Frühstück starten wir über den Col de Bonhomme zum Skigebiet des Lac Blanc. Dort ist schon jede Menge los, obwohl es noch extrem früh ist.

Und dann geht’s auf die Piste.
Das Skigebiet Lac Blanc ist klein, aber für einen Tag kann man hier durchaus Spaß haben. Das einzig Negative: Uwe wurde hier schon ein Seniorenpass angeboten! Das kann ja wohl nicht wahr sein, er wird doch erst nächstes Jahr 60!

Nach einer kleinen Stärkung brechen wir auf zum Col du Petit Ballon, müssen aber 2 km vor dem Gipfel in der Virage Pinot (Kurve von Pinot) aufgeben, es liegt zu viel Schnee. Vielleicht versuchen wir es morgen noch einmal. Die Virage Pinot ist Teil einer Tour de France Etappe, in der anscheinend immer viel gefeiert wird.

1 Col des Bagenelles N 48° 11′ 34,2″ O 7° 6′ 48,6″
2 Lac Blanc N 48° 8′ 18,4″ O 7° 5′ 0,1″
3 Virage Pinot N 47° 59′ 32,1″ O 7° 7′ 50,7″

Strecke insgesamt: 47 km

Col des Bagenelles

In Saarbrücken ist es glatt und alles ist grau in grau. Wir wollen heute 160 km bis zum Col des Bagenelles.

Man kann es beim besten Willen nicht glauben, dass in den Bergen die Sonne scheinen soll, aber oberhalb von Saint Marie au Mine in 700 m Höhe kann man sie bereits erahnen und auf dem Col mit 906 m ist es wunderbar.

Im Tal liegt alles im Dunst.

1 Saarbrücken
2 Col des Bagenelles N 48° 11′ 35,7″ O 7° 6′ 51,5″

Strecke insgesamt: 179 km

Zurück nach Athen

Wir haben wunderbar geschlafen und starten nach dem Frühstück in Richtung Athen. Der Himmel ist wieder einmal wolkenlos. Hier macht der Winter wenigstens manchmal eine Pause vom traurigen Einheitsgrau.

Wir halten kurz in Mesolongi an der Lagune.

Wir machen auch noch Fotos von der Brücke bei Patras, überqueren den Rio und fahren am Golf von Korinth entlang. Mittlerweile sind es 16°.

Am Istmos müssen wir noch einmal kurz anhalten, um das Wunderwerk zu bestaunen.

Und dann warten wir.

Es geht pünktlich los und bei klarem Himmel macht es viel Spaß aus dem Fenster zu schauen.

Der Olymp ist schneebedeckt. Da müssen wir auch noch hin.

Man kann den Ohridsee erkennen.

Sonnenuntergang im Flieger

Vertragsabschluss

Wir gehen zum Frühstücken zu unserem Stammcafé an der Platia und immerhin können wir unser Frühstück schon mal auf Griechisch bestellen. War schwierig! Latte Macchiato heißt doch tatsächlich Latte Macchiato. Der Himmel ist wolkenlos, daher ist es kühler als gestern.

Es dauert wieder einmal alles endlos lang. Zuerst zur Piräusbank, die uns Schecks aushändigt, dann zum Finanzamt, um die Grunderwerbssteuer zu zahlen und und und……
Erst gegen 16 Uhr haben wir alles erledigt, incl. Stromanschluss und Gebäudeversicherung mit Erdbebenrisikozuschlag. Zum Abschluss fahren wir zur Brücke und stoßen auf das erfolgreiche Projekt an.