Geschafft

2 Tage Dauerregen ist selbst im Haus für Hundebesitzer nicht so einfach. Aber heute und für nächste Woche sieht es gut aus.

Zuerst wird das Bad ein bisschen mit Fliesenaufklebern aufgepeppt.

Vorher sah es ein bisschen spießig aus.

Es ist kaum zu glauben, wie die Fliesenaufkleber das Gesamtbild blitzschnell verändern können.

Jetzt kommt als nächstes die Duschtasse und die neue Duschabtrennung an die Reihe, damit nich immer das ganze Bad unter Wasser steht.

Danach geht es zu einer ausgedehnten Gassirunde ums Dorf.

Zuerst laufen wir an den Fráchtis-Strand und wir sehen tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen.

Beim Rückweg entdecken wir im Hafen eine Neueröffnung: Koronisia hat tatsächlich einen Supermarkt bekommen. Das Sortiment hat noch etwas Luft nach oben, aber wir drücken die Daumen!

Auch im Hafen wurde einiges Treibgut angeschwemmt.

 

Ins Shelter

Heute ist es grau und regnerisch und wir haben eine schwierige Aufgabe vor uns. Wir sollen ins öffentliche Shelter von Arta und dort Hunde für die Website von helfende Pfoten fotografieren und filmen.

Wir wurden gewarnt, dass es sehr schwer auszuhalten ist. Aber wir kommen damit zurecht. Wir können ja wieder gehen. Nur die armen Hunde nicht.

Anschließend genehmigen wir uns noch einen Latte Macchiato in unserem Lieblingscafé.

Hier hat auch das Weihnachtsshopping begonnen.

Als wir an der alten Brücke vorbeifahren, sehen wir, dass der Acheloos enorm viel Wasser führt.

Google sei Dank finden wir einen Friseur, der Uwe sofort und ohne Termin für 10€ die Haare tiptop schneidet. So etwas gibt es bei uns nirgendwo.

Auf dem Rückweg nach Koronisia schauen wir uns noch ein bisschen die Gegend an.

Als wir zuhause sind kommt der Heizungsbauer und bringt inklusiv des kaputten Teils die Heizung für 70€ in Ordnung und ratzfatz ist es mollig warm. Hattet ihr schon einmal einen Handwerker zu solchen Preisen?

Aber leider haben wir uns zu früh gefreut. Nach ca. 2 Stunden fällt die Heizung wieder aus. Hoffentlich kan der Heizungsbauer das morgen wieder richten.

Hausarbeit ist angesagt

Zum Glück haben wir uns gestern in Arta noch einen Heizkörper gekauft. In unserem Haus ist es 15⁰ kalt. Der Heizungsbauer will heute Nachmittag kommen. Hoffentlich kann er das Problem schnell beseitigen. Notfalls ziehen wir in unser Wohnmobil.

Aber immerhin schaffen wir es, die Temparatur im Haus auf 19° zu bringen.

Nach dem Frühstück reißt der Himmel auf und es wird angenehm warm.

Carmen sammelt Grünzeug für den Adventskranz.

Wir nutzen den Sonnenschein und machen einen Strandspaziergang.

Der Fraktisstrand ist übersät mit Treibgut. Das kommt wohl von den starken Regenfällen und dem dazugehörigen Wind.

Wie versprochen kommt der Heizungstechniker am späten Nachmittag vorbei und prüft unsere Heizung, aber leider hat er das defekte Teil (Magnetventil) nicht dabei. Er verspricht, dass er am nächsten Tag wiederkommt und die Heizung dann wieder läuft.

At home again

Wir sind ein bisschen wehmütig, weil wir ja sehr gerne mit unserem Wohnmobil unterwegs sind, aber wir haben einige Termine und wenn alles erledigt ist, starten wir aufs Neue.

Ausnahmsweise mal ein Sonnenaufgang.

Heute scheint uns die Sonne schon am frühen Morgen ins Wohnmobil.

Um 11.45 Uhr sind wir in Arta und versuchen als erstes unseren finanziellen Verpflichtungen (Wasser, Strom, Grundsteuer) nachzukommen. Wir würden am liebsten per Dauerauftrag bezahlen, aber das ist in Griechenland nicht so einfach. Warum wissen wir auch nicht. Aber für den Strom haben wir die automatische Abbuchung eingerichtet, jetzt müssen wir warten, ob es auch funktioniert. Carmen wartet so lange auf dem Parkplatz an der Burg.

Auch in Arta ist nun der Herbst eingezogen und die Blätter fallen.

Tagsüber bei Sonnenscheinist es im Freien noch sehr angenehm, man kann im T-Shirt auf der Terasse sitzen.

Aber nach Sonnenuntergang wird es schnell sehr kühl.

1 Limnopoulas Beach N 38° 20′ 34,4″ O 21° 37′ 8,8″
2 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke insgesamt: 155 km

Fazit November

Reisezeit

Wir fanden den November ideal. Wir hatten zweimal Regen (Velikastrand und Nafplio) und sonst angenehme Temperaturen um 20⁰ und Sonnenschein. Das ist großartig für diesen Monat, der bei uns zuhause trüb und grau ist. Alle Stellplätze sind problemlos und ohne irgendwelche Schwierigkeiten nutzbar. Wir haben zwar hin und wieder die Polizei gesehen, wurden aber kein einziges Mal angesprochen. Der einzige Nachteil ist, dass nur ganz wenige Campingplätze geöffnet haben und fast keine Tavernen geöffnet sind. Für uns ist das eigentlich kein Problem. Wir sind autark und werfen gerne die Bordküche an. Ein einziges Mal haben wir auf einem kostenpflichtigen P4night-Platz für 10€ übernachtet, weil wir die Waschmaschine benutzen wollten. Wir finden es auch schön, so viele Gleichgesinnte zu treffen.

Sehenswürdigkeiten

– Doline von Didyma
– Lost Place Hotel
– Tolosgrab von Tyrin und Akropolis
– Neda-Wasserfall
– Kloster Elona
– Apollontempel
– Messene
– Burg von Methoni
– Kanal von Korinth
– Nafplio (Altstadt, Küstenwanderweg und Hafen)
– Höhle von Katafigio
– Kapitänsturm
– Leuchtturmwanderung mit Toten-Orakel und Mosaik
– Schiffswrack bei Githion
– Monemvasia

Die Eintrittskarten für all diese Attraktionen beliefen sich auf 15€. Menschen, die älter als 65 Jahre sind zahlen nichts mehr und Uwe durfte als meine Begleitperson oft auch kostenlos mit.

Wir sind voll und ganz zufrieden mit unserer Peloponnes-Umrundung, bei der wir allerdings insgesamt mehr als 3000 km zurück gelegt haben.

Runter vom Peloponnes

Wir werden heute den Peloponnes wieder verlassen.

In den Bergen liegt bereits Schnee.

Vorher müssen wir aber unbedingt zu einem besonders guten Fotospot, um den Kanal zu fotografieren.

Der Kanal von Korinth verbindet den Golf von Korinth und den Saronischen Golf.

Blick zum Saronischen Golf

Zurzeit ist der Kanal nicht befahrbar.

Der Kanal von Korinth

Man muss ein bisschen achtgeben, wohin man tritt.

Die Eisenbahnbrücke wird nicht mehr befahren.

Weiter geht’s zur Rioandiriobrücke und zum Leuchtturm bei Drepano. Wir hatten es bereits vermutet. Hier kann man aufs Wasser.

Das will Uwe gar nicht erst versuchen.

Jede Menge Kiter, Surfer und Foiler!

Uwe strahlt! So hatte er sich das vorgestellt.

Auch diesesmal nehmen wir wieder die Fähre.

Von unserem Stellplatz bei Kato Vasiliki hat man einen guten Ausblick auf die imposante Brücke.

Ach ja, heute ist ja der 1. Advent, also wird die Tischdeko entsprechend angepasst.

1 Lechaion Harbor N 37° 56′ 4,0″ O 22° 53′ 21,1″
2 Golf von Korinth N 37° 55′ 42,4″ O 22° 59′ 33,7″
3 Cape Drepano N 38° 20′ 20,0″ O 21° 50′ 59,3″
4 Limnopoulas Beach N 38° 20′ 34,4″ O 21° 37′ 8,8″

Strecke insgesamt: 166 km

Nach Korinth

Der extreme Starkregen in Nordgriechenland, der auch unser Inselchen betroffen hat, hat sich gelegt. Koronisia ist, obwohl es fast unmittelbar vor der stark betroffenen Insel Korfu liegt, von Erdrutschen und Überschwemmungen verschont geblieben. Das liegt daran, dass es auf Koronisia überhaupt keine Berge gibt. Es ist ein komplett flaches Inselchen. Der Regen versickert gleichmäßig. Es gibt zwar noch einige Straßensperrungen, aber nicht zu unserer Insel. Wir wollen heute noch einmal auf den riesigen Markt in Nafplio und anschließend nach Korinth.

Davor wandern wir noch zum heiligen Nikolaus. Morgen ist ja schließlich der erste Advent.

Unsere Vorräte werden auf dem Markt von Nafplio ergänzt. Wir sind total erstaunt, dass Obst und Gemüse auf dem Markt so viel billiger sind.

Ein Bummel durch die Altstadt darf natürlich auch nicht fehlen.

E babisches Gutsje

Reizüberflutung!

Aber auch Kunst!

Leo sieht das ganz gelassen.

Nette Kneipen

Hübsche Häuser

Und ein bisschen Weihnachtsdeko an der Eisdiele.

Und überall gibt es chicken Krimskram

Einfach ein wunderschönes Städtchen.

Mona hat nur Augen für die vielen Katzen.

Eine Dreiviertelstunde später sitzen wir wieder am Golf von Korinth.

1 Paralia Karathonas N 37° 32′ 50,2″ O 22° 49′ 5,3″
2 Lechaion Harbor N 37° 56′ 4,0″ O 22° 53′ 21,1″

Strecke insgesamt: 71 km