Gestern war ein absolut scheußlicher Tag. Es hat auch die Nacht über fast pausenlos geregnet, geblitzt und gedonnert. Aber erstaunlicherweise scheint am Morgen die Sonne.




Da bietet sich doch ein weiterer fauler Tag an.


Gestern war ein absolut scheußlicher Tag. Es hat auch die Nacht über fast pausenlos geregnet, geblitzt und gedonnert. Aber erstaunlicherweise scheint am Morgen die Sonne.




Da bietet sich doch ein weiterer fauler Tag an.


Heute bewegen wir uns nicht, haben wir dem Minchen versprochen.

Also wir werden uns schon bewegen, aber unsere Elsa wird nicht bewegt.
Wir schaffen immerhin einen trockenen Spaziergang.






Wir haben ja eigentlich alles gemacht, was wir uns vorgenommen hatten und haben noch 4 Tage Zeit, bis in Koronisia die Bäder und die Heizung an der Reihe sind.


Zuerst fahren wir zum Einkaufen nach Kalamata und dann geht’s auf die Autobahn. In den Bergen legen wir eine kleine Pause ein.


Eine halbe Stunde später sehen wir die Bucht von Nafplio wieder.





1 Pýrgos Kapetanákidon N 36° 58′ 31,5″ O 22° 10′ 34,7″
2 Mouchli Castle N 37° 32′ 6,2″ O 22° 30′ 54,6″
3 Paralia Karathonas N 37° 32′ 50,2″ O 22° 49′ 5,3″
Strecke insgesamt: 159 km
Hier an diesem Kiesstrand sind die Kiesel riesig groß, deshalb wird er auch Sauriereierstrand genannt.




Am Südende der Bucht befindet sich die sehr bekannte Tropfsteinhöhle Vlychada Diros Mani, die mit dem Boot befahren werden könnte. Wegen der schlechten Kritik im Internet verzichten wir auf einen Besuch und fahren zu unserer eigenen Höhle.
Durch viele kleine Mani-Dörfchen fahren wir bis Agios Dimitrios zum Eingang der Katafigio-Höhle.

Eine schwierige Kraxelei! Aber Mina hält tapfer mit. Sardische Bergziege im Blut!

Wie wir diese Stelle vor 21 Jahren ohne Google Maps und Park4Night gefunden haben, ist uns immer noch ein Rätsel.

Der Eingang zur Höhle ist nicht so einfach zu erreichen.

Es ist nur eine relativ kleine Öffnung.

Uwe ist ausgerüstet mit Taschenlampe 🔦!

Los geht es!


Nach ein paar Metern wird es zu schwierig ohne Stirnlampe.


Der kleine weiße Fleck ist unsere Elsa.

Vor 21 Jahren sind wir hier von den Felsen ins Wasser gesprungen. Heute schreckt uns die Brandung eher ab.




Nach der Mittagspause fahren wir zu einem Übernachtungsplatz bei Kalamata.

Hier schließt sich der Kreis! Wir sind ganz rum! Wir haben den Peloponnes umrundet.

Unser Stellplatz liegt an einer mittelalterlichen Burg, die sich Kapitänsturm nennt.

Mehr konnten wir zu dieser hübschen Ruine leider nicht in Erfahrung bringen.





Man hat eine schöne Aussicht bis Kalamata, das den meisten durch die berühmte Kalamata-Olive bekannt sein dürfte.

Die Kapelle im Innenhof der Burg ist dem Propheten Elias geweiht.




1 Paralia Diros N 36° 38′ 27,6″ O 22° 22′ 59,4″
2 Katafigio Cave N 36° 48′ 10,2″ O 22° 17′ 50,8″
3 Pýrgos Kapetanákidon N 36° 58′ 31,5″ O 22° 10′ 34,7″
Strecke insgesamt: 86 km
Wir haben nachts versucht, den gigantischen Sternenhimmel zu fotografieren, aber er ließ sich einfach nicht einfangen.
Früh am Morgen geht’s los zum Leuchtturm.

Unser Stellplatz!

Die genaue Bedeutung des Totenorakels ist scheinbar nicht erforscht. Viele Menschen legen hier Glücksbringer, Briefe und Bilder ab, aber wir wissen nicht, warum.

Auch über den Mosaikboden und seine zeitliche Datierung konnten wir nicht viel herausfinden, nur dass es angeblich aus vorchristlicher Zeit stammt.

Immer wieder bieten sich wunderschöne Ausblicke zurück zu unserem Startpunkt.

Irgendwann geht man nur noch oberhalb der Steilküste entlang.

Und endlich erspähen wir ihn!

Der Weg über Stock und vor allem Stein war sehr beschwerlich.


Der um 1882/1883 erbaute Leuchturm am Kap Tenaro benötigt seit der solarbetriebenen Automatisierung 1984 keinen Leuchturmwärter mehr, er kann jetzt ganz alleine die Schiffe warnen.



Wanderweg! Das hatten wir uns irgendwie einfacher vorgestellt.

Weg kann man das eigentlich nicht nennen, aber zum Glück sind unsere Hunde, selbst das alte Minchen, nicht zimperlich.
Wir fahren weiter durch Vathia und entdecken auch das Luxushotel, über das wir einen Fernsehbeitrag gesehen haben.

Vathia, ein Dorf nach dem Motto: „My home is my castle“.


Tainaron Resort! Wirklich toll! Aber fast 300€ pro Nacht?




Die waren wirklich nett und freundlich! Nicht so rotzfrech, wie die Ponys gestern.


Unser Stellplatz am Kiesstrand von Dirou.
In fußläufiger Entfernung gibt es die berühmte Tropfsteinhöhle Vlychada Diros Mani, durch die man mit einem Boot gleiten kann, aber die negativen Internetkommentare halten uns von einem Besuch ab. Scheinbar wurde aus Kostengründen die Führung so verkürzt, dass der ganze Eindruck verloren geht.

1 Archaeological Area Tainaro N 36° 24′ 8,6″ O 22° 29′ 10,5″
2 Cape Tainaron Lighthouse N 36° 23′ 9,8″ O 22° 28′ 58,3″
3 Paralia Diros N 36° 38′ 27,6″ O 22° 22′ 59,4″
Strecke insgesamt: 37 km
Uns fehlt ja noch ein Finger des Peloponnes und das ist die wilde, felsige Mani.

Nach einem gemütlichen Sonntagsfrühstück starten wir erst einmal zum Schiffswrack bei Gythion.



Mina beim Strandspaziergang

Ein liebenswert verrückter Junghund, der gerne bei allem behilflich war.



Kommt noch Wind?


Sanna bewacht ihre Löcher.
Das Küstemotorschiff Dimitrios lag im Dezember 1980 wegen der Erkrankung des Kapitäns im Hafen von Gythio. Im Juni 1981 wurde es aus dem Hafen auf eine Warteposition vor dem Hafen gebracht, von dort riss es sich in einer stürmischen Dezembernacht los und strandete in Valtaki. Seit dem liegt es dort und wurde mittlerweile zu einer Touristenatraktion.






Anschließend checken wir in Githion die Fähren nach Kreta und dann geht’s in die unwirtliche Mani, in der Nachbarn früher Feinde waren und man sich in Wohntürmen verschanzte. In Kotronas finden wir ein geignetes Plätzchen für unsere Mittagspause.

Auch hier gibt es die übliche Löcher im Sand, die Sanna so gut gefallen.


Danach fahren wir noch weiter durch die wunderschöne Landschaft bis zum Kap.

Diese Wohntürme sind typisch für die Mani. Man traute im Kampf mit den Naturgewalten in dieser unwirtlichen Region auch seinem Nachbanr nicht mehr und versuchte sich abzuschirmen. „My home is my castle“.


Aus heutiger Sicht ist diese Landschaft wunderschön, auch wenn die zahlreichen Steinmauern und der karge Boden darauf hindeuten, dass in früheren Zeiten das Leben hier nicht einfach war.



Wenige Meter vor dem Ziel versperren Pferde den Weg und Carmen hat trotz viel Erfahrung ihre liebe Mühe, die Beiden von der Straße zu bringen. Bis sich herausstellt, dass die beiden Wegelagerer bestechlich sind, wenn man mit Äpfeln lockt. Allerdings wurden sie dann ziemlich aufmüpfig, als jeder nur einen halben Apfel bekam. Der Schimmel wurde richtig ärgerlich und versuchte zu treten. So etwas ist Carmen auch noch nicht passiert. Zum Glück konnte sie sich hinter einem Laternenmast verstecken.

1 Paralia Kokkinia N 36° 47′ 56,7″ O 22° 46′ 56,3″
2 Schiffswrack Dimitrios N 36° 47′ 20,4″ O 22° 35′ 5,0″
3 Kotronas N 36° 37′ 10,1″ O 22° 29′ 39,0″
4 Archaeological Area Tainaro N 36° 24′ 8,6″ O 22° 29′ 10,5″
Strecke insgesamt: 103 km
Wir haben sehr ruhig am Fähranleger geschlafen. Abends um 19 Uhr fährt die letzte Fähre nach Elafonisos und danach ist es absolut ruhig, abgesehen vom Rauschen der Brandung. Es ist noch 21⁰ warm, aber durch den Wind fühlt es sich kälter an.




Die Strände an der Westküste des 2. Fingers sind oft steinig-kieselig, nicht wirklich schön. Aber für eine Mittagspause ist es in Ordnung.







Wir fahren nach Skala zum Einkaufen und kehren nach Paralia Kokkinia zum Übernachten zurück.


Uwe versucht noch seine Matte fliegen zu lassen, aber ein junger, übermütiger Streuner will mitmachen.



1 Fähranleger N 36° 31′ 16,1″ O 22° 58′ 43,6″
2 Paralia Tigania N 36° 44′ 22,1″ O 22° 48′ 33,5″
3 Paralia Kokkinia N 36° 47′ 56,7″ O 22° 46′ 56,3″
Strecke insgesamt: 82 km
Nach der letzten Nacht in den Bergen mit heftigen Windböen, haben wir hier tatsächlich sehr ruhig geschlafen.



Zum Einkaufen fahren wir nach Neapoli und sehen uns Strand und Hafen an.


Anschließend fahren wir zu einem alten Traumspot von uns: dem Fähranleger nach Elafonisos.


Eigentlich ganz nett hier.


Aber so sah das eigentlich in unserer Erinnerung nicht aus. Ein Blick auf Google Maps hilft uns auf die Sprünge, wir stehen auf der falschen Seite des Fähranlegers. Nach der obligatorischen Mittagspause machen wir dann einen Abstecher auf die andere Seite.




Riesige Dünen! Traumhaft schön!



Wir haben den Superstrand wieder gefunden. Aber wo haben wir damals gestanden?

Sanna gräbt Löcher und wir laufen weiter am Strand entlang.




Und dann merken wir, warum wir den Stellplatz nicht finden konnten. Wir standen damals in einer Lagune und die ist jetzt voll gelaufen.

Auf der anderen Seite der Lagune steht unsere Elsa.

Außerdem erfahren wir etwas Neues. Wir sind damals über einer Stadt aus der Bronzezeit gesurft, die man heute erschnorcheln kann.




Wir gehen zurück zu Elsa und übernachten am Fähranleger.

1 Agios Fokas N 36° 35′ 44,3″ O 23° 3′ 40,7″
2 Fähranleger N 36° 31′ 15,7″ O 22° 58′ 25,7″
3 Fähranleger N 36° 31′ 16,1″ O 22° 58′ 43,6″
Strecke insgesamt: 35 km
Wir genießen die Aussicht von unserem Logenplatz in den Bergen.


Wir wollen heute 80 km in südöstliche Richtung nach Monemvasia. Die mittelalterliche Stadt liegt auf einem Felsen im Meer und ist über eine Brücke zu erreichen. Die Gässchen der Unterstadt sind wunderschön restauriert und sehr charmant.











Mona schreckt die ganze Katzen-Community auf.
Der Weg zur Oberstadt ist ganz schön beschwerlich.










Die Hagia Sofia ist leider geschlossen: Personalmangel!



Verschnaufpause

Wir übernachten auf dem Friedhofsparkplatz von Agios Fokas.

1 Profítis Ilías N 37° 6′ 49,3″ O 22° 52′ 10,5″
2 Monemvasia N 36° 41′ 16,5″ O 23° 3′ 21,2″
3 Agios Fokas N 36° 35′ 44,3″ O 23° 3′ 40,7″
Strecke insgesamt: 92 km
Wir haben super geschlafen an unserem Goldschakalstrand.

Morgens ist es ziemlich bedeckt und nur 15⁰ warm, aber schnell wird es gemütlich warm.






Das beschauliche Fischerdorf Astros ist in Sichtweite.

Über die kurvenreiche Küstenstraße schaukeln wir bis Leonidio und fahren noch 11 Kilometer über Serpentinen in die Berge. In Leonidio sieht man schon überall Wanderer mit Kletterausrüstung und schnell entdecken wir verschiedene Routen. Die einfachste Route heißt Kindergarten und hätte uns wohl auch überfordert. Leonidio hat sich in den letzte Jahren zu einem Kletter-HotSpot entwickelt. Aktuell gibt es 90 Sektoren mit insgesamt ca. 2300 Routen.





Das Kloster klebt wie ein Adlernest in der Felswand.




Eine schöne Aussicht haben die Nonnen von hier oben.








Stellplätze an der Küste gibt es kaum, daher schlafen wir in den Bergen mit Superaussicht.


1 Paralia Gefyra N 37° 23′ 40,8″ O 22° 45′ 8,2″
2 Kloster Elona N 37° 8′ 44,9″ O 22° 46′ 8,2″
3 Profítis Ilías N 37° 6′ 49,3″ O 22° 52′ 10,5″
Strecke insgesamt: 100 km