Was machen denn die Wolken da?

Grau? Ja, tatsächlich! Heute scheint der Himmel grau zu bleiben. Wir überlegen, ob wir es am Strand aussitzen sollen oder ob es trotz allem weiter gehen soll. Es sind immerhin 20⁰ und man kann Regenpause zum Spaziergang nutzen.

Erst einmal müssen wir Vorräte bei Lidl und AB auffüllen und dann geht’s weiter zur Voidokilia-Bucht, die die Form des griechischen Buchstaben Omega hat.

Gut gefallen hat es uns auch in Pylos, aber dort setzt man eher auf Touristen, die mit dem Helikopter zum Golfen kommen. Da haben wir ein Handicap.

Eigentlich wollten wir noch die Festung von Methoni besuchen, aber dazu war es schon zu spät. Die Burgbesichtigung muss bis morgen warten.

Unser Übernachtungsplatz liegt genau vor der Burg.

1 Paralia Velika N 36° 59′ 45,1″ O 21° 57′ 5,8″
2 Ochsenbauchbucht N 36° 57′ 50,1″ O 21° 39′ 40,3″
3 Burg Methoni N 36° 49′ 4,9″ O 21° 42′ 18,9″

Strecke insgesamt: 86 km

Eintauchen in die Geschichte

Wir haben heute Nacht auf 1200 m Höhe geschlafen, weil wir gleich in den Apollontempel gehen wollen.

Wir lieben einsame Bergstellplätze!!

Der Apollontempel stammt aus dem 4 Jahrhundert vor Christus und wurde als Dank dafür errichtet, dass die Bevölkerung von der Pest verschont blieb. Zum Schutz vor weiterer Verwitterung wurde er eingepackt.

Es ist geplant die Plane wieder zu entfernen. Nur wann? Und irgendwie ist das Ausstellungsdesign misslungen, es gibt noch nicht einmal Hinweisschilder!

Leider ist alles nicht gut aufbereitet. Das Tolle sind nämlich die unterschiedlichen Säulenarten, die man als Laie nicht erkennen kann.

Carmen durfte den Apollontempel auf Grund ihrer Behinderung kostenlos besichtigen, andernfalls hätte sie sich über das Eintrittsgeld von 10 € sehr geärgert.

Nach 2 Stunden Fahrzeit erreichen wir Messene und das Arkadische Tor. Wirklich toll!

Diese Stadt aus dem 4 Jahrhundert vor Christus hat eine 9 km lange Stadtmauer, die teilweise noch sehr gut erhalten ist.

Das Arkadische Tor. Und man kann es kaum glauben, die offizielle Straße geht durch das Arkadische Tor, durch das vor 2500 Jahren Ochsenkarren gefahren sind.

Wehrturm

Von den Wehrtürmen gab es insgesamt 19 Stück. Die Stadtmauer und die Wehrtürme sind aus riesigen quaderförmigen Kalksteinen, teilweise ohne Mörtel, gemauert.

Das antike Messene war riesig.

Es gab mehrere Theater.

Neben dem Stadion steht eine Grabstätte, aber leider war nicht ersichtlich, warum sie genau hier errichtet wurde.

Ein riesiges Stadion, das 10000 Menschen fasste, ist sehr gut erhalten.

Kleine Gedenkstätten sind komplett erhalten.

Wieder eines der zahlreichen Theater.

Eine private Badeanlage mit Hypokaustenheizung gibt es auch zu sehen.

Den Nachmittag verbringen wir wieder am Strand.

Der Strand von Velika ist feinsandig und vor allem leer. Ideal zum Übernachten!

1 EO76 N 37° 26′ 38,3″ O 21° 54′ 17,3″
2 Tempel des epikureischen Apollo N 37° 25′ 46,5″ O 21° 54′ 0,7″
3 Ancient Messene N 37° 10′ 39,9″ O 21° 55′ 7,8″
4 Paralia Velika N 36° 59′ 45,1″ O 21° 57′ 5,8″

Strecke insgesamt: 95 km

Neda-Wasserfall und Apollontempel

Heute werden wir wieder etwas unternehmen. Das Wetter ist ideal dafür. Zuerst schauen wir doch noch einmal bei Elea vorbei, nur um zu wissen, wie sich das Überwintern dort entwickelt hat und dann geht’s 40 km in die Berge zum Neda-Wasserfall.

Wir kommen an einem witzig dekorierten Häuschen vorbei.

Der Elea-Strand ist genauso schön und weitläufig wie der Neochori-Strand. Der Unterschied ist, dass die Pineta relativ gut befahrbar ist und das schadet natürlich dem Waldboden, wenn dort überall Wohnmobile stehen. Der Wald dient dem Küstenschutz, damit die Dünen nicht landeinwärts wandern. Wir finden es richtig, dass hier geräumt wurde, weil die illegale Lösung doch ausgeufert ist. Es kann sich doch nicht richtig anfühlen 3 Monate hier mit einem 100.000 € Wohnmobil zu stehen und ein Naturschutzgebiet zu gefährden. Es gab keinerlei Möglichkeiten zur Entsorgung des Brauchwassers und wir wissen, dass viele Wohnmobilfahrer sich das schön reden. Ist ja nur biologisch abbaubares Spülmittel, das wir verwenden!! Dabei vergessen sie, das Öl im Spülwasser. Das ist vielleicht halbwegs umweltverträglich, wenn es nur ganz wenige machen. Aber das war in Elea nicht so. Es ist also gut, dass wir uns ein eigenes Bild gemacht haben und nicht auf die griechische Regierung schimpfen, die das neue Gesetz erlassen hat, wie es derzeit viele Leute im Internet machen. Natürlich wäre es wünschenswert gewesen, wenn der Ort Elea erkannt hätte, wie man aus dieser enormen Beliebtheit hätte Kapital für den Ort ziehen könnte. Mal sehen! Vielleicht gibt es ja bald einen Campingplatz, der im Winter geöffnet hat. Die Strände hier sind einfach zu schön, um im Dornröschenschlaf zu versinken.

Für die kurvenreiche Strecke in die Berge brauchen wir eine Stunde.

Dann lassen wir das Wohnmobil stehen und wandern in die enge Schlucht.

An der Brücke dürfen alle noch einmal ein Fußbad nehmen.

Direkt neben den Wasserfällen gibt es noch die kleine Marienkapelle.

Nach dem anstrengenden Rückweg genießen wir bei einem Latte Macchiato erst einmal die grandiose Aussicht auf die Neda-Schlucht. Dann machen wir uns auf den Weg zum Apollontempel von Epicurius. Leider hat der Apollontempel bereits geschlossen, den müssen wir uns für morgen aufheben.

Sieht ein bisschen so aus, als ob es hinter dem Hügel einen Waldbrand gäbe, war aber nur der Sonnenuntergang.

1 Paralia Neochorou N 37° 25′ 57,6″ O 21° 39′ 13,4″
2 Neda Wasserfälle N 37° 23′ 48,4″ O 21° 49′ 13,7″
3 EO76 N 37° 26′ 38,3″ O 21° 54′ 17,3″

Strecke insgesamt: 87 km

Am Strand entlang

Heute müssen wir unbedingt den legendären Überwintererstrand von Elaia finden. Noch im letzten Winter waren dort Heerscharen von deutschen Wohnmobilfahrern über Monate. Das konnte natürlich in einem Naturschutzgebiet nicht gut gehen. Außerdem hatten wir früher in dieser Gegend auch einige Lieblingsstrände. Unser Übernachtungsplatz ist eher eine schnelle Notlösung gewesen.

Nur 7 km weiter im Süden finden wir unseren früheren Favoriten Neochori wieder. Hier gefällt es uns immer noch ausgesprochen gut und wir müssen natürlich einen Strandspaziergang machen, weil Uwe ganz in der Ferne etwas entdeckt hat.

Er findet unsere Traumyacht.

Genau das wäre unser Boot, wenn es nicht komplett ausgeschlachtet wäre.

Weil es uns so gut gefällt, bleiben wir hier hängen. Ein richtig schöner Nixtag muss auch einmal sein. Nur 7 km gefahren, immerhin noch Vorräte gekauft und dann nur noch lesen, stricken und spazieren gehen.

Der Elea-Strand ist eigentlich nur um die Ecke, wird vermutlich genauso sein, muss aber bis morgen warten.

1 Paralia Zacharo N 37° 28′ 40,7″ O 21° 37′ 25,3″
2 Paralia Neochorou N 37° 25′ 57,6″ O 21° 39′ 13,4″

Strecke insgesamt: 10 km

Die schönsten Strände

Gestern Abend haben wir uns auf einen offiziellen Stellplatz geflüchtet, weil wir Wäsche waschen mussten.

Es gibt eigentlich nichts zu meckern an dem Platz. Alle sind freundlich und hilfsbereit, aber unser Ding ist es nicht. Auch das Essen in der Taverne war zwar nicht wirklich schlecht, aber doch eine recht einfache, griechische Hausmannskost.

Nach dem Frühstück wollen wir zu einem Freistehplatz wechseln. Das gestaltet sich aber alles andere als einfach. Unser Navi möchte uns einen authentischen Eindruck von der Olivenernte vermitteln und lenkt uns in einen Olivenhain, wo die Ernte in vollem Gang ist. Wir entschuldigen uns bei den Bauern überschwänglich, weil sie wegen uns gleich 2 mal die Netze wegräumen mussten.

Der erste Strandspaziergang überzeugt uns nicht, weil man sehen konnte, dass das Meer Tavernen und Stellplätze langsam unterspült.

 

Deshalb entscheiden wir uns zur Burg von Kastro zu fahren, aber leider ist heute geschlossen.

Also ein weiterer Strandspaziergang. Es gibt schlimmeres.

Aber zuerst müssen wir noch diese kleine Schildkröte von der Strasse retten.

Der 2. Strandzugang gefällt uns ausgesprochen gut und die Hundis haben einen Riesenspaß.

 

Wir fühlen uns sehr wohl hier, aber eine schwarze Gewitterwand vertreibt uns. Eine weitere Nacht mit einem jammerndem Minchen wird uns zu anstrengend.

Am Ende des Tages stranden wir in Agios Nikolaos und glücklicherweise ist das Gewitter schon durchgezogen.

1 Taverna Faros N 37° 50′ 41,7″ O 21° 6′ 36,2″
2 Paralia Kalamia N 37° 52′ 26,1″ O 21° 6′ 27,0″
3 Paralia Zacharo N 37° 28′ 40,7″ O 21° 37′ 25,3″

Strecke insgesamt: 112 km

Peloponnes

Früher sind wir immer nur zum Peloponnes gefahren. Wie schön Griechenlands Norden ist, wussten wir gar nicht. Ancona-Patras! Und dann möglichst schnell nach Gythion.

Dieses Mal werden wir uns, wenn das Wetter passt, 4 Wochen Zeit lassen. Wir wollen die Fähre nehmen, nicht weil es nur halb so teuer ist wie die Brückenmaut, nämlich 12€, sondern weil wir uns eine schöne Aussicht zur Brücke erhoffen.

Danach fahren wir nach Kalogria. Die riesigen Dünenstrände hier waren früher immer unser erster Übernachtungsplatz.

Zum Glück finden wir unsere alte Offroad-Strecke nach Süden noch einmal.

Zum Übernachten geht’s zu einer Taverne in Arcoudi.

Die Bilder sind natürlich schön. Trotzdem war dieser Tag eher bescheiden, weil Mina Durchfall hat und wir erstmal eine Maschine Wäsche laufen lassen mussten. Zum Glück geht das hier auf diesem Stellplatz.

1 Paralia Kryoneri N 38° 20′ 34,8″ O 21° 35′ 14,0″
2 Paralia Kalogria N 38° 9′ 21,1″ O 21° 22′ 2,3″
3 Taverna Faros N 37° 50′ 41,7″ O 21° 6′ 36,2″

Strecke insgesamt: 169 km

Kryoneri

Hier am Kloster in Astakos haben wir schon öfters übernachtet.

Wir genießen die absolute Ruhe hier, zur Abwechslung waren wir mal wieder ganz alleine auf dem Platz.

Die Spuren von dem letzten Regen sind noch deutlich zu sehen, aber es ist kein weiterer Regen vorhergesagt.

Sieht ein bisschen nach Lava aus, oder?

 

Anschließend gönnen wir Hedwig einen Rundflug.

Im Hintergrund kann man Astakos mit dem Fährhafen und der kleinen Marina erkennen.

Die bergige Gegend um Astakos gefällt uns sehr gut.

Hübsche Kirche in Lesini

Etoliko

Kurz vor Mesolongi liegt Ancient Pleuron, eine antike grieschiche Stadt. Obwohl heute Sonntag ist und der Eintritt frei ist, sind wir die einzigen Besucher.

Das Amphitheater von Pleuron (als Model)

Man kann sogar mit Hunden durch diese antike Stadt aus dem 2 Jahrhundert vor Christus wandern.

Das Amphitheater

Historische Bäder mit Hypokausten.

Die Agora (Marktplatz)

Die Zisterne ist sehr gut erhalten.

Wir sind begeistert! Wir wandern über zweitausend Jahre alte Straßen und genießen die wunderschöne Aussicht.

Selbst der Parkplatz ist ein Highlight.

Anschließend geht es zu den Salinen von Mesolongi.

Wir waren hier schon so oft, weil wir gerne von Wasser umgeben sind.

 

Bei sommerlichen Temperaturen reibt sich sogar Carmen mit Schlamm ein.

 

Wirkt wie ein Salzpeeling!
Carmen hat schon lange nicht mehr so zarte Knie und Ellbogen gehabt!

 

Am Horizont kann man den Berg Varasova sehen. An seinem Fuß in Kryoneri wollen wir heute übernachten.

 

 

Aus dem Berg läuft kaltes (kryo) Wasser (neri), im Sommer eine willkommene Erfrischung, aber jetzt reicht es für eine Kneipp-Anwendung.
Leider gibt es diesesmal hier viel zu viele Mosquitos und wir beschließen, auf der anderen Seite von Kryonero zu übernachten.

1 Paralia Agios Georgios N 38° 31′ 21,0″ O 21° 4′ 2,8″
2 Ancient Pleuron N 38° 24′ 50,9″ O 21° 24′ 34,6″
3 Mesolongi N 38° 20′ 51,5″ O 21° 25′ 45,7″
4 Paralia Kryoneri N 38° 20′ 34,8″ O 21° 35′ 14,0″

Strecke insgesamt: 81 km

Abreise

Heute startet unsere Peloponnes-Umrundung. Wir waren dort bisher nur im Sommer mit Schwerpunkt auf Baden und Surfen. Und das ist schon 15 Jahre her. Mina war damals noch ein wilder, kleiner Junghund. Wir werden uns ungefähr 4 Wochen Zeit lassen und schauen, wie das Wetter ist. Heute Morgen ist es jedenfalls noch sehr heiß.

Wir füttern noch einmal Bilbo und drücken ihn zum Abschied.

Dann geht’s zum Fraktisstrand. Wir wollen sehen, wie es Zecca geht. Das deutsche Paar hat sie zu Alessandra zurück gebracht. Können wir nicht verstehen.

Beety (Alessandra wollte ihn Beethoven nennen, aber das ist als Hundename doch zu lang) wird immer zutraulicher.

An unserem ersten Zwischenstopp in Amfilochia wurden wir von Moskitos vertrieben. Aber der nächste Platz ist für eine Mittagspause ideal.

Das Meer sieht hier aus wie ein See.

Am frühen Abend kommen wir in Astakos an

1 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
2 Amfilochia N 38° 52′ 22,9″ O 21° 10′ 30,3″
3 Paralia Agios Georgios N 38° 31′ 21,0″ O 21° 4′ 2,8″

Strecke insgesamt: 143 km

Fazit Oktober

Reisezeit

Eigentlich ist diese Reisezeit in den letzten Jahren immer super gewesen. Angenehm warm und nicht zu heiß und schön leer. Dises Jahr war es sehr durchwachsen. Regen, kühl, heiß. Es ist nicht beständig schön gewesen. Es war immer wieder anhaltender Starkregen gemeldet. Der ist aber glücklicherweise ausgeblieben. Lediglich an einem Tag im Oktober hat es von morgens bis abends geschüttet und an einem Tag gab es immer wieder Schauer. Verglichen mit zuhause ist das Meckern auf hohem Niveau. Leider war es ausgerechnet schlecht als wir Besuch von den Enkelkindern hatten!Alles sehr ungewöhnlich, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Wir haben den Regen zur Arbeit am Haus genutzt und versucht unseren Gästen bei schlechtem Wetter trotzdem ein nettes Programm zu bieten. Das ist gar nicht so einfach, weil es hier deutlich weniger Indoor- Möglichkeiten gibt.

Stellplatzsituation

Die Stellplatzsituation ist total entspannt um diese Jahreszeit. Wir haben keinerlei Kontrollen erlebt, obwohl vorab in allen Camperforen gewarnt wurde.

Sehenswürdigkeiten

Neu für uns war die Burg von Arta und das Salzmuseum. Als Schlechtwetterprogramm ganz in Ordnung. Wir haben unserem Besuch die schönsten Strände gezeigt und selbst nur den Ekremnistrand neu entdeckt. Das Entdecken neuer, schöner Orte fehlt uns ein bisschen. Daher werden wir nur noch bis Anfang November weiter werkeln und dann zum Peloponnes starten.

Wir haben hier auch Kontakte gefunden. Allerdings eigentlich nur zu Nicht-Griechen.

Hier die Liste der Neu-Griechen:

 – Alessandra, eine Italienerin
 – Pascal, einen Franzosen
 – Kurth und Mandy, Belgier
 – Gerd ,ein Franke

Werkeln im Haus

Wir haben das Haus zwar genau vor einem Jahr gekauft, es allerdings erst im April richtig in Besitz genommen.
Wir haben wirklich sehr viel erreicht:
 – neue Waschbecken in den Bädern
 – neue Armaturen
 – alle Fenster im Erdgeschoss weiß gestrichen
 – Klappläden im EG blau gestrichen
 – eine neue Küche eingebaut inklusiv Spülmaschine und Induktionsherd
 – einen Retro- Kühlschrank gekauft
 – Heizkörper bestellt, die nicht mehr zu retten sind und ausgetauscht werden müssen
 – Heizung abgedichtet, müssen wir aber nochmal überarbeiten
 – Fliesenleger bestellt
 – Treppe gestrichen
 – Geländer entfernt
 – Uns wegen einer Klimaanlage beraten lassen
 – Couch und Schlafsofa gekauft
 – Eine neue Duschtasse gekauft
 – Badezimmerschrank gekauft
 – einen Glaser ausfindig gemacht
 – einen Fensterbauer und Pflasterer ausfindig gemacht
 – Garten umgestaltet
 – Heizöl geliefert bekommen
 – mit der Rettung des Rostgeländers begonnen

Und das alles ohne Griechisch-Kenntnisse!
Wir können ganz schön zufrieden sein!!
Das schlechte Wetter war also auch für etwas gut.

Einen Nachteil hatte das Ganze: Wir haben eine undichte Stelle in der Dachgaube gefunden. Wir müssen einen Dachdecker ausfindig machen.

Uwes Heimwerker-Herz jubelt also.
Carmen hat nur noch wenig zu tun, weil sie außer Streichen und Gartenarbeiten nicht wirklich handwerklich begabt ist.
Deshalb hat sie schon mal die Reiseplanung übernommen und bei Polarsteps einen neuen Blog erstellt.

ABER DIE KÜCHE IST DAS HIGHLIGHT!!

vorher nachher

 
Wir haben schon fast vergessen, wie grauenhaft das aussah.

Auch das Wohnzimmer haben wir umgestaltet.

Endlich Fliesen!

Die Fliesen, die heute hier an die Wand kommen, haben eine lange Reise hinter sich. Sie wurden in Italien produziert, kamen zu uns nach Hause und wegen einer kleinen Rechenschwäche des deutschen Fliesenlegers hatten wir dann zu viele Fliesen. Wir versuchten den Überschuss bei Ebay los zu werden, aber niemand wollte die schlichten, weißen Fliesen. Als wir dieses Häuschen gekauft haben, dachten wir gleich, da geht doch was. Wir haben sie also wieder durch Italien, Montenegro, Kroatien und Albanien nach Griechenland gebracht. haDer Fliesenleger Kostas ist sogar zuverlässiger als unser deutscher Fliesenleger. Man kann ja auch mal Glück haben. Unsere deutschen Nachbarn in Koronisia haben nämlich schon schadenfroh gegrinst, als wir von unserem Unterfangen berichtet haben und uns von ihren ausnahmslos schlechten Erfahrungen berichtet.

Wir dagegen können nur Gutes berichten. Eine tolle Arbeit! Sehr pünktlich! Zuverlässig! Ordentlich! Wir wollten ihnen ein Trinkgeld geben. Das haben sie abgelehnt. Daher werden wir Kostas noch einmal beauftragen unsere Duschtasse zu setzen und die Einfahrt zu pflastern.

Wir sind mit dem Gesamtbild des Erdgeschosses mittlerweile zufrieden. Klar bleibt immer noch viel zu tun, aber wenigstens ein Bereich ist jetzt nach unserem Geschmack.

Achso, weiße Farbe fehlt auch noch an den Wänden und der Decke, aber das kommt später.