Kryoneri

Hier am Kloster in Astakos haben wir schon öfters übernachtet.

Wir genießen die absolute Ruhe hier, zur Abwechslung waren wir mal wieder ganz alleine auf dem Platz.

Die Spuren von dem letzten Regen sind noch deutlich zu sehen, aber es ist kein weiterer Regen vorhergesagt.

Sieht ein bisschen nach Lava aus, oder?

 

Anschließend gönnen wir Hedwig einen Rundflug.

Im Hintergrund kann man Astakos mit dem Fährhafen und der kleinen Marina erkennen.

Die bergige Gegend um Astakos gefällt uns sehr gut.

Hübsche Kirche in Lesini

Etoliko

Kurz vor Mesolongi liegt Ancient Pleuron, eine antike grieschiche Stadt. Obwohl heute Sonntag ist und der Eintritt frei ist, sind wir die einzigen Besucher.

Das Amphitheater von Pleuron (als Model)

Man kann sogar mit Hunden durch diese antike Stadt aus dem 2 Jahrhundert vor Christus wandern.

Das Amphitheater

Historische Bäder mit Hypokausten.

Die Agora (Marktplatz)

Die Zisterne ist sehr gut erhalten.

Wir sind begeistert! Wir wandern über zweitausend Jahre alte Straßen und genießen die wunderschöne Aussicht.

Selbst der Parkplatz ist ein Highlight.

Anschließend geht es zu den Salinen von Mesolongi.

Wir waren hier schon so oft, weil wir gerne von Wasser umgeben sind.

 

Bei sommerlichen Temperaturen reibt sich sogar Carmen mit Schlamm ein.

 

Wirkt wie ein Salzpeeling!
Carmen hat schon lange nicht mehr so zarte Knie und Ellbogen gehabt!

 

Am Horizont kann man den Berg Varasova sehen. An seinem Fuß in Kryoneri wollen wir heute übernachten.

 

 

Aus dem Berg läuft kaltes (kryo) Wasser (neri), im Sommer eine willkommene Erfrischung, aber jetzt reicht es für eine Kneipp-Anwendung.
Leider gibt es diesesmal hier viel zu viele Mosquitos und wir beschließen, auf der anderen Seite von Kryonero zu übernachten.

1 Paralia Agios Georgios N 38° 31′ 21,0″ O 21° 4′ 2,8″
2 Ancient Pleuron N 38° 24′ 50,9″ O 21° 24′ 34,6″
3 Mesolongi N 38° 20′ 51,5″ O 21° 25′ 45,7″
4 Paralia Kryoneri N 38° 20′ 34,8″ O 21° 35′ 14,0″

Strecke insgesamt: 81 km

Abreise

Heute startet unsere Peloponnes-Umrundung. Wir waren dort bisher nur im Sommer mit Schwerpunkt auf Baden und Surfen. Und das ist schon 15 Jahre her. Mina war damals noch ein wilder, kleiner Junghund. Wir werden uns ungefähr 4 Wochen Zeit lassen und schauen, wie das Wetter ist. Heute Morgen ist es jedenfalls noch sehr heiß.

Wir füttern noch einmal Bilbo und drücken ihn zum Abschied.

Dann geht’s zum Fraktisstrand. Wir wollen sehen, wie es Zecca geht. Das deutsche Paar hat sie zu Alessandra zurück gebracht. Können wir nicht verstehen.

Beety (Alessandra wollte ihn Beethoven nennen, aber das ist als Hundename doch zu lang) wird immer zutraulicher.

An unserem ersten Zwischenstopp in Amfilochia wurden wir von Moskitos vertrieben. Aber der nächste Platz ist für eine Mittagspause ideal.

Das Meer sieht hier aus wie ein See.

Am frühen Abend kommen wir in Astakos an

1 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
2 Amfilochia N 38° 52′ 22,9″ O 21° 10′ 30,3″
3 Paralia Agios Georgios N 38° 31′ 21,0″ O 21° 4′ 2,8″

Strecke insgesamt: 143 km

Endlich Fliesen!

Die Fliesen, die heute hier an die Wand kommen, haben eine lange Reise hinter sich. Sie wurden in Italien produziert, kamen zu uns nach Hause und wegen einer kleinen Rechenschwäche des deutschen Fliesenlegers hatten wir dann zu viele Fliesen. Wir versuchten den Überschuss bei Ebay los zu werden, aber niemand wollte die schlichten, weißen Fliesen. Als wir dieses Häuschen gekauft haben, dachten wir gleich, da geht doch was. Wir haben sie also wieder durch Italien, Montenegro, Kroatien und Albanien nach Griechenland gebracht. haDer Fliesenleger Kostas ist sogar zuverlässiger als unser deutscher Fliesenleger. Man kann ja auch mal Glück haben. Unsere deutschen Nachbarn in Koronisia haben nämlich schon schadenfroh gegrinst, als wir von unserem Unterfangen berichtet haben und uns von ihren ausnahmslos schlechten Erfahrungen berichtet.

Wir dagegen können nur Gutes berichten. Eine tolle Arbeit! Sehr pünktlich! Zuverlässig! Ordentlich! Wir wollten ihnen ein Trinkgeld geben. Das haben sie abgelehnt. Daher werden wir Kostas noch einmal beauftragen unsere Duschtasse zu setzen und die Einfahrt zu pflastern.

Wir sind mit dem Gesamtbild des Erdgeschosses mittlerweile zufrieden. Klar bleibt immer noch viel zu tun, aber wenigstens ein Bereich ist jetzt nach unserem Geschmack.

Achso, weiße Farbe fehlt auch noch an den Wänden und der Decke, aber das kommt später.

Fotis

Fotis ist unser absoluter Favorit in Arta. Ein eigentlich kleiner Baumarkt in dem es trotzdem fast alles gibt. Die Griechen würden natürlich behaupten, dass Fotis riesig ist, aber die kennen unsere Baumärkte nicht. Wir brauchen noch ein bisschen Kleinkram vor unserer Abreise, um der Küche den letzten Schliff zu geben und endlich auch die Hausschlösser auszutauschen. Wir wollen lieber selbst entscheiden, wer einen Schlüssel von uns hat und nicht darauf vertrauen, dass Dimitris und Frau Spyrou sorgfältig damit umgehen. Es ist zwar noch nicht das Geringste passiert, aber ein bisschen stutzig wurden wir, weil Jannis wohl keinekeinen Kontakt mehr zu uns will. Uwe hat mittlerweile auch den Bogen raus, wie man sich Päckchen hierher schicken lassen kann. Anders als bei uns, aber es hat mit 2 Varianten jetzt geklappt. Gut zu wissen!

 

Jaaa, Yes, Oui, Si, Nai

Heute wollen wir es positiv angehen.

Aber erst einmal genießen wir die Wärme auf unserer Terasse.

Uwe informiert den Fliesenleger über den Stand der Arbeiten und schneidet Ausschnitte in die Arbeitsplatten. Bisher lag das Induktionskochfeld nur auf der Platte und anstatt Spülbecken haben wir eine Schüssel benutzt. Alles ein bisschen umständlich. Ein Notbehelf eben! Das muss sich jetzt noch ändern, bevor Kostas der Fliesenleger kommt.

Uwe hat zum Glück ALLES von zuhause mitgenommen.

Sitzt, passt, wackelt und hat Luft.

Bis auf den Wasserhahn, der noch in Mainz liegt, sind wir jetzt erst einmal fertig.

Morgen wird dann das Spülbecken noch mit Silikon abgedichtet und der Abfluss angeschlossen.
Auf die Lieferung des Wasserhahns müssen wir noch ein bisschen warten, jetzt geht es erst einmal mit Elsa on Tour.

Und hier sieht man mal, was wir bisher geschafft haben.

Ochitag

Heute ist in Griechenland ein wichtiger nationaler Feiertag. Ochi bedeutet „Nein“. Die Griechen gedenken mit großen Paraden an das Nein, das Metaxa Mussolini 1940 auf sein Ultimatum entgegnete und damit begann der Krieg zwischen Italien und Griechenland. Gestern haben wir in Lefkada bereits Schulklassen beim Üben für dieses Ereignis beobachten können. Die Geschäfte in Arta waren überfüllt, Backwaren, besonders die Leckereien waren ausverkauft.
Es sind zwar erst 16⁰, aber in der Sonne fühlt es sich sehr gut an.

Nach kurzer Zeit war es dann in der Sonne zu heiß. Da bietet es sich an Wäsche zu waschen.

Zur Feier des Tages geht es zum Strand.

Sogar am Strand blühen die Wildblumen.

Dieser Katamaran würde uns gefallen.

Home sweet home

Wir müssen uns schweren Herzens losreißen. Auf uns wartet noch eine Woche Arbeit in Koronisia, bevor wir dann nächste Woche, mit dem Projekt „Überwinterung auf dem Peloponnes“ starten können.

Sanna genießt die Aussicht aufs Meer.

Wir verabschieden uns von Evelyn und Ralph und fahren zunächst einmal nach Arta zur Post und zum Einkaufen. Erst einmal müssen wir über kurvenreiche Bergstraßen nach Lefkas-Stadt, um die Insel über eine Brücke verlassen zu können.

Wir erledigen Einkäufe in Arta und fahren zurück zu unserem Inselchen.

Wen wundert es? Bilbo freut sich total über seine Mädels und sicher auch ein bisschen über die Menschen, die so gut Futter verteilen können.

1 Paralia Gialos N 38° 40′ 7,0″ O 20° 33′ 27,7″
2 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Wandern auf Lefkas

Nicht unbedingt Traumwetter! Aber zum Wandern ist es okay. 20⁰C! Optimal! Es soll nämlich anstrengend werden.

Wir fahren 8 km bis zu einem Parkplatz und beginnen den Abstieg mit wunderschönen Ausblicken. Es führt zwar eine Straße in Haarnadelkurven zum Strand, aber die Straße darf, obwohl sie in einem guten Zustand ist, seit einem Erdbeben 2015 nicht mehr befahren werden. 15% Steigung! Anschließend noch 400 Treppenstufen! Schweißtreibend! Also runter nicht! Aber der Rückweg!

Hier hängt Strandgut!

15% Steigung über die AsphaltAsphaltstraße! Eigentlich bergab kein Problem!

Die tollen Ausblicke lassen einen vergessen, dass man noch einmal den Rückweg antreten muss.

Der Strand ist kieselig, aber trotzdem traumhaft schön.

Diese Treppe muss man bewältigen.

Mina ist glücklich.

Sie weiß ja nicht, dass sie da wieder hoch muss.

8 km weiter liegt die Traumbucht Porto Katsiki.

Hier ist es immer noch recht voll.

Dann geht es zurück nach Gialos.

Und manchmal hat man Glück. Am Gialos Beach gibt es genug Wind für eine Kite-Session. Nach einem kurzen Plausch mit dem Nachbarn Marc entscheidet sich Uwe den 19er Kite aufzupumpen. Und damit der 15er Kite nicht ungenutzt bleibt, darf der Nachbar damit fahren. Am Ende der tollen Kitesession gibt es noch einen längeren Plausch und schon ist der Tag vorbei und die herrlichen Sonnenuntergänge setzen sich in Szene.

Der Mond ist im Moment recht früh am Himmel zu sehen.

1|4 Paralia Gialos N 38° 40′ 7,0″ O 20° 33′ 27,7″
2 Paralia Egkremni N 38° 38′ 15,6″ O 20° 33′ 30,3″
3 Porto Katsiki N 38° 36′ 7,5″ O 20° 32′ 59,7″

Strecke insgesamt: 31 km

Wochenend und Sonnenschein

Wir wollen das Traumwetter nutzen und einen Ausflug machen. Es hat hier im Oktober sehr häufig morgens Gewitter gegeben. Nach Aussage der Einheimischen hängt das mit der starken Erwärmung der Meere zusammen. Heute ist ausnahmsweise von morgens an Sonnenschein und wir können draußen frühstücken.

Nach einem kurzen Stopp bei Alessandra verlassen wir Koronisia.

 

Das türkisfarbenste Meer, das man sich vorstellen kann, gibt es in Kathisma.

Das Wasser sieht hier aus, wie in einem gefliesten Pool.

Mittagspause am Kathisma-Strand. Anschließend fahren wir zum Übernachten nach Gialos, wo wir mit Evelyn und Ralph verabredet sind.

Gialos Beach ist ein großartiger Freistehspot für geländegängige Fahrzeuge.

Ein wirklich wunderschöner Abend!

1 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
2 Paralia Kathisma N 38° 46′ 40,5″ O 20° 36′ 1,7″
3 Paralia Gialos N 38° 40′ 7,0″ O 20° 33′ 27,7″

Strecke insgesamt: 129 km

Gleiches Programm?

Wir kennen das nicht von Griechenland. Latte Macchiato im Bett und warten, bis der Himmel aufreißt, aber in diesem Herbst ist wohl alles anders.

Aber nach einem gemütlichen Frühstück ist es soweit.

So eine starke Brandung aus dieser Richtung kennen wir eigentlich nicht von Koronisia. Carmen schnappt sich Mina und erkundet, was es mit dem lauten Rauschen auf sich hat.

Die Priele am Hafen sind wieder komplett vollgelaufen und man sieht Mina die Enttäuschung förmlich an. Kein Fußbad!

Das Floisvos hat noch geschlossen.

Weiße Bougainvilaen würden auch an unserem Haus gut aussehen.

Blick vom Hafenkai nach Koronisia.

Ein bisschen weiter muss natürlich auch unser Bauprojekt gehen.

Carmen ist nicht wirklich glücklich. Der Rostprozess ist zwar vorläufig gestoppt, aber es wird eine „never ending Story“ werden.

Da hilft nur eine kurze Entspannungspause. Anschließend gehen wir zum Café Kyma zu einem Aperitif und treffen Pascal, Mandy und Kurt. Natürlich mit babylonischem Sprachgewirr aus Englisch, Französisch und Deutsch.