Glockengeläut

Heute wurde ausnahmsweise der Hahn einmal vom Läuten der Kirchenglocken übertönt. Trotzdem kommt das Gleiche dabei heraus. Die Hunde sind wach. Mina möchte unter ihren Lieblings-Olivenbaum und Mona freut sich so sehr auf den morgendlichen Spaziergang, dass an Schlaf nicht mehr zu denken ist. Dann fügen wir uns eben und frühstücken auf der Terrasse. Heute ist es allerdings schon so warm, dass wir mit unserer Bank in den Schatten wandern müssen.

Mona beobachtet alles ganz genau.

Carmen streicht die Wohnzimmer-Fenster.

Am Dienstag ist der Rahmen dran.

Uwe baut die Küche weiter zurück.

Mit ein bisschen Fantasie kann man sich jetzt vorstellen, dass ein weißer Fliesenspiegel und eine weiße Küche den Essbereich gemütlich werden lassen.

Wir wollen es hier schließlich im Winter schön haben. Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, wie es die Vorbesitzer hier ausgehalten haben. In einer Woche haben wir so viel verändert. Wenn morgen die neue Couch hier steht, haben wir im Winter auch einen gemütlichen Rückzugsort, wenn es draußen mal ungemütlich ist. Das Wohnmobil mit 3 Hunden teilen, kann dann schon anstrengend sein.

Zu einem entspannten Abend gehört natürlich auch der Fernseher. Also steigt Uwe aufs Dach.

Das überaus hässliche Geländer wird nach und nach auch noch weichen. Aber erstmal ist jetzt das Erdgeschoss an der Reihe.

Die Deckenbalken kommen noch weg und der Kamin bekommt einen Einsatz, damit man ihn auch wirklich zum Heizen nutzen kann.

Und im Schlafzimmer muss noch dieses seltsame Fensterchen weg.

 

Wochenendwetter

Wir haben nicht ganz so ruhig geschlafen, wie zuhause, weil dieser Strand nachts hin und wieder, vor allen am Wochenende von Pärchen aufgesucht wird und das musste Mona natürlich melden. Aber irgendwann war auch das vorbei und erst nach 8 Uhr werden wir wach. Hier hört man nämlich den Hahn nicht.

Auf dem Strand zu parken, ist mittlerweile in Griechenland verboten. Aber wir stehen nicht auf dem Strand, sondern am Rand der Straße, die zum Friedhof führt. Dort ist nächtliches Parken weiterhin erlaubt.

Unsere Drohne Hedwig hält die einzigartige Lagunenlandschaft im Bild fest.

Es gibt noch eine weitere Strecke zum Festland, allerdings nur für Fußgänger oder Fahradfahrer. Demnächst werden wir die mal mit dem Fahrrad testen.

Das ist unser kleines Häuschen.

Nach einem gemütlichen Samstagsfrühstück werkeln wir noch ein bisschen im Haus, bis am frühen Nachmittag Wind aufkommt. Das war zwar so nicht gemeldet, aber trotzdem nutzen wir die Chance und gehen zum Hausstrand.

Uwe findet das nett, wenn jemand ihm beim Kiten zuschaut, denn der Kite verliert Luft. Frauchen muss schließlich auf die Hundemeute achten.

Schon 2 Wochen unterwegs

Heute vor 2 Wochen sind wir noch in Saarbrücken gewesen. Es kommt uns ewig vor. Eine Woche gemütliche Anreise und seit einer Woche sitzen wir beim Frühstück auf unserer Terrasse mit Meerblick.

Tagsüber ist noch richtiges Badewetter (30⁰), aber nachts kühlt es sehr angenehm ab. Eigentlich ideal!

Heute ist es ein bisschen bewölkt. Unserer Pflanzen erobern das Vordach.

Überpünktlich wird unser neuer Kühlschrank geliefert. Der alte Kühlschrank funktioniert zwar noch, war uns aber selbst nach gründlicher Reinigung zu schmuddelig.

Die Tür kann auch wieder eingehängt werden.

Jetzt kann das Wochenende starten und erst einmal wird nicht der Pinsel geschwungen.

Es ist Wind und es lohnt sich zum Hafenstrand zu fahren.

Heute Nacht wollen wir dann am Bohèmestrand übernachten.

Wir sind dann soweit fertig!

Wir haben zunächst mal einige Arbeiten im Haus erledigt. Viele Sachen hatten wir von zuhause mitgebracht, weil es hier nicht alles in der Qualität zu kaufen gibt, die wir uns wünschen. Türen und Fenster streichen wird eine endlose Geschichte, aber das muss ja nicht alles übers Knie gebrochen werden. Wir haben ja im Winter noch genügend Zeit. Am Montag können wir 2 Sofas abholen und dann geht’s an die größte Baustelle, nämlich die Küche. Weil wir aber Besuch bekommen, müssen wir das gut planen.

Unsere Yucca wird wohl bald blühen. Heute ist es gewittrig und eigentlich ideal, um in Arta einen Baumarktbesuch zu machen.

Wir waren äußerst erfolgreich in Arta. Wir haben eine Duschtasse, ein weiteres Waschbecken mit Unterschrank und Wasserhahn, Ersatzteile für die Heizung, neue Türgriffe, einen extrem coole Retro-Kühlschrank, Bettdecke für Gäste und etlichen anderen Kleinkram gekauft. Wir grooven uns so langsam ein. In Deutschland wäre man in ein Geschäft gegangen, hätte vorher im Internet recherchiert. Hier geht man in mindestens 5 Geschäfte und Lüsterklemmen gibt’s hier auch nicht so ohne Weiteres, weil man hier ja die Klebeband-Variante favorisiert. Es ist schon fast dunkel, als wir über die Dammstraße fahren.

Und zwei Rochen haben wir auch noch gesehen.

Badverschönerung im Dachgeschoss

Wieder einmal signalisiert uns der Hahn, dass wir aus den Federn kommen sollen. Aber da ist doch noch ein Geräusch? Oh jeh! Stromausfall! Aber wir haben doch alles bezahlt. Wir hatten 5 Monate keine Grundgebühr bezahlt, weil wir auf die Rechnung gewartet haben. Das wird uns nicht noch einmal passieren. Wir wissen jetzt, dass unsere Post in die Strandkneipe kommt. Dort lag auch unsere Mahnung. 20€ im Monat zahlen wir in Zukunft einfach per Dauerauftrag. Aber was ist es dann? Uwe erfährt in der Nachbarschaft, dass das in Koronissia schon mal vorkommt. Kein Grund zur Sorge! Zum Frühstück geht alles wieder. Und genau so ist es.

Latte Macchiato mit perfektem Schaum

Uwe hängt weiter Waschbecken auf und Carmen streicht. Uwe hat es jetzt geschafft!
Mehr Waschbecken haben wir nicht. Carmen wird wohl noch den gesamten September den Pinsel schwingen.

Nach getaner Arbeit geht es an den Bohème-Strand.

Badverschönerung

Für heute haben wir uns das Badezimmer im Erdgeschoss vorgenommen. Tür streichen, ein neues Waschbecken setzen und die Dusche planen. Unsere Küchenplanung haben wir gestern Abend abgeschlossen, aber wir können die Teile nicht über Click und Collect bestellen. Warum? Wir brauchen erst einen Beratungstetmin in Ionnina. Warum? Keine Ahnung! Nächsten Montag haben wir einen Termin. Dann können wir hoffentlich bestellen. Wir haben ja schon öfters über Ikea Griechenland gemeckert, aber scheinbar soll diese Serie jetzt fortgesetzt werden.

Erstmal genießen wir unsere neue Couch. Beim Spaziergang trifft Uwe diese Hundemama mit ihrem Nachwuchs.

So sah das Bad vorher aus.

Für kräftige Menschen war das unpraktisch, weil man nicht zwischen Toilette und Waschbecken durchkommt und nach dem Duschen das ganze Bad unter Wasser stand. Also haben wir in Deutschland ein kleines Waschbecken gekauft und gestern beim Glaser eine Glaswand angefragt. Carmen streicht die Tür und das Fenster weiß und der braune Fliesenspiegel wird noch überklebt. Vielleicht finden wir noch eine schöne Toilette. Und dann können wir damit leben.

Abschleifen!

Die Farbe deckt nicht besonders gut, aber es wird zusehends besser.

Mona überwacht alles.

Uwe hängt das kleine Waschbecken und den neuen Spiegel auf.

Für eine Pause bleibt natürlich auch noch Zeit.

Und Uwe entdeckt immer wieder Spannendes.

Jetzt noch eine Glaswand vom Glaser und dann können wir es aushalten.

Obwohl die Küche noch schrecklich ist, konnte Uwe es nicht ohne die neuen Deckenstrahler aushalten.

Das meiste Material, das wir dabei hatten, ist jetzt schon eingebaut. Ein Waschbecken fehlt noch und auch die Satellitenschüssel muss noch montiert werden. Für die Klapplädenfeststeller lassen wir uns Zeit, wir müssen ja auch im Winter noch etwas zu tun haben.

Zum Tagesabschluss drehen wir noch eine Runde durch den Ort und den Hafen.

Der Stadtstrand von Koronisia ist extrem seicht, ideal zum buddeln und spielen.

Wir setzen uns in den Hafen und treffen unseren fischenden Gärtner Dimitrios.

Es bläst ordentlich, aber die Frisur sitzt…..

Natürlich müssen wir noch in die Strandkneipe Cafe Kyma, denn dort liegt unsere Post, Hauszustellung gibt es hier nicht.

Das mit der Strandkneipe und der Post ist praktisch man kann dann gleich noch einen Sundowner genießen.

Und dann müssen wir auch schon wieder nach Hause, denn heute Abend gibt es Auberginen-Risotto und das muss ja auch zubereitet werden.

1. Ausflug nach Arta

Wir müssen zum Einkaufen nach Arta und außerdem noch zu DEI, dem Stromversorgungsunternehmen. Irgendwie gelingt es uns nicht unsere Stromrechnung zu bezahlen. Aber erstmal genießen wir das Frühstück auf der Terrasse.

Die Aussicht vom Schlafzimmerbalkon zum Meer wird leider durch Bäume verhindert. Bilbo war auch schon da.

Die Bananenpalme ist ganz schön groß geworden.

Dimitri, unser gärtnender Fischer, war auch schon da und hat uns erklärt, dass unsere Zitronen eine Krankheit haben und radikal zurück geschnitten werden müssen. Er wird das demnächst erledigen. Japadapadu! Wir können unseren Stromanbieter per Mail kontaktieren. Der Strom wird nicht abgeschaltet. Jetzt fehlt nur noch der Wasserversorger! Die Rechnung bezahlt ja immer noch Jannis. Aber auch das lässt sich problemlos klären. Dann fahren wir zum Glaser, weil wir unbedingt eine Duschabtrennung brauchen. Heute ist wohl unser Glückstag. Der Glaser spricht Englisch und baut uns die Duschabtrennung sogar ein. Wir müssen nur Maß nehmen. Anschließend decken wir uns mit Lebensmitteln ein und fahren zurück auf unsere Insel.

Schluss mit dem Vagabundenleben

Heute Nacht war vorerst unsere letzte Nacht in unserer Elsa. Ab morgen sind wir zunächst mal wieder sesshaft. Wir sind traurig darüber, weil wir gerne auf Tour sind. Nur Mina wird es genießen. Langweilig wird es uns nicht werden. Es gibt doch noch Einiges zu tun. Das wunderschöne Pindos-Gebirge ist nur 100 km von unserem Häuschen entfernt und wenn uns der Strand nervt, gibt’s hier viel zu entdecken. Man kann hier wandern, paddeln und klettern.

Wir wollten eigentlich noch einmal eine Pause am See von Ionnina machen, aber der ist nur von Weitem schön.

Das Haus steht noch, auch wenn alles etwas zugestaubt ist. Aber das kann man ja schnell ändern.

1 Voidomatis River N 39° 56′ 41,7″ O 20° 41′ 17,2″
2 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″

Strecke insgesamt: 176 km

Gjirokastra

Wir sind in einer Woche durch 7 Länder gekommen (Frankreich, Schweiz, Italien, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Albanien) und wenn wir schon mal hier sind, wollen wir heute noch einen Ort auf unserer offenen Liste einschieben. Es soll nach Gjirokastra gehen einem Ort, dessen Altstadt auf der UNESCO-Welterbeliste steht. Es liegt praktisch auf unserem Weg, nur 120 km entfernt. Das ist dann mal wieder eine Erlebnis-Mittagspause für uns und Mina ist es wahrscheinlich egal, wo sie spazieren geht. Dann sind wir erst morgen in unserem Häuschen, aber wir haben es immerhin schon einmal geschafft, eine Schlafcouch und eine normale Couch für Montag in einer Woche zu bestellen. Es geht also in kleinen Schritten voran. Auch mit dem Hulla-Hoop macht Carmen Fortschritte.

Uwe überredet Carmen sogar zum Schwimmen.

Dann kommt leider eine Monster-Monsterwelle. Wir fahren noch an der wunderschönen, wilden Vjosa vorbei.

In Gjirokastra ist es ganz schön heiß, 33⁰ im Schatten und es geht steil bergauf. Das ganze Rudel schwitzt und hechelt.

Zum Erklimmen der Burg war es dann doch zu heiß und wir schlendern nur durch den Basar.

Sogar in die Moschee können wir.

Wir verlassen unseren Parkplatz und sind tatsächlich nach einer halben Stunde in Griechenland.

Wir wollen wieder zum Voidomatis, dem kältesten Fluss Europas. Das ist auch nicht weit und morgen fahren wir noch 100 km bis nach Koronisia.

1 Rezervati Natyror „Pishë Poro“ N 40° 40′ 20,6″ O 19° 19′ 44,0″
2 Gjirokaster N 40° 4′ 27,2″ O 20° 8′ 18,5″
3 Voidomatis River N 39° 56′ 41,7″ O 20° 41′ 17,2″

Strecke insgesamt: 189 km

Abschluss

Der morgen beginnt ganz gemütlich, Mina hat da ja ihre spezielle Routine.

Minas Morgen-Programm: Kneippsche Anwendungen

Danach Ausruhen!

Wir laden unsere Surfsachen ins Haus und nehmen noch einmal Maß.

Surflager Koronisia

Noch ein bisschen die Aussicht genießen!

Die Bougainvilae

Tolle Rose

Passionsblumen

Wir sind ganz wehmütig. Das Inselchen fehlt uns jetzt schon. Wir versorgen noch 2 Streuner-Gruppen weil wir zu viel Futter für Bilbo gekauft hatten.

Anschließend geht es nach Kerentza. Das haben wir schließlich Mina so versprochen.

Wir haben noch einen wunderschönen Abend in Kerentza und beschließen, dass wir mit der Drepano-Beach-Tradition abschließen müssen. Hier ist es schöner und ruhiger und die Polizei meckert nicht.

1 Koronisia N 39° 0′ 43,4″ O 20° 55′ 10,9″
2 Paralia Kerentza N 39° 12′ 51,7″ O 20° 29′ 11,0″
3 Fährhafen Igoumenitsa N 39° 29′ 20,4″ O 20° 15′ 26,7″

Strecke insgesamt: 137 km